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die insul Rhodis in die Hände. Es wurde dieses bubenstücknoch vor der Übergabe offenbar, und Blasdias, einer seinerbedienten, welcher die briefe ins Türckische lager geschickt,gehencket und geviertheilet, seinem Herrn aher der köpf vordie süffe geleget. siehe Rhodis. LV-«-, Kilt. äe Mlek. liv.XX.
* Amariton, (Johannes) ein Rechtsgelehrter im XVI. L-culo, war von Nonette, einer kleinen stadt in Auvergne, ge-bürtig , und ein Nachkömmling Petri Amariton, der bey desKönigs Caroli V. bruder, Johanne, Hertzog von Berri undAuvergne, Cantzler gewesen. Nachdem er zu Paris unter Pe-tro Ramo , Omer Talon und andern, einen guten gründ inseinen studien gelegt , lehrte er selbst eine zeitlang die Philoso-phie in dem VoIlLUo von Presles, und begab sich von darnach Toulouse, da er mit Cujacio eine genaue freundschafftstiftete, und nachdem er eine sattsame erkänntnis in derRechtsgelehrfamkeit erlanget, zu desselben LollsM aufder Uni-versität bestellet wurde. Nach seiner Wiederkunft in Paris be-kam er eine stelle unter den dasigen Parlaments-Advocaten,ward aber hauptsächlich nur zu LonlulmAonen gebraucht,woraufer an. i;8s. von der Ligistischen partey, nebst andern,die dem König getreu verblieben, ins gefängnis gelegt wurde,und darinnen an. 1590. mit tode abgieng. Man hat von ihmLommemsr. über die episteln Ciceronis und Horatii, die zu Pa-ris an. i;?;. ingleichen noten über die ;y. titul des Ulpiani,die zu Toulouse an. 1^4. heraus gekommen. Seine übrigenoch ungedruckke schriften sind in der Plünderung nach seinemtode verlohren gegangen.
* Amarmochdt, lat. ümÄrmoLbäuni, eine stadt in derprovintz Zanquebar, im Königreich Melinde, in Africa, beydem Ursprünge des flusses Quiliamanco.
* Amaru, ist der nähme, dcne die tlmis, ein volck in Me-
xico , denen schlangen, die sie anbäteten, gaben. Es giebt de-ren, welche dicker als ein manns-schenckel, und fünf und zwanzigbis dreißig schuh lang sind. Die Amis bäteten sie alle an , nurallein wegen ihrer unermeßlichen grösse. Sie thun niemandnichts leids, welches die einwohner des lands der bezaube-rung einer schwartzkünstlerin, welche sie soll zahm gemacht ha-ben , zuschreiben, weilen sie vorhero sehr wild gewesen seynsollen. Die ümis bäteten auch die tiger wegen ihrer grausam-keit an; und sagten, die tiger und schlangen haben aus demland den Ursprung, und einfolglich seyen sie werth von ihnen,als ausländern, angebäten zu werden. Die ünAs, eine grau-same und barbarische nation, waren aus dem Mexico entspros-sen , haben anfangs die gegend von Darieni und Panama be-setzt , von wannen sie weiter in die grossen gebürg, welche ei-ner seits an St. Martha, und ander seits an das neue Grana-da flössen, einrückten. Lie /a tVK«, clsns 1'bilkoire cles
VnLss wm. I. Ilv. IV. c. 17. UNd!iv. I. c. n. suche LXVI8.
* Amarumay, lat. Lmsrumaja, ein fluß im südlichen Ame-rica , welcher in Peru, in der landschafft Vilcabamba seinenUrsprung nimmt, und von dar gegen norden in den Amazo-NeN-stuß fällt. OV/ra-r.
* Amarynthus , ein fluß, welcher die grentze von Arcadien
nach Strabonis bericht machen soll, wiewol Palmerius überangeführte stelle lieber den fluß Erymanthum hier will verstan-den haben. Doch nennen die neuern den fluß Amarynthum Ar-moa. 11 b. VIII.
Amasa, siehe Amaza.
