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»'hat, -'Adoch ihre eigenen Bürgermeister und Rathman-ZS unmittelbar unter Fürstlicher herrschafft stehet.*ä^"h"ltlsche Historie.
Uft» dssst)..' I Ar nähme, dene die alten Römer einem eymer"eten ^5üch das Wasser aus dem brunnen zu schöpfen,ursA.^lches von dem wort snLl-ns, das ist schöpfen,hat. Ein solcher eymer wurde auch liMttrumA A Sedrmk,^^.^ genannt. Folgendes altes und noch nie-^ ivo^^^res exiMmms ist über einen solchen eymer gemar
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H N2UM nguLs penäentes, evomlt unän8.^vmitura bibit , mirnbile kaüuin !
<., > porMtnr Lguis , ÜL nnän per unän8
« vstM8 liKunt novn iNÄLÜinL ftrnxbn«.
»n^'hern Ar zeiten Tanqlim, eine wohlbevestigte stadt inle ^ven lan.^ Peene, so auf der einen feite sümpfe, wiesen! ist dämm, auf der andern tiefe grüben und wal-BvqNT Stetin und Woigast gelegen. An. Ilyi. istr-Kbe» »AÄA m- erbauet, oder vielmehr nur mit maurenh'e A,,A» - weil nach Micrälii meynung schon zu Tacitrd,A'e HancAA.Arlbst sollen gewohnt haben. Sie wird un-E^"vtzen ?p.'.lradte gerechnet. An. i;87- haben die burgersattln .Mh erschlagen, und an. I4-.9- krieg mit denen,zuÄ ^"d An. 1424. ist die stadt bis auf wenige hau-
n>ai^7. rathhaus mit vielen Privilegien verbrannt.
ESür^s'e der Kayserliche General Gallas unterschiedenede M>all ^"'assen, dennoch aber dem Schwedischen Feld-de^.fach^Wgcl nicht abnehmen können. An. 16; 9. wur-AÄ'ch bp,A "vn den Kayftrlichen und Brandenburgischen^»bura An. 1676. eroberte sie der Churfürst zuAn. a mrt accord; an. 1679. aber in dem zu St. Ger-stes'7iz. jü Amachten frieden kam sie wieder an Schweden.
' >>e, wie das übrige land, von Preussen in seque-">iedA'?. vn« !?°kden. Die Preußifthen trouppen wurden* o,"Wer^n Schweden delogirt, haben sich aber baldhe»,.Miau, h^r stadt gemacht,
»lifA ^reuff-«'kje stadt ist in dem an. 1720. zwischen Schwe-geschlossenen friedens-tractat der letzter» Croneile Aou^^^en worden.
b»t istk grösten«« ä'Lnc-onÄ, Anconitanische Marck,» daß flAvvlntzen des Kirchen-Staats, welche so frucht-dqz genenn»? Anfang des Römischen Reichs kicsnum an-
Ä^reif?^
dgAhuer von dem alten Piceno in sich, und die ve-An sind Ancona, Ascoli, Camarino, MawHM-».?"» Fermo n-
^br>,/?MninAkkt wnE Ihre grentzen sind gegen nordenWürge und Adriatische mcer, gegen ostenäffernaSkn Spoleto, und gegen Westen Urbino.e m,ck von dem alten Piceno in sich, und die be-
VAonz MMo rc.heg Haupt-stadt der Anconitanischen Marck, liegt
?alz^'BMn«'ber, und hat ein Bißthum, welches unter7 .o»ct?'kcnuw Fermo gehöret. Cato sagt, daß sie vor-Mxfvvrd^ >Are genennet, und von den Lboriglnidus ge-A>°>i^°chauw-? aber, Strabo, Solinus und andereabrann"' daß sie die Sicilianer, so vor des älternReg Aew AAv entflohen, erbauet hätten. Andere habenMst,">>>!lph,A"nge!i. Trajanus zierte sie mit einem präch->> ahch vA" » "ud bauete den vortreflichen Hafen da-AlchA diese gUktzo ftst gäntzlich ruinirt ist. Die Botheng-iA^ NrAA unter sich, und folgends die Longobarder,S tea.Ae der 9-A"ken zum Statthalter dahin setzten, dahersie ?'Ng Pa«as ^'kanischen Marck entstanden. Unter^Iche I?,eder in 6 Skkäii haben sie die Saracenen verbrannt.
