Band 
Erster Theil. A - Be.
Seite
401
JPEG-Download
 

and

gelebet. tz-E?. snnsl. eccl. an. 14; 8- n.ecel. eoä. arm. n. 7. X ^»ro». 4.

iy. 68 ;o.x. IM. 2;.

, der ein Abt dieses klofters wäre,Er starbe in dem jähr 144;.

«nnochc, unn^I.

* lonpt. orä. IVrecl

der Lon^bas, von Utrecht gebürtig, ein Benedictiner ausMich? von Clugny in dem kloster von Spanheim,cke, >y„ '!^e>n XV. üeculo unterschiedliche gottsförchtiqe wer-

7L'L?r«^'!°..

* Lc.

^-vchen^^s, ein Abt von Schonaugen, aus dem Cistercien-l)hr 1.-1? "^ das Bißthum Worms gehörig, lebte um das-^iten Er schriebe uuterschiedliche tractaten, welche aberre igjons-kriegen verlohren gegangen. De

* ä, Merc.

, (Antonius) ein Aragonier, aus dem orden der^»nt ' wie auch ein lehr-jünger Iohannis Duns ge-^hr k' ,wvre von ansang des XIV. LcM bis in dasveruhmt. Er schriebe einen Lommenmrium in 1i-^84. aed^^'^ ' so zu Venedig in dem jähr 1578. und^ , worden; einen tractat von den krincipiis Oil-> u?. »es, so an gleichem ort in dem jähr 1412. und^lche en druck bekannt gemacht worden: Unterschied-^?bbesg^owrio8 über die bücher Aristotelis und Boetii, soortin dem jähr 1480. i;°y. und 1417. imdruckMan sagt, der ?. Andreas seye um dasM>rl, L rben. , in Leben. VranL. , in

L« Mli. äs sciipt. eecl. Lckr'E.

* oibl. des ane. eccl. clu XIV. üsele.

1^1 Alexander) ein gelehrter Neapolitaner, lebte"-vM üeculi. Er übersetzte des Kaysers Leo-

,^udx-rmich

ci->,schrieis/?^ruenäi8 aciebns in die Italiänische spräche,

v!-, ^kvl; „ 1 ^ ZuerrL äi Lsinpaßne äi IlcnnL L äel Ivegno

a-S'-Äi^n« sontikeato 6i kaolo IV. I'anno 1446. 681457.^ 7-^hmus Ruscelli an. 1460. zu Venedig heraus ge-

a c-Astdr ^ ^x>.

(Johannes) ein guter freund Nicolai Cusani, istEr?"- i)i<,?eelder in der Vaticanischen bibliotheck gewesen,zu Aleria auf der insul Corsica worden.t»?^^n au-?^es Bißthum bis an. 1494. da er gestorben,vnk. chdruWabm vieler bücher,welche sogleich nach erfindungdawu ^ Rom gedruckt worden, hatte er besorget,-M vielen kiitzin -»»mnvn-n . »nv 64<nn

vielen rühm erworben: wie ihm und Th. GazaaL' Wilelphus wegen dem in ausb-»'-'"">v?,^vchten fleiß verbindlich danck saget^470. geschrieben worden - a„

^1- b'ät. meä. 68 ink. setat.

, lib. XXXI.

1470. geschrieben worden; auch lib.XXXII.

. <Mkwo -wl. b'at. meä. 68 inl. Nt:N.

ans ^Emericus) ein Abt von St. Michael von Ant-, u«, oem Pramonstratenfer - orden, hinterliesse einigeMntäa,j-s, ^vderm auch eine gattung Lommenellrium über. i4^^0M)en Eviileln lind chn^n<i?li?n 6-n j»

^ie

>»hr

V4v^'^en Episteln und Evangelien. Er starb in dem

^Ild kibl. Lelg.

M KöE^Dominicus) ein Spanier, wäre von Alcanizves Igeii ss» ^ Aragonien gebürtig. Allem ansehen nach leb-lex.Mes chöe des XVI. üeculi, bann die amkorss sei-« M^en wcht so genau, daß wir solches von ihnen hät-Deme seye nun wie ihm wolle, so wärePoet, hinterliesse auch unterschiedliche gotts-^' He kominis reäemptione lib. VlI. vs mMuoin ) lib. III. be luclicio 68c. ^r«,7e»r. L/gsso

^vron. Lragon. ^«öo«rs, bibliotb. lcrixt.

Nvff^vh^berg, eine Fürstliche Braunschweig- Lüneburg-berq berg-stadt, liegt im Hartz, 2. meilen von dem!v Hew>!ü Avocken, und hat ihren ansang genommen,Es an ""b Ernestus, Grafen von Höllenstein und^ M >w'rtVL-berg-freyheit allhier publiciren lassen.

-^rck?' oem ansang bes herunter ge«

^e?^ mithin auch die stadt selbst vemim) ^er daß an. 1644. von den ehmalMN) ^,-Mv.. ^gegangen gewesen. wxogr.

ier^Audreas-orden, wurde an. 1698. vondemCzaar^P^^MigÄMvch, gestiftet, und anfangs beneniemg n S , ^tenn Türcken-kriege ihre tapsechnt ^ )

^ Feldherr der Cosackew MaMpa^Esten-

ihn n. ^ aufgenommen zu werden. ÄiamaenenW w N ander?

,»a, werden. Nachgehends empsten-

be»t «^)si)vhe Rußische Minister und Generals, diecil,f ^Ms-!ftcb^chM)en kriege vor andern wohl gehalten.M einen ftu? ?n Andreas- oder Burgundisch ereutz,stnir,- andern. 7>lck man die Worte: 8- Lnäre-as Lpoltolus,Ner v": iatru8 - '

8 RittÄL^ Ezaartschen

At.gss?-)""cr-vrdenM^eas-ord-» ^

e»e a!^(vrden inAs vder der orden von der distel, wa-reß Ä? bisteln beaßstswitland. Das ordens-zeichen ist eineitNpAi.seinem cre,,?^-Eetre, an welcher das bildnis St.v« lnLeüft. M banget, mit der Überschrift: Xemo«Miewol die Ritter insaemein nur ein

kollellbr <L Lmoaraeor

Cron-Printzen nahmen.

and

401

grünes band getragen, woran eine Medaille gehangen, in wel-cher auf einer feite eine güldene mit einer Kayser-cron gecröntedistel und vorgebuchte Überschrift, auf der andern aber dasAndreas-creutz, so in der mitten mit einer lilien-förmigen cronzusammen gehalten worden, gestanden. Der Ritter wareni z. zum andencken Christi und der i r. Apostel. Einige wollen,dieser orden seye schon an. 8 iy. entstanden, unter dem Schot-tischen Könige Achaio. Allein es ist nur zu gewiß, daß solchekriegerische oder Ritter-orden bey etlichen hundert jähren jün-ger sind. Vielmehr scheinet es, daß Jacobus V. König inSchottland, dene man für den erneueret dieses ordens äusgiebt,ums jähr 14)4. eigentlich der erste stifter davon gewesen. Dasaufnehmen der Reformirten religion, als deren bekannter Mas-sen noch vor ende des xvi. üeculi fast gantz Schottland bey-gestimmet, brachte auch diesen orden m adgang, bis endlich Ja-cobus II. von Groß-Britannien um das jähr 1687. selbigenwieder empor gebracht, wie er denn unterschiedene Ritter ernen-net , und befohlen, daß die einkunfte, welche diesen Ritterndurch die religions-anderungen entzogen worden, ihnen wiedersollten zugewendet werden. Aber auch diefts vornehmen men-ge bald hernach durch die ausweichung Jacobi zu gründ. s«.«La>r. lib. IV. orig. orci. egusss. lib. II. c. io.

IVbistoirs ubregss äs 1'Luroxo 1687. Ritter-vrd.

Vcloro Nilirsi. äe lu Lavaleria.

Lsbmole cle 1'oicl. cie 1:c Isriet. *

* 'Arrdreassus, (Alexander) ein Mantuaner, war. 1 . v. v.wurde vom dasigen Hertzoge Guilielmo in Gesandtschafften nachMayland und Rom gebrauchet, bey dem er auch als geheimerRath stunde. Er wurde endlich den 11. mertzen an. 1477- Bi-schoss zu Cafali, und nachmals der 40. in der reihe zu Mantuaden4-nov. an. 148;. und starb den 2;. sept. 1494.

Ital. lscr. rom. I. p. 874. IV. p. 474.

) Andreassus, (Hippolytus) ein edler Mantuaner, war einMönch und Abt St. Benedicri LongregLtionis eastnenli8, auchbey Papst Urbano VIII. wohl gelitten, und wurde der 61. Bi-schofs zu Terni den 12. april an. i6;6. starb im monat octoberan. 1646. Ihm folgte Franciscus Rapacciolus. Iml.

lllar. r. I. p. 764.

* Andrealius, oder Andreassus, (Georgius) der 77. Bi-schofs zu Reggio, war aus Mantua, und Rathsherr zu Milano.Er stunde bey Carolo V. in gar besondern gnaden, und wurdevon demselben in Gesandtschafft an Elementen: VII. gebrauchet,der ihn an. 1448. den 20. mart. zum Bischoffe von Chiusi er-nennte. Von dar versetzte ihn Paulus III. an. 1444. den 7.apr. nach Reggio, er starb aber zu Mantua an. 1 449. ktzt-e,/.i. II. x. 414. 68 t. III. x. 640.

* Andrehan, auch Audenehan, (Arnoldus Herr von) inBouconnois, Marschail und korre-oMsmme. oder Fähndrichder wunder-fahne der ersten Königen in Franckreich, wäre viel-leicht ein söhn Baldumi, Herrns von Audenehan, welcher indem christmonat des jahrs 1440. lebte. Er leistete dem König-reich während den kriegen so grosse dienste, daß ihme der Kö-nig Johannes, in dessen diensten er war, als er noch Hertzogvon Normandie gewesen, ein einkommen aus der schatz.kam-mer durch briefe vom 19. Herbstmonat 1444. bezahlen liesse,ihne auch noch zu end des jahrs 1449. zum obersten Hauptmannder Grafschafft Angouleme ernannte. Als der stillstand derWaffen in dem jähr 1441. in Gascogne gebrochen wurde, warder in einem scharmützcl zu ansang des monats april samt demMarschall äs Reelle von den Engelländern gefangen. Nachseiner erlösung wie auch nach dem in dem augstmonat geschehe-nen absterben des Marschalls von Beaujeu, machte ihne derKönig Johannes zum Marschallen von Franckreich, gäbe ihmean statt seines einkommens, so er aus dem schätz bezöge, dasland von Waßignies ohnweit Guise; theilte ihme in gleichemjähr unterschiedliche summen mit, sowol ihme an seine ran-tzion oder löse-geld etwas zu bezahlen, als auch sein verpfän-detes land Lignac zu befreyen und an sich zu ziehen. Nachge-hcnds machte er ihne durch offene briefe vom 6. mertz 14 41. zuseinem General - Lieutenant in Poitou, Taintonge, LimosinAngoumois, Perigord , und dem gantzen zwischen den OffenLoire und Dordogne gelegenen land, allwo er, als er sechstensich allda nicht aufhalten konnte, seine Statthaltere darübersetzte. Des folgenden jahrs begab er sich auf Konigl. befehl mBretagne und Normandie, allwo er durch briefe vom 2. augst-monat 144;. zum General-Lieutenant emgestkl wurde; wieauch das folgende jähr in Picardie. Als sich dieser Monarchnach Rouen verfügte, um die praticken des Komgs von Na-varra zu zernichten, so wäre er einer deren, so ihne begleiteten,und wurde von dannen verschicket, die aufruhrischen in der stadtArras, so sich empöret hatten, zu züchtigen ; Er befände sichauch bey diesem König in der schlacht bey Poitiers in dem jähr1446. allwo er sehr tapfer gestritten, und endlich zum kriegs-ge-fanaenen gemacht, und in Engelland hinüber geführt worden.Nach seiner rück-kehr wurde er m den grossen Rath des Königsdurch briefe vom 4. Wintermonat 146°. aufgenommen, den fol-genden 14. april aber dienete er m Languedoc mit zweyen Rit-tern und 60. Edelleuthen A^„^nipaMe unter dem Con-netable von Sreirne. Er hielte sich allda bis den 14. heumo-nat 1461. auf, verhinderte auch wahrend dieser zeit die über-gab einiger von den Engellandern sehr geängsteten vesten Plä-tzen. Er folgte dem Connetable äu Guesclin tn Spanien dem

König