Band 
Erster Theil. A - Be.
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«icn , (Cejomus) kcoMnfnI vdee StatthMer in Spa-terdm m,^^egierung des Kaysers Constantii ll. an. ;45- Unsdre wü>-d-n?^^Ern l)at er auch noch unterschiedliche an-

* yim " besessen. Iac. prolopogr. Loci. TlleocloL

jähr N,ri^b, ein Heydnischer Hoherpriester zu Rom um dasHiervnnmiV?^ wurde nach dem zeugnis des Kirchen - lehrersner tvchtxn o'sch die grosse gottesforcht und heiligen wandet ser,heurath-t welche mit der heil. Paula söhn Toxotio ver-^dristljcb.war / dergestalten gerühret, daß er sechsten auch die«will, ^ ^ rellgio» annahm, und sich taufen ließ. Nie»-««.

* Alk,-

?u , (Cäcina Decius Aginatius) war Statthalter

dius hat, 1 ,» ? ?er Legierung Kaysers Honorii an. 414. Macro-ulilis w.,,"?°dend eingeführet in seinen 8 amrnalibu 8 , und Ru-^^-besckr°n!! ^nus gedencket seiner in dem ersten buch seiner

* K, !». bung. <?oröchx. prokopogr. Lock. Theoäost

Vch von , Bischoff zu Angers in Franckreich, welcher^enedictin,!!.^'! ^.wiewol ohne gründliche gewißheit, für einenMchlecki- -«^halten wird; war in Bretagne aus vornehmem-!°ker-lebrn? und hatte schon in der jugend tust zumuvster in An.' daher er sich auch von seiner familie weg in einund HM« N.u begab, allwo er ein Mönch wurde,und so frommulkst wurn- , daß er erstlich Abt, hernach aber Bischoff da-deywvhn^/^ud an.;;z. dem dritten Loncilio zu OrleansWals zu Man meldet, es habe König Childebertus sich eins-seist erf 2 «w St. Albino begeben wollen, habe aber auf der"eins wea^"puffen, daß er, so lange er gerades und ordent-aber ych-„ wrt geritten, glücklich fort gekommen, so bald ergeqg„'wege erwehlet, sey das pferd so lange nicht von derbet. Ns M, bis er sich wieder auf die richtige straffe gewen-viele soll er auch durch das zeichen des heil. creus

wacht: ,>i„w.^ufel besessene befreyet; drey blinde sehend ge-andre wunv^whme Hand geheilet, todte auferwecket, und vielund m dem^^than haben. Hierauf ist er an. ?4y. verstorben,^vulvnse. ß?^uedictiner-kloster, Lezat genannt, ;. meilen von

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fürtreflichsten Männern in dieser wissenschafft ward, so jemalenaus dieser hohen schule hervor gekommen. Indessen hatten seineeitern ein heftiges verlangen ihren söhn, der nun eine geraumezeit abwesend gewesen war, wieder zu sehen, daher verfügte ersich in dem frühling des jahrs 1676. nach Hause, aber als kurtzhernach seine mutter mit tobe abgieng, kehrte er in dem folgen-denden jähr wieder zurück nach Leiden, und nach einem kurtze»Aufenthalt daselbst that er eine reise durch die Niederlande,Frießland, Brabant und Franckreich, und käme, nachdem ereinen herrlichen schätz der gelehrtheit, insonderheit in der Artzney-kunst, Anatomie und Chirurgie gesammlet hatte, durch Lothrin-gen , langst dem Rhein, und über Holland in der mitte dessommers an. 168°. wieder in seinem vatterland an. Noch indemselben jähr ward er krokeüor Ueciicm-e zu Franckfurt ander Oder, welche stelle er den iz. jan. 168,1. antrat, und den6. apr. des folgenden jahrs nahm er auch den gmäum voÄor»-tus in NsäiLM'-r an.. Inzwischen breitete sich fein rühm so weitaus, dgß der Churfürst von Brandenburg, Friedrich Wilhelmder Grosse ihn an feinen Hofe berief, und ihn nicht nur zu fei-nem Leid - Meäico, sondern auch aus sonderbarer Hochachtungseiner fürtreflichen Verdiensten zu einem geheimen Rath machte,welche ehren-ämter er mit grossem lob bis an den tod dieses Chur-fürsten , welcher sich den 29. apr. an. 1688. zugetragen hat, be-kleidete , darauf er sich wieder nach Franckfurt begab, und seineLroksLon wieder, wie zuvor, versähe. Ungefehr sechs jährehernach, nemlich zu ansang des jahrs 1694. wurde ihm von denLurawribus der Academie zu Gröningen die stelle eines krakelt,korib lVleciicinL und Land - llockoiis nebst einem jähr r gelb von1200. gülden angeboten, er war auch nicht ungeneigt selbige an-zunehmen, als aber der Churfürst Friedrich, der söhn und Nach-folger des vorgemeldten Churfürstens Friedrich Wilhelms,dieses vernommen hatte/ ließ er den Albinum auf die allerkräff-tigste weise seiner Churfurstlichen gnade versichern, und ihm zuwissen thun,, daß, wofern er zu Franckfurt verbleiben wollte,Seine Churfürst!. Durchlaucht nicht pur sein jahr-geld mit 600.gülden vermehren, sondern ihn auch noch darüber mit dem er-sten ledig werdenden Canonicat des Ertz - Stifs Magdeburg be-gaben wolle, wodurch Minus sich bewegen ließ, zu gedachtemFranckfurt zu verbleiben, und hingegen die voeation nach Gro-ningen auszuschlagen. Indessen blieb die verheissung des Chur-fürstens nicht lang ohne erfüllung, denn;. jähre hernach, nem-lich an. 1697. wurde Minus von demselben nach Berlin be-ruften , und ihm eben diejenige stelle eines Leib-Neäic!, welcheer bey dem vorigen Churfürsten bekleidet hatte, aufgetragen;darzu wurde ihm auch noch in demselben jähr das versproche-ne Canonicat zu Magdeburg, welches eben damals durch der»todes-fall eines dasigen Larwiüci ledig worden war, auf Chur-fürst!. befehl conferiret, welches er aber, dieweil er nicht sechstenallda gegenwärtig seyn konnte, mit bewilligung des Churfür-stens einem andern verkaufte. Als Albinus etliche jähre beyChurfürsten Friedrich, nachgehends König in Preussen, Leib-