v stand kam, hielt sie sehr über ihre freyheit,^e GemÄ^^? Ludovicus Gonzaga, Papsts Cle-vieg k We^ ueral, sich derselben an. 15Z2. bemeisterte, in-fkte» K kqstE.vorwand, sie Wider die Türcken zu beschir-!?ke>,tUstljchx?Mbst anlegte. Von der zeit an ist sie stetsAvo tzAvo, I hkkrfts-afft geblieben. Sie liegt auf einemMv diA?stsem V-A. OuLsco oder nionts 8. Lvriaco genannt,AAuvt, k-AsA'upe! Veneris gestanden, an dessen stelleU ^ävNiAktalen JAwci mit schönen marmorsteinernenA Nachen Leaaw.,^U' ,Jn der citadelle stehet der pallast"R>! >i„^t unk M^u, und sind ausser diesem das stadt-haus,uns- platz, die kirchcn InL-tmam und
und kaufmauns - platz, dle kirch kradt-urtziAA Svaum, wie auch dw foersscausl v i>d. i-, in orig. 8cniLo, 1w. v - sf ' pü». iM-
e "c-t. lid, IN ^ dei-
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A iL.XNI. wk. vzbei. Imt. ^
^ glv. nvriräe ä'LnMNÄ. Marck. All«
hier ssrAfAa, die Haupt-stadt der Uncomtamschen M ^
NdfN anzumercken -
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durch den Ertz-BsschoF von ^ ^^ hade, va ^
KAAorden, sich aber dennoch m ^
WgA?stkpagnv ein eigen buch gAMed .^ M. eE'.Mret.Qa'LA. rer.ieL wm. W. destudüchw- ^ haftn errm^M Demeus W- ihren haftn vor anen kr»i
L;. Suxpie»,. Historien-Gaat, wm- Rhone»
«Ane, eine Keine stadt im DeMnM a^ von Mvntstmar gelegen. - „nd fiusse MG
aneonitan, ein derg nedst einem MW
nahmens in Natolien, und zwar in der provintz Alidinellf, derinsiil Rhodis gegen über, an der südlichen käste. Man halt esvor das alte Phönix.
Anconne, siehe Auxorme.
* Ancourt, (Florent Carton ä') ein berühmter Französi-scher comödiant und comödien-schreiber, ward gebohren zuFontainebleau in dem monat octobr. 1661. Sein vatter wäreFlorent Carton Herr von Ancourt, die Mutter aber Louise äsLoude, welche mütterlicher seits aus dem berühmten geschlechtvon Bude herstammete , und eine nahe anverwandte wäre vondem Ritter äs Loude, der sich in Engelland gesetzet hat, undallda zu einem Ritter des blauen Hosenbandes gemacht worden.Die eitern unsers Herrn ä'Ancourt waren erstens beede der Re-formirten reliqion zugethan, bekannten sich aber nachwerts zuder Römisch-Catholischen. Dieser ihr söhn studirte zuerst unterdem ?. äs 1 a Rue in dem Iesuiter-LollsAia zu Paris; als nunan ihme eine grosse lebhafftigkeit und fahlgkett des geistes wahr-genommen wurde, trachtete der ?. äs 1-a Kus auf alle weise denjungen ä'Ancourt seinem orden einzuverleiben, allein der wi-derwill, den dieser letzte gegen dem geistlichen leben trüge, machtedes erster» seine bemühüngen fruchtlos. Nachdeme er nun sei-nen curlum kKilolopbiiL zu ende gebracht hatte, legte er sichauf das üuäium fluris Livilis, und ward in seinem siebenzehen-den jähr unter die zahl der Advocatcn aufgenommen. Da ersich aber in Theresiam le Uoir eine comodiantin verliebet hatte,liesse er sich verleiten, selbst auch das rüemrumM besteigen;und obwolen sowol seine geburt als auch seine wurde jhne da-von hätten abhalten sollen, so that er es den.noch, und heu-rathete in dem jähr 1680. besagte comödiantm. Jndeme ernun alle diejenigen etgenfchafften befasse, welche einem vortrefli,chen oÄeur nöthig sind, als hat er sich bald sehr unter seinenneuen collegen hervor gethan. Er vergnügte sich aber damitnicht, daß er für einen vortreflichen sctorsm gehalten wurde,sondern er schriebe auch eine grosse anzahl comödien, deren biszwey und fünfzig gezehlet werden. Viele derselben wurden vondem publico so wohl aufgenommen, daß sich die comödiantmmercklich durch deren Vorstellung bereicherten. Die natürlichewohlredenheit, mit deren er alles, was er redete, begleitete, wäredie ursach, daß seine mit-sÄores in allen sich eräugenden vor-fallenheiten ihne ersuchten das Wort zu führen, wie er dann vondenen zuhörern immer mit grossem beyfall angehöret wurde.Seine Verdienste erhielten ihme eine sonderbare gunst bey Hof,,wie dann Ludovicus XIV. ihne mit vielen zeichen seiner König-lichen gnade begünstigte. So oft dieser Monarch in die como-die gehen wollte, muste ihme ä'Ancourt in seinem geheimencabinet die comödie, so er aufgesetzet hatte, vorlesen, und warddazu niemand eingelassen, als die Madame äs Montespan:Als auf eine zeit bey gleichem anlas das grosse feuer, so in demkämm wäre, dem ä'Ancourt bey nahem eine ohnmacht verursach-te , gäbe sich der König selbst viel muhe das fenster zu öfnen, umihme frischen luft zu verschaffen. Zu einer andern zeit, da ä'An-court die ehre hatte mit dem König wegen einigen angelegenhei-ten seiner trouppen zu reden,und ruckwerts gehend,ohne dessen ge-wahr zu werden, sich zu oberst an einer treppe fände, hielt ihneder König bey dem arm, und sprach: Habt acht, ä'Ancourt,ihr könntet fallen; darauf wandte er sich zu denen Herren desHofs und sagte: Ich muß bekennen, daß dieser mann vor-trestich wohl redet. Es erhielte ä'Ancourt auch damals alleswas er begehret hatte. Die lieblichkeit seines Umgangs machte,daß sowol Hof- als burgers - leuthe sich eine freude machtenseiner gcsellschafft zu gemessen. Als er auf eine zeit naherDuynktrche reisete, um seine daselbst seßhaffte tochter zu besu-chen , machte er dem Churfürsten von Bayern, der damalssich zu Brüssel aufhielte, seine aufwart, und ward von ihmenicht nur höflich empfangen, sondern auch eine ziemliche zeitaufgehalten, und endlich mit einem auf 1000. Pistolen geschätz-ten geschenck von diamanten entlassen. Eben dieser Churfürstbelohnte den ä'Ancourt sehr reichlich, als er einsten gen Paris ge-kommen wäre, und ä'Ancourt ihme zu gefallen, ihn mit einemsxxreL dazu verfertigten theatralischen stück belustigte. Endlichward ä'Ancourt zu schwer, ferner auf dem Lemro zu erscheinen,verliesse also solches gäntzlich in dem jähr 1718. und begäbe sichmit seiner Haushaltung naher Laure-elles-ls-Hol in Berrv, gll-wo er sich eines sehr frommen Wandels beflisse. Er verfertigteeine Übersetzung in Versen von den Psalmen Davids, wie auchein geistliches traur - spiel, so aber niemals durch den druck ge-mein worden. Als er sich seinem beduncken nach seinem endenahete, befahl er ihme in der nächst-gelegenen capelle ein grabzu bereiten, gimge auch hernach solches zu besehen, und be-zeugte Hiebey eine so ungemeine standhafftigkeit, daß man seinvöllig von der weit abgezogenes und einig nach einem bessernleben sich sehnendes Hertz daraus abnehmen konnte. Er starbtden 6. dec. 1726. in dem fünf und sechzigsten ,ahr seines alters,und hinterliesse zwey töchtern, deren die älteste an einen Lom-miiläriuin des see-wesens, die jüngere aber an einen Edelmann,der ein fohn eines General - Lkeutenmits der Artillerie wäre,verheurathet worden. eom. xvi. p. sz?. Ls.
Ancre, oder Encre, ein fluß, welcher in der Französischenlandschafft Picardie, an den grentzen der Graffchafft Artois,ungefthr weilen unterhalb Bapaumes entspringt, hernachbey einer kleinen stadt, so daher den nahmen bekommen, vor-bey läuft, und sich bey Corbre mrt der Somme vereinigt. Die