Band 
Erster Theil. A - Be.
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E unter stimm nahmen Verordnungen, viptoma-

in weisst, triefe aus, welches ein gelehrter mann vergebens^ächliaet, Flogen. («) Denn zu geschweigen der ziemlich ver-der Lvmn ^^ebnung Alphonsi, vermöge welcher er den städtenM dgt^Mdey anbefiehlet, ihm, wenn er nach Rom gienge,Wer Le>s,i crone zu empfangen, entgegen zu kommen, undMrle >chU M geleiten , (>) so zeiget solches der zu ToledoMinq.„ oen-brief, worinnen Alphonsus Friderieum von Lo-i nicht nur mit dem Hertz ogthum Lothringen, und dervize tzauM Remiremont belehnet, sondern auch viel merckwur-M rechte und xrlvileZis ertheilet, (r) wiewol auch in derMgt^Aco gelelsteren eydes-formul diese clausul mit ange-Me, baß er an dieselbige nicht weiter gebunden seynj>ach Alphonsus innerhalb 2. jähren sich nicht persönlichM, ^"lschland begeben würde. () Allein er unterliesse die-°ura ^ sich erst ermuntern, als Rudolphus von Habs-

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seilen jähre in ruhiger besitzung des Reichs wäre,

Mls in Provence und nach Avignon kommen, aberKiez soWusprechung des Papsts, theils wegen der empörung^kvd. Sanches sich wieder nach Haus machte , wiesir Hex?",^ms k. iv.4. ausführlich erzehlet. Worauf die-hab-«/Gregor» X. anhalten, allem seinem auf Teutsch-'W. (,^"oen rechte frcywillig renuncirte und solches fahrenHertzgatb„ Nur forderte er von dem Hadsburgischen Hause dasSchwaben wieder, als zu welchem er nach demZeatririz ^be des jungen Conradini, wegen seiner MutterpUdv,yc^ das beste recht zu haben glaubte. ) Wiewol da-Ä HerknU" Sleiches nahmens, sich schon in den besitz gedach-^^tnefUshuins gesetzt,und Alphonsus von Teutschland zu weitMigen >,,?' richtete er mit dieser seiner sonst nicht unrecht-Mchx i,^atension wenig oder nichts aus. In seinem eigenenerviei verdrüßlichkeit, indem er seine gemahlin Jo-'sUchtbrr ^ Königs von Aragonien Jacobi tochter, weil sie un-N»> vonsich scheiden lassen, und Christianam, eine Prin-Mtnzeßj'^anemarck, heurathen wollte; doch, als die DänischeMäh " bereits angekommen, befand sich seine gemahlinMr dj?' eaher er sie behielt, und 9. kinder mit ihr zeugete.Xi-v-tter" Par auch sein söhn Sanches , welcher sich wider^?"der AstSnte, und ob gleich Alphonsus ihm zu gefallenI "? altern verstorbenen sohnes Ferdinandi von derN ihm d^g^sihlossen, war er doch damit nicht zufrieden,N giberli^ ^^^er vielleicht zu lange lebte. Es entstund darausW vvis Kr krieg, da denn Alphonsus sich der hülffe des Kö-' alsbediente; richtete damit aber eben so wenigW das Papsts bann. Etliche städte zwar liessen sichUn ang, ^tzre bewegen, von dem Sanches abzutreten, wieAnen brüdern ihn verliessen, allein Alphon-- r vor unmuth an. 1284. und folgte ihm ebeniv^virdb^s?' mit hindansetzung des vätterlichen testaments.Ä"sen 1." ^ gerühmt,daß er die heilige Schrift mit den aus-?.!^en,a?' durchgelesen, und bey seinen geschäfften nichtsdie n??en lauf des Himmels richtig beobachtet, wie erdvvMtNst»?, vorhandene astronomische tafeln, so von ihmjM^igUlia LIpKoiillNX haben, gestellet, und auf derenM ^ den cronen verwendet. Einige sagen, daß er

dI«»ch Monomischen betrachtungen allzusehr vertiefet, undzulassen: wenn ihn GOtt zur erschaffungNx^Seben ss^vgen hatte, so wollte er wohl einen guten rath dar

