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den, des Königs Arnold! m Ungarn tochter, in der ehe , dieibm Ludaarden, Berthoidum ^ind Arnoldum gedahr. Lud-aarde vermählte sich mit dem Kayser Arnolpho, und brachtelhm König Ludwig III. und Ludgarden, Hertzog Ottens zuSachsen qcmahlin und Königs Henri« LuLuxis mutter, zurweit. Bcrtholdus zeugte mit Gerberge , Hertzog Giselberti inLothringen tochter, keine kinder. Sein bruder Arnold abermit Siegburgen, Hertzog Rudolphs in Schwaben tochter, viersöhne und eine tochter, Judith, welche Hertzog Heinrich, Kay-ser Ottonis I. bruder, heurathete. Der jüngste söhn Arnolphstarb ohne erben, die andern drey aber lehnten sich wider denKayser auf, welcher sie deswegen an. 9; 7. des landes Bayernentsetzte, und selbiges ihres vatters bruder Bertholdo einräum-te ; als aber derselbe an. 948. mit tobe abgieng, seinem bruder,Hertzog Heinrich gab, und also Bayern an die Sachsen brachte.Obgedachter Henricus II. Henri« 1. mit dem güldenen wagen,anderer söhn, hatte von Beata, Gräfin zu Hohenwart , Conra-dum, Bischofs zu Costnitz, Ethiconem II. Bischofs zu Augspurg,und Rudolphum, Grafen von Altorff und Ravensberg, derein gemahl war Jthä, Graf Chunonis zu Oeringen toch-ter , und ein vatter Henri«, der auf der jagd in Italien voneinem stein, der von einem berg herab fiel, erschlagen ward,und Welffi III. der mit den Bischöffen zu Augspurg und Frey-singen krieg flihrte, und mit seiner gemahlt» Imnnssa, ausdem gefchlechte Salica, von dem haust Glitzberg in Ost - sran-cken , Chunissam und Welffum IV. zeugete. Diesen erklärteder Kayser Henricus II. an. i°47- zum Hertzog in Karndtenund Marggrafen zu Verona; allein er starb, als der letzte vonden Grafen zu Altorff und Weingarten, ohne erben und ver-machte seine güther der Arche. Seine schwester Chunissa oderKunigunde aber, welche an den reichen Marggrafen Azonemvon Este in Italien war vermählt worden, bekam diese Herr-schafften dennoch vor ihren ältesten söhn Welffum wieder in be-sitz , welcher auch noch an. 1071. das Hertzogthum Bayern vondem Kayser Henrico IV. überkam, und ist sein söhn Welffus VI.Hertzog zu Bayern, Kärndten und Spoleto, Fürst in Sardi-nien, Marggrafzu Este, Toscanien und Verona, Hertzog Hein-richs des Löwen älter-vatter worden, wodurch er das ge,chlechtder noch jetztlebenden Chur-und Fürsten zu Braunschweig - Lu-neburg fortgepsiantzet. -rr». 1071. ^-0-« b>-
in snnsl. Lojor.
lib. VI. Büntmgs Braunschw. chronick, k. IV. Spangenb.Mansf. chron. vom urspr. des Hauses Este. äsmigr-lt. ASM. lib. VII. L VIII. gnn:ä. Lsrimb. lib.
V. L.^-2. Grafcn-saal. annsl. Iib.111. V. 111. L.ic».
in toxoZr. 8uev. voce KavenffurA. x. 157.
Teutscher regier-und ehren-spiegel, c. 6. x. 60.71. siehe Este.
