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cken sind auch viel schöne Übersetzungen in die Französische sprä-che von ihm zum Vorschein gekommen. Er übersetzte nemlichdes pra Paolo Ilissoriam Loncilil ssriäentini und ftmen , oderVielmehr des pra pulgsntio , tractat cle LeneücL , Xic. Vla-cbiavelli krincixem . und das beruffcne buch , so Marco Wei-ser , einem Augspurgischen Rechtsgelehrten, zugeschrieben wird,und betitelt ist: äguurinlo äella libsrtä Vsoeta ( Untersu-chung der freyheit der Venetianern) aus dem Italiänischen;des berühmten Spanischen Jesuiten Balthasars Gratiani Ora-culo msnual , 7 arcs äs pruäencia , deine Amelvt den titulpläomme äs Lnur gegeben , und Ioh. von Palafox Domslisatsteologiguea L moralea lur 1 a Passion äs ,l. L. aus deinSpanischen ; und Corn. Taciti sechs erste bucher ünnal. aiisdem Lateinischen, welcher Übersetzung er auch tresiiche nots8,historische anmerckungen und reflexiv,,e„ über viele stellen dieseshistorien-schreibers beygefüget hat. Er gab auch die briefe desCardinals ä'Ossat, Französischen Ambassabors zu Rom unterHenrico lV. wieder an das licht samt angehenckten politischenanmerckungen. Ohngeachtet aber seines »»gemeinen fleisseslebte Amelot dennoch jederzeit in grosser armuth, und wennnicht ein gewisser vornehmer und gelehrter Abt seine mildigkeitgegen ihm erzeiget hätte, so wäre er in das gröste elend gera-then. Er starb endlich zu Paris den 8. dec. an. 1706. in dem7;. jähr seines alters. /.e blbllork. äu Liebelst.
70 N, MLM. tom. XXXV. äs kar.
* Amelricus I. kam auf Aynhardum I. an. 890. zum Biß-thume von Speyer, welches er drey jähr bis an. 89;. genossen.Nach ihm hat Bernhard,,s diese stelle bekleidet.
* Amelricus II. erlangte nach Bernhards dem 17. Bischoffezu Speyer daflges Bißthum, und verwaltete solches von an.91;.bis an. 94;. in allem dreißig jähr. Nach ihm bekam es Regi-nobaldus.
* Amelrv, (Franciscus) ssbeologiX llssLalsureus, undPrior der Carmeliter zu Jpern in Flandern, war ein mannvon sonderbarer frommkcit, der sich eiferigst angelegen seyn ließ,sowol die ihni untergebene Geistliche, als auch die gantze ge-meinde zur besserung ihres lebcns zu bringen, und ihnen diewahre forcht GOtres einzupflantzen. Er florirte in dem Xiv.iTLulo, und hat geschrieben: parapkraf. in pf. LXIV. undin Lxituin Israel ex /LZypto ^ si) beyde an. r;8i. zu Antwerpengedruckt worden, iv. Vn-ee,-/. ütbsn. Lelg.
'Amelsfeld, sonst auch Campo Merlino genannt, lat. cam-PN8 Lallovina oder ÄlerulT LSMPNS, ist ein sehr fruchtbarer lan-dcs-strich in Boßnien , an dem flusse Sitniza und den grentzenvon Servien, in welchen die städte Pristina und Ucitergno lie-gen. Allhier ist auch den 1;. jun. an. i; 89 . die schlacht zwischenAmurath I. und dem Despoten aus Servien, Lazaro, vorge-gangen , dahero Amelsfeld etwa so viel heissen soll, als Amu-rathsfeld. O« PVe/lr--, bist. Lorant, p. ; )4.
)lmelunxborn, ein ehmaliges Cistercienser - kloster in demBraunschweigischen, nicht weit von Eimbeck gelegen, welchesan. 1124. von Siegfried dem jungem, Grafen zu Homburg, ge-stiftet , und von andern mit schönen güthern versehen worden.Als aber der letzte dieses geschlechts mitten in dem XVI. ffesulovon Graf Ottone zu Eberstein in diesem kloster erstochen wurde,zogen die Hertzoge zu Braunschweig und Lüneburg selbiges nebstder gantzen Grafschafft als ein verledigtes lehen ein. Zu Lutherizeiten änderte dieses kloster die religwn; der erste LutherischeAbt war AndreasSteinhauer, von Londen gebürtig; nach-er zeit ist diese Abtey allemal einem Lutheraner gegeben wor-den. Leuckfelds antig. ssmebinxb.
