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Erster Theil. A - Be.
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der Bischöfflichen würde vorzustehen, mcht billigte, an fernestatt Jobannem äs MEs, dessen mertten ihme sehr wohl be-kannt waren - Aber dieser demüthige voLor nähme, so balder davon bericht bekommen, dieser wurde auszuweichen, denvrden des L>. Dominici an, allwo er bis an sein end, welchesden i octodr. izoü. erfolgte, als ein Muster der gottesforchtlebte. Er gäbe zwar die würde eines Cantzlers nicht auf; wel-ches viele billigten, andre aber traten gleich nachdem er den er-den angenommen hatte, zu einer andern erwehlung, und nimmtman seit dieser zeit den Cantzler der Universität allzeit aus derAbrey von St. Genevieve. Johannes äs Llloäü8 hat einige sei-ner predigten in schriften verfasset; es befindet sich aber in denbibliothecken eine kleine anzahl derselben, welche übel verwahretworden zu seyn scheinen. äs lcripc, orä. krieä. /a-

bibl. insä. (L inf. larinic. üb. IX x. 146.

* Alley , (William I bezeigte fich bey der religions-änderungin Engelland sehr geschäfftig, und erhielt unter der KoniginElisabeth regierung das Bißthum von Exeter; vorher aber,als die Königin Maria noch lebte, hatte er sich unerkannt auf-gehalten, kinder informiret, und artzneyen ausgegeben. Erstarb den i z. avril 1570. und hinterließ in Englischer spräche:Armer leuthe bibliotheck, die zu Londen l;?i.,in 2. foliantengedruckt worden, und darinnen seine 1sÄlone8 über die EpistelnPetri enthalten. Ltüeu» Oxon.

Allheiligen , ist ein Heßischer marckt - flecken zur niedernGraffchafft Catzenelnbogen unter Hessen-Rheinfels gehörig.

* Allheimerberg, ein berg, so bey Rotenburg an der Fuldein Hessen lieget, und unter allen bergen daselbst der allerhöhe-ste ist, daß man auch auf dessen gipfel gantz Hessenland über-sehen kan.

* )llli , lat. Mius, oder 8smiru8, ein kleiner fluß im König-reich Neapolis, fliestet durch Nieder- Calabria, bey der kleinenstadt Faverna vorbey, und ergeußt in den Golfum Squil-lace, eine meile von dem fluß Cantazaro gegen morgen zu. La«.

Allia, ein fluß in der Sabiner landschafft, heutiges tagesCaminata genannt, oder ssio äi Nollo und Lorreilo. Bey diesemflusse wurden die Römer ss. II. ^64. von den Galliern unter ih-rem General Brenno aufs Haupt geschlagen, und Rom ausge-plündert, darüber der nähme dieses flusses den Römern langezeit ein greuel war, und beym Virgilio mk-mstum nomsu ge-nennet wird; ingleichen beym Lucano: Lc ä-unmns. äiu I<o-MLni8 ssllia Isstis. üb. VI. ILneiä. /.rv. üb. V.in Lamiüo.

Alliaco, (Petrus äs I Französisch ä'Ailly, ingleichemä'Arriac, Bischoff zu Cambray, und Cardinal, wurde vongeringen eitern zu Compiegne in der Picardiean. geboh-ren. Er fleug seine stuäiä zu Paris an, und ließ daselbst diefähigkeit seines Verstandes so wol sehen , daß er nicht allein an.i;8o. den voÄor-hut erlangte,sondern auch zum Professor in derTheologie und Philosophie, ja endlich zu einem Vorsteher desNavarrischen LollsZü gemacht wurde. Er hatte viel zuhörer,worunter auch Johannes Gerson und Nieolaus äs Clemangiswaren. An. i;8?. führte er die fache der theologischen Facultätzu Paris wider einen Jacobiner - Mönch wegen der unbe-fleckten empfängnis Mariä mit solchem Nachdruck, daß ergrossen rühm davon trug, und an. i;8y. Beicht-vatterund Almosenier bey Carole» VI. wie auch Cantzler der Uni-versität wurde. Fünf jähr darauf wurde er Schatzmeisterin der capelle zu Paris, und war er zu dieser zeit sehr bemühet,die ärgerliche spaltung der kirche wegen eines Papsts zuheben. Zu ausgang des jahrs i;y;. erlangte er das Bißthumzu Puy-en Vellay, und im ansang des folgenden das zu Cam-bray. Bey allem diesen unterließ er nicht, sich mehr und mehrberühmt zu machen; insonderheit bekam er an. 1409. gelcgen-heit, aufdem Lonciüo zu Pifa seine gelehrfamkeit sehen zu lassen;wie er denn auch 2. jähr darauf zum Cardinal erwehlt, und an.1414. als Legat des Papsts nach Deutschland geschickt wurde. Erbefand sich auf dem Lonciüo zu Costnitz, auf welchem er in derdritten seßion präsidirte, und an den vornehmsten Handlungentheil hatte. Währender zeit dieses Loncilü hat er auch einigeschriften verfertiget , als äs smsnäünäa Lcclsim; ingleichenäs ÄI. Ilonorivns 8. .sssssptzi, wie auch äs moäo <L formaeiisenäi Er starb an. 142z. und liegt in der Cathedral-kirche zu Cambray begraben. üb. IV. /»ve». äe

