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ÄchA/^kchon vorher den nahmen Alemann als einen ge-'unen gebraucht, rn denen fremden ländern, dar-
nvch tz-.,,? niedergelassen, also seyen genennet worden , wiepflegt : /ag m dergleichen fallen aller orten zu geschehen
^ gutem .«-s sie dre leuthe daran gewöhnet sahen/ dene selbstgepflankee Wu behalten / und auf ihre Nachkömmlinge fort-M, Wer wollte behaupten, alle geschlechter in Teutsch-Welsch , Walch / Türck, Holländer / Schott,/ Heß , Schweitzer rc. heissen, kommen jedesvenen stö^Mn hier oder dort schon seit ziemlicher zeit gestan-ivejse^ ka» V her, da man doch das gegentheil vielfältig er«""" lves^ Eben also verhält stchs mit denen geschlechts - nah-"vercker^ ^ ersten Ursprung gewisse amter / beruffen /
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Hand!
"ahnix« ?°s rc. bedeutet haben; oder auch von vor - oder lM, E^avnommen sind. Ein jeder siehet daß in allen
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ailnehmsn N "ud ortern vielerley leuthe diesen nahmen habenbist e^.sssunen, ohne im übrigen die geringste verwandfchafft»'wer zu haben. *
Älen ' (Cosmus) siehe Alamanni.
Nal aus ' °^r Alamandus / (Ludovicus) ein Cardi-^n ArbÄ .. ^Nurtig/ ein söhn Johannis Alemann, HerrnM stieg w^dMongiffon , begab sich in den geistlichen stand,Bischyss.,," emer würde zu der andern, bis er endlich Ertz-^bgewv,,!.', es ^urde. Dem Loircllio zu Costantz hatte erwachte er noch Bischoff wäre. Aber Martiims V.
Ave-Prza>»"' 1426. zum Cardinal, auch bald darauf zumHu auch, e^ten des Päpstlichen Hof-Gerichts, und brauchte« dia jnvon Siena zu bewegen, daß das Loncilium vonwrzuiu st^üadt verleget werden möchte. Er machte ihnfer-le>Ueu g,,^Nen von Bononien , allwo er, wie auch bey allen^it ablege?» Verrichtungen , grosse proben seiner geschicklich-?sic> zu Ks'.Als sich Eugenius IV. das erste mal mit dem Lcm-beynrPgVAvi entzweyete, befände sich dieser Cardinal zu RomAbasten Ä.vher Eue auf alle weise zu gewinnen, und bey sichMruuujnnHvst^ Allein der eifer für das LonLilium und die-i "s-gefau« r kirchen wäre bey deme so groß, daß er nicht ohneAiufind^r, und fast allein davon entrann, um sich in Baselals der andern Kennung des Pavsts von dem Lon-sisnanut, «^vrllch der Cardinal Iulianus, sonsten St. AngeliM die Nr^rmaltger Präsident weggezogen, an. 14; 8. erwehl-A'M) von Cardinal von Arles an dessen stelle, welcheM verival!-,^ ^ert an, mit gröster klugheit und stanbhafftig-^Hwluna n-l. vag man Lhne recht die seele dieser geistlichen ver-? ^rinnen mag' auch ihme das meiste zu dancken hat,1, vrechtep reformarion der kirchen und behauptung derenWVr seist»«, p Vonciiii wider den Papst ist geschlossen worden.Merniste,,vo ward Eugenius nach Überwindung vielerLare, und Da es um eine neue Papst-wahl zu thun
.«apsts von Damaliger ordnung die wehlere oder kiesere des?Esdeu; war-M hiezu bestimmten Personen solltm ernennet^diensteu du^v^dvr einige, so wegen seinen sonderbarenerfordertes LonLilium selbst voraus zu dieser wichti-Ms von Savov/n^^de. Nach erwehlung Amadei VIII. Her-A'wnler N°AL der als Papst, Felix V. nennte, führeässahr dunste zu leisten , und scheuete deswegenbangte er «:^?hwe Eugenius aufs heftigste gram wäre,lete Salats 'hue so viel in seiner macht stunde, des
