Band 
Erster Theil. A - Be.
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Wstmonat des jahrs an Wilhelmum

, , 1^08. an Wllyermum

k.-Wet"'"-^'nahmens, Marggrafen von Msntferratsicher g' Aus dieser ehe wurden erzeuget Bonifacius IV.

von einem pftrd zu todgestürtzt, und Mar-U' Herkn^?^ Hch im jähr iz;2. au Fridericum von Gonza-^ Hai Mantua vermählete. Der ?. Hilarion äs°en lob-sprüchen der vornehmen Damen auch die-

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i * vlvNa" g^Ühmet. ^srer-r.

«N» ;a (^?ntle tochter Caroli I. Königs von Engelland, ge-ign» Hr als den 17. mertzen 16,7. hatte zu ihremdie la^^ n^nen verstand , und starb , da sie nicht mehr»i «in L Ä '^re. Als sie auf ihrem tod-beth lag, und"k^winden, sie zum gebät ermahneten, gäbe zurbäte ?^ vttstxs,,5'l »nein langes gebär nicht hersagen,den^Ärr ° ? das gebat des HErrn) ich will ein turtzesschlaff ' ^'leuchte meine äugen, damit ich nicht*^wdt, aak- ?odes schlafe; und nachdeme sie diese Wort^A<^e sie den geist auf. E

' oder von Ferrara, Hertzogin von GuiseV??-und ?v)»are eine tochter Herculis II. Hertzoqs vonÄ^.Ludvvsti v? 7 ^a von Frankreich, jüngster Printzeßin Kö-Dj? Liumg, Man gäbe ihr bey der tauf den nahmenEal^chvgttl Wms ihrer groß-mutter, Annä von Bretagne.

über K 7 . .ch von Franckreich gäbe den MeynungenbrÄ^vkner Agio» beyfall, welche ihro das bekannteM^'der N»^ara, Olympia Fulvia Morata beyge-Vr Äan <>lMaber hatte sorg seine Ander davon zu ent-Ä?^ählet-a Annam in Franckreich, und im jährder König Henncus ll. ihr vetter, in demje, Ueil vg„ ??tn en Laye, an Franciscum von Lothringen,Krv?Ä"hen r»» wale, hernach zweyten Hertzogen von Gui-^qnMejstx^vn rornvelle, Rittern des Konigl. ordens, Pair,5 ch, w'^oß-Cammerern, Oberst - Jäger,neistern vonder L.der s^uverneur von Dauphins, und General-Lieu-che n 7 .°vsiesi^W' armeen. Die Printzeßin Anna war eine..'aeist-n ^Wnnen ihrer zeit, und eine von denen, wel-^ ehea^Vstand und weißheit besassen. Sie hatte wäh-1 ? lvline und eine tochter. Nachdem vrr kirr4 te st)'adurch Poltrot an. 156 ;. umgebracht

rä leb an ..... . 7

do^

der Her-

.worden .

un racobum von Savoyen, Hertzogen voi

? oen / Pyilippi und Charlottä von Orleans, den,'e vvn jj,^- vrachmonat des jahrs 1^8;. verlohre, nach-^ßir^agchvme Wey söhn und eine tochter erzeuget; un!L^te7v?Lch ^ ^ ^ ' "

M»'^ne arhL^ layr im wittwen-stand. Diese Prin-te;,, .Me antheil an dem vorhaben der Tigris, vonf« nicht nur die allereiferigsten anhänger, son-

'7- Man Ernsten Häupter waren. Sie starb in Pa-?»> e>?ach g,,,^->7. ihres alters 76. jähr. Ihr leichnam^ Ä^gen rn Savoyen überbracht, um daselbst beyHerk.In, ,,»^n Nemours, ihrem andern gemahl begraben^M.dvy Hertz'nach Joinville, allwo das grab desd?a,se ,st. Zgtr haben unterschiedliche leich - und"ard. Printzeßin, und unter andern eine von