* ".. — Neälcus gewesen, ersuchte der Holländische Gesandte, Graf

ba« r"binus, (Adrwn..s > .^ ^ „ von Wassenaer, damals Lurawr der Academie zu Leiden, ge-

Mam/" 21. oct. an. i!„ .? erblickte das licht der welt zu Lau- dachten König, Albinum dieser Academie, welche ihn zu ihrem

u<Me er sich z„ und hieß sem vatter weiß. Erstlich ProkMre in Neäicma verlangte, zu überlassen, es wollte aber

Hinktest er dasc>ü?"!^ stme netteLstichte bekannt, Ier- damals der König solches nicht bewilligen; nichts destoweniger,

da zwey jähre hernach der Graf bey des Königs irr Preussen an-wefenheit in Holland solches begehren wiederholte, und auch Al-binus sechsten, welcher zu einem stillen und ruhigen leben incli-nirte, dem König vorstellte, daß seine leibes - äiHolmon meh-rere ruhe erfordere, und ihm unmöglich seye, die unaufhörlichebewegung, welche sein amt und tägliche aufwartung bey Hofemit sich brächte, länger auszustehen, fo willigte endlich der Kö-nig , wiewol ungern, in seine entlassung, und beschenckte Al-bumin bey seinem abschied mit einem güldenen vfenning von ho-hem werth, woraufsein Königliches bildnis stunde, zu einemimmerwährenden gedenck-zeichen seiner Königlichen gnade. Al-binus zog darauf an. 1702. mit seiner gantzen familie nach Hol-land, dahin ihm eine grosse menge 8ruclioforum aus Teutschlandnachfolgte. Nach seiner ankunft zu Leiden, allda er mit grossfer freude empfangen wurde, trat er die ihm aufgetragene kro-fellion mit Haltung einer zierlichen und gelehrten rede an, undversähe dieselbe mit unermüdetem fleiß und eifer neunzehen jährlang, nemlich bis an seinen tod, welcher den 7. stpt. an. 1,721.erfolgte. Mit seiner Haus-frauen, Susanna Catharina Rings,einer tochter Thvmä Siegfried Rings, Lrokessoris m

^ ... -- erzeugte er vier söhne und sieben toch-

AussdH^'begraben worden, allwö bey seinem grabe manchesmet seyn M '. und ihm zur Verehrung der i. mart. gewied-. * As, älch-

Alban« , welcher von etlichen wider die Wahrheit mitRvnr^ Märtyr^ zu Verulamiv, verwechselt wird,

n^'u nach ss^^ ' und wurde nach seinem tod an. 980. vonN seinen rett!.»'"' kloster St. Pantaleonis gebracht, allwoPerson-» Mu an stummen, blinden, und andern misera-chren der 22 ^ Zunder geschehen feyn follen. Es ist ihm zu

* Albin ' ^^^eahet.