ei stHwe aller andern würde zu entsetzen, sondern stel-das ? ^eich§,^^ andere weise nach. In der Wiederkunft vonhelm ?^anaen ^u Franckfurt an.1446. hätte es wenig gefehlt,sckla-?vn Lü-Ü^^den,Massen Grave Hans von Ederstein, Wil-von S.wvm, und andere nicht ohne vorwiffen des Bi-rm M hatte^a»^^^^ der doch dieser Gesandschafft sicher geleitbssElsaß ast^,,leine gesellschafft und bagage ohnweit Benfeldenre ^Iahkten iH "Hd alles gefangen auf das schloß Francken-Unter s^ besten meynung, der Cardinal von Arles wä-z e! ? "ck zu B-^5"iken i allein dieser hatte stch zu seinem gro-2" ^asseu. »«Men verweilet,und den trotz und gefolg vorherwegst«Partie also der gefahr, und reisete durch einench»?ad von MIasel. Er trüge keinen zweifel, daß ihme die-w»!! auf demEU "?d seinen Gesandten, wider welche erAm Hastt gefvckÄ^' Iranckfurt für das Loncilium.ysä??^nach ben Ware angemachet worden; pflegte
gL.u-n zMZ.d m anlas zu sagen: Unser HErr Christusiven^ ^ brinaen ^^^auft worden; aber um lhne m fernenwollen^chdatte Eugeniussechtzig tausend gülden auf-emoM^ that'acnÄÄ ^' daß als der Graf von EbersteinUnd^'Mu un"beM,n^ommen, der Papst ihne gar ansehnlichtst'd.Fchc der PavS/et hat.. Nachdem Eugenius gestorben,schick!'fasern Cardma?lssh begeben, bestätigte Nico-davn ^ chn als Leaat!n^ ^'sNArles in allen fernen wurden, undt^Mu Wieder kam Nieder - Teutschland. Als er vonsi2?vrbesseruna?»?,Kab er sich in fern Bißthum, und arbeite-in? darauf zu L^v ^erstllcheiy und unterrrchtung des volcks,s?.d v Abtey L v^r wie andre melden, in Savoyen'Kzwss alters. Lautecvmbe deii 16. sepr ^
MMchrvn. volmoZr. <L cti
m Libl » Oonoil. 8-is. N38.
Lies' H zunÄ' 6 all. xurp. V,L'. konr. Lrel
av- 3-,L//«: jVlart. Oall. Lrolr^
»U. Ltt'cHKrs«, still, sts Lrests. *
combe den iS. sept. an. 1450. im 60. jäheL c>L Lonc. LM. Ürftisens
Lstron. Uenrici Mnori--cs«. O«
Er war ein guter freund von Aenea Sylvio, der ihn dagegenals den geschicktesten mann beschreibet, den man zum Präsi-denten eines solchen Lonclsti hätte finden können, ftandhafft,muthig und behertzt, von grosser lügend und grosser gelehrsam«keit, und der ein wunderbar gedächtnis besessen, alles, was inden gehaltenen reden und disputen vorgebracht worden, zu wie-derholen. Er selbst war von so beredter zunge, daß, als ereinsmals wider die angemaßte Hoheit und macht des Papsts überein allgemeines OonListum mit grossem Nachdruck sprach, die ka-tres insgesamt dermassen beweget wurden, daß sie theils ihnselbst, theils sem kleid mit grosser ehrerbietigkeit küsseten. Da-bey wüste er sich auch anderer kunst-grisse zu gebrauchen, die ge-muther durch die religron zu bewegen. Als einsmals seßion ge-halten wurde, ließ er durch die Priester alle reliquien der Heili-gen , die in Basel zu finden waren, in das Lonc-ilium bringen,und an die ledigen stellen der abwesenden Bischöffe setzen, wel-ches einen solchen eindruck in die gemüther der gegenwärtigenmachte, daß sie insgesamt zu weinen anfiengen , als man dergewoynheit nach den Heil. Geist anrüste. Ein ander malhielt er selbst hohes amt, communicirte alle, die sich dabey ein-stelleten, in seinem kahlen entblößten Haupte, reichte ihnenselbst das xscem zu küssen, und ermähnte sie, würdtglich dasheilige zu gemessen, welches alles das Lonciimm von neuemweinen machte. Jn seinem vornehmen war er gantz unbeweg-lich. Es kam die pest nach Basel, ein theil seiner domestiquenstürben dahin, viele baten ihn, daß er sich retiriren möchte:allein vergebens, er wollte lieber durch seine gegenwart, ob-wol mit gefahr seines lebens, das Loncilium erhalten, alsdurch seine abwesenheit mit gefahr des Loncksti sein leben retten.Papst Eugenius war freylich sehr übel auf ihn zu sprechen,weil er durch ihn den Päpstlichen stuhl verlohr. Allein Nico-laus V. hat seine Verdienste erkannt, und nach seinem tobe hater einen so guten ruf seines heiligen lebens und Wandels hinter-lassen , daß er an. 15,27. von Clemens VII. auf ansuchen derLLncmicoruin und Cölestiner zu Avignon, und aus begehrendes Cardinals von Clermont als fteZari ä Heere von dem Papstbeatificiret worden.