R , ^occors und Pfarrherrn von Ferts-Ber-

>?^^k>na've^ns?vuis,Grafens zu Stollberg, tochter, war Aeb-SSburg, u„d' bekannte sich an. i;;y. nebst allendey M5«en zur Evangelisch-Lutherischen religion,'lm, ksisiAveruttendenten von Stollberg, vr. Tilem.?M,^refy^uchmmen, und sieng darauf an, Archen undMj, ^Iche !,!^wund, aus denen beyden schulen daselbst einsb, Mcim», heutiges tages ein berühmtes Lvnanabum'"vstr,'und zu bessern einkünften das da'sige Fran-rr? hlv. ^vzu zu schlagen, /.«ülovrcr biü. 8.SÄ.

mTb'die älteste tochter Eduardi, Grafens vorJvrck"^>^ von Groß-Britannien, hatte mit demd Ä? worden' , der hernach König von GrosfDng'erKunq u^'LS/heun und ohne ihres vatterö wisseÄMu^nd.E^' »nd drang, als sie sich an. 1662

'.daß er ihre Vermahlungm'de m,^ie, >>.h lMte. Es ü,-p7- rm,,,- r>,»> . >

S°e bs^ule, s'v 'vuie. Es suchte zwar der Hertzog , der, sie, I?ne solche Heurath allzuweit ausser semeran dem uberdrüßig worden , und grosser

u,7ddroimü^^enHofe kennen lernen, durch ver«ei vich; ,^he„ si,ss?ugen zu bewegen, daß sie von dieser forvff!'wchen w^'ulw war aber so hertzhafft, daß sie duW W v^Wareu?m?m Andern versicherte den gantzen ha«A,^W?^Eam , ^vn auch gar bald dem Koni^»ssix drten unrecMc !!" so fort durch einige Bischöffe unv»dlq daß die Als nun deren ausspruch de

essIT h'hd mr dereelo ^ wach Gott - und weltlichen Rechted!?we/°wigs o^ ben nichts auszusetzen sey, als, daß siM w st»w'enen die ,^" geschehen, wollte er rhren vatterd, 7?der L'druder ^ ?cht krancken lassen, und nöthig,m. !U'rath öffentlich kund zu thun, wc"i»?°iist ? .vteger - tom!» ^ ^ übel zu frieden war, daß siNvch IWd ms Wer ttnc geraume zeit nicht vor sich laEuyM^rcm gewiliia^ s'H nach langem anhalten des K"^,^0 bZ^hatte,^hr dennoch alle mal herna.

