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rii evisteln an die Königin Elisabeth von Engelland vertheidiget,chndbesweaen eine epistel wider Gualterum Haddonum, einenEngelländer, zu Antwerpen geschrieben. IIK 1 . Hilf.
* Armada, (Andreas von) gebohren zu Pompadilho nicht
weit von Coimbra in Portugall, ein söhn des Dom Antonii äsAlmada ll. dieses nahmens,und Vincentiä äs Castro, machte sichkeine gar grosse Hoffnung zu den geistlichen würden zu gelangen,hatte hingegen eine viel grössere tust an dem ttuäio ssiieolvgico,worauf er sich mit so grossem fortgang legte, daß er darinnenzum Professor erwehlet wurde, wiewol er sich beständig von demPriesterlichen orden entfernete; und har er, welches doch ver-wnnderungs-würdig ist, in seinem gantzen leben, welches er hochgebracht, nichts in öffentlichen druck ausgegeben. Iedcnnochwird versichert, daß man unter seinen schriften einen zum druckfertigen tractat von der Menschwerdung und andere, welchenoch nicht zur Vollkommenheit gelanget, gefunden habe. Erstarbe den 29. nov. 1642. zu Coimbra, aüwo er sich allezeit auf-gehalten hat. a?
* Almadag Srella, ein berg Natoliens in Asien, in demland, welches vorhero Galatia geheißen, liegt nahe bey der stadtAngurii, vor diesem Ancprä genannt.
Almado , ein schloß, welches in der Portugiesischen pro-vintz Ertremadura, der stadt Lissabon gerade gegen über, aneinem kleinen Oolko , welchen der fluß Couna macht, und zwarauf einem felsen , gelegen. An dessen fuß ist ein flecken gleichennahmens, worinnen sich eine quelle befindet, deren Wasser wi-der den nieren-stein hilft. c?o/»r^a,, äslic. äu korwg. x. 776.
Almadon, oder Almaden, ein blosses dorfin Andalusien,zwischen Sevilien und den grentzen von Ertremadura, gelegen.Es wird aber wegen eines dabey befindlichen quecksilber-berg-wercks gemerckt, welches alle jähr dem Könige von Spaniensechs bis sieben hundert tausend thaler einbringen soll.äslic. äs 1 'LIx. x. 444.
* , wird genennet das vollständige werck,
welches Ptolemäus von der Astronomie geschrieben. Es hatdiesen nahmen von den Arabern bekommen: denn er selbst nen-net es 0 -^ 2 --^"', oder compoimoosm M 3 MLM. Heut
zu tage nennet man also ein vollständiges werck von der Astro-nomie mit diesem nahmen. Daher auch Ricciolus sein grosseswerck, darinnen er alles zusammen getragen, was die altenund neuen Mronomi bis zu seiner zeit von der bewegung derersterne, sonderlich derer Planeten, erdacht und wahrgenommen,XliNÄZsstum vetus L novum heißet.
Almagro, (Diego) ein Spanier,« flehe ptzarro (Fran-ciscus.)
* )llmagro, lat. Ulmagmin, eine kleine stadt in dem ge-biethe Manch« in Neu-Castilien in Spanien, 2. meilen von Ciu-dad-Real gelegen. Es ist der sitz der Groß-Meisterin von denenDames des Ritter-ordens äs Calatrava, und hat gute gesund-brunnen.
)llmaguer, oder Almagra, LImsgrum, eine kleine stadtin Süd-Ämerica, in dem Königreich Popayan, liegt an einemkleinen gebürge, wobey der fluß Cauca entspringet, etwa 20.meilen von der stadt Popayan, davon das Königreich den nah-men hat.
Almatda, siehe Almeida.
Almam , (Jacob) Professor Isseologig- zu Paris im Lolls-§io von Navarra, war von Sens gebürtig, und hat das lob,daß er ein subtiler Disleciicus , und einer von den besten 8cllo-lsLcis zu seiner zeit gewesen. Er hielt sich sehr an den Scotum,Occam und Gabriel Viel. Er mformirte in der Logic undPhysic, ehe er an. 150z. in das Lolleßium von Navarra auf-genommen wurde, und ließ sich von diesen 2. theilen der Philo-sophie an. 150;. und i?o8. durch schriften sehen. An. i?n.wurde er vosior in der Theologie, und folgendes jähr erklärteer in seinem Oollegio diebucher der fementisruin. Zu sel-biger zeit brauchte ihn Ludovicus XII. wider Iulium II. zuschreiben , und die authorität des Loncilü wider eine schrift desCajetani zu vertheidigen. Das Lnncilium von Pisa hatte diesesbuch des Cardinals an die theologische Facultät nach Paris ge-schickt , damit es mochte widerlegt werden, welche diese arbeitdem Almain auftrugen, und hierinnen nicht übel gewehlt hat-ten. Er starb noch ziemlich jung an. 1515. und ist niemals einMönch gewesen, wie etliche fälschlich vorgeben. Alle seine schrif-ten hat Olivier Lugduneus 2. jähr nach Almains tode zu Pa-ris heraus gegeben; darunter die vornehmsten sind : 4. tractatevon der ÄlorsI ; Lxpolitio circa äecssiones guTtilonum ülaMriOoil. Occam äs poteckate lummi kontikcis; äs HuäkoritatsLccleüre L Lonciliorum; LiÄata fuxer fententias Nagilkri Ku-berä Holllot. «r, lriss. Ovmn. Xavarr. p. 6n.
. * Almalic , eine stadt im land Turkestan, welche die Ära«oychen Oeosrapki im 102. grad ;o Minuten longituämis, undlatituäinis fextentrionalis setzen.
Alman, Bifthoffzu Aurerre, flehe Alanus.
