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so mitgebracht werden. Die vornehmste kauf« waa«xA ^ aus andern ländern in Angola verhandelt, beste«Neu,,Wand stoffen, stide, leinwand, aold-und silber«x llebraul,' vrantewein, baumvl und gewurtze. Im krie-Ueni vm^die einwohner der bogen und pfeile, nebst. ^ lu füL.- : haben auch seither gelernt streit-äxten undm'"gehe!?mit den musquelen aber wissen sie nicht wohl?? König kan leicht eine armee von 200000.UA l seid stellen; allein es ist wenig tapferkeit beyAyao, ° v"bcn wohl vormals 200. Portugiesen viel tausendstreich q?' sowol als derer aus Congo erleget. Das Ko-dMafften !"ar vorzeiten in unterschiedene weitläufigeik-Mx,/.." abgetheilet, und ein jedweder Sova oder Herrgantz unumschränckt in seinem lande, wiewol- Und ik ^Kbmg von Congo vor ihren beschirmet: erken-den eyd der treue leisteten; aber seit mehr alss.Me,stund grosse Veränderungen hierinnen vorgefallen,h-"s benahm bvn den Sovas, mit hulffe der Portugiesen,2'^eich st arten bekrieget, viel länder erobert, ein eigena« '"M. a^raus gemacht, und den zunahmen Ineve ange-^'^2. .LMrnds ist nach des Königs zu Angola absterbenWlichest^Wch seiner ältesten rechter, Anna Inga, so derai^°»e »» zugethan war, und ihrem vetter wegene n stlbia!m?m krieg entstanden. Weil nun die Portu-u^^"nd ss° st!. drintzen wider die Königliche tochter beystun-vannenhero allezeit den kürtzern gezogen, hat sielven N dle Portugiesen der Christlichen religion abge-azA ße!„ Ass? Heydenthum wieder gewendet, und allezeit,alMssn gezogen, eine gewisse anzahl menschen ihrenWstA't, auch sonst sehr barbarisch gehauset, undda^sine !!^">"nter zelten ihren aufenthalt gehabt, bey, 60.d-L "Sege,, g" 3 lrnge, wie stauen gekleidet, mit sich geführt,di »^Grm^sslbst einen manns«Habit getragen, um mit»evWe pr^st "sehen zu commandiren. S.ie hat an. 1646.
st vlntz Oanda mit ihren völckern überfallen, allessiin? geplündert, und eine überaus grosse an«
va„,,ees>dc„st a.rans entführet. Der König von Angola hatschind 8enanm " einem überaus hohen und zähen felsrn, Me-kgst >ve<> ^ ""s welchen man nur durch einm einigenMit leichter mühe zu beschützen ist, gelangenaa>ik !"et die wolcken zu berühren, ist an,den ubri-
l-u^bg M »nersteiglich, so>i."bten ^.. undet. „mkveis
. _ , , daß sich der Konig gantz
^... Im umkreis hält er 2 . meilen, und giebt
m,, stun.?/ege herum gelegene ebene, wegen der luftigen
M? »i^ ^'wlvaren ärtev sind bäume, auch vieler siüsse und
begst ^ rühmen sieb daß sie den Himmel zuschliessen,r? -en regen Lu lassm, das leben oder den tod geben,e^i>-^bvrgrstx durch krafft der Noguiües entdeckenA wunderbare würckungen herfur brmgen ,
schAchArch rhre wissenschafft in der natur« kunst und durch
N v!?' oder durch rauberey, indem ye sich alle ant vrev E legen sollen! Die Portugiesen Wen dle Chrlst-!»?>?" an. I<-.V allda eingeführet, und die Iesmter eined"nq!^dIA"wvhner getaufet, so, daß an. über 2 ooc-o.
W^"Svla^!^mthum angenommen gehabt. Der BsscWL°n L^ssdwet zu Loanda St. Paulo, allwo auch des Ko-N tz^Wlugall Gouverneur zewen Hof halt, und ist dieth>dv«k,°wgs von Portugall allhrer so groß,. daß als der
e?8 ^7- den P.
7 "ach Anfangen genommen,d. Zchchicket wurde.
, ein kleines Königreich in Aftica von deme^afteL^nschasst hat. Es ist in dem mitternächtigen thell
und erstrecket sich nach der lange des stusses Angv.7'-^" es allem ansehen nach seinen nahmen hergenom-
. AiikM , vlÄ. Osogr.
ejn^cin eine stadt in Indien in dem Königreich Cambaya,
sosehr ^entlegenen ort, nahe bey dem land Laos, hmterik Aa en^-?en walv ^ ^ .
den Portugiesen etwas zuwider gr-ünd im folgenden zahre seinDappers beschr. v. Aftica.
d/'"d?°^WarmoMem)n^Z^ sechs tausend Häuser in sich,k" ßnd Ae gasseii a!!^" gehauen und sehr wohl ausgearber-r? iliggÄ^ Sebauet ^?uch mit marmor besetzt. Die mau-kk"SewaÄcheigen kan man innerhalb allerseits zu den zin-sind: ^usiwo figuren von unterschiedlichen thie«
s" iU f^Ken sseimn Nen sind in kessel - förmiger tiefe mita in prA ff fahren"ka,?^^ ""ö so voll Wassers, daß man dar-kan gehE-.»^ »st allda eine brücke , welche fürMder - G. nanen werden. Die andern sind von sehr* e-»-^„?"!erstützt. 0«7,r^,, Lmcs cku stoi äs
^"3oo, ech Köm > OäoZr.
Atvquet nenmt^A Aftica an einem arm des CuamaUnd seine unteÄ"^°^b. Der König ist em Ma-»merthanen sind zum theil Arabische kauft
n.
leuth, welche mit denen von Quiloa, Monbaza und Melinda,m gold, helffenbein, seiden gezeug, baumwollen, und ambra-korner von Cambaya handeln. Die übrige einwohner sind Moh-ren von kleiner gestalt,, welche Türckische bünd von seiden, undtzdene oder wollene rock von dem gürtet bis hinunter tragen.Sre sind Heyden von religion, und werden an ihrer sprach vonden Arabern unterscheiden. Es sind diesem Königreich einigemsilln unterworffen. De /« , relLlicm äs l'/lkrious, tom
IV. c?owcvL, vitck. 6äo§r. u
Angori, siehe Ancyra.
Ängste, ein Königreich in dem mittlern theile von Ober-Aethiopten, mit unerstelgstchen gebürgcn umgeben, die sich inform eines -imphnbestri herum erstrecken, worauf alle kindervom Königlichen Hause, ausser dem, so zur Cron-folge besticktist, verwahret werden. Gegen norden grentzet es an das Kö-nigreich Tlgre, auf der west - st.le an Amarcha, und bringetviel getrarde und fruchte herfur.
* 2lngotina, eine kleine insul aufdem Rothen meer, aufLa«teinisch Lchsurius ^ vor diesem Opluocles genannt Sie ist indem meer - busen von Sues bey Egypten. 2Dick. Deogr. '
*Angsville, (Nicolas Druck ä') aus einer adekichen fami^lie in Normandie gebürtig, wäre Abt zu Mrre - O^ms cw v.,1Augustiner-ordens, in der viosLee von Bayeux. Er stellte dieVeAbley meinen bessern stand, und regierte sie, theils als Lom-msnäLtarius theils als ordentlicher Vorsteher, beynahem sechziajähr lang. Mit dem bekannten Armand Jean Bouthillier äsRance, Abt von ls Trappe, lebte er in sthr genauer Verbin-dung und fteundschafft: und er ist derjenige, von welchem indessen lebens-beschreibung, unter dem nahmen eines Edelmanns,der sich aus dem weg und von Hof weg begeben, damit er sich dereumchtung ferner Abtey wredmen mochte, gedacht wird Annavon Gonzaga, die Pfaltzische Prtntzeßin, welche an. 1684. ver-storben , und eine mutier gewesen der Printzeßin von Condä,dss an. 172;. dieses zeitliche verlassen, hatte rhn zum executornrhres testaments erwehlet und ernennet. Er starbe in seiner ae-dachten Abtey den 7. sept. 172°. da er zwey und neunzig jähr altwäre. mois äs lsptembre 1720 p I8i
Angsuleme, oder Engouleme, die Haupt« stadt in derprovlntz Angoumois, rn Franckreich, an dem ssuß Cbarante,mit dem titul eines Hertzogthums, Ober - Hofgerichts/ Land-Vogtey und Bischöflichen sitzes, unter Bourdeaur gehörig -wird bey den Alten Engolisma, Ecolesma, Aeauolesma, In-culisma, Ratiastum rc. genennet, und ist eine der ältesten städ-te des gantzen Königreichs. Sie lieget aufdem gipfel eines ber-ges, der sich einen langen strich zwischen den beyden wassernCharante und Angmenne, so an diesem ort zusammen kommen,erstrecket. Dieser berg ist rings herum sehr steil, und kan mannur auf einer feite, da doch der zugang wohl bevestigt ist, hin-auf kommen. Sie war vormals den Römern unterworfen,hernach kam sie an die West - Gothen, denen sie von dem KomaClodoväo an. 508. wieder entzogen worden. Von den Norman-nen hat sie im IX. Lculo viel ausgestanden. Im Enaelländi-schen kriege hielt sie vest an Franckreich, und that dem feinde vielabbruch. Im XVI. lä-cuto hat sie durch dre einheimischen krieqeallerhand Veränderungen ausgestanden, ward an. 1563. von denProtestanten eingenommen, von dem Herrn Sansac bald dar-auf wieder erobert, und an. 1563. an den Admiral Coligny mitaccord übergeben. Die Haupt-kirche St. Peter soll vom KönigClodoväo erbauet seyn. Diese stadt liegt 20. Französische Mei-len vom meer, auch eben fo weit von Poitiers, Röchelte,Bourdeaur und Limoges. Angouleme hatte vor alten zeitenfeine eigene Grafen, hernach kam es wieder zur Crone. KöniaCarolus V. gab es seinem bruder, Johann von Berri, undhernach feinem andern söhn Ludwig von Orleans. Dieser hin-terließ es seinem andern söhn Johann, dem guten zugenannt'dieser Carolo, von welchem Konig Franciscus l. ge euget, deran. iziz. die Grafschafft Angouleme vor seine Mutter, Louiievon Savoyen, zu einer Pairie und Hertzogthum erhoben. Nach-mals war es eine axpLNLge Carolt Valesii, eines natürlichensohns Carolt IX.
üb. II. kist/ssutiq. ä'Lnxoul.
äe Lvilc. Lngol. Oe , still. ä'^uMuI. Oe L
Vic cls ssesn Is ?out. Lomcs cl'cknZoulems. O«rech. ckes LMig. äs krsncs. Asnssl. cie kr. äkc.
An. II18. oder ly. wie auch an. 1171. ist hier eine Zusammen-kunft der Geistlichkeit gehalten worden, ls Llu-ou. äe Iklwlle-rsis tom. X. concil. Lc.
Angoumois, eine provintz in Aquitanien oder Gascognien,zwischen Linroge gegen morgen und Xaintonge abendwärts ge-legen , hat 25. Französische meilen in der lange und 18. in derbreite, ist sehr ftuchtbar an körn, wein, saffran und guterVieh - weide. Sie hat ausser der Haupt-stadt Angouleme nochandere, als Cognac, Boutevlüe, Roche-Foucault, Villebois,und andere. Das land wird von der Charante und etlichen an-
*Angouros, Angooros, oder primieras, Uciaues,sind 24. insuln über Sofalren, gegen dem canal vonbique in Aftica. Es ist allda gute Vieh-zucht, und wW viel
reis.