Band 
Erster Theil. A - Be.
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423
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ann

Na,

P Iovem gesaugt , wollen verstanden haben,

ticht aiek! ""ch Ovidius, der hierüber den weitläuftigsten be-verehs°,^'>wch von einer andern Anna, welche zu Rom seyeJen sst^rden. Als nemlich das gemeine volck in dem heftr-En, den Rath und die Lmricios die stadt ver-

?tth gn den montem lliLrum gezogen, aber allda bald^ näcka ^^'Eteln gelitten, habe eine gewisse Anna, aus»^"'M f,Menen städtlein Bovillis gebürtig, alle morgen ei-^>Sgei^j/.chch gebackene brodt - kuchen unter die hungerigen^ dem welcher gutthat angedencken selbiger hernach

M all? an dild und altar wäre aufgerichtet worden. Ie-^licar,sg?"wche ttistorici schwiegen hievon, und Dionysius,>? "us a/s,. weidet vielmehr von einem gantz andern altar,'vvrden /> wwtger Händeln dem Iovi Fauno wäre gesetzetÜb. III. v. 52;. L leci. M. 7^/. Ist). IX.^Iklri ^0' *2. äeDiis. *

^d°yen zu Constantinopel, Amadei V. Grafen in

Anna ' siehe Andronicus.

I. ^ Brandenburg,Königin in DänemarchsieheFried-. Anna - ' Danemarck.

M cinx tvcÜ!° srmahlin Richardi II. Königs von Engelland,Aer ge-Wr des Röinischm Kaysers Caroli IV. von dessenNweidtut"s w, Anna, vatter Henricus, Hertzog zut?« "Uten E Schlesien gewesen war. Sie soll von den soa-k' und ,pichen brudern oder Lollardisten sehr viel gehal-w^cht, Ä^^wliche anzahl derselben mit sich in Engellandd-M Wen Wiclefs schriften in Böhmen bekannt ge-sü^ngliU,, Man schreibt ihr auch zu, baß sie zuerst untern^tt, da k»., uenzimmer das reuten aufquer-satteln einge-^!'!>s-pxxsd^der die weibs-personen auf gleiche art, wie dieE?« ^bte Weihst zu Pferde sitzen pflegten. Ihr ge-

»,n sthr, daß, da sie an. i;y4. zu Shene m

te k?"!ien ii-a Ldgegangen war, er diesen ort aus Verdrußleib-a ward in Westmünster begraben, und hat-ktliE!' st c/,, ^?chen. e?ELie«. Lritann. p. i;7-;i8.

N- p. , üist. tknzl. , ttemile oksts-

^llvinak / Königin in Engellnnd, war des Rik°

lochte,- , der hernach Graf von Wiltshire wor-

llebn?Mche>/ rhm an. 1507. von seiner gemahlin aus demßcl, ubea mb!. hnuft Norfolck gebohren worden. Sie kam imÄ^udwin Eiters mit der Englischen Printzeßin, da sieXII. vermahlte, nach Franckreich, blieb auchilva?"stlben^Ebhr bey Francisci I. gemahlin Claudia, undsch", an. i-'"ude bey der Hertzogin von Alencon. Sie musteAu,untm>ss' ua wegen obhabender feindseligkeiten die Engli-Nich, "nd zurück beruffen wurden, auch wieder nachehe, g,ll "der bald wieder nach Franckreich gezogen, undV, Mbt 1525. oder 1526. wieder zurück gekommen,d«« Nes. gründ schuld, daß sie bereits in Franckreichliebst ^UsUdwerck getrieben, ist auch nicht ausgemacht,1. sich in sie verliebt gehabt. Nichts be-' annc,,„.che sehr liebens - würdig, hatte einen guten ver-dcid^ehr manchen Umgang, sang, tantzte und spielte diebog j.lie lieb welches alles Heinrich VIII. in die äugen fiel,seine» erhmrvbann, und wie er ausser der Vermählung nichts^rdi^^n aem^uute, so faßte er endlich den schluß sich vonA,w ' 'a> Nsistwahltn scheiden zu lassen. Es muste auch derstax "ud tzlNy eine Verbindung , die bereits zwischen dieser>>bx.(tviebI° Grafen von Northumberland söhn geschlossenÄllxN.e vv^s ^^unen. Zwar muste sie an. iz rZ. da das volc

kg /"der - ....

11c ttli. 1^28. va eas vorn

Äsichbe ehescheidung gar schwürig ward,vom Hofe.

M " sie an. 1^29. wieder kommen, und konnteviel--,, . . .. ...... -

'M ss?' Mit stss'ssv ac an. i z2y. wieder kommen, und konntel>sti>aiMnet. bitten erhalten, weil er ihr vorher etwasM st, ward hiernächst zur Gräfin von Pembrokestcts'^ncisiy sMm stände sie den König zu seiner Unterredung^ «n. 1^2. begleitete. In diesem jähr heura-

... , tief

.r yemM, P^S kunkmach-^^

- sle die nachmalige KEnr ^ sstbst M ^

^ der Englischen breche' ^ tz^te. Aber n ^

rrn^Mantssch war, möglichst vez vornenmcy

agA demeldter zeit, ward der Komg» ^ KowW L

reg tzU der Vstvmteffe von Rvchcfvrt , eiferltM ^

ivv«^er znr che hatte , gegen Dmam V chedrE

^ß sie nicht n^ welia^hrMddch , such gar der blutschande nnt mrer» sie dem

A>avdeswegen in den Tour geletzt ^ angegebenen ust

siiNb Ats gestund, auch von keinem d^m^ Smetton am' 5^ e>on dem einigen Muste M ^g^gestestet, und"ow ^.wartz, welcher jedoch ihr Memme § wachte, vm

tobe ^' ehe man ihr förmlich den u ve A denen Englulüch eechaumn worden, in welchem W n ^.^e. d sol-

st g, Netzen sein zeugnis keine krastt Wen , ^ seine ans-

kg^Mr Mer Smetton, da er sterben mm mavV Knuffen haben. Nichts desto wemge ^ü. M^rL^eetz - und muste sie den ^ AM M besvE

verlieren. Sle ertrug Gen

lsiwU VÄnt, redete auch nichts wtder den -e ^ gewe

kastste, wenn gleich die deschulMMgen

ww wenigsten durch ihre freye austMMW

antt 42z

wider sich erregt. Va-NeE, still. Ichism. ssngl. still,

reist,m. llnZI. , still, ckilnglet. tom. I. üa^/k. *

Anna von Eleve , Königin in Engelland, Johannis III.Hertzogs zu Iülich und Eleve tochter ; nach dessen tode sie vonihrem druder Wilhelm dem König Henrico VIII. in Engelland,an. 154°. verheurathet ward. Diese Heurath wurde auf Ver-anlassung des Königlichen lieblings, Thomas Cromwels, ge-schloffen , der zu beforderung der religions-änderung gerne eineProtestantische Printzeßin aufdem thron gesehen hätte. Erfaßtedemnach dem Könige viel von ihrer schönheit vor, und der be-rühmte mahler Holdem muste ihr bildnis verfertigen, darinnenihr sehr geschmeichelt war. Als sie nun bey ihrer überkunft derKönig, der M bis nach Rochester entgegen gegangen war, we-der schön, noch lebhastt, noch artig genug befand, gereueteihn der Handel alfodald , und hatte die Verbindung gern gleichwieder aufgehoben. Es geschahen ihm aber so viel Vorstellungen,daß er die Vermahlung vor sich gehen, und Aniram als Königinzu Londen einziehen ließ. So lebte er mit ihr ungefehr ein halbjähr, bis er sich in Catharinam Howard verliebte, und Crom-well in ungnade fiel, da er sich denn zur ehescheidung entschloß.Das Parlement muste sich zum schein der fache annehmen,und den König um erlaubms bitten, diese seine Vermählungzu untersuchen, darauf denn die fache einigen Deputierenvon der Geistlichkeit übergeben ward, welche die ehe vor un-gültig erklärten. Man gründete sich vornemlich auf ein langvorher geschehenes ehe-verlöbnis zwischen der Printzeßin Annaund einem Lothringischen Printzen, wandte auch vor, daß deSKönigs Hertz nie bey dieser Heurath gewesen, und daß er die ehenie vollzogen habe. Es setzte aber um so viel weniger schwü«rigkeit bey dieser scheidung , weil sich die Königin solche selbstgleich gefallen ließ, und zufrieden war, daß sie als des Königsschwesier mit genügsamen einkünften und einer Hofstadt verse-hen ward, in welchem stände sie an. 1557. ihr leben in Engel-land beschlossen. still, rekorm. ikngl. k. I.

157. still. cl'tlnZlLt. tom. I. xLZ. 428. Isgg.

41 y- 44 i.

Anna, Königin in Engelland, eine gemahlin Jacobi I. undeine tochter Friderici II. Königs in Dänemarck, von Sophia,Hertzog Ulrichs zu Würtemberg tochter. Nachdem Iacobus,damals König von Schottland , an. 1586. und wiederum an.1587. eine Gesandtschafft an ihren vatter abgefertiget, mit denkVorsatz, dessen älteste tochter Elisabeth (welche aber nachmalsden Hertzog Christianum von Braunfchweig heurathete) zuseiner gemahlin zu erlangen, kam endlich an. 1589. nachdemtode Friderici II. die Vermählung mit dieser jüngsten PrintzeßinAnna zum stände, und ward dieselbe in dem gedachten zahrvzu Coppenhagen an den Schottischen Graf Marschall im nah-men seines Königs vermählt. Bald hernach gieng sie zu schiff,um sich nach Edenburg bringen zu lassen; es erhub sich aber einso heftiger stürm, daß sie mit grosser gefahr in einen Norwegi-schen Hafen einlauffen muste. Der König Iacobus, welcherdiese seine neue gemahlin in eigner Person abholen wollte, stun-de eine gleiche gefahr aus, fand sie aber endlich an dem orte,wohin sie das ungewitter verschlagen hatte, blieb daselbst bisden 22. dec. reisete hernach zu lande nach Cronenburg, wo-hin sie der Dänische Hof eingeladen hatte, kam den 21. jan.an. i;yo. daselbst an, brach erst zu anfange des maymonatsvon dannen auf, und langte endlich den 20. may glücklich mitihr in dem Hafen von Edenburg an. Den nächst folgendensonntag ward sie als Königin von Schottland gecronet. Siegebahr an. 1594. den 19. febr. Henricum , welcher an. 1612.den 6. nov. wieder mit tode abgieng ; an. 1596. die PrintzeßinElisabeth , nachmals eine gemahlin des unglückseligen Chur-fürsten von Pfaltz, Friderici V. und endlich an. 1600. denPrintzen Carolum, welcher seinem vatter succedirte. An. 16v; .den 27. jnn. hielt sie als Königin von Engelland ihren einzugin Londen, und ward den 28. jul. in Westmünster nebst ihremgemahl gecrönt. Die meisten geschicht-schreiber rühmen sie alseine fromme, tugendhaffte, verständige und gütige Fürstin.Andere hingegen tadeln an ihr, -aß sie allzuviel Hochmuth undherrschbegierde sehen lassen, über ihren gemahl eine allzugrosseauthorität sich angemaßet, und dem Spanischen Hofe zu sehrfavorisiret. Vor die Catholische religion solle sie mehr neigunggehabt haben, als man von der tochter eines Lutheranersund von der gemahlin eines Reformirten hatte vermuthenkönnen. Eben daher und von dem erwehnten Hochmuthsoll es aekommen seyn, daß sie die Vermählung ihrer tochtermit dem Churfürsten von Pfaltz auf alle messe zu hindern ge-sucht. Sie starb den 1. mattn an. 1619. Oe Inst.

ä'LnZIeterre wm. I.

Anna, Königin von Groß-Britannien, war Jacobi II.tocwer, von seiner ersten gemahlm Anna Hyde. Sie war an.Ä gebohren, und durch Kvmg Carls II. Vorsorge m derProtestantischen religion beständig erzogen, obgleich ihre eiternder Catholischen zugethan jvaren, auch an. 1669. die furchtentstand, daß man ein ander absehen mit ihr fuhren möchte,als sie in selbigem iahre wegen einer beschwerung an angen nachFranckreich geschickt ward, sich aber verlvhr, da sie nachvollendeter cur wieder kam, und dre vorige art von erziehungmit ihr fortgesetzt ward. Es suchte zwar der König in Franck-reich ihren vatter dahin zu bewegen, daß er sie an irgend einenCatholischen Prmtzen, der es mrt dem Französischen Hof hielte,

NN 4 vermah-