-^^nazar, (Hieron.) ein Svanier, welcher um dasdie H. Schrift zu Alcala äs Henares^et Lnov^ »kplsufu erkläret hat. dibÜotli.
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* Almancora. ein kleiner fiuß im Spanischen Königs
Granada, der sich ins Mittelländische meer ergeußt. ^
* Almannus , oder Almantius, ein Benedictiner-M^,in dem kloster Altavilla , lebte ums jähr 890. und schrndttum äefolatioiris krancire L lui Noliaiterü ; Vitam
oder dlivaräi, 8. 8;mäulplii, 8. Helenas Luguüse;nem ejukäsm Koma aä Losnobiym ^lravillarenfe; ^
Lerclrarii, xrimi äbbatis MtaviUsr. catsl. 99 - , H
äe Icript. eccl. p. 2; 6. ^äe üiü. sät. II -1aä enm 8anäius. ..
Älmansor, Köniazu Cordoua, nahm das Königreich ^dem tode Alhacwzu dessen kinder vormundschafft er bestelletan. 976. mit gewalt ein. Er eroberte an. 985. BarcellonA ^belagerte Leon in eben demselben jähre, hatte sonderlich .der die Christen, welche er stets bekriegte, und starb am»nachdem er 26. jähr regiert hatte. ssttor.
Älmansor, (Joseph) König zu Marocco, ward ducc!)^Mohren in Spanien geruffen, und schiffte an. 1158. nut °° -j,zu Pferde, und 100000. zu fuß dahin, ward von den ung>»gen wohl aufgenommen, von den Christen aber nach und'geschlagen, und in etlichen schlachten erleget, daher er sich anen, so ihn herüber geruffen, rächte. Er kehrte daraufnach Africa , von bannen er hernach mit einer viel Emacht wieder kam, und mit 1;. Mohrischen Königen vegn ^die stadt Santarein in Portugall belagerte, allwo er nutpfeil verwundet, den geist aufgab. lib. II. c.,
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ÄlmansorII. (Jacob) zugenannt Emir el mcmonwoder Fürst der gläubigen, machte sich von Marocco,Tremesen,Tunis und dem gantzen lande bis nachTripou wAund ward einer der mächtigsten Regenten in Aftica. Er ^nen zug nach Spanien, und zwar mit 400000. mann,durch publicirung der Gazie zusammen gebracht hatte, w)'so viel ist, als vormals der Christen creutz-fahrt wider oa ^gläubigen. Er ward von seinen glaubens-genossen st>rsouverainen Herrn erkannt, und erhielt an. 1199. die ochsM.-schlacht bey Alarcos. Hierauf kehrte er wieder nach,brachte Marocco, so wider ihn revoltiret hatte, zur erkan?.und ließ die aufruhrische einwohner wider gegebene zusagt) § AEs entzog ihm aber ein Araber wiederum die stadt und oa^ ^nigreich Marocco, worauf er im elend herum wanderte ,endlich nach Alexandria kam, und sich daselbst bis an Wmit brod-backen erhielt. lib. II. c.; 6.
Älmansor, siehe Almeon. ^
* Älmansor , eine stadt in Marocco , gegen das a"sche meer, nicht weit von Salee am flusse Gurr.
* Älmansor. Siehe droben AbdaUa ll. genannt
giafar Al-Mansor. ..xssck
Almanspach, ein uraltes städtlein an dem Cost"^gelegen. ,
* Almansur, eine stadt in der Persischen landschasftallwo mit Myrrhen und narden ftarcke Handlung getrievu'
Almanza , ein kleiner ort in Neu-Castilien an dendes Königreichs Valencia, aüwo die Franzosm an. iTs/'A eaziemlichen Vortheil wider die hohen Mitten in einer MU iMhielten. Dahcro Philippus diesen ort mit vielen freM^tituln begäbet.
Almaraz , eine Spanische stadt, in Estremadura A M10, zwischen Placencia und Trnrillo gelegen. Es beMdaselbst ein schone brücke über den Tajo. ... E
* Almaraz, (Jodocus von) ein gebohrner Brabssw) ^dem dorfLonderzeel, war sehr eiserig in seiner rel-E!'daß er der Welt absagte, und sich in ein klosier FrancE Edens von der dritten regul begäbe, darauser erstlich
zu Zepperen bedienet hat, hernach aber zu einem Mw ^i!,des Frauen-klosters zu Steynaart, auch von der dritten «^erwehlet wurde, da er denn seine müßige zeit in Mgischen studien mit solchem nutzen zubrachte , daß "nachgehends folgende Lateinische tractaten im druck Hennen)kommen sind : äs tribus Virwtibus ssbeologicis ; äs "ulu 88. 8Lcrsmemi lucharissiL; vsrixe fxiritusles I»nes. Ltben. Lelg. , jg
- Almaricus I. Graf von Joppe, wurde an E27. jahrs seines alters Konig zu Jerusalem, nach e' tzEseines bruders des Komgs Balduini III. Er fiengtEgyptischen. Sultan einen krieg an, welcher zwarziemlich glücklich vor ihn schien, hernach aher ve
von Jerusalem nach sich zog. Er verjagte SE zivckder mächtigsten unter den Mahometanischen FurlM Emal aus Egypten, welcher sich aber dennoch dai?' Mder vest setzte, nachdem Almaricus nach eroberungPelusium nicht alsobald die stadt Cairo wegg^-^„F.weil er die grosse beute dieser stadt seiner armee ' .HerEr ließ sich mit dem Sultan in tractat ein c „. lE
auch mit schimpf Egypten zu versassenss Dem S>r^, ^Saladm, welcher an einer feiten die ChrMn aA^,Noradin an der andern that, und durch hulffe oer i'che ihm der Griechische Kayser zugeschickt, tue M