Amelunxen, eine alte adelichefamilie in Nieder-Sachsen,deren stamm-haus Amelunxen ohnweit Eimbecke in dem Braun-schweigischen gelegen. Sie hat. von dem ehemaligen Cistercien-ser-klofrer Amelunxborn die erb-vogtey besessen. Eberhard vonAmelunxen aufAmelunxen, der um das jähr 1480. floriret, hin-terließ Moritzen von und auf Amelunxen, Drosten zu Stein-heim , dessen enckel, Schwert Lütter von Amelunxen auf Ame-lunxen, Fürstlicher Holstein-Schaumburgischer geheimer Rathgewesen. Christoph von Amelunxen war um das jähr i;6o.ein berühmter Kriegs-Held, um welche zeit auch Herman vonAmelunxen auf Gruningen und Grrßmel Erb-Herr, s. ll. p;.centiaw8 gewesen. Friedrich von Amelunxen hat von seiner fa-milie ein LKronicon geschrieben. Ein Hessen-Casselischer Ritt-meister von Amelunxen ward an. 171;. zu Cassel von seinemLieutenant erstochen. Spangenbergs Adel-jp. k. 11.tab. geneal. die von Crosick aus dem Hause Quels.
* Amenecles von Corinthus, wäre der erste Griech, so zuCorinthus und Samos galeeren oder leichte schiffe zu drey rei-hen ruder-knechten machte. Dann vorhero bedienten sich dieGriechen nur der galeeren von ?c>. ruder-knechten und langerschiffen; worauf nachgehends diese völcker in das meer viel leich-ter ausriefen. Vierzig jähr nach Amenecles, wurde zwischenden Corinthern und Corcyrenern eine schlacht zur see gehalten,welche «ach Thucydidis meynrmg die aüerälteste seyn soll, vonDeren in der Historie geredt worden, 260. jähr vor dem ende desPeloponneflschen kriegs , das ist , in dem 4050. jähr kerioäi pu-
Ar,? ^^/rste jähr der XXIX. Olvmplaäls ist.hh. VIII. , L^l. XVII.
in Egypten aus der 18. Dynastie,folgte dem Komge Chebrvn in der regierung im jähr der
folgte auf denKönigNephercheres im jähr der weit ^i>Christo 9;;. regierte neun jähr, und war wegenregierung bey den Unterthanen sehr verhaßt, dadurch ^iieKonig von Mohrenland, gelegenheit bekam, ihn um o» ;zu bringen, stand auch dem regiment mit aller gelindlgu ^war aber scharf hinter die diebe und räuber her, dem' Enasen abschneiden ließ, und sie an die äusserste grentzen vs' yesverbannete, da sie eine stadt, nahmens Rhinocoiuraabgeschnittenen nasen also genannt, erbauet. Nach ^f dftobe kam des Amenophis söhn, Messenes, wieder l.thron, und ward Amenophis V. genannt. ^
Amer, ein städtlein in Catalonien, aufderlinckcnstAc^flusses Ter, oberhalb Gironne gelegen. Es gehet da e»cke über den fluß.
f Amerbach , (Johannes) ein Buchdrucker. ^ K-nicht von Basel, wie in der ersten edit. des LeNA siEhet, sondern aus Reutlingen in Schwaben geburnv'sich aber in dem XV. stesulo zu Basel nieder, und gab a"' yje pdie wercke Augustini, nebst andern scribenten an den mg' „>Ealle in den druck mit grosser mühe corrigiret hatte,schriften hatte er zwar auch zu drucken angefangen, M'§ Munterdessen kranck worden, trug er diese arbeit seinen j ov'^die auch seinem willen nachgekommen. Er hat eim 'von charactern eingeführet, die von dieser zeit in den m»sind gebrauchet worden. vir. pbllof. x.z?- ^
verbo mlriüso, lib. I. srt. tyxogr. c. 14 -.7^ p. E
Asm. äes 8av. tom. II. orig. äs simpttM-
annal. ryxogr. tom. I. p. z 7. Er hintermk ^ nne, Brunonem, Basilium und Bonifacium, dL,fte schon vor an. 1529. gestorben. Sie waren allelehrt, und verstunden nebst der Lateinischen auch die wund Hebräische spräche. vLvEä
Amerbach, (Bonifacius) ss ll.v. krokessmluni, und Stadt - Consulent zu Basel, ward allda »an. 1495. von eben gemeldtem Johanne, und ^arm'MyEberg. Er legte sich nebst seinen zwey ältern brudM' ,,gund Basilio auf die studien, und machte unter anM 7hann Conons, eines guten OiMi, vortrefliche xrosdaß er an. 1511. Lsscalaursus, und zwey jähr hchsta .ü zu ^srcium worden. Erasmus, der sich um eben dnff ° pecka'sel aufhielt, hatte au diesem jungen menschen elN w.^iU^Wohlgefallen, so daß er selbigem mit rath und thatk-,dien beförderlich wäre, und ihne hernach in dre M ^sten freunde aufnähme, ja auch zuletzt zum haum^ pid^ .Mnein testament einsetzte, welches auf der Universität .zu Basel in dortigem raritäten-cabinet annoch am ^ sichgezeiget wird. Nach erhaltenem lVlagistsrlc, begam ^Freyourg, und studirte allda die Rechten unter "
Herrn Zasii, welches er auch nachwerts in Italien "reich fleißig fortsetzte, und endlich zu Avignon den ^üoraw8 in dieser wissenschafft erhielte. Das lob ejm MA,und tugendhafften, wie auch in siu,s und t>a^
mein erfahrnen nrannes hat er mit allem recht vern> §er auchluriapruäeMlR orasulum genennet, und en hev ^angenommenem Doctorat, nemlich ungefehr an. , ''„yAcademie zu Basel zum Professors siuris ernanntchem amt er mit grossem ruhn, und fleiß abf', pee Z'Kzur zert der vorgegangenen kirchen - reformalwn ^gewesen, so die .ssua allda profitiret, da er-mEStadt - Consulent seinen, vatterlande durch nlckf^jc-und kolitrsa grosse dienste geleistet, worunter zy
geringste, daß er nach der reformation den messen ^ „ „
der-aufrichtung der anfänglich zerstobenen hohen tov'Ak,sel gegeben. Seine krotslllon hat er noch vor semevielen äugen - und Haupt - befchwerden freywuns ss
nachdeme er selbiger in die dreißig jähre vorgssa^
! selbiger
als sein vertrauter freund hatte ihne,
weit 2; 18. und vor Christo 1666. führte dieselbe 21. jahk'überließ sie wieder seinem söhn Ameßis, als er ss, ssf- „„tWelt 2z;y.und vor Christo 164;.starb,wie Julius Afneanss^ iEusebius melden; mit welchem Manethon beymcontra Hpxionem ziemlich übcrein kommt.
Amenophis II. oder Menmon, König in EgYptAder 18. Ovnallis, folgte auf Thuthemosis im iahe ein - ^2;86. und vor Christo 1598. regierte z i. jähr, brachte len Dland, Syrien, Phönicien, und ein theil von Scythienund brach bis in Thracien ein. Er wird von einigen Dexo'^andern Sesostris genannt, hingegen von andern vor vea> KMemnon gehalten , dem eine solche künstliche ftatne 8'^ si-worden, die sich mit dem aufgange der sonnen bewegen, ^ . pjenen laut von sich geben können. Von diesem Kossg lS-chkkinder Israel zuerst in die dienstbarkeit gesetzet worden.Memnon. IVr». Ilb. XXXVI. c. 7. Vor-rre/.
Amenophis III. König in Egypten, aus der 19. vl>rfolgte aufden König Ramfes im jähr der wclt 2749.
Christv 12;;. Er hat 40. jähr regiert, und wird vor denPheron gehalten. Siehe pheron. ^ .stie,
Ameitophis IV^König in Egypten , aus der 21.
genhandtgen testament zum Haupt - erben emass^,,dessen executivn erwiese sich Amerbach ms x er Aund großmüthigen freund, erstlich darinnen, jrr»