Altorff, ist der Haupt - flecken im Canton Uri, liegt aufderrechten selten der Rüß vhnweit von ihrem einfluß in den vierWaldstädten-see. Er ist ziemlich groß, hat schöne Häuser undviele ansehnliche familien. Es sind auf dem Rathhaus aüdor-ten, nebst andern gemählden, von der alten Schwätzern hel-den-thaten, auch zwey gemahlte land - charten des Urner - lan-des und Livinerthals zu sehen. «) Es ist auch ein Altorff imDelsperger - thal Baßler Bißthums , welches vor diesem eigeneEdelleuthe dieses nahmens gehabt, deren wapen waren, dreyKhwarne überzwerch von der lincken zur rechten liegen,de spitzen tm silbern felde. §) Noch ein anders ist im Zu-rich-gedieth in der Grafschafft Kyburg, am wasserlem Kempt.Es ist vor altem auch ein schloß da gestanden. «) k/H/,/ cbron.LB> 1 . lib. I. ssx. ;. /,) lib. V. L-P. 29. PLA. 10;. 6. *
Mörffer, (Albrecht) wäre ein guter, berühmter Mah-ler von Altorff aus Ury gebürtig, der sonderlich in kleinen bil-den; fürtreflich wäre, auch viel kupfer - und holtz - schnitt ver-fertiget hat, die von den künstlern ästimiret werden. v-i-räE?.Lssäsm. k. II. lib. III. xag. r;i. *
Mt-Ranftädt, ein dorf nebst einem Ritter - sitze zwischenLeipzig und Lutzen, unter Merseburgischer Hoheit einem Ba-ron Friesen gehörig. Der Konig in Schweden nahm allhieran. 1706. sem Haupt-quartier, und machte mit Polen frieden.In dem folgenden fahre den 22. aug. wurde allhier auch die sogenannte Alt - Ranstadtische convention zwischen dem Königevon Schweden und dem Kayser, dessen Gevollmächtigter GrafJohann Wentzel von Wratislau, Böhmischer Cantzler, war,wegen der religions - freyheit der Augspurgischen confeßions-verwandten in Schlesien geschlossen, und darinnen überhauptbedungen, daß von nun an alle Fürsten, Grafen,, Freyherren,Edelleuthe mit ihren Unterthanen, ingleichen die städte und dör-fer das freye exersmum der Lutherischen religion haben sollten.Insonderheit aber war darinnen bedungen, daß denen von derAugspurgischen Confeßion in den Fürstenthümmern Lignitz,Bneg, Wohlau, Münsterberg, Oels, und in der stadt Brcß-lau alle diejenigen Archen und schulen, die ihnen seit dem West-Phakschen frieden abgenommen worden, innerhalb sechs Mona-ten sollten restituirer, und ins künftige keine mehr weggenommenwerden. Es wurde hierauf deswegen eine commißion zu Breß-angeordnet, und waren die Kayserlichen Commissarien^ Schaffgolsch, ein Graf von Schlegenberg,
elnHerr vonKranmgstadt,und ^tzwns kam der Graf von Zmtzen-tzorfs Äj./^M^rltcher Gevollmächtigter darzu. Von Schwe-dlfeher stlte ab« wurde das gantze werck durch den Gevollmach-tigten Baron von Straleuhelin trackiret, und endlich an. 1709»
rcklich
am 8. febr. zum ende gebracht. Es erfolgte hierauf wur»>dierestitution, und bekamen die Lutheranerin den NU,,Hummern Lignitz 28. in Brieg z ü. in Wohlau 1;. inberg 9. in Oels 6. und bey der stadt Breßlau vier ArchM-wurden auch bey dieser commißion noch einige andereso in der convention enthalten waren, abgethan. Es berm^
erz-e-
aber selbige vornemlich die bestellung der Consistorien/ ^hung der unmündigen kinder in der Protestantischen reliM> ^und endlich erfolgte auf sonderbare interceßion der CroiMw'^den Kayserliche erlaubnis sechs neue Archen nebst schuUsMvor Sagan, Freystadt, Hirschberg, Landshut,und Teschen auszubauen, vor welche begnadigung tzeM,?Bser eine summe gelbes theils als ein darlehn , theilssreywilliges geschenck gegeben wurde. Es bemüheten.1^zwar Engelland, Preussen und Holland am KavWWHofe, daß diese, religions - freyheit auch auf diein Schlesien mochte extendiret werden ; weil aber MAlt - Ranstadtischen convention nichts davon enthaltenso ist deren ansuchen noch zu keiner wirckung gekow"Schief, kirchen - hift. k. II.
Altringer, siehe Aldringer. .«
* Altringham, ist eine kleine stadt in Engelland,
Ringay , in der Grafschafft Ehester, an den grentzenvo»^caster. hp
. Altrip, lat. Ms ripa, war zu der Römer zeiten einsrühmte überfahrt des Rheins, oberhalb Manheim, ujwde allda eine starcke besatzung gehalten, ist aberschlechtes dorf.
