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Erster Theil. A - Be.
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kriegs-reglement an. r?;?. m Rußifth-und Teutscher spräche zuPetersburg gedruckt, wodurch die militz sehr wohl eingerichtetwurde. Sie machte eine Verordnung, daß künftighin alle jungeEdelleuthe vom achten bis zum zwölften jähr ihres alters imschreiben, hiernächst bis zum sechzehenden jähre in der Rechen-und Meß-kunst, und endlich bis zum zwanzigsten jahrein derGeographie, Kriegs-bau-kunst und Historie unterrichtet, und so-dann erst zu bedienungen gezogen werden sollen. Endlich soll hierauch angemercket werden, daß, als Ferdinandus, Hertzog vonCurland und Semiaallien, den4. may 17;7. verstorben, undalso die männliche linie des Kettlerischen stammens erloschen,den Standen dieses HertzogthuMs durch der Kayserin Vermitte-lung und beystand die freye wähl überlassen wurde, vbwolendie Republic Polen anfänglich getrachtet, dasselbe ihren landenzu incorporiren. Also wurde Ernst Johann von Biron, Reichs-Graf und freyer Stands-Herr in Schlesien, Ritter des Rußi-schen Alexander-ordens, und Rußischer Ober-Cammer-Herr,einhellig den 1;. jul. 17;?. zum Hertzog in.Curland erwehlet.Diese wähl wurde auch sogleich von dem Konig in Polen Au-gusts III. gebilliget, auch dem neuen Hertzog den 20. mertz17)8. die velchnüng gegeben. Die Kayserin starb den 28. oet.1740. nachdem sie schon gedachter mästen den Printzen Ivanoder Johannem III. zu ihrem Nachfolger, und wo derselbe ohnemännliche erben sollte absterben, besten damals noch nicht ge-bohrne brüder; indessen aber bis er das siebenzehende jähr er-reichet , den Hertzog zu Curland zum Regenten, ernennet. G.L> Hertzogs anh. zu Struvens llniv. Hist. VerändertesRußland. Neue Eur. Fama. Franckf. Relationen.

* Anna von Lothringen, wäre eine Printzeßin von Orange,und eine Dame von grossem verstand und exemplarischer got-tesforcht. Sie war eine lochter Antonii, Hertzogen von Lo-thringen und Bar, und Rcnatä von Bourbon, tochter Gil-berti von Bourbon, Grafens von Montpensier, Delphin vonAuvergne, Vice-Königs von Neapel rc. Anna ward geboh-ren den 2z. Heumonat l?22. und heurathete erstlich den 22. au-gust. i;42. Renatum von Nassau von Chalon, Printzen vonOranien. Sie lebte aber nicht lang mit diesem Printzen, dannerstarke ohne Nachkömmling den 15. Heumonat 1544. indemlager Kaysers Caroli V. vor der stadt St. Dizier. 2. Philip-pum äe Croy I. dieses nahmens, Hertzogen von Arschot; undeben von dieser Heurath stammen die Hertzogen cle Croy undäe Havre her.

*Anna von Savoyen, Printzeßin von Tarent, eine tochterAmadei IX. genannt der glückselige; und Iolantä vonFranckreich, einer Printzeßin Königs Caroli VII. und schwesterLudovici XI. wurde an Fridericum von Aragonien, Printzenvon Tarent, hernach Kömg von Neapolis und Sicilien vermäh-let. Dieser Printz war jüngster söhn Ferdinandi I. genannt IsLLtsrä, Königs von Neapolis lind Sicilien, und ein bruder Al-fonsi. Seine Heurath wurde beschlossen zu Lande unter Char-tres gehörig, den ersten tag des monalö septembr. an. 1478.nach dem willen Königs Ludovici XI. des oheims Annä vonSavoyen. Ludovicus versprach ihm eine landschafft von 12.lausend Pfund jährlicher einkünften, samt der Grafschafft Rous-sillon und Cerdagne, mit den» beding, daß er die Huldigung zuleisten gezwungen seye. Ferdinandus I. bestimmete auch sei-nem söhn Friderico, welcher nachgehends König von Neapolisund Sicilien, nach Ferdinands II. an. 1496. war, zweymalHundert taufend ducaten. - biü. fte 8svoxe.