Mayland gebürtig, wurde erstlich in seinerssardinnl Und suA. 0 Acu 8 k.eMl-iri8 8. LuZEni, nachgehendsist noch Mbano. In der Vatikanischen biblio-

Uustripr zu stellen T^l Eio Lananuin 8cLlsstiLiticorum im ma-8.0m '^ verfertiget. Er starb an. 1194. Oüt-Mtt

^ Ehielt er " '-'"rch seine nette getichte bekannt, her-gierig er mtt zu St. Elisabeth in Breßlau.

du!^b?rg, macht! nÄ "'Mern Metzler als Hofmeister nachrualei^^n vorstvn.^'H bey Luthers und Melanchthone beliebt,wurll^ aber Mit 7"^ ^ Lorreökor in der buchdruckerey wurde,Zurück^dlvan'a 7? H'birte. Von dar gicng er nach Italien,aber LeE/V^tor, rersete nach Franckreich, und kamWurde^ ?eanckf»/, wo er eine zeitlang privatim läse, 154z.nem w Meick h!!« 5 ? ber Oder als krosteistor furiz beruftenvmrAth und Cnnü^ machte ihn MarggrafIohannes zu sei-ErM, und schickte ihn zu dem Passauischen

gand Ä rm 77 i^s^tsame proben von ferner klugheit ablegte.ZMblind LK fernes alters 159°. den 4. jul. und war fastsen^n^vburqjich!«^ A hinterließ den rühm eines in denenMannes 'M staats-und volicey-sachen sehr erfahren gewe-

bura '"""ncs, daß'm'.'^^'"^l'^'^U-lacyen,eyr ersayren gewe-Ivi v'l. als er von Churfürst Johann George zu Branden-sog'^baben 71»!! ^u^u tvde Nachricht bekomnren, gcsaget:

tafeln oder register des Hau-^ Alb ^ verlohren. noriria Lack.

sein

Chri-

st'^ivrus Alb L - ^um Anh,

>vej?°?beit ließ xx Schon in seiner zarte-

. m er cr erneu grossen verstand von sich blicken, die-

complexron war, nahm sein vatter ei-

Franckftrrt an der Oder, erzeugte er vrer söhne und reven rocy-tern, unter welchen der älteste söhn Bernhard Siegfried zur Lro.keMone LnawmiD zu Leiden an statt des verstorbenen krokess

.ve„ »r« er -.. ... storis Rau, der andere aber, Christian Bernhard Albums, zur

aber schwach-r verstand von sich blicken, die- kroLlkons Lnatomi- zu Utrecht befördert worden. Das ge-

^mpiexion war, nahm sein vatter ei- schlecht, aus welchem Albinus herstammte, und das ehemals

Weiß, nachgehends aber von Weissenlow genennet wurde,ward an. 1496. von Kayser Maximiliano I. geadelt. Petrus Al-binus, der bekannte Woticu8, dessen oben gedacht worden, einbluts-freund und pfleg-vatter Iusli Albinl , welcher seine eltern'u d 7 ?V in den sprach'"ü'w er M dahin folgen. .Nachdem in der pest-zeit verlohrm Hatte , und der hernach Bernhardt Al-

>vstpm,Dhysic und wlssenschafften, und furnemlich bini qroß-vatter wurde, war der erste,weicher den nahmen Weiß

Machten, fortgana wlt ungemernem fleiß und er- in den Lateinischen Albmus veränderte. An. 1656. ward der

bwkeK ^.«den, un§ ea?e ^ «uf die hohe Adel - stand, welcher dresem gefchlecht ertheilet worden, von

Ecl am?^, Carolo Drettneon»,^^^ unter den berühmten Kayser Ferdinands M.bestat!qet,und mrt Neuen ansehnlichen

ZLMit so grossemeTr Tranen und Lucas tituln vermehret. ^Nichts destWeniger war die bescbeidenhert

"tstor. /. Theils Medrcm, daß er einer der und demuth Bernhardt Albtm st> groß, daß er seinen Adel-stand

stin^^use. Als Am, ?men söhn zu unterweisen , zu sichFL"er 'indkoffL Ntt- «5 worden', sandte ihn^Lenncum Alers R schule zu Dessau, unter den gelehr-er «^"--beruffen war'll " dieser ermge zeit hernach nach'y »1??s-ch tndens^ E'steer ihm dahm folgen. " ^