So wird auch an ihm getadelt, daß er sei-

L^.°ch^ B-a.Ä °a- ÄmMKSm 8

sv»ß? s?en, und Pvrtugaü von dem mhrlMn ^ i, ^ ^

«ndees Lilien zahlen müssen, frey steAeochen. I - 0E?usier seiner aüzugroffen fteygebtgk«l, weiche m am.dienEn^b Zustands eher eine Verschwendung zu "was Rvdericus Sanctms meMt. A> e "c?°n Cvnstantmopel, deren ehe-gemahl von ^n^utemL^n worden, für selbigen bey dmm CYNMwenvvy N b,e rantzion sammlete, emb schvn ureyü)r und dem Papst erhalten hatte, Me

chen h„?dre gantze rantzion bezahlthaben' wü ^ »^stellenAle, daß sie denen andern das Hugo wied ^sollte er die ehre dieser erledtgung M sich c-^hmandoder a??. Ver andern zeit, als er sturem söhn Svders^^dt Burgos beylager hielte, Hesse er ue lesendeariusMengllchen pracht und Unkosten nicht waa-

hu näAeu, sondern auch denen kauffleuthen befehle: ^

^lche beylager jedem frey und ohne geld hi z a

^er ihme selbst aufzuschreiben. , Es erwessten lern^schiy^Eheg wider ihne, weilen sie diese seme übermäßigdesirD N nicht leyden konnten, und daß er, um selbige Mwuntz gar leicht machte, viele neue auflagl«r M, 'auch wie bereits gedacht, wegen der heuralh fttner lochker ^NA.sie vortlwilst —" -

Mff? Kvnig von MiNimste, daß sie sich an den Mohchm v-M Afrika" Avanada hiengen, dieser auch noch anderesihÄAen gefübÄ?igte, daher der krieg mit Alphonsi ziemli-?. ,?/rwustet wurden sonderlich Murcia und Andalusien

ü<v^'l22. ss?' (?) M miclco Mlk. 6 erm.

coss ipsius Llplionü apuä ssibrü-

-°?9- oporum. (^)

1/- se ) v. IV. exiüolLM äs-Lon-

alp 305

troverlis eIectIoiti8 inter /llpbonlum « R.icliaräum §. 8- p. iz.19. in xroäroino Loäicib aiplomLCiLi Leibniti-mi. (s)

lib. XIII. rer. Hilp. c. iv. (Z ) in Luctzr.

lviüor. UngnÜL segniocis ) viä. c/o/aa/Iwm.III. p.

40;. (r) vill.Lert-M,.tom.I. ooäicis äixloni-ltici n.iz. p. 18.19.

( ^p. 19. (/) c?^o». p.a;2. P.260. (m)

lib.xill.c.iilt. (») IVlsrin.Lic?

Man meynet, daß seine astrologische Wahrsagungen ihm vie-les Unglücke zugezogen haben. Denn indem er aus dem gestirnemeynete gelernet zu haben, daß man ihn seines Reichs beraubenwürde, ward er darüber argwöhnisch, mißtrauisch und grau-sam, wodurch er sich viel feinde machte, und die erfullung seinerWeissagung selbst beschleunigte. Er verlangte, daß man nachseinem tode sein Hertz aufdem Caloari-berg begraben solle, wel-ches aber nicht geschehen, indem sein cörper zu Sevilien, seineeingeweide aber zu Murcia ruhen.

Röntge von Aragonien.

Alphonsus I- König von Aragonien und Navarren, San-ctii söhn, und Ramiri I. enckel, hat von an. 1104. bis 11,4. re-gieret. Er vereinigte die beyden Königreiche Leon und Castilien.Siehe Alphonsus VII. Konig in Leon und Castilien.

Alphonsus II. ein söhn Raimundi Berengarii, Grafen vonBarcellona, that den Saracenen grossen widerstand, und ver-mehrte sein Reich, indem er die Grafschafft Provence nach demtode Raimundi an sich zog, worüber er zwar mit dem Grafenvon Toulouse zerfiel, sich aber so tapfer wehrte, daß dieser letz-tere von seinem vornehmen abstehen muste. Er starb zu Perpi-gnan an. 1196. Er war weise, züchtig und heldenmüthig.

