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Erster Theil. A - Be.
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klöster daselbst. Er starb allda an. 12;;. und ward auchda begraben. An. i; 6 o. nahmen ihn die einwohner zuihrem Patron an, und erlangten von ihm regen und son-nen-schein. An. 1597. hat man seinen lerchnam noch un-versehrt gefunden. Derz. jun. ist ihm gesetzt.

* 2 lndreas, ein gebohrner Herr von Gundelsingen, waranfangs Probst zu Onoltzbach und Oeringen, wurde aberhernach Dom-Herr zu Würtzburg, und an. izoj. nachMangolds absterben zum dasigen Bischoffe erwehlet. Eraeriethe mit den bürgern daselbst gleich beym antritt seinerBischöfflichen regierung in einige Händel, die sich schon zuseines vorfahrn reiten der gerechtigkeit halber angesponnenhatten, es setzte sie aber König Albrecht an. i;o4> zu Nürn-berg , wohin er beyde theile desthieden hatte, auseinander,und verpfändete hernach dem Bischofs das schloß und stadtSchweinfurt vor 2000. pfund Heller, und vor eben so vieldie Nutzungen zu Heidingsfeld. An. i z 07. empörte sich diebürgerschaffr abermal wider ihren Herrn, verfiel aber dar-über in die acht, und muste endlich bey dem das anderejähr darauf erfolgenden vertrag 8 °o. pfund Heller strafeerlegen. Zu dieses Bifchoffs zelten ist auch die irrung, sosich bey Bifchoffs Bertholdi 11 . zeiten der Hennebergischenlehen halber zugetragen, an. izoy. geschlichtet worden. Erstarb, wie Trithemius und andere schreiben, an. izi;. wieaber aus denen lehens-verzeichnissen zu sehen, an. i;i4- umSt. Andreas tag, oder wie aus einem manuscript erweis-lich, den 14. dec. würtzb. geschichtschr.

* 8. Andreas LKms, ein Märtyrer, wurde zeit seinesaufenthalts zu Constantinopel vor der Obrigkeit allda ver-klaget, als ob er den glauben verläugnet hätte ; obwolensich aber nach befchehener besichtigung das gegentheil, und daßer nicht beschnitten wäre, äusserte, so verurtheilte ihn den-noch Mahumed II. zum tobe, daferne er den glauben nichtverläugnen würde. Als er dahero solches nicht thun woll-te, ward er grausam gegeißelt, und endlich an. 146;. ent-hauptet. Man warf hierauf seinen leib denen wilden thie-ren vor, welche ihn aber nicht anrührten, und als solchennach der zeit 12. besessene Männer gefunden und begraben,sind sie den augenbliek aus denen stricken des fatans frey wor-den. Ihm ist der 2Y. May gewiedmet. Krccro/r Lbronol.tom. IV. x. Iy6.

* 8. Andreas, ein Eremit Augustiner-ordens zu Mascon,an. r?9?. von frommen eltern gedohren. Er hütete anfangsdie schaafe, trat aber hernach, als er 14. jähr alt war, inden Augustiner - orden, und erwarb sich eine grosse erkännt-nis in allen wissenschafften. An. 1421. ward er Priester,und an« I4?o. üoÄor Ibeoloxi-e, auf dem an. 1444. zuRieti gehaltenen Capitul aber zum Provincial in Umbrienernennet. Er hat in Italien und Franckreich gantzer 50.jähr mit grossem nutzen geprcdiget, und ist einer sehr stren-gen lebens-art gewohnt gewesen, mästen er eine kutte vonvftrde - haaren auf feinem blossen leib trug, und einen ei-sernen ring um solchen so tags als nachts behielt, sich oftbis aufs blut peitschte, auf einem stroh-fack schlief, und ei-nen stein zu seinem köpf-küssen hatte, wtewol er desnachts mehrentheils in der kirche war, und bätete. Erhatte auch einen prophetischen geist, ließ keine lächelnde Mi-ne von sich sehen, war gegen halsstarrige ernsthafftig, ge-gen bußfertige aber freundlich. Bey seinem tobe, welcher,wie er sich voraus prophezeyet, an. 1479. erfolget, sollen dieengel gesungen, und die glocken von sich selber 24. stundenlang geläutet haben, es sollen auch sonst viele wunder beyseinem leichnam, den man etliche Leuls darnach annoch un-verweset gefunden, geschehen seyn. Ihm ist der 18. april be-stimmet.

* Andreas, ein Abt in dem Benedictiner-kloster St. Mi-

chael vor der stadt Bamberg, succedirte Ulrico an. 148;.und starb an. 1502. nachdem er seiner Abtey 20. jähr langrühmlich vorgestanden. Er hinterließ ein werck von der em-pfängnis der Jungfrauen Mariä, von denen Päpsten, Ertz-und Bischöffen, Aebten und Aebtißinnen , die aus dem Be-nedictiner-orden canonisirt worden: Vier bucher von dem le-ben Ottonis, Bifchoffs in Pommern , welche 8. Gretserheraus gegeben, und andere mehr. ckron. Lio.

nstter. M-lc. äs üitk. 8sr. m. 6. <L 10.

* 8. Andreas sse Eallersms, von Siena aus einem al-ten adelichen geschlechte, wurde in seiner jugend zum kriegs-wesen angehalten, er muste aber, als er einsmals einen fre-chen gottslästerer ums leben brachte, das land räumen,und sich auf denen seiner familie zuständigen guthern ander see-feite eine lange zeit verborgen halten. Er hat zuSiena die gesellschafft der barmhertzigkeit aufgerichtet, diebis an. i;o8. daselbst floriret, und alsdenn mit dem Domi-mcaner - vrden vereiniget worden. Ausser dem, daß er einsehr eyenger bäter gewesen, werden ihm auch noch verschie-dene wunder svwol bey seinem leben, als auch nach seinem

w Siena an. 1251. erfolget, nachgerühmet.

Es ist ihm der 19. mart. gesetzt. /.«lco».

* Andreas äs 8sri»2oMr, oder Ssrzrenlr. ein Eremrte

ilsiE

Augustiner-ordens, von Milano, wurde, da das Cap»uPiacenza dem Vice-Lomirl Galeatio zu gefallenerwehlet hatte, von Urbano VI. an. i;8i. den 4- "fvszum Bischoff allda ernennet, von crwehntem Gaiea»" ^nicht admittiret, daneben lag dieser Urbano so lange«''er endlich an. i;8z. den 14. jan. Guilelmo das BWomkannte, da dann Andreas in das zu Brescia versetzet n>chche//«,, tom. II. p. 2)o. in not.

* 2 lndreas, ein Hauptmann der leib-wacht E. Zo-kbilLäelpin, Königs in Egypten, welcher, samt UN I „pzibo, und Tarantino aus der stadt Alexandria gemm» §,efach gewesen, daß dieser König zwanzig tausend Iss^-ertfreyheit ertheilte, auch so gar ihr lösgeld in, HM)talent silbers bestehend, bezahlete. Andreas und ArlW^xeliden von ihrem Herrn an Eleazar den Hohenpriester derabgesandt, um ihme hundert talent silbers samt anders,ansehnlichen geschencken zu überbringen, nebst einen mjbssdurch welchen er ihne ersuchte, ihme zu Übersetzungetliche Lehrer zu überfchtcken. Dieses trüge sich

jähr der weit ; 758 . 277. jähr vor Christi geburt. ^üb. XII. c. 2 . ,

* 2 lndreas, ein Bischoff von Samosata, wäre t!»'alifderbar guter freund Theodoren, führte sich auch _ so-eben diese weise, als dieser Bischoff, auf. Er wurde 0 pckhanne von Antiochia ausersehen, die Lnatkem-nun .xchheiligen Cyrilli zu widerlegen; welches er auch m» "Pas-ser bescheidenhcit verrichtete, und haben wir dieses

lisch samt den antworten des heiligen Cyrilli.aber solche Andreä von Samosata zu gesicht, .EI Mverfertigte er eine gegen-schrift darwider, innicht so grosser bescheidenhcit beflisse. AnaftaDS sei-thut von diesem letzten wercke Meldung, zeucht aum ^ -s-nem buch betitelt s. 22. ein Ii-lgmenwn^o^ ?-

meicyer ^yeoooreium veroaminet, nicht gut Min' ,,„pbrief des heiligen Cyrilli wegen der Vereinbarung M Mden, so mit ihme gemacht worden, mißbilligte; etst^Edem exempel des Theodoreti nachfolgete, auch dem "riethe, ein gleiches zu thun. Er wurde in demvon Ephesus. unter Diofcoro, so wir TheoplMglauben beyfügen, verdammet. Er starke vor dem ^ E80 zu Chalcedonia, deme sein Nachfolger, natM A 0nus, beywohnete. >/. L« bibliotii. äe8 am. >-V. liäole.

* Andreas, ein ordens-mann von Fontevrmff'^

zu ansang des XII. sssculi lebte; er schriebe um das

eine beschreibung von dem tod 8. Roberti von Arvrmstifter eben dieses ordens von Fontevraud, welchernung des jahrs 1117. gestorben. Diß geschahe kM ^jlla ,,Baldericus das leben dieses Heiligen, welches er UUAebtißin von Fontevraud dedicirte, geschrieben hau'äs ttilior. s-ui-i.

* Andreas, von Neufchatel in Lothringen E^jpet EAFrancifcaner, lebte um das jähr i zoo. Man MLommemarios über das erste buch des tVMgMl M«rmn so in dem jähr 1514. zu Paris gedruckt -

Mwus will behaupten, er habe unterjchledlickle

schrieben ; zeucht auch zu diesem end Pitseum a« l. yjesck^sman sich dessen könne raths erholen ; es thut cselbigem sutbors keine Meldung. m suct.»x. 267. tom. I.

* Andreas, ein Ungarer, aus dem orden dAsseiiE^

äicgwrum, machte sich durch seine lügend unv H§,M yjebeliebt. Der König in Ungarn sandte ihne »am M ^zu dem Papst Elemente v. ab, um bey demssw ^canonisation 8. Margarethä von Ungarn aus > § voss^itDominicaner-orden, einer tochter Bela 1 "-,,^ yje >sjhsgärn, anzuhalten. Es wurde der Papst durch e §und gottesforcht des k. Andreä so sehr erbaue ^in dem jähr 1;°;. zum Ertz-Bischoff von A» E ^stadt in Dalmatien, ernannte. Er regierete MEmeinde einige jähr lang sehr wohl; wessen er ^

nen ordens-stand, als der ihme mehr Mt Am

st , eine grössere Neigung trüge, erhreltt er " ^

Johanne XXII. die erlaubnis seiner BE'chn «>' >abzusagen. Er begäbe sich derowegw wrev ^ > j,.kloster zurück, und starb allda einige MhrrM ^

x. bist. tit. 2;. c. II. ^ b-

HunZar. xrov. k. II. 118 . II. L. 27. ^

k- 52 .

* Andreas von Rhodus, GriechAerErtzAischoff von Colossus, wäre emer der belwo g,o z

des Domlnicaner-ordens. Er wohnete dem ^§jstiu st,vfsstantz bey, disputirte auch nachgchmds mrt^s ^ „M,

m dem Loncilio zu Ferrara und Florenö schaM /0 M, iTEphesus, welchen er in gegenwart der zu eEchew'.te, und dre Vereinigung der zweyen mchm^ geiw ,^4,nicht wenig bemühete. Das jähr, m welche» ,ay <1ungewiß, dennoch versichert man, er yav--