* Anna von Dänemarck, Hertzogin von Sachsen, eine toch-

ter Christiani III. Königs von Dänemarck, und Dorothea vonSachsen, wurde vermählet im weinmonat des jahrs 1548. anHertzog Augustum, nachgehends Churfürsten von Sachsen,emen söhn Henrici, und bruder des bekannten Churfürsten Mau-ritii. Dieser letztere hatte sehr grossen antheil an den Teut-schen kriegen gehabt, im XVI. t^culo, es Übergabe ihme auchKayser Carolus V. die landschafften , wie auch die Chur-würdeIohannis Friderici Hertzogs und Churfürsten von Sachsen.Weilen aber Mauritius keine kinder hatte, und ihme würcklichsein bruder Augustus nachgehends succedirtc, so ließ, wie ei-nige vorgeben, der Konig in Danemarck dem heuraths-contractseiner tochter einverleiben, daß eben dieser Augustus denen vonHertzog Johann Friedrich consiscirten guthern renunciren solle,durch diese clausul zu verstehen gebend , daß er das vorgegan-gene nicht billigte. Dennoch wurde Chnstlanus, der aus die-ser ehe an. iz6o. gebühren worden, nach seines vattcrs tod,so den 2. hornung 1^86. sich zutrüge, Churfürst. Ah na star-bt an. 158;. Augustus aber vermählete sich zum zweyten malan Agnes Hedwig, tochter Joachim Ernst Fürsten von An-halt. , biü. 11b. V. Lettl-r«/ , rer. 6erm. üb. II.

*Anna, aus Polen, Hertzogin von Pommern, eine toch-ter Casimiri, Königs von Polen, und Elisabethä von Oester-reich genannt von Ungarn, der schwester Uladislai von Ungarn;vermahlte sich an Bogislaum oder Boleslaum X. dieses nah-mens , Hertzogen von Pommern und Stettin, deme seine löb-ttche thaten den zunahmen des grossen zuwegen brachten. Erwar dazumalen ein wittwer, indeme er Margaretham vonBrandenburg, tochter Friderici II. durch den tod verlohren hat-te. Anna, welche eine sehr kluge und gottsförchtige Printzestsin, dabey aber sehr zärtlich und von sehr schwacher gesimdheit

an»

war, starb an. nachdem sie etliche jähr imlebet.

* Anna von Burgund, tochter Iohannis, mit deM^'Amen ssns xeur oder der behertzte, Hertzogs von Burgu«' bo-Margarethä von Bayern; ward vermählet an. i4^'vckhannem, aus Engelland, Hertzogen von Bedfort, Ko-Konigreichs Franckreich anstatt seines nefen ^nigs von Engelland. Diese Printzeßin starb ohne kmvcr ch-pallast von Bourbon den 14. Wintermonat des jahrs Ps-res alters 28. jähr. Ihr leib liegt bey den Cölestmer" Hen-ris , und ihr Hertz bey den grossen Augustinern

* Anna von Bourbon, Hertzogin von Revers, tow^vici II. Hertzogen von Montpensier und Iacquelina vvwie, Gräfin von Bar-Iur-Seine ; wurde vermähl" 'Axtzo-iz6i. an Franciscum von Eleven II. dieses nahmens.'

gen von Revers. Sie starb ohne kinder im M

Is

* Anna von Bourbon, tochter Iohannis I, GraN^is^Marche, von Vendome rc. und Catharinä von

wäre eine Dame von Calli, von Quillcböuf, rc. amrer Mutter, welche die lander Buchardi VII. ihres vrn Eerbet hatte. Sie verehelichte sich 1. an Johannemry, Grafen von Montpensier, söhn Iohannis von E'Hertzogs von Berry, welcher ein söhn Iohannis 0 EDieser Graf war ein wittwer Mariä von FranckreiUCaroli, da er sich mit Anna von Bourbon vernrao ^ §oLudovicum Lurbstum, Hertzogen von Bayern uns 4V ^ s'Ingolstadt; starb in kinds-nöthen zu Paris, nachoe1404. ihr testament gemacht, st"