Vo?EiE L in kill. cle krovence. KrM hiü.

äes Loint. äs krov. U?-

^llphonsus III. mit dem zunahmen der wohlthätige, einsöhn Petri III. den er mit der Constantia von Sicilien, Man-fredi, des Kaysers Friderici II. natürlichen sohns, tochter ge-zeugt hat. Er trieb die Mohren aus Majorca und Minorca, undstarb an. 1291. als er sich eben mit Eleonora, Konig Eduardsvon Engelland tochter, vermählen wollte. , üb.XIV.

c. 14. L iz. 8uvria , iib. II. ckr. LS. c. 8.

Alphonsus IV. zugenännt der fromme, ein söhn JacobiII. folgte seinem vatter an.iz 27. in der regierung, stiftete die Uni-versität zu Lerida, zwang den Konig von Castilien mit ihm frie-de zu machen, muste aber hernach von seinem ältesten söhne,Petro, viel verdrüßlichkeiten ausstehen, und starb Barcellonaan. iz;6. Hkai'ra». üb. VI. c. 4.

Alphonsus V. mit dem zunahmen der weise oder der groß-müthige , hatte das glück, daß er mit seinem vätterlichen Rei-che Aragonien auch das Königreich Neapolis vereinigte. Erwurde an. 1416. von der Konigin Johanna II. in Neapolis wi-der Ludovicum von Anjou, der die stadt Neapolis belagert hatte,zu hülffe geruffen, und nachdem er die Konigin befreyet hatte,von ihr zum erben angenommen. Es entstund aber bald unterbeyden eine mißhelligkeit, daher die Konigin ihren schluß änder-te , und Ludovicum III. von Anjou zum erben einsetzte. Danun Johanna starb, wurde zwar Renatus von Anjou, dessenvatter Ludvvicus auch kurtz vorher gestorben, zum König aus-gerüstet: : Alphonsus aber unterließ auch nicht bey der fachedas seinige zu thun. Anfänglich war er unglücklich, undwurde in einer see - Macht von den Genuesern gefan-gen ; als aber diese ihne dem Hertzog von Mayland als ihremmit-verbündeten und Oberhaupt lieferten, wüste er Vene so zugewinnen, daß er von ihme wiederum auf freyen fuß gestelltwurde, und noch zu eroberung des Königreichs Neapolis hülffeerhielte; wie er denn endlich an. 1442. die stadt Neapolis unterseine botmäßigkeit brachte, und dadurch in den besitz des gantzenKönigreichs kam. Weil er keine eheliche leibs-erben hatte, ließer seinen natürlichen söhn Ferdinandum von dem Papst Euge-niv IV. legitimiren. Er war ein Herr von grossen qualitäten,und hatte eine ungemeine liebe zu den üuäüs, allein durch seinunzüchtiges leben hat er seine ehre ziemlich beflecket. AntoniusPanormitanus hat einen tractat äs kücn« L Lictis Llxbonügeschrieben, darinnen er die merckwürdigen reden und thatendieses Printzen zusammen gefaßt.

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Xsxles. *

Röntge zu Leon und Castilien.

Alphonsus I. ein söhn Petri, Hertzogs von Mscayen undstavarra, aus dem geschlechte Rccaredi, erlangte an. 7,8 diefrone wegen seiner gemahlin Ormizinde, die eine tochter Dekan»md schwester des Fafila war. Er bekam den nahmen eines

r ileis wioei l»v..., ....... glücklich" ^

iarb an. 7^7. LkE«»«. öa»-o«.L. L. 7;z. L 74. ^

in ckron. ' - 61 V«-

Alphonstrs II. zugenännt der keusche, solar- ^

ln. 79l. Er nahm Llssabon und andere örter den ..?A°mvndo,b, und erlegte derselben 60000. meiner an ungläubigenchlacht. Er schaffte auch den tribut ab, den gehaltenen

ren an 5--. lungen magdgen jährlich abstatten Sarace-M. 821. /Logt-e/t-. ^ ^ UtUssen, und starb

Alvhon-