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^Die^n^in kloster anlegte, und dasselbe Alt-Münster nenn-noch darinnen er einen brunnen gesegnet, zu dem sichSt. BoiH- 9 keine weibs-perstn nahen darf, wiedmete erwird den 9. febr. verehret, k/»w.ein fiecken in Natolien, einer provintz in Asien,ksesin ort Ä-^ten Smyrna und Ephesus gelegen. Man ziehet« gen allhier an, weilen einige esogmM behau-N»er die alte Bischöffliche stadt Colophon, so nach
f/er das g 'At Homeri geburts-stadt soll gewesen seyn, andre
E aMukhell glaubewund dafür halten,sie seye schon langst
d^wandelt worden. (Siehe auch Colophon.)
^tvlien?boKo, (die see von) Lenestim ?sln8, eine see in!? den ^?dn, nahe bey dem auslauff des flusses ChiaisMnd n bey dem flecken Altobosco, von dem sie je-
hat.
?d>e gross/ bn, ^at. Luäa VLMS, oder Ncsmbris, wäre vormals« iniarms^dt von den Sicambris erbauet, so der Kayser Va-lang. !!.^^der-Ungarn gesetzet hatte; sie stunde aber nichtihrv >,j/"deine sie der grimmige Attila zersioreie, so daßmehr zu sehen, als ein kleines dorf über derAudranv wenig über dem jetzt so bekannten Ofen gelegen.^ stadt tastet, es könne dieses Alt-Ofen Herculia, die.Ztoar^annonierseyn.
r^licca- Mlius) ein berühmter Rechtsgelehrter, waruÄ^irn k/A^lg, aus einer familie, die aus St. Mmiako in^kgte a/.^ammete. Er studirte zu Pavia und Bononien,st wen k. sonderlich auf die Rechtsgelehrsamkeit, darinnen0 /rächte, daß m'an ihn nach Rom, Modena und Pa-8. dasena . Er blieb aber in setnein vatterlande, und starbUnftea, ?st un xvil. Lculo. Er hinterließ unterschiedenest"" elgs^,chstr sonderlich zwey voluminL (^oiilulrrnionum.
°nuom. lettsr.
ia 5 /e, (Blasius) ein Advocat und voüor zu Neapo-e.i/ch, XVII. llsceilo gelehrt , und OblsrvLtioni alllossioni Uel chsttsbile kegente Roviro ; äs XuIIi-^ didi , äecrstorum , lauäorum geschrieben.
'.(Donatus Antonius) ein Acälcus zu Neapo-^^,!"e des XVI. llesuli, schrieb äs msclenciib üumsniEni ' Oompeniliuin trium gureilionuni nonäum in^ ^ äistciäaMrum. bidl. Xsx.
-ststria We , ein schöner ort m der Neapolitanischen provintz.Air»« gelegen.
ein Amk ru AAltunckhaii, König in Cathay, welcher sei-ais?>°st ' einer stadt in China, hatte. Er hatte
lea^ai, ein k ' dabey aber auch eine grosse schwachheit, dennt>K'l»,d '^oenachbarcer Fürst, ihn bekriegte, feine armee er-y-AZ Hern in furnehmsten städte eroberte, fiele sein wei-svVatzen solche desperation, daß er sich mit allen sei-da« g?orannte. Seinen nachfahren gefiele diese that
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"ch seithero mehrere Chinesische Königs, ^^twas
benvj /ng nach so rühmlichen exempel zn st ge ^ben ge-
hvUn n umständen auf eine gleiche weis von
einsteckenderGrass^^^^^
' auf den grentzen der GraffAaffl Smrey,
* gegen morgen zu gelegen.von Aon , (WilhelmusWiest? j.-
^ von) also genennet von dem ort,
... E geredt worden, em Dvmweane , w ^ EMstE^iahr 1267.berühmt, wnlenui oem 9^^ geschne-didliotheck zu St. Victor,wM -on vosullen
des W an. der Wteh gegeben worde ,^^ das buch
dcr DZolml von Alton über den M beobachten , daß
dies^ Hm Meldung gethan wnd, Es ist zu welche
m Äsungen über die Weisheit chen dieMg^^^ worden-
DstWMcr den wercken St. Bonavmtura ge^ bucher
Nvsis^ Almus von Won hat auch ?ber d , Ruth,
tzsL ^e auch über das buch Josua , der Rmu
grL' Äeremias, und die KkigUed^' /ven)^^^
mL 'Uanuserwten in des K, äs Seigneiey 0 ^ ^rcolasle .stechen, LommeMLrws gemacht. . ^ Msthel-iiivs ?/„Ui seinem strseäls^wre LktruMo hat v , unter
ÄaeuU sti?. tandsmann, und gebvhren zu ^ btL
stygehörig;. er betreugt sich aber fthr. ^ habe nichtehe?/>/MenEngeüänder gehakten, glaubten- ^ y
^"dAA.>,Wena, Mtenau, om offener ohne^maurdvy /.Abschafft Stvrmarn an der Ewe, Dänemarck,und gelegen. Es gehört dem Komg , in-
stndech/n Handlung in grosses ausneN^Sstchrn freyhel-
len h^/^haben sich wegen der ertheilten Kon g ) 168Y.
