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da herum liegende qegend ist daher das MarggrafthumAncre ge-nennet, und von dem berühmten Favoriten der Kömgrn MariaMedices, Concino Concini, etliche wenige jähre besessen, hernachaber, da derselbe an. 1617. ein unglückliches ende genommen,Carolo von Albert, nachmaligem Hertzoge von Luines, geschencktworden, bey -essen Nachkommenschaft es auch, und zwar unterdem nahmen des Marggrafthums Albert, geblieben, iv«
üiii.äs üoni8 XIII.rom.III.x.402.
2 lncre, Marschall in Franckreich, siehe Concini.
* Ancuah, ist eine stadt in der provintz Alvahat, welche ober-
halb Egypten und Thebaide, nach aussag des Edrißi, in demvierten theil des ersten cümmü gelegen. , bibüorb.
Orient.
* Äncud, LrciiixsIsZns Lncuäisnus <L Llüäenlis , ist eintheil des Al-rriz xaciüci, so zwischen der küste von Anend, wel-che ein theil deren von Chili ausmacht, und der insul Chiloeenthalten ist, von denen er ohne unterscheid den nahmen trägt.Man giebt ihme den nahmen ürcüipslaguü, weilen eine grosseanzahs insuln sich darauf befinden, welche aber sehr klein undvon reiner Wichtigkeit sind.
* Ancud, welches man auch Angualay, LnLuäia, Lngua-üa nennet, ist eine gegend des mittäglichen America, in demImxeriiüi, einer provintz des Chili, welche zwischen dem Lrsüi-xelüAo ^ncuälilno gegen abend lieget, und die Andes gegenmorgen, das land Osorno gegen Mitternacht, und die Vermin.MgellaiiicLm gegen mittag hat. Es haben die Spanier nochkeine colonie in dieses land geschicket.
* HXOHI L LXLVÜL, waren gewisse götter und göttin-
nen der sclaven,, welche sie in den trübjalen der dienstbarkeit eh-reten und nm hülff anrüsten. »ä Ikoimi anrig. Xom.
2 lncus Martins, der vierte König der Römer, war ein en-ckel des Numä Pompilii, und folgte dem Tullo Hostilio ü. II.115. ü. dä. X L. 6;y. oi^mp. XXXV. 2. Er führte einfriedfertiges regiment, woraus die benachbarten urtheilten, daßes ihm an hertzhafftigkeit mangelte, und dannenhero ihn bekrieg-ten. Er zeigte ihnen aber bald das Widerspiel, indem er die La-teiner bezwäng; die widerspenstigen von Fidene wieder zum ge-horsam brachte, und die Sabiner, Volster und Vejenter über-wand. Er vergrößerte die stadt Rom, indem er den berg Ia-niculus mit der stadt durch eine brücke verknüpfte. Er baueteden Hafen zu Ostia, und schickte eine Römische colonie dahin.Endlich starb er L. II. i;y. X N. z;6y. L. 6. 615. OI^mp.Xül. 2. nachdem er 24. jähr regiert hatte,üb. III. bist. c. y. üw. Üb. I. , üb. I. c. 4.
* Ancy le Franc, ist ein schloß in Franckreich in Nieder-Champagne, den Grafen von Clermont gehörig, so wegen sei-ner bau-kunst für eines der schönsten schlösser in Franckreich ge-halten wird, dabey ein dorf gelegen. Beschreibung vonFranckreich.