Amasaus, (Wilhelm) hat an. 1622. die LrokelstonemTbeoloZise zu Franecker verwaltet, nach 12. jähren aber wie-der abgedanckt, weil er anderweitige vocation nach Roter-dam erhielte.
* 2 lmasa, oder Amaza, ein söhn Hadlai und Haupt der
Ephraimiten, brachte allen denjenigen die freyheit zuwege,welche die Ander Israel aus den stämmen Juda und Benja-min gefangen hinweg geführet hatten , zu der zeit des KönigsAhas in Juda, und Königs Pekah in Israel, welcher letzte-re in einer Macht 120000. mann von der armee des KönigsAhas todtete, 200000. menschen zu sclaven machte, und einegrosse beute mit sich hinweg führte. Alle diese arme gefan-gene nun wurden aufdie furbitte des Amasa, Asaria, Berechiaund Hiskia wieder los gelassen. 2. xxvm. 12.
* Amasen, eine stadt Africä in Nigritien, in der wüsteund an dem fee von Borno gelegen, ist die Haupt-stadt eineskleinen Königreichs, welches eben diesen nahmen tragt, s««.
Nmaseus, l Romulus) Lroksllbrdex Griechischen und La-teinischen spräche zu Bononien, wie auch Lecrecsrius des Rathsdaselbst, war ursprünglich von Bvnvmen, und von Ulme ge-bW nahm ihn an, seinen enckel, Ale-
randrum ^arneflum zu infornuren. Hernach sendete manrhm an den^Kaystr und die Teutschen Fürsten , inglerchm anden Polnischen Hof. Unter der regrerung Julu III. war keinerunter den Gelehrten zu Rom, der sich mehr hervor that , alsNmastus. Er wurde 8ecretnriu8 bey dem Papste, ließ seinewissenschafft in der Griechischen spräche durch Übersetzung desPausama und Tenophontis von dem kriegs-zuge des jungenCyri sehen. Er gab ein volumen seiner reden, mgleichenLcbvlas rlnas äs raelons inkkirneinli heraus, UNd starb au.1558- lM 6y. jähre seines alters. Sein söhn Pompiltus folg-te seinen fuß - stapfen, sintemal er auch in der Griechischen
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spräche sehr erfahren war, und solches in der ÜbersetzungtraZmemornm des 6. buchs Polybii sehen lassen; wre er -t,auch krokLllor der Griechisthen spräche zu Bononien
aciäit. > L H0
(Romulus) Er war den 24. imurmeldten 1489. layrs gebohren, und ward anfänglich a»-^ eckrokellor OrTc-L 6: 1 .atin-e IlnZuss zu Padua, von da» ^4. jähr hernach zu gleicher stelle nach Bononien berufte« . ^de. Wie nun diese stadt seine Verdienste etwas besservor, und ehe er nach Padua gegangen, kennen lernen,sie ihn auch zu ihrem 8eLretsrlo, und setzte ihn in augMwieder ein, die seine familie vor dritthalb üecuus r > ^genossen hatte. Die bedienung eines Päpstlichen ^wurde ihm an. 1^0. aufgetragen. Gch: '
nc illulkratn x>. 597. s-
Amasta , LmaLn, eine Türckische provintz in Natoü-N^g,vor diesem Cappadocien geheiffen, und heutiges tages da» y-slerbeglic äe Siwas genennet wird. Sie hat gegen noro^ -Schwache meer, gegen osten Armenien, gegen abeno rgentliche Natolien, und gegen süden Caramanien usta.duli, zu grentzen. Die haupt-und residentz-stadtbegs heist gleichfalls Amasan, liegt an dem stufst ^zwischen bergen, und hat vor diesem einen Ertz-Buevhabt. Sie war ehemals die Haupt-stadt in Klein-Wn^,.ist noch jetzo von grosser Wichtigkeit. , üb. XU-s« itin.