Altsol, lat. Vews 8olwm, ein Ober - Ungarisch^, pcflistadt, liegt in dem Bistritzer - oder Zolienscr - Eomitat anfluß Gran, zwey Ungarische meilen unterhalb Neusol'^Meilen von Chremnitz und auch so viel von Chcmnitzpen, sie ist mit pallijaden umgeben, und hat ausser einem ^schlösse schlechte gebäude. Das bergwerck wird auch nElMsonderlich geachtet, ob es gleich noch etwas von gold,kupfer und quecksilber hat. Die Anwohner sind Teutsche, 7sden und Ungarn. Wegen des benachbarten Carpathisch^jck-burges ist die luft schon fo rauh, daß kein wein angebauet' ^Ein brunn ist allhier, dessen wasser röthlich , und daveveinem säuerlichen und angenehmen gefchmack ist.Bothskaischen aufstand an. 160;. hat der Heyducken -
Redey, Ältsol und die andern berg-städte auf feine feite
An. 164;. hat es der Fürst von Siebenbürgen erobert.und 1682. in der Teckclischen rebellion hat sie mit den ^^berg-städten einerley Lea ausstehm müssen. An. i7°Vne die schuldige gegenwehr an die rebeüen übergeben, uuf-Wfckgen über selbige garnison den 8. jan. an. 1704. eMkriegs-recht zu Preßburg gehalten worden. ,
* Altstadt, in Mähren, an den grentzen derGrafschafft Glatz, wo der fluß March, oder Morau
get, ist ein schlechter ort. M
2lltstetten, eine stadt im Rhein-thal, oberhalb RlEx Mcker Hand des Rheins gelegen. Sie stunde vor altem Ener herrschafft des nahmens von Altstädten. An. al>t'selbige von den Appenzellern eingenommen und besiE,,00»,an. 1408. käme Hertzog Friedrich von Oesterreichmann dafür und belägerte solches. Die besstzung wpAmanche tagelang , wiche aber endlich bey nachtl)elM>'§§,Maus m das Appenzeller-land, also, daß der Hertzog M^e^inne worden bis an den dritten tag hernach, da er das „ E'verbrennen liesse. Es wäre vor diesem in dieser stad^Mder Mayer-amt, welches mit folg der zeit an die edle»A§ a«,men von Neuenburg bey Untervatz gekommen^der letzte dieses gefchlechts an. 1479. gestorben, kam ^amt an das Gottshaus zu St. Gallen.
lib. X. x-l§. i;4. öc lib. XIV. PSA. ^
Mstetten, ein, dorf und vogtey im Zürich-gAfMAstunde unterhalb Zürich am lincken gestad der Limmm ^ e.als Reichs-lehen denen Thummen von Zürich / vaEstadt an. 14;verkauft haben, welche eine Obervogl -gemacht. lib. VI. cax. 2;. * pE
* , ein vester ort in SpanAsi ei"'
weit von dem flusse Ebro. Amilcar büßte hier ihreund nachmals hatten die Römer eine kleine zelt auv .ger-stätt. LiE,xxiv. 4« geE
* Alruna, (Petrus Lopez äs) ein LkronosEU ss
Itg von Segovia. Er hat eine chronick geschneit hatte- ^der H. Dreyfaltigkeit, als welchem er sich gewkedme;lebte rm XVII. Lciäo. bibl. Ilisp. . ..
Altzheim, siehe Alzey.
Awa, genannt Petrus äs Alva und Astorga / s- ^ jn ^trat in Peru in den Francifcaner-orden. Hernach/a'xaropa^s,nren gekommen, reisete er an unterschiedene orter m §alles zusammen zu suchen , was die privil^f ' OStte Bli-tzen rühm ihres stifters, und das lob der Mu"er Mmehren , und ihre unbefleckte cmpfängnis vstz-, alsEr gab auch hiervon unterschiedene wercke Vp!"'
ben des heiligen Francisci, unter dem titul. ^ §er^-
gnini L MLtiL xortenwm; ferner llrmgmeni A«UM xr» tnenäo immLsuIril« coneeßtio»^ äü