Band 
Erster Theil. A - Be.
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M amp amr

Löwen zu. Es sind auch noch einige dörfek bey dieser Herrschafft.Grossers Lausnitz. merckwürdigk. k. III. beschiel-

düng der Lausnitz,?. 7?.

* Ampudia, wäre vormals eine Bischöffliche stadt in Spa-nien , jetzunder aber ein unter den Bischoff von Palencia, indem Königreich Leon , gehöriges dorf.

* Ampugnana / lat. ikmxunianL, ein flecken in dem östli-chen theile der insul Corsica , am flusse Tavola.

8 ^ ftNkvUst, ein Ritter-orden, von Clodvveo I. Königein Franckreich, oder einem seiner Nachfolger gestiftet, zum ge-dächtnis der mit heiligem öle gefülleten flafchen , so durch einetaube bey der taufe bemeldten Clodovei zu feiner salbuna vomHimmel soll gebracht worden seyn. Die Ritter von diesem or-den trugen an einem schwachen bände ein gülden creutz mit sil-ber emaillirt, woran eine taube, so im schnabel ein fläschleinhielt, herab hieng. üb. I. c. i 6 . in vir.

8 . ÜLMig. FTivr».

Ampurdan / eins kleine landschafft in Catalonien , derenHaupt-stadt Emporium oder Emporia, jetzo Ampurias genannt,vormals sehr berühmt war; diese bestund anfangs aus 2. städ-ten, deren eine von den Phocenfern aus Griechenland längstdem meer bewohnt ward; die andre hatten die eingcbohrnenSpanier innen, mit welchen aber die Phocenfer gar keine ge-meinfchafft pflogen ; die dritte ward hernach durch eine colonievon Iulto Cäfare, nachdem er Pompeji söhn überwunden,angeleget. Nahe bey dieser stadt erhielt Cato L. II. ->58. oder559. einen wichtigen sieg wider die Spanier, und erschlug beydie 40000. mann. Sie ward hernach zum Bischöfflichen sitzerhoben, welcher aber wegen der oftmaligen Mohrischen Ver-wüstungen von bannen nach Gironne versetzet worden, «sieliegt am Mittelländischen meer, 6. meilen von Gironne, und20. meilen von Barccllona, und ist jetzund von schlechter Wich-tigkeit. üro/»«. Lw. üb. XXXIV. üb. III.

W«- /ea/rX L. 6Z. lüss. cosmogr.

^lmpurias, siehe vorher in Ampurdan.

* Ampzingius, (Io. Afverus) gebürtig aus Ober-Issel.Er stubirte erstlich die Tbeologi-lm, wurde auch Prediger zuHartem; nach diesem verließ er dieses üuäimn, und legte sichauf die Medicin, erlangte darinnen den gr-Aum vocftock , undwurde LeibMeäicus beym Fürsten von Ost-Frießland. Vonhier begab er sich nach Schweden, und nachdem er sich daselbstin prsxi inecücs wohl hervor gethan, wurde er StadtMeclicuszu Wißmar. Letztlich erhielt er noch eine krolelüonem in derMedicin, nebst dem Physicat, zu Rostock, wurde auch vomHertzog von Mecklenburg, und Bischoff zu Schwerin zum Leib-Neäico erwchler. Er starb an. 1642. im 8z. jähre seines alters,und hinterliesse unter vielen fchriften folgende :

äs Norborurn <ülkerentii8; äs üloxecin ök Ophisli, it. Oiller-tstionein üstbromstbemsrissm; cle LonjnU» MscücinL LMronorniN; Useksclsni ilkkeÄionum cL?iüo8 pilos bumsnicorporls inkeüsnrinin ; Ditboeoinism ü cls kcielium inAmibusin ntero reßenermi8; äs 8yrübn8 L-äviniüarurn; OilxntLtio-ne8 conrrn Lnnbnxtistü8. biogr.

* )lmpzingius, (Samuel) ein söhn des vorhergehenden ,war auch Prediger der Reformirten gemeind zu Harlem, undhat verschiedene bücher an das licht gegeben, darunter das für-nehmste, dardurch er sich am meisten bekannt gemacht hat, isteine beschreibung und lob der stadt Hckrlem, so in Nieder-Teutschen verfen mit rand-glvssen an. 1628. in 4w heraus ge-kommen. Zu ansang dieses buchs befindet sich anstatt einer ein-leitung ein bericht von ber Niederländischen spräche. Zuvorhatte er einige von seinem vatter wider die Wiedertäufer ge-schriebene bücher aus der Teutschen in die Lateinische sprächeübersetzet, und an. 1619. in druck ausgehen lassen, und auchsechsten einen catechismum in Versen, wie auch ein anderes buch,genannt Chriften-Hooatyden, verfertiget. Diese Verzeichnisfindet man in ferner beschreibung der stadt Harlem, mit diesenangehängten Worten , nonm-IIa Isgusnwr , ü Vominu8 äeäe-rit, soderHErrwill, werden noch etliche andre nach-folgen. Borhormus gedencket seiner hin und wieder mit rühm.

Allgemein. Nieder!. üE

Amram, ein söhn Kahath, des sohns Levi, war ein vatterAarons und Mosis, hatte auch ausser diesen beyden söhnennoch eine tochter, Maria oder Miriam, mit seiner ehesrauIochebed, welches seine muhme war, gezeuget. Er starb ü. N.25 22. im 1; 7. jähr seines alters. Lsel. VI. ,/o/ix^. üb. ii. sn-tig. c. 5. üb. IX. prrep. LVMg. c. ult.

/ra». in Lnnsl. V. V. L. iVI. 2Z86. 2^22.

Amraphel , Konig zu Sinear, einer von den vieren, diegegen fünf andere Könige kriegeten, und von Abraham , dersich seiner nachbarn, deren von Sodom, und seines Vetters,-es Loths, annahm, überwunden worden. XIV.

IV N. 2 IIF.

..emrras, Ambras, Ombras, ein Erv-Hertzogllchschloß m Tyrol, eine stunde von Inspruck gelegen, >erne rüst - und kunst - cammer anzutreffen. Die bibliotlrw" hier nach Wien gebracht. Ertz-.dieses schloß erbauet haben, andere abschon ums jähr n;8. Heinrich, Hertzog in Zstmem schwager Friedrichen, Hertzog in Schwaben, i

amr

walt abgenommen. sccur. geogr

der Grafschafft Tyrol, x>. 4)^6.

beM^'

Amri , König in Israel war zuvor Feld-Hauptmann' ^ward, nachdem König Ella von Sinm erschlagen, vv>. he-tzen Israel auf den thron erhoben, wiewol das vo>»nach trennete, und ein theil an Thibni , die andere sci»Amri hieng; nach Thibni tode aber bevestiate AnM vo» Vl>regiment. Er kaufte von Semer den berg Samarra u> >centner silbers, und bauete darauf eine stadt, die ^nahmen des gewesenen Herrn des berges, Sanumain '

Er übertraf alle, die vor ihm gewesen, an boshen uu Mvtischen greueln, und starb, nachdem er 12. jähr zuSamaria regieret hatte, und ließ das Königreich

weniger boshafften als abgöttischen söhne Ahab,Welt zu?. 1. iüL. XVI. üb. VIII. «lMig

in snnsl. V. V.

* Amri al Lais, oder Amri ol Cats , ein sohnse» sFoder Hogri, Königs der Araber aus dem stammen Kcheiner -er berühmtesten Poeten, so die Araber vor den,'h, vaMahomets gehabt haben. Er wäre einer aus der amsieben Urhebern der getichten, welche wegen ihrer

keit in dem tempel zu Mecca angeheftet, auch mn 0 Nbuchstaben auf seydenen zeuge geschrieben wordenrohalben hiesse man sie wegen dieser ehre, NoLÜLcst,aufArabisch bedeutet; angeheftet und aufgehenen. ^ ja»so vortrefliche Poet wäre ein sehr unglücklicher Fürst;ne Unterthanen empörten sich wider ihne, also daß ^ ^

bey seinen benachbarten bülffzu suchen gezwungener aber alldorten keine hulffe sande, auch sich verM''Xallen verlassen sahe, ward er genöthiget, seine zufluv-Griechischen Kayser zu nehmen, bey deme er, nacv e!»",,nung, in der stadt Ancyra in Galatien eines gewalttham'gestorben seyn solle. Er lebte zu den zeiten Mahom"»aber keiner seiner freunden, denn er schriebe sogar Mv, di»richte wider die Musulmännische religion. '

Orient. ,. M,

* Amri, oder Hamri , sein bruder Hassan war Ko>"»M^

nen , weil ihm aber die foldaten die crone anboten /.e"..seinen bruder todschlagenwurde, so bewerckstelligte „

Verzug. Nachdem dieftr mord geschehen, ward ihnie Ux, v.daß sein Reich unglücklich ; sein leben noch unglücklich e>>'sein tod am allerunglücklichsten seyn würde. Es trat

AbdEjF

denn erstlich verlohr er allen schlaf, darnach ward er L ^>11tract, letztens kam er in Verachtung, und wardgenen volck umgebracht. Sein Nachfolger war ZAmröm, Amerum, Amron, eine kleine Da"in der Noxd-see , dem Hertzogthum Schleßwrggehöret zu dem amte Ripen. Sie ist gering und mcmx oB" ,fruchtbar. Die einwohner daraus sollen an derten von denen auf dem vesten lande gantz untcrMund den Alt-Friesen beykommen. Danckwertyv

ii».

'Uthe''!

L. II. L. ;. L»»», in not. sä. LÜIV. gsogr. üb. ill-

* Amru Den Al As, wäre einer der grösten H.Äx MLnsi-so die ersten Musulmänner gehabt haben. Er eroE ^yl 0 ANubien und ein groß theil Libyens. Er erbaute

hat oder Fusthat, bey der alten stadt Babylon m A„cy

AlsLdieK

veiagerce Dermalem uno nayme Maies em.einem Griechen vernommen, daß derjenige, durchJerusalem solle eingenommen werben, für stlttc"X„jge>l^sdrey buchstaben haben werde ; er aber in dem.'befände; liesse er zu dieser belagerung den CaM A vuckl'-chetfen, dessen nahmen in Arabischer sprach nur s»

hat; worauf sich die stadt in kurtzer zeit ergäbe.

Amru wurde auch von Moavia, in der grossen w ^ ^

er mit dem Ali wegen dem Califat hatte, zu ' GoE,i»srichter ernannt. Die erwchlung gelunge dem..-' igsMwohl: dann es wüste Amru , der für den se"'Ä A'verständigsten Araber gehalten wurde, die gedÄMU"^IsgR so künstlich zu wenden, daß er ihne in dieeinwilligen machte; er aber rufte indessen den ^ G,welcher also der erste Ommiadische Califwar.söhn nahmens Abdullah ben Amru, mit dem oex,Sahimi, wegen dem stammen Sahim, darausentsprossen wäre. Dieser Abdullah liesse sich vor' Myzum Musulmann machen, begehrte auch von - ^ schAiM'erlaubnis, alles dasjenige, st> er ihne reden horeteversassen; welches man Ahadith nennet, und VIV '

rien oder erzehlungen, aus welchen die Mustuma« E" K-bestehet. Amru starbe zu Mecca in dem 6 /-kurtz nach absterben des Iezid, eines sohns des gestomge. sagen, er seye zu Thares, andre, er seye m og'x

, bibl. Orism. . Insten «ÄchÄ

* Amru Ben Laith, welchen man auch ssA verV^d^Larth nennet, ist der andre Fürst oder Sultm- ader Soffarider, welches die Fürsten ausZMach^,SÄLatth sind. Er folgte seinem bruder Iaeov^ocaU§k 0^der erste After diests Reichs ist, so die provmH ^

dem 267. jähr der Hegwa, 88°. mhr nach h^fey'^fle ^ihme der CalifMotamed die Vergebung des V. m-emseu sein bruder und er sich theilhasftrg peina i