in Larol. VI. bist. U Le/tar«,. äs

Icript. 8«-»/ in bibl. bibl. ^rsa». Lull. purp.

in Lall. LüriK. bist. äes Lsräin. toin. II.

elog. Laräin. x>. 4z 4- in onnal. äs Iliä.

ü-n. ^ bist.

äu Loncile äs Lonliance.

Er lehrte, daß die gecrönten Häupter der geistlichen gewalt un-terwvrffcn wären,und hielt sehr viel aufdieLttroloZiam jullisi^ri.

er nun zwar Johann Husten auf dem Lonciüo zuEvumtz verdammen helffen, wird er doch von den ProtestantenssE die zeugen der Wahrheit gerechnet, indem er die lehreverdammet, und sich eher für eine con.auch dem Lonciüo ein projeäk uberge-Elrche zu verbessern seyn möchte. ^

AUran, (sranc.) ein Jesuit in Frankreich, übersetzte des

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Pbeopb. XsMauäi Inäiculmn 8anÄorum üugäunenüuN at>s

der Lateinischen in die Französische spräche.

* Allibawn, Laisäonis, Llbsnia, ist das mitternächtige s jSchottlands, das land der alten Caledvnier, und begrenzGrafschafften Ross, Loquebar und Athol, in sich. .

* Allibond, ( Johannes) ein Engellandischer DoSor VbeloZi-c, florirte im XVII. iLsulo, und schrieb ein buch, beuw 'üustic:i ÜLsäsiniT OxonienÜ8 nuxer iskormstD äLssrip" ^m welchem er von denen an.^1648. L legg^in Engeüand^^

berge

staudenen rsvolurionen handelt. in bist. <L amiguicl

Allier, lat. Llsvei, ein fluß in Franckreich, in denschafften Auvergne und Bourbonnis, entspringet aus dem - ^Losere, so der höchste in dem landstriche Givaudan ist. Nawser die flusse Cusse, Ause , Diore, Siose, Daure, QueM -in sich genommen, ergiesset er sich in die Loire unterhalb

* Allirothius, Neptuni sohn, wollte sich an Minerva weg.<seinem vatter Neptuns rächen, weilen sie den preis für drei»tung der stadt Athen , da sie einen öl-baum heraus wassüjmachte, erlangte. Er unterstünde sich deswegen aus on >seines vatters diesen bäum mit einer axt abzuhauen. Aber 1 ;unternehmen giengihme nicht von statten; dann, anstatt^,er mit seiner axt den streich in den bauM thun wollte, ist)er so hart an seine füß, daß er davon stürbe.