Alemann, oder Alamannus, (Nicolaus) PäpstlicherLibllorvecLrius im Vatican, im XVlI. s-eculo, war, wieinsgemein gesaget wird , von geburt ein Grieche, wiewol Si-berus will, daß er vielleicht ein Venetianischer Unterthan ge-wesen , und deswegen ein Grieche genennet worden, weil er zuRom in dem Griechischen LoUeZio studiret, allwo er durch sei-ne gelehrsamkeit der Barbarinen, des Papsts Urbani VIII. ne-poten, sonderbare gnade erworben, und bald in seiner jugendbey den Cardinälen Cobellalio und Burghesio 8ecretsrMs, auchgleich hierauf nach absterben Balthasaris Ansidei Libliocüeca-rius im Vatican worden. Da er sich bey dem Römischen Hofedurch seine schriften noch mehr suchte beliebt zu machen, wie erdenn an. 1625. 87MagE cle karietirüs HersnLnlibus 3. O-ti'äi-
nale LLrburiuo rellimüs heraus gegeben und den CarolingischenKaysern die oberste gewalt in Rom absprechen wollen, darin-nen ihn 1e Blanc in der villermrion cle dlummiü Lsroli K. 1.0.thsrii, kuckovici L lucceäsntium Legum IkomL psrLuiUs Wi-derleget. Ferner hat man von ihm vilsertLCionem äs äextrLIsev-egue mrmu8 yrrerogsclvL sx Aitigick kontikcum nummis,Vaulum, ketro Lxollolo Lnteponencibus. Sonderlich aberhat er sich berühmt gemacht durch cdirung der üiltori« Äl'LMLdes kroLoxii, dargegen Gab. Teivorius an. 16)1. zu Paris,Th. Rivius in Engelland, und Joh. Eichelius zu Helmstädtapologien geschrieben, worunter der letztere den Alemannumsehr hart angegriffen. Endlich wurde ihm aufgetragen, bey dembau der St. Peters-kirche in Rom achtung zu geben, daß keinesvon den gräbern der Märtyrer entheiliget würde, welches er mitsolcher sorgfalt soll gethan haben, daß er darüber gestorben.
kiliLL. I. c. 70. cle LILM3NIÜ8, §. 45.
* Alemanna, des Grafen Lantharii gemahlin; ihr erster
mann hieß Acran, als derselbe kranck wurde, schickte sie dasbenöthigte öl, so man wider die kranckheiten brauchte, zu ei-nem Mönch, daß er seinen fegen darüber sprechen möchte, alsdieses geschehen, nahm das öl, welches in einer gläsernen flaschewar, dergestalt zu, daß, da die flasche nur halb voll vorher»gewesen, dieselbe nicht nur gäntzlich angefüllet wurde, sondernauch überlief, daß der knabe, der sie trug, seine kleider überund über besprühte, durch welches wunderwerck Alemannaauf den schluß gebracht wurde, ihr sämtliches vermögen derkirchen zu vermachen, und sich dem gebät des heiligen mannesanbefahl. Sie hat im VI. Leck» gelebet. eE«lr,
tr-deirni , <L LompenäiÄ in ori^ini-
du8 OlLrLmoritLnis. z. iuii.
merck jck. rom. I. x. 276.
* Alemanni, (Gilbertus) lebte m dem xiv. Lecko umdas jähr iz; 4 .und verfertigte etliche wercke, unter andern eineHistorie vom gelobten lande, welche er dem Cardinal Taillerand
von Perigord dedicirte.
Alemanmer, wurden etliche volckcr m Teutschland genen-net , wovon hernach bie gaW Te^ den nahmen
bekommen; gestalt denn die Franzosen , ccalianer und Spa-nier die Teutschen noch heutiges tages also nennen. Es hat ei-nigen fast schcmen nwllm , als waren diese Alemannier ein gantzunterschiedenes volck von den Teutschen gewesen, weil Änto-ninus Earacalla, zu dessen zeiten der Alemannier am erstenÄ 4 gedacht