^ist

^?hrem?K- Sie HE sich ohngefehr 0/. Theil ^ delrgion wegen verdach

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gemacht, indem sie nicht mehr, wie sie sonst alle monate zuthun pflegen, die Communion nach art der Englischen Archenempfangen , und viele lehr-sätze der Römischen Archen, sonder-lich von dem verbot der Priester - ehe , eifrig vertheidigthatte. Des erstem wegen hat sie sich mit ihrer schwa-chen leides - beschaffenheit entschuldiget , dabey aber ver-sichert, daß sie bey ihrem väterlichen glauben fest bliebe, unddaß sich noch kein einziger Catholischer Geistlicher gewagt, mitihr von religwns - fachen zu reden. Ob sie nun wol der person,die ihr die üblen folgerungen von ihrer religions-änderung zugemüthe gefuhret, bey allen jetzt angezeigten Versicherungenauch dieses versprochen, daß sie ihr die darinnen vorfallende ge-wissens-scrupel erofnen, und dererselben auflösung von ihr an-nehmen wollte, so hat sie doch solches niemalen gethan, undnach ihrem tode kam eine, schuft heraus, darinnen sie die be-wegnissen ihre religion zu andern, angeführt, es ist aber selbigenicht allerdings mit ihrem guten willen, obgleich eigenhän-dig , aufgesetzet worden. Als nun ihre kranckheit, mit der siein denen letzten jähren nach einander beschweret war, von tage zutage zunahm, wurde der Bischoff von Worcester, Blandfort,an sie abgeschicket, sie zum tode zu bereiten, und zum genußdes heil. Abendmahls zu ermähnen. Doch getrauete er sichnicht dieses werck unerschrocken zu verrichten, weil gleich beyseinem besuche die Königin sich vor der Hertzogin bethe befän-de, also, daß er sich nicht einmal unterstünde, mit ihr zu bä-ten , sondern nur mit angst und forcht ihr bedeutete, daß erhoffte, sie, die Hertzogin, wurde auch noch in ihrem tode fest ander Wahrheit halten. Sie fragte ihn hernach, was er wahrnennete, und da sie solches in wenig Minuten wiederholet,starb sie in dem jähre ihres alters den ;i. mertz an. 1671.Im übrigen besaß diese Printzeßin viel gute eigenschafften.Sie war wohl gewachsen, verständig, großmüthig, und dient?ihren freunden mit eifer, war aber etwas raachgierig. Siewüste die person einer Printzeßin so gleich vom ersten augen-blick an wohl zu spielen, nahm aber etwas gar zu stoltze sit-ten an sich, wordurch sie sich verhaßt machte. Sie schriebwohl und fertig, hat auch einen ansang gemacht, ihres ge-mahls leben, von dem sie schon würcklich einen band ausgear-beitet , aus desselben eigenem tag-register zu beschreiben. DesHertzogs lieblinge hatten ihm vor seiner Heurath viel von ihrerunordentlichen aufführnng weiß gemacht, und einer unter ih-nen hatte sich so gar eines vollkommenen liebes-genusses, dener von ihr erhalten, berühmt. Sie war aber doch so großmü-thig, daß sie sich an denen Urhebern solcher falschen bcschul-digungen aufkeine weise rächete, sondern ihnen vielmehr durchihre vorsprach und auf andere art mancherley dienste erwiese.Bey denen verschiedenen liebes-händlen ihres gemahls ließ sieallezeit grossen verstand und gelassenheit spüren, soll aber dochin denen letzten zelten gegen die liebe des Ritters Sidney zuihr nicht gantz unempfindlich gewesen seyn. Sie hat 2. Prm-tzen, Carln und Iacobum, die beyde jung verstorben, auch 2.Printzeßinnen, nemlich Mariam, Königs Wilhelmi III. genial)-lin, und die nachmalige Königin Annam gebohren.tust. äes äernier. rsvolut. cl'ftngletsrrs tom. I. ^7eMor>.

Q 117. 19;. 202. zz8- bilk. ckftriglet.

* Anna Maria von St. Joseph, aus dem orden des heil.Francifci, in dem kloster von Salamanca, war . wegen ihrerfrömmigkeit sehr berühmt. Sie war von Villa-Castina einemunter Segovia in Spanien gehörigen flecken gebohren. IhrBeicht-vatter gab ihro befehl, ihr leben zu beschreiben, welchessie gethan, und wurde dieses werck zu Salamanca im jähr16; 2. gedruckt, welches auch das jähr des todes dieser gutenkloster-jungfrau war, die den 12. mertzen verstarb. M'c-o/Ebibl. blich. p. 74.

* Anna Maria Martlnozzi, Prmtzeßin von Cvnty, jüngstetochter des Grafen Hicronymi Martinozzi, eines RömischenEdelmanns, und Laura Margaretha Mazarin, jüngster schwe-ster des Cardinals Mazarin, des Französischen Staats - Mini-sters , wurde in dem Königlichen pallast von Paris den 22.hornung des jahrs 16^4. vermählet an Armandnm äs Bour-bon, Printz vonCvnty; und hübe den 24. mertz 7668. denDelphin von Franckreich aus der taufe. Sie wurde in dem29. jähr ihres alters eine Wittwe, und starb den 4. Körnungdes jahrs 1672. ihres alters jähr, und hinterließ zwey Prin-tzen: Siehe Bourbon. Gantz Europa sind die meriten die-ser Printzeßin bekannt, und Franckreich, welches sich über ihrefrömmigkeit und von allem eiqennutz befreyteö verfahren nichtgenug verwundern können , bleibet sie in frischem angedencken.

* Anna Maria, gebohrne Hertzogin von Braunschweig,»ertzogs Alