landen
ame
«ls Hx^Erafml, denen im testament nichts vermacht wäre ,lareano' Simoni Grynao nnd andern aus -er"rsach hrLl erbschafft stattliche gefchencke gäbe, damit keiner« ", da« »v über den verstorbenen ;u beschweren. So^ grossen c« ewigem angedencken und nachruhm dieses fei-k"bes, welcher die si»
nes
muff Vic summ der legalen sä piss
!?7cklich-'",, benamset hatte, unter desselben nahmen eineMr lwssn!!!, ^ stiftungen gemacht, um jungen teuthen von§ ?^el in den studien als erlernung ehrlicher^zusten/r" fortzuhelffen, wie auch ehrliche weibs - personellWgen, s"/ so -aß nicht nur die gantze erbschafft darauf ge-'"ches vossMern dieser gute Amerbach noch über das ein ziem-^"a>, tzersl'ss s"nlgen dabey eingebüßet, dessen ungeacht aber?/rden ^ baß alles unter dem nahmen Erafmi gereichtN- Zur ret 'Aesss dann würcklich in Basel annoch geschie-e-?bel sonh"sser Rellgions-Aenderung hatte er einige gewiffens-begeht, uch über das heilige Abendmahl, als ihm aber aufin!? sich ei«??? drrObrigkeit genügsame zeit vergönnet worden/ÄEieck ri, E Ä^e hernach bequemet. Auf der Universitäts-Manden.M stnd noch viele mEssripm von seiner arbeitheraus,?- "b zwar nicht vieles von seinen schritten inein'sicher ' so ist doch aus seinem brief äs urbs La-'"dieLateinischeeditionder lopogrspIiiLNünllerisan,^ich verschiedenen Lateinischen e^iwpbüs, ab-
Mtty und a« s?"i, unschwer abzunehmen / daß er in derMen gebud, "Abhen Lateinischen schreib-art wenige seineslen LV?7. Er hatte viele ansehnliche voLLtiooe8 von Fitt-ig bebxr N' welche er aber allesamt ausgeschlagen, wei-Unl?Mnn!s?^ vatterlande dienen wollte; Mit denen gelehr-te/n.^ielte ^,,"ln Europa stunde er in genauer freundschafft /Und «?^n nevss ?? selbigen einen stäten drief-wechsel. Darun-ana^eia^z " S erwehntem Erasmo auch absonderlich ZasiusKnMicher^.^em leibe nach wäre er ein mann von grossersvh?ch ein- ' boch ohne bart. Zur ehe hatte er Marthamlern - ?"d tugendsame matron / mit deren er einentcn P^enq/?/ ?on deme hernach folget/ nebst verschiedenen töch-ben Ntsaelch^?^ diesen war Faustina / welche den beruhm-als -huldreich Jselin geheurathet. Den Rectorat
diM boch diffv er zu 5. malen verwaltet/ nemlich z. mal/land ^ be?i>s ^okLllion bediente / und 2. mal / nachdem^ er--"stoben hatte. Er starb in seinem vatter->lann^ 'n den,' ?? 67 jähr seines alters / und ward jenseit desAen> Carthäuser-kloster / nunmehro soge-
epik ! ehef^/"u>e begraben / allwo er 20. jähr vorhero seinenAiv zubcn'N und sich selbst das grabmahl mit einem
Ä^hEe. bibl. vit.
A. 7- XXXIV. cüron. Las. lib. VIII. p. 61 ;.
leqo k-112. L 1,4- exitsxk. Ls-
. ^ L/L/. *
Eselin "ech^v'on Auifacius) Dieses Bonifacii tochter Fau-stamm'^A fürtreßichen Rechtsgelehrten HuldreichBastl w, "?r des gantzen jetzigen Iselisthen ge-W?-bes weitch?^."' starb den,i?. ftbr. an, 1602. als
r
AU 1 ^
7 ^es weit-v-^css tz' icarv ven ly. tevr. an. lvor. msWertes ebem/n?buchdruckers Iohannis Oporinhoivnum g^oesen. xroloxogr. lib. III.
ein söhn des vorigen/ und wah-,^l>i dn^" zu Bar-? ""b ehren-stellen/sowol als seiner güthern/^"Set Glossen^ ^ !4. Nachdeme er die einlk8 6v-n-vatn.^ab er gewöhnliche Zrnäus In pbilossoxbis er-
Und^ "ud sch5???^das Iluclium ßuris unter anführung sei-heit. rselii; darauf reisete er nach Bono-
Mrte i,? V'Sr E„ ba den vockor-titul in der Rechtsgelehrt-^liv, ".der wiederum naher Basel zurück / und suc-dess?s welch? in,?^^?oäici8 gedachtem seinem schwagerE" absterbe,???^eu Bonifacii Amerbachs kroksüionfe ne dw^?"^atte. Woranfdie Obrigkeit un-b«? ehcmss/V .die stelle eines Stadt-Koniulenten oder 8vn-
K,'" hn -7 chcmals ^in^dlle eines Stadt-Conjulenten oder 87N-tt^)e träte A"er Bonifacio aufgetragen / und,?wtfü?ch den tod /wkellionem LsnäeÄsrmn an / alsw? ^ ^ Mit arnaE Schwagers ledig geworden. Den Re-st^erm bch lcb-E?tt R"/uhm 5. mal, und zwar das erste«Am sein""/! ! ,,, valters. Nachdeme er mit nichtltt?" den?,?H diestlbla!. ^ '^ une geraume zeit vorgestanden,wrlen alters ???? "^ seinem tobe wiederum ab,
«q?
KSKWs..
gegeben
"ssr ein!^.^emaligrn Rudin, eine tochter Herrn Ia-
lan^bnlein zu Basel, mit de-
?""»s,q^gelebt, unb n!-!??-bonannt erzeuget, welches aber
?l)e
-Ust
reicmA" wine endff??^"^'!. ^b dem Amerbachischeni erff«? Mchafft gegeben. Jedoch wurde dieser
die "" ^setzet düÄa,^ gegeben. Jedoch wurde dieserheu?"zahlb- "^dtem p?Aseuier schwester Faustina fruchtbare
-" n 'n aus dieser L'^Uttb ^uäieo 2Hlio, .nassen
zeit ^?!^er ehe entsprossenen Personen sich bis an-
??<e
lei»
aiiV? Mc, "?nthe.ls Basel auf viele hundert
dea^are n^are von ar^Üen famüien erstrecket. GleichwieS w beKu auch hhUem talent, lügend und ftommkeit,dx" Ständlern, und d °A angelegen IN allem das gemeine^ünns,„Ab der umE^ hat ex durch viele stattliche beydes"Um geleistete N^at in gefährlichen weit aussehen-"ste Mit der that selbst erwiesen, ab-
ame z;z
sonderlich in dem damaligen geschaffte mit dem Bischofs vonBasel, da sich die Obrigkeit seiner mit grossem nutzen bedienet.Ein genügsames zeugnis von allem deme geben seine bey der Uni-versität zu Basel annoch vorhandene schriften, und darunterabsonderlich seine Lonlilin ^snriäicL und koliiica, wie nicht we-niger viele von gelehrten fachen an ihne und von ihme geschriebe-ne briefe. Durch solche schöne proben seiner lügend und geschick-lichkeit hatte er sich bey denen vielen damals zu Basel anwesendenGelehrten, sowol einheimischen als fremden, worunter abson-derlich Franciscus Hottomannus, in solches ansehen gebracht,daß er durchgehends x-n-ö»' , das allgemeine
gute oder die allgemeine Wohlfahrt der stadt genennet ward.Das raritaten-cabmet von müntzen, gemählden rc. wie auchdie auserlesene bibüotheck, welche beyde sein vatter zu sammlenangefangen, hat er sowol als nach ihme Ludovicus Jse-lius, seiner schwester söhn, treflich vermehrt, von dessen erben esdie Obrigkeit erkauft und an die alldasige Universität zu der»bibüotheck aus grosser fteygeblgkeit als ein geschencke übergeben,von deren es noch bis auf den heutigen tag als eine kostbare raci-tät und zierath auf dem Haus, die Mucke genannt, aufbehalten,und jedermann gezeiget wird. , Seine gutthatigkeit gegen den ar-men , und seinen eifer zu befordernng guter künsten und wis-senschafften hat er nicht allein in seinem leben vielfältig erwie-sen , sondern auch dessen nach seinem tod ein schönes denck-mahl darinnen hinterlassen, daß er erstlich zum behelff der ar-men an 4. unterschiedlichen orten stiftungen gemacht, sodannauch der Universität ein schönes Üixenclium vermachet, um da-raus eine neue Claß in dem dymnallo IVssriano anzurichten,welche annoch snbsistiret, und die LIEs ümerbaLkisna , oderOräo LmLrbacKianu 8 genannt wird. Er starb an der schwind-sucht den 26. apr. an. i;?i. Seine letzten Worte waren:
Loickummatmn eil. UrLÜiv. ^caci. tüssti'. Lonc.
kunebr. /. Luc. liip. cir. *
Amerbach, (Vitus) von Wendingen in Bayern. Erstudirte anfangs zu Wittenberg, legte sich auf die Philosophie,ingleichen auf die Rechte und Theologie, und war unter de-nen , die es mit Luthers hielten; hernach aber begab er sichwieder in sein vatterland, trat zu der Catholischen religion, undwurde Lrokessor zu Jngolstadt. Er hat sich verheurathet, daer noch in Wittenberg war, und einen söhn Gcorgium ge-zeuget, so ihm zu Jngolstadt in der krokelliou gefolget. Sei-ne gelehrsamkeit wird von allen gerühmet, und hat er vieleschriften hinterlassen, als UmipLrLäoxa cum oratioMbns äsisuclibus, cls MiriL, <L cle ratione Ikuclioeum; Lommenc.in Lii:. äs c>KcÜ 8 ; Larspssralin in orationern pro itrckia;
auch über viel andere bücher Ciceronis und noch mehr altescribenten; ingleichen ein buch äs Unima, <is kbilolopüia na-turali §cc. Er starb an. 1;prosopogr.lib. XIX. VeMer, e 1 oZS 8 ?. I,
Amerbach, oder Amorbach, eine stadt im Odenwalde,am flusse Muldt, der ein wenig unterwerts derselbm in denMayn fället. Sie gehört unter Chur-Mayntz, liegt ;. Mei-len von Aschaffenburg, und ist an. 125z. von einem von Thürnzu der hiesigen an. 714 - von St. Pirminio gestifteten Abtey,deren erster Abt Amor geheißen, erbauet worden. r>E-c.
ropoZr. No^rmt. p. iz.
* 2 lmer Beakham Allah, ist der beynahme des Abu AliMansur, eines sohns Mosta Ali, des siebenden FachimitischenCalifs in Egypten. Er wurde nach dem tod seines vatters indem 49z. jähr der Heg. noi. jähr nach Christi geburt, indem fünften jähr seines alters zum Calif ausgeruffen. Fadhelwäre sein Vormünder und sein erster Minister, und hatte sowoldas commando über die völcker, als auch die Verwaltung derGerichten und des Finantz-wesens in seinen Handen. Seine re-gierung wurde im ansang von einem seiner oheimen, Barakgenannt, beunruhiget; er wurde aber alsobald durch hülffundfieiß Fadhel zu paaren getrieben. Eden zu seiner zeit fienge Hasssän Sabah, welcher der stiftet der Jsmaelitifchen Dynastie inPersien ist, an, sich in Rudbar und Erack zu bevestigen. DieserCalif wurde in dem 524. jähr der Hegira, in dem ;4. jährseines alters von einem meuchel-mörder ertödtet, nachdeme er2?. jähr regieret hatte, , bibl. Orient.
*Amerdela, Ammerthal, Mertala, eine ehemaligeBayerische Marggrafschafft aufdem Nordgau, an den grentzendes Hcrtzogthums Schwaben, und mithin Bayern gegen abendgelegen. Henricus, Marggraf zu Echweinfurt und Ammer-chat, war aus dem geschlccht der Grafen von Bamberg , undlehnte sich an. i°o;. wider den Kayser Henncum II. auf; al-lein dieser verjagte ihn aus Bayern, und machte sem residentz-schloß Mertala, so ohngefehr eine stunde von Amberg m derheutigen Ober-Pfaltz lag, der erde gleich. Nach abgang die-ses geschlechts haben sich die Grafen von Sultzbach zugleichGrafen von Ammerthal geschrieben, s Bamberg, ir. Sultz-bach» V. nötign. Xorägav. vet. tom. II. p.
leg
Ameria, siehe Amella.
Ämeria, siehe Aymenes.
America , eines von den 4. welt-thetten, welches auch dieneue welt genennet wwd, ist zum ersten von Christophoro Co-lumbo , einem Genueser, an. 1492. entdecket, und West-In-dien genennet worden; wiewol andere diese erfindung ven
Nürnber-