stürbe Mdroon allerley reliaivn dahin tzezvgm. ^ ^Mischen dem Kvnig in Danemar^
'li^g vvn Holstein - Gvtivrv ein vergleich getron jgn.
dsse unten allda i;e>. Häuser ab, und ? ange-
x«L,°«L""Mck ° °l«
stchen aem?»/ denn von ohngefehr zooo. hamern . -
"n geblieben. Nach diesem ist er vi'
00O.
viel regulirter aufgebauet,
und sowol von dem König in Dänemarck als dem Czaar wegender Handlung mit vielen freyheiten begnadiget worden.
* Alts klonte, (Raimundus äs) ein Französischer Au-gustiner - Mönch im XV. üesulo, hat die heilige Schrift er-kläret , und über alle Episteln Pauli Loinmem-irios geschrie-ben. X-W-Z.
Morff, eine kleine stadt in Francken , drey meilen vonNürnberg. Sie gehörte ehemals zur Ober-Pfaltz, und wurdean. 1449. von den Nurnbergern vergebens belagert; an. 1504.aber nahmen sie selbige weg , imd behielten sie in dem an. 1521.mit dem Pfaltzgrafen geschlossenen vergleich. An. 1575. stiftetendie Nürnberger allhier ein OvmnaiMm, welches an. 1578. vondem Kayser Rudolpho die xrivileZm zur Academie erhielt; eswurde aber die Universität erst an. 1622. von Ferdinando II.völlig stabiliret , und den 29, jun. an. 162;. eingeführt, undzwar mit allen behorigen freyheiten, ausgenommen keine vocko-re8 MsolngiL zu machen ; doch hat endlich an. 1697. der Kay-ser Leopoldus diese letztere fteyheit der stadt Nürnberg auch ver-liehen. Xer/^r toxoZr. krsns. OmxA Zloria VItorck.
Altorff, ein flecken in Schwaben, eine meile von dem klosterWeingarten, und eine stunde von der Reichs-stadt Ravenspurggelegen. Es gehört dem Hause Oesterreich, und zwar zur Land-vogtey in Schwaben. Es ist nicht allein deswegen zu mercken;weil noch jetzo das Schwäbische Land - gericht daselbst, gehegetwird, davon unter Weingarten nachzusehen,sondern auch, weiles ehemals berühmte Grafen gehabt, von denen die Guelfen undGrafen von Hohenwllern, nebst unterschiedlichen andern Häu-sern abstammen. Man muß es daher nicht mit Altorff vermen-gen, welches im Schönbucher-walde ohmveit Bebenhausen undTübingen liegt, und von den Herren von Owen dem kloster Be-benhausen an. 1291. verkauft worden. Der erste, so sich einenGrafen von Altorff genennet,ist um das jähr 700. und etliche so.Warinus gewesen, dessen ankunft die in dem kloster Steingadenbefindliche mormmenm und mit denselben viele andere neuere ge-schicht - schreibet unter dem Kayser Valentimano aus Scythienholen. Es beweisen aber eben gedachte momnnema. daß er einsöhn Eberhardi, Hcrtzogs in Alemannien und Elsaß, gewesen,welcher von dem Merovao oder Pharamundo entsprossen, wiesolches unter dem artickul Hohenzvllern, weitläuftiger nachzule-sen. Dieses Warini bruder war Ruttard, der andere Graf z»Altorff, welcher mit Irminissa viel kinder erzeuget, und ein Ver-folger des heil. Othmari gewesen. Des Warini gemahlin aberwar Gunzonis eines Hertzogs in Alemannien tochter, mit wel-cher er Warinum den jünger», Isenbarden und Ethiconem er-zeuget , welcher Isenbard, Graf von Altorff, das geschlecht fort-gepflantzet hat. Seine gemahlin war Irmentrud, eine schwester,der heiligen Hildegard und der gemahlin Caroli des Grossen.Von dieser Irmentrud erzehlet man, daß sie auf einmal 12. söh-ne zur weit gebühren, davon sie eilst wollen ersauffen lassen, dieaber ihr gemahl dem weide, so sie ins Wasser tragen wollte, vor-gebende, daß es junge Wölfe wären, wegnehmen und auferziehenließ. Von diesen sollen so viel geschlechter ihren Ursprung haben.Der erste Rudolph ist Bischoff zu Würtzburg; 2. Luno, derAnherr des Kaysers Conradi I. gewesen; Thaßilo wurdeein stamm - vatter der Grafen zu Zollern. 4. Egmo der Gra-fen zu Heiligenberg; ?. Werner der Grafen zu Dockenburgund Bracksbcrg; 6. Gebelhard der Pfaltzgrafen zu Trier,Her-tzvgen in Alemannien, Grafen in Francken; 7. Eberhard derGrafen zu Eberstein; 8. Arnold der Grafen zu Oettingen;9. Berthold der Grafen zu Wölpe; i°. Adelbert der Grafenzu Calw; n. Heinrich der Grafen zu Catzenelnbogen; i r.Welff der Grafen zu Altorff. Dieser folgte seinem vatter an.820. in der regierung, und starb an. 870. Von ihm pflegen seinenachkommen Welffen genennet zu werden. Seine tochter Juditherwehlre Kayser Ludovicus kiu« zu seiner andern gemahlin, undsein söhn Ethico, Graf zu Altorff und Ravensperg in Schwa-ben, wurde so mächtig, und erlangte so grosse freyheiten, daß seinland von keinem Kayser oder König zu lehen gieng. Von seinergemahlin Judith, einer Königlichen Printzeßm aus Engelland,wurde ihm gebohren 1. Witgarde, die nach einiger bericht anKayser Ludwig II. soll seyn vermählt worden; 2. Barbo oderBardo , welcher an. 88«. in der Macht wider die Normannenblieb; ;. Heinrich, welchem einsmals sein schwager, Kayser Lu-dovicus II. wie einige vorgeben, so viel landes zu geben scherz-weise versprach , als er mit einem güldenen wagen m tag undnacht umfahren würde. Henricus setzte sich nach diesem auf ei-nen rechten wagen, nahm aber einen kleinen wagen, den er vonfeinem golde machen lassen, aufden schos , und umfuhr nnt un-terlegten Pferden in bestimmter zeit em stuck von Bayerland.Hiermit belehnte ihn der Kayser, und gab ihm noch darzu denHertzvqlichen titul, daher er von stlb-ger zeit an Hemrich mitdem aüldmen wagen, Hertzog m Nieder-Bayern, Graf zuAltorff, Ravensperg und Weingarten genennet wurde. Seinvatter Ethico aber war hierüber st ungehalten, daß sein söhn diebehauptete sreyheit und aHoMal-gerechtigkeit vergeben, und stchdurch annehmunq der lehn gemacht hat-
te , daß er ihn nicht wehr vor ferne äugen hgt wollen kommenMen, sondern in dem kloster zu Amergow verharret ist, oder,wie Bünttng berichtet, für gram wegen der verlohrnen fteyheitgar in einen berg soll gegangen seyn. Dieser Hertzog Heinrichzeugte mit Orlnstgebohrner Gräfin rn Flandern,Welffen ll. undHenricum ll. Welffus erbte Bayern, und lebte mit Leutgar-
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