* Allitrochades, ein Indianer, war ein söhn AndrocotssUwurde Daimachus als Gesandter an ihn geschicket, wie jwn/

II. p. 121. meldet. ^

Mix, ( Petrus) ein bekannter Vbeolos-us in EngellandU1 besilurLriu 8 der Cathedral-kirche zu Salisbury, war an>an^Prediger zu Charenton, wo er nebst dem sslorss Clnuorbegriff war, eine neue Übersetzung der Bibel heraus zu g^darüber aber in den verdacht des äociniLiülbü fiel. Er nullst' ^revocmion des edicts von Nantes an. 168;. aus Franckrew-lllltzhen, worauf er sich nach Engelland wendete, auch daselbst^,fich viel Hochachtung erwarb, und LrmonicoZ zu Windsorw"^,Man hat von ihm unterschiedene schriften, die ausser den -Französische!, predigten, so an. i<>8;. zu Rotterdam.httwM,kommen, und seinen anmerckungen über die ;. buchet ss ^fis, meist theologische streitigkelten anbetreffen, undmit Nr. Bossuet wider desselben buch von den änderuE'^Protestantischen kirche, mit Whiston wegen des tausendM»reichs und wider die Ärianischen schriften diefes marines rc. ^habt hat. Er war Willens, eine colleisticmem Loriciüoruvraus zu geben, und starb an. 1717. in hohem alter. .

s Allix. (Petrus) Er war zu Alenson um das jahtA,gebohren, und wurde anfänglich Prediger zu Rouen, nawsem aber erst zu Charenton. Als er nach Engelland gekow'erhielt er erstlich eine Prediger-stelle an einer neuen kircheauf er ferner Lononicu8 zu Windsor, und an. 1690. i"rariu8 zu Salisbury wurde. Er stund in so grosser höchst^daß ihm die beyden Universitäten, Oxford und Cambrwswürde eines Dockori8 in der Theologie umsonst verliehen LMdie gesamte Englische Geistlichkeit ihn vor allen andern er Fte, die biltoi iLm Loncilioruin zu beschreiben; an welchem ssb'er auch mit fleiß gearbeitet, ob gleich wegen Mangel A ListIcribsMen nichts davon im druck heraus gekommen. ,zu Londen den;. mertz an. 1717. in einem alter von 7 °'' sse ^Ausser den schon angeführten schriften sind noch folstchll flvmercken: IIstrZmus , ou Lsrtrgnä , äu corp8 L cluüsigneur, Lateinisch und Französisch, mit einigen arinstügen, worinnen er beweiftn will, daß die lehre Ratraw' Ftmeynung der Römischen kirche in dem Punct vom Abem ^6.zuwider sey, worauf ihm aber Jac. Boileau, der am .gr-eine neue Übersetzung dieser schrift heraus gegeben, ss hissten gestlcht. Ferner , Diss. äs ssertulliaiii vim ^ ssript»

äe trikLAÜ online ; saislirtkü 8iriLil:L snogogic-iruw ^

plmion-um in üexLÜemeron über XII. Imäenu8 äsiw ;mit A. Dacerii Lateinischer Übersetzung und anwcrcm ^äs Nessise äupüci Läventu äissertAtione8 2 . aäv. ßstäTv Ay.innen er behauptet, daß Christus an. 1720. oder höchst-^ M17z 6. auf erden wiederkommen würde; Xecksrü samssc

rnlol. conkutstio imperii paps: in ecclellÄM , die er 1 "^,

dem Griechischen ins Lateinische übersetzt, u. a. m. ^moir. tom. XXXIV. üiii. äs8 nur. Iscr. row- c -

v. ssertulüano. Ptls

Allmann, ein berg im Zürch - gebieth, derTöß-und Glatt-fluß sich gegen Eglisau an Rhein hAllmegg, ein in Ober-Oesterreich in dem

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u> ^ver-^eirerrem) IN

Traunviertei an dem fluß Alm auf einer hohe gelegenevwelches aufalt-vatterische art gebauet, und den Grast"henfeld zuständig ist. Otto Achatz, Freyherr von Hohm^jo^es in dem XVII. sseculo zu einem näeicommiis ooci 4?»gemacht. V. delcür. V. Ober-Oeikerr. ' E

Allnbeck, Altbeck, ein adeliches geschlecht inches seinen Ursprung aus Ungarn hat. Um die nun - MVlssculi kam Stephanus zu erst in Müssen an, und ' ^Freyberg nieder ; dessen söhn gleiches nahmens machetHauptmann zu Freyberg, und zeugte Andream , ' jWl>i; z 7. als Hertzoglrcher Rath, die kirchen- undin Müssen mit verrichtet. An. i-zn. war Helnr-cy ^.^x-va'Königlich Polnischer und Chur-Sächsischer Capltarwv 0