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Erster Theil. A - Be.
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amr

a?ke an a^ko?on ihrem Califat abhiengen, unrechtmäßiger

bestätigte ihme auch deren ve-M >'ch mit eigener Hand unterzeichnete briefe.

M er G»?"dleser Fürst auf feiten des Califs ruhig befände,Endete n!,.^'Mvren in den stadten Jspahan und Schiras ein,Aovintz M-a raffen am feiten der an Indien greifenden^ ssr Es liesse ihne aber dieser Calif der ruhe,

niMrrz A^^ggt halte, nicht lange genießen, dann weilenEra ihme nicht grosse gefchencke thäte, oder ihmekür j^n/ h^ende ehrcrbietung erzeigte, fo liesse er die liebe,m ^ bene^heget hatte, plötzlich fallen, auch feinen nah-bau^^mohner in den öffentlichen gebätern dem nah-oeyzufugeu, austilgen ; welches sich zutrüge invv?Mmerkk!AHÄm, .884. jähr nach Christi geburt.ssss'ch befchllnptung sehr starck, nähme sich auch

i,Mte, machen; da er sich aber der stabt Bagdad

w^er ^^n den trouppen des Califs geschlagen, über-ck geben ron weit grösserer Wichtigkeit in Cho-

Ali Mohammed ein söhn des Zeid, wel-

arn?Mvi„tz jT'Mstem söhn Hassan herstammte, liesse sich in die-auftzie kü Ealrf ausruffen, hatte auch eine sehr mächtiget-We. Am^. ^ sebracht, über welche Rafis das commandot'en!^nimx»^ wendete deswegen alle mühe an, alle feine kräff-^n„ lesen um einen fo gefährlichen feind zu bestrei-süx.sind fr°,,h?mmed hatte aussert denen Waffen sich noch diewna ° n-chE"^chaffr des vvlcks zuwegen gebracht, welchestavf-Aeigte "Ahuge des Ali annoch eine sehr grosse ehrerbie-cine Ait die wüste Amru durch seinen verstand und

»mMacht . A w wohl einzurichten, daß er diesem krieg durchsein s°^Men E/^rfem falschen Calif lieferte, und einen foNie eM selbsten^in Obigen erhielte, daß ihme auch sogarseinen few> ? Hände fiel, em ende machte. Nachde-geEN anqef?ss-?/"ner gewalt sahe, schickte er ihne an händh.Neffelt an dem Calif Motamed, deme er keine an-Mng machen konnte. Dieses trug sich zu in demst er j^vx^Mira. Nach dieser zeit lebte dieser Calif allezeitseine Ue durm^ "ss" Amru in anfehung des grossen diensts,»bek i^kde sss/i,fbn sieg, dene er über denjenigen, der ihmeseines den, chochte, erhalten, erwiesen hatte. Als

lhlim?°ffahrnCalif Motadhedh die dienste, so Amru^en?n»wer niacm^stn hatte, in vergeß stellte, auch das wachs-!»ecken^; sucht- ^ von tag zu tag zunahm , nicht erdul-^bracht-^s wme m seinem eigenen lande streit zu er-stes-N Ämael-E. ^"ch durch praeticken und das geld dahin,wissen Machte, ,^?wam, dessen tapferkeit in Asien schon vielheile ^ was ex ,,,ofsschunde dasjenige aus den Händen Amru zuseit sich gezoae/ 5 " bruder von den Califen unrechtmäßigerHelch. Busses qE"hEen. Jsmael hatte schon in denen jen-^l»es N gründdrovintzen , so man Transoxana nen--hgeiki 'chs ja d-v »"em grossen Reich geleget, auch den sitzMdch ^Zürst , wFadt Bokhara gesetzet; Und als sich dieserNe?lewerbenachk^wchts anders suchte, als sich mit dem"bek und devvllm^^wn zu vergrössern, durch den Calif be-ar,nx°esi fluß ^Mssget sahe, „ahme er alsobald seinen wega.w sein land siele dem Amru mit einer sehr grossendie^e dem ssassl: Dieser verlohre seiner seits keine zeit,jwen, ' Mit Kiner macht entgegen ; Es stunden

W/, d-°wander sehr berühmten Häuptern versehene ar-dI Ma» ein »a? äugen, und wäre es an de-

ssutig ^ An,r„ , jssL.Mutiges treffen liefern wollte; als dasW. ^ welchch sehr stutzig und unbändig wäre, gantz

die einer ».wssImem Meister bis in des fcinds lagerAste « M Ha»vm sM'sserordentlichen begebenheit zertrenntelh''«eq '°A'Mael^ beraubte armee des Amru alsobald, undst er häu-^Mwerdt - streich den allervollkommen-swchh einige zeitlana"n?A" können, davon. Amru, nach-stillhielt! ^issMotadn-^'ss lager Jsmaels gefangen gesessen,^He jhnss' endlich assshedh uberlandt, welcher ihne eingeschlosst?la^ w stin r gäbe, man

^ ?Kt LzsASEt Hunger sterben lassen.w?"e,n oRaugen wurn? daß als ihne eben denselbenilcst^ M m-baten, Hunger sehr übel plagte, habe

- iel) gw essu lhne bewachte, befohlen, ihme alsobald

rl,hw gen^u zu koch-« , ssewacyre, befohlen, ihme alsoballn dan-Äumen, ggssU' dieser soldat habe alsobald ein stücstr 'lh in Ä.w, aufs s^ uuch m dem ersten geschirr, so ihme l 'gch 'den ^ Diß wäre ein kessel, desse,

k cblmL Elchen rr a ^? bedienet, den Pferden das futiS, LMck'h?^ Mich n geschwind er konnte, cdg d dgzn ue daß Ulan ^Hwtgete. ^sndeme nun dieses ileik

tzlses

Ustte^t L' Der'A. des Sultans speist mit sich hngeKgte; e?"1 Mnndfgelach-t dteje comodle gesthei,> ^ .ursach ,, habe in n^met, worauf einer der stmigen z" E lache W lache,,; m stand, wo er sich befinde, nick" stv? deklaa-^slcn sich ,«^Sultan aber ihm geantwortet-> al? Mein/r.-hatte, hg^m Hofineijter diesen morgen ubklw ?L uche z,!tLndlbhundert cameele nicht genu^istyp ? 3 er hund tssn?'^wd -etzunder sehe ich, daß so' ^ »ran. Amru hatte ein aug ve>

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lohren, wurde auch des geitzes und ddr grausamkeit beschuldi-get ; dennoch wüste er seine lasier durch seine klugheit und tapfer-keit zu verbergen. Eine der schönsten staats-listen dieses Für-sten konnte auch unter andern folgende seyn: Er kaufte einegrosse anzahl junge sclaven, weiche er mit grosser sorgfalt auf-erziehen, und selbige, nachdeme sie ein gewisses alter erreichthatten, unter die furnehmsten Herren seines Hofs austheilenHesse, welche ihme dafür gleichsam bürgen seyn sollten. Erücsse sie von zeck zu zeit zu sich fordern, um zu vernehmen , obsie t» allerhand Übungen gute progressen machten. Diese besich-tlgung diente rhme zum verwand, von ihnen alles dasjenige zuvernehmen , so sich bey ihren Herren zutrüge. Die hofleuthwarfen auf diese tunge leuche keinen bösen argwohn, und warennicht wenig besturtzt aus dem mund dieses Fürsten unterschied-liche fachen zu vernehmen , welche sie dennoch sehr heimlich hiel-ten; also daß sie sich einbildeten, er habe eine grosse gemeinschafftmit den geistern, welche ihme alles, was sie sagten oder am aller-verborgensten machten, sehr getreulich hinterbrächten. Welchemeynung ihnen eine grosse ehrcrbietung für denselben einpflantz-te, anbey auch verhütete, daß sie wider seine dienste nichts ge-fährliches unternahmen. Er starb in dem 289. jähr der Heqi-ra, 901. jähr nach Christi geburt, und hinterliesse seinen groß-sohn zum Nachfolger seines Reichs in Segestan. Dieser nenn-te sich Tahev, und wäre ein söhn Mohammed, eines sohns desAmru , welcher Mohammed annoch bey lebzeiten seines vattersgestorben. Eine that, so man von diesem Fürsten erzehlet, gibtzur genüge zu erkennen, daß er dem geitz sehr ergeben gewesenseyn muß. Es wurde cinsmals einer seiner furnehmsten hof-lruthen nahmens Mohammed Baschir wegen einiger übler Ver-waltung seines amts für ihne gefordert. Und als ihne Amrubefragte, ob er nicht diß und jenes begangen habe ? Soversicherte ihne Baschir, welcher sein gemüth sehr wohl erkann-te , auch wahrnähme, daß er diese fach , um keiner andern ur-sach als geld zu erlangen, untersuchte, durch unterschiedlicheeyd-schwur, er habe in seinem gantzen vermögen nicht mehr alsfünfzig seckel silbers, welche er willens scye in seinen schätz zu le-gen; doch mit dem beding, daß ihme nach bezahlung diesersumm kein streik mehr erwecket werde. Amru, nachdem er solchesgehöret, lobte ihn wegen seinem verstand sehr, und bezeugte, daßer über die art, nach welcher er verfahren, sehr vergnügt seye.

, bibl. Orient.

* Amrus I. der zweyte König zu Hira in Arabien, ihm folgteJodaimah oder Ziadimah.

* Amrus II. König in Hira, des Hadi und der Rakas söhn.Es hatte fein Vorgänger Jodaimah eine fchwester von ungemei-ner schönheit, und dieses war gedachte Rakas, diese verliebtesich in den Hadi, als er noch mundfchencke bey ihrem bruderwar. Als nun der König Jodaimah einstens starck getrunckenhatte, fo sagte er zu feinem mundschencken, bitte von mir, wasdu wüst vor den schönen wein, den du mir zu trincken gegebenhast: Da sprach der mundfchencke den König um seine fchwesteran, und das beylager ward noch denselben abend vollzogen.Unter des Amri reglerunq fand sich einer nahmens Rosiur ein,dieser beschloß den tod des vorigen Königs Jodaimah an derPrintzeßin Zoba, eines benachbarten Königs tochter zu rächen,weil sie jetz-erwehnten König umgebracht hatte. Er schnitt sichdeswegen selber die nase ab, und gab sich selber den staub - be-sten aufden buckel, als wenn er auf des Königs befiehl also wäretractiret worden. Als nun die Printzeßin Zoba ein mitleidenmit ihm hatte, so fand er bald gelegenheit feinen anschlag aus-zuführen : Denn er gab vor, als wenn er etliche kisten mitraren kauffmanns - waaren hätte. Wie nun die Printzeßin die-selben bestehen wollte, so kamen geharnischte männer heraus,sielen sie an, und massacrirten sie. Sein Nachfolger war Am-riol Kais. k/»rv.

Amsdorf, (Nicolaus von) war aus einem adelichen ge-chlecht in Sachsen zu Zschepe, nicht weit von Wurtzen, dendec. an. 148;. gebohren. Andere zwar wollen, er sey einLhüringer, und noch andere, er seye um oder in der stadt Tor-,au gebohren worden , doch die erste meynung ist der andernwrzuziehen. An. izor. begab er sich auf die vorn ChurfürstFriedrich III. unlängst vorher gestiftete Universität zu Wckten->erg, und wurde allda an. i;o4- Rsffüsr kstiloss>M>B, unogliche jähr hernach IstLsmiLws IKeoloZiK, hierauf Dom-Herrmd Professor daselbst. An. 1519. wohnte er der Leipziger drs-mtation bey, und an. 1521. befand er sich auf dem Relchs-sta-re zu Worms bey Luthero, war auch auf der ruckreise bey ihmruf der autsche, als man denselben wegnahm und nach Wart-mrg führte. ^ Wie ihm dann Lutherus jahrs vorher», als ei-icm geistlich gelehrten Edelmann und fernem besten freund seinssichlein , an den Christlichen Teutschen Adel zugeeignet hat. Eralte für seine person schon wissenschafft von Per wegnehmungLtheri, welche zwischen dem schloß Meristem und Walters-gausen , von einigen vertrauten Personen zu werck gerichtetworden. Als auch Lutherus sieben oder acht monate hernachaus dem schloß Wartburg ohne des Churfürsten vorbewustAnstich nach Witter,berg gekommen, hat er sich in des Ams-vorfbehausung heimlich aufgehalten. An. 1524. gienae dieseraeistliche Edelmann nach Magdeburg und wurde daselbst Pfar-rer zu St. Ulrich, wre auch Superintendent der andern kirchenin der alten stadt, welchem amte er in dre 18. jähr. lang erbau-lich vorgestanden, Er hak daselbst mit einem Geistlichen des

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