Amasis, war erst ein schlechter jöldat, aus der stavlin der provintz Sais gebürtig, hernach ein Officur, Maber L. N. j 4 i?. L. 6 . 569. OIvmx. VII. 4. V. L- LBnig in Egypten, und zwar durch Vorschub der rebemi», ^ ,»»
daten, als er von Äpries, dem rechtmäßigen Regenten 1 ^nen abgeschickt war, den entstandenen tumult zli stillen-dem er sich auf dem thron bevestiget hatte, unb von ?es Ethauen seines schlechten Herkommens wegen verachtuw §tön ward, ließ er aus seinem güldenen fuß - deckentzen giessen, und dem volcke fürstellen, bey dessen srto'»Mverehrrmg er die deutung auf sich machte. Ergebäude auf, darunter der prächtige tempel der Ji>^ V -jden Griechen herrliche freyheiten, und starb L. M-;26.0Ixmp.VXIII. j.V.L. 228. Herodotus leget seiner44. Eusebms 42. und Diodorus üb. I. c. 95. gar
* 2 lmasis I. ober Amofls, ingleichen Ammosis re-nig in Egypten von ü. U. 2252. bis an. 2277. untergierung der Ertz-Vatter Jacob in Egypten gestorben. ^
in cbron. . M
wurde von Constantio heftig verfol^F,Griechenland nachRom beELallwo ihn der Papst Julius aussandte, die rechte lev^digen. AIs er nun nach Sora kam, heilte er daM ^,gichtbrüchigen, und liesse noch viele andre wunder vuhen. Aber auch hier konnte er nicht bleiben, stwsich von denen Arianern vertreiben lassen, dahero erno gieng, und von Urbano, dem viacono daselbst,empfangen wurde. Hierauf starb Parodus, der da>M, ^an deffen stellb ihn Papst Julius erwehlete. Nachd^Mrdieses amt mit vielem fleisse, mit gröstem rühm "tz M,len wundern verwaltet hatte, hat er auch dasewll l ^geendiget, und wird den 2;.jan. verehret,
* Amasius,wegen er sich an.;;o.aus
Amastra, in Sicilien, siehe Amestratus. ^Amastris, des letzter» Darii bruders tochter. / A.hieß Oxatres, und als Alexander sich mit der Statrra / .
rti tochter, vermählte, wollte er, daß die Amastr °' hM'einem seiner vertrautesten freunde, gleichfalls souH,
werden. Dieser lebte mit ihr in gutem vergnügen ^ erAlexandra, da er die Amastrin von sich ließ Ms
tode
lam, die tochter Antipatri,
heurathen konnte. tvÄ,!>>darauf, mll emwllligung Erateri, Dionysium, emevon Heraclea, zum gemahl, welchen sie durch chre» ^sehr mächtig machte. Nach Dionysii tode heuraMm.^ P ^machum, der sie aber verließ, und Arsinoen, yaE.plemäi Philadelphi, zu seiner gemahlin erwehlte. SuDionysio z. Ander gezeuget, eine tochter und 2. E zchum und Oxatrem. Da diese noch nicht in dem sta > ^
daß sie selbst regieren konnten, hat sie sowol nach vcDionysii, als nach der che-scheidung mit LystmaZodas regiment geführet. Ihre söhne «der waren stdaß sie die mntter wegen geringer Ursachen iuswelches dem Lysimacho, ihrem letzten manne, w vffebxE ,er, da er die stadt Heraclea mit list in feine gewailgbeyden Printzen tödtete. Es soll diese AmaMs umeinen söhn, nahmens Alexandrum, gezeuget ^ fpxauch eine stadt erbauen lassen, so von ihr den nao ^ilpuä kbotium n. 224.
. * Amastris ,vor zeiten genannt Cromna, I^stxoeine ste-stadt in Paphlagonien, welche nun Tam yich's. xekan dem gestad des komi Luxini. Sie wäre v ^volckreich und triebe groß gewerb, allwo aucy E,rde-. ^mitternächtigen ländern mit klein Asien geKV^ Ai.-^'pBischoff gehörte unter die Haupt-stadt von Gang ^ K x»cinthus ward gebohren und starb in dieser "bernd^ MpDie Arche dieser stadt wäre seit dem II.