*Anna, älteste Printzeßin von Auvergne,rez, Dame von Mercöur, hernach Hertzogin von AxEeinzige tochter und erbin Beraldi II. Grafens von

Delphms von Auvergne, mit dem zunahmen veo »und Johanna von Forez, Dame von Ussel, wurm» ss vcum II. Hertzogen von Bourbon, durch heuraths-com A MMontbrison e» Forez, den 4. Heumonat des jahrs.. xe» vjgerichtet worden, vermahlet, und ward dieaugstmonat r;7r. vollzogen. Diese Printzeßm, m hMwegen ihrer Weisheit als gsttesforcht berühmt wardst, ".xallen gottseligen stiftungendes Hertzogs ihres/Wch^pM i^theil, welcher auch denen seinem Haus zugehörige" Mist Ajsviele beyfügte. Siehe seine Nachkömmling in dem stvEFBourbon. Sie machte ihr testament den P«la<*1416. und wurde in der capelle von Bourbon, m E" zsvon Souvigni, welches der Hertzog ihr ehernan».^ Msen, begraben, /e«» , vie cko sou

Lourbon.

* Anna von Vrennois', Gräfin von Savoyen, Kcksi.drea von Burgund, genannt Guigo XI. Graf v^E'und seiner dritten gemahlin Beatrix, tochck/ ^E^,^Marggrafens von Montferrat; wurde vermalM^'AiiM'

IV. Grafen von Savoyen, von deren er zwey Pr» - .

Zeugte.

* Anna Dauphine, Gräfin von Albon und Al-ler Guigonis XII. Delphins von Viennois und ^ ai>w,Wl!Savoyen. Sie wäre eine schwester Johanmsphins, welcher, nachdeme er ohne kinder veri» y1282. sie zur erbin seiner ländern hinterliesse.sich mitHumberto, Freyherr» von 1s Tour stuP«.seiten-linie von dem stammen 1s Tour clÄuM^

Robertus aber Hertzog von Burgund erhielte ^

Rudolpho die Investitur des Delphinats, vorschM^elpEsi^'len es ein mann-lehen, er zu der nachfolge des HchM'' pEhannis, welcher ohne Nachkömmling verstorben/ ^

Dieser Hertzog wäre Robertus II. groß-sohn V» . ^

der des Delphins Andreä, genannt Giiigo XI-

der Printzeßin Annä. Amadeus IV. Graf von ^ es ^terstützte Robertum in seinem vorhaben, und Hzu einem öffentlichen krieg, welcher sowol mntreffen als auch unterschiedlichen belagerun^m^ mM^Hch

cherte. Dennoch Horeten die zwlstlgkelten , we ^

dem Delphin und Grafen von Savoyen angem MiE'ZjfliDie Haupt-ursach des kriegs bestünde «n oeten freyheit der Krenberr64,afft 1s Tour, wem- .

ten freyheit der Freyherrschafft l»Tour, w«^ u^ Mdeus zu erkennen gezwungen wurde. , ^"5ex D"/a,x

töchtern gesegnet." Sie hatten daskloster^"^.thauser-Nonnen gestiftet. Anna st^bam ve,...alldorlen begraben. Humbertus begäbe M^^.rl^osnfern des Val-Säinte-Marie, und starb dE» ^

, bistoire 6u ösupkine.

, biüoire äs 8svoyp. cM^ntfet/^ ,

* Anna von Alencon, Marggräsin von Mbranck^j,,,ych,l!Renardi Hertzogs von Alengon, dmrs ' „ iAMargarethä von Lothringen; wardgeo^^^,, S»'des jahrs 149». und wurde in der mev

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