Ancyra, jetzt Angouri oder Angori, bey den TürckenEnguni, eine stadt in Asien, und zwar in dem eigentlichenNatolien, bey dem Ursprünge des flusses Zangari, nebst einemSanaiacat. Unter denen Römischen Kaysern wäre diese stadtin grostem ansehen, führte den titul einer Haupt - stadt in Ga-latren, Nerropolsos, hatte auch die ehre, daß mehrere um-liegende städte einen gemeinsamlichen gottesdienst und sehrprächtige fchau-sistele auf gemeine Unkosten in derselben verrich-teten , welche würde damalen Xeoc-rnL genennet wurde, unddenen städten, welche sie erhielten, großes ansehen zu bringenpflegte. Sie hatte auch das recht muntzen zu schlagen, derennoch eine gute anzahl von gar sauberem gepräg vorhandensind, und worauf diese stadt eben mit oberzehlten tituln undVorzügen pranget. Auf einigen findet sich auch ein ancker,zum zeichen, daß diese stadt den erfinder des anckers einen söhnGordii zum Urheber haben wollte. Der vielen Griechischenund Lateinischen inscriptionen, welche noch allhier anzutreffen,ist auch nicht zu vergessen, sonderlich des berühmten Impiäin Ln-cvrsiü, wie ihne die Gelehrte nennen, darinnen noch von denenzeiten Äugusti eine genaue beschreibung alles dessen, so dieserKayser wahrender seiner Legierung verrichtet, enthalten ist.Nach eingeführtem Christenthum hatte diese stadt einen Bischoff,welchem unter dem damalen üblichen nahmen eines Metropo-litan! die aufsicht über mehrere umliegende Bißthümmer aufge-tragen wurde. Unterschiedliche Ancyranische Bischöffe sind indenen Historien bekannt. Aber es hat auch an schlimmen Leh-rern und fogenannten ketzern hier nicht gemangelt; wie dannPhvtinus von hier gebürtig gewesen, und die Ophiten, Cata-phryges, Borboriten, Manichäer und andere sich zu unterschied-lichen zeiten hier ausgebreitet. Noch jetzo ist diese stadt in ziem-lichem stände, und treibt grossen Handel mit camelotten, dieaus ziegenchaaren gemacht werden, welche hier zu land sonder-bar schon und gläntzend fallen; wie dann nirgendwo schönereMgen-fell und ziegen als hier gesehen werden, wie solches schonewige Alte angemerckt haben; und so bald man sich ?. bis 6.stund von der stadt entfernet, findet man schon dergleichen nichtmehr. Sie hat eine dreyfache mauer, doch so, baß immer dieMre emen kleinern theil der stadt einschließt, und die letzte dasA'.'A oder du citadell machet. Zum umkreis hat sie über 2. gute«Ü dem schloß ist ein zeughaus von alten raren Waffen
j ^ allhrer ein Lonciüum von 18. Asia-
tischen Bnchoffen, d»e kirchen-disciplin betreffend, gehalten wor«
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den. An.; ? 8. verfammleten sich allda dieSemi
t,s?
oen. An.; ?8. versammieren sich auva o»e-Ve»'E^js,verdammten die Anomeer und ihr glaubens - bekanntches sie auf dem andern Lonciüo zu Sirmich gema-serDer Kayser Bajazcth wurde an. 1402. den 28. M- affaE
bey dieser stadt von dem Tamerlane überwunden st«" »
üb. IV. fV». üb. V. c. ;2. ÄÜE. wIst. üb.II. üser. 71. L72. H-Iar-E, cle dV
üb. II. c. 21. Ä2E-». üb. III. ult. üb.
VI. o. Z4. gnnal. epist. Vurc.
not. üpifc. orb. ?. ^
2 lncyra, eine stadt in Phrygia Pacatiana, ^/chriEschoffthum, welches unter Hierapolis gehörte.,nennten sie Angyra, wie man bey dem Ptolemao, ^Plinio, rc. sehen kan. ,
2 lnc Zakrich, ein fluß in Podolien, welcher Meine meile von Oczacow ins schwartze meer ergeußi.
, waren gewissefechter, welchemalMten äugen fochten. Cicero gebraucht sich dieses won . ^ ,m-riefe an Trebatium üb. VII. epist. ksm. Ferrarluv "
vriefe an Tredatrum üb. vii. epiit. Km.wenn er sie in Asien, und zwar in einem stets finster»
in Lnäab.
* Andaca, eine stadt m Indien, zwischen de» MChoe und Evaspla. Alexander N. bekam selorge ez»,allhier einen seiner Generalen, den Craterum F'gen städte selbiger provintz feiner gemalt zu unterwersi
äe Lxxecl. Llex. IV. 1;. allWv Gronovius Mr .^p
ckung die oben gesetzte benennung Wider des drei ^ MLurt. VIII. 10. n. 19. defendiret, welcher Andraea
gelesen haben.
Andaguailas, völcker in dem mittägigen Amer^ ,zwischen den flüssen Abancay und Xauca. ^
Andaja, ein Französischer flecken, nebst einemin lerrs äs üllbourä, in dem General - Gonvernrm^^bla 8gne, ,an den Spanischm arentzen, der vestung E' SiMAgen über. Eine halbe stunde davon in dem flni>)x Mliegt die sogenannte Conferentz - insul, allwo an.holung der Spanischen Jnfantin, als sie an den Konwreich vermählt worden, geschehen. ^
* Andala, (Ruardus) ein Holländischer
cher zuerst Prediger auf dem lande gewesen, hernaw «xElüofeilor küilofopüiX und an. 171 ;. VüsologiT
Er war ein grosser Vertheidiger der W Mixund schrieb deswegen verschiedene ine
^ ^ ^ " Man hat von
worden.
Philosophie,wider Johann Regius und andre.
äs Lartelio vero 8xinoümi everfors L schliß .jg chMÜ8 LroüiteÄo ; Lxsmen ütüicL Oeiüngü i
ÜMtis , utiütLte L jucunäitLte?Ü7Ücs8; stblrgp'Hoipia Püilofopüi-e Xenmi äe 8 OLrtS 8 ; HiÜertsUON- .xbioarum kentL 8 , worinn er unter andern den sch^chinitz wegen seines begriffes von der substantz uno V ^ A0> ^greift; wie er denn auch hernach eine üiüer«non ^ÜU 8 ; ingleichen äs gustuor üekis ümxÜLiuMIlnione msntis L corporis kü^iics, nsutigu-lw ^
gegen ihn geschrieben. Er starb den 12. sept. i7^'cker. Gelehrten in^M
* Andalie, ein theil in dem südlichen Americavintz Chili, bey der stadt Conception, mit einem ^welcher nach diesem thal auch Andalie, oder himaenennet wird, und mitten durch die stadt Concep
lauft. /. üe Lae-. odss,' jg,
Ändalusren, Span. Unä-lluris, lat. iürcln nissig stäLüti-i, hat den nahmen von den Vandalen, ll»nreich, welches unter Castilien gehört, und der^' h geg^„r,ÜLtic-äm meistentheils begreift. Seine grentzen ' ostMAssisten Portugall, gegen norden Neu-Castilien, mss ^ g,cia, und gegen suden Granada, nebst dem üttre a ^ ^1-tar. Es bestehet aus 4. theilen, nemüch au MedE.jgk,von Cordoua und Sevilien, dem Hertzogthumv^. gch"donia, und der insul von Cadix, und ist lwar >aber so fruchtbar, daß man es die spesse-cammer
gold, silber und ^ucu.,uver, . Moo^'„„a p".
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der HeiligeCordua und anKi«, , ?. I. Iliip. o. 7.
«E, Hifp. c. 7. L 8. , Losmogr. --
Neu - Andalusien, vor zeiten Ve»E, in ^
provmtz im mittägigen America, Msckien^rdo»^Guyana. Die Haupt - stadt ist Comana oderMener gegend, da es saltz-gruben und perlen M bEjer S"auch werden daselbst smaragde gefunden. SVsind viel wilden, die sich noch immer M E
schützen suchen. woh'
* Andaluza, wäre eim in der Giffahrl^/chen e'N Mner schiff-patron aus Biscaya geburtlg, ^ CllAsMauf die insul Madera geworffen, allwo
Die darinnen befindlicyen oc^^ ^
quecksilber, absonderüch
so allda gezeuget werden, hochgehalttn.M^,in dieser provintz vormals 2. Königreiche gemi dem E r»XSevilien, die hernach Konig Ferdinand m er a
mit Castilien verewiget, «am haM-
an. 1248. Sevilien emgenomm^
cürM. bist. ..OoMo§r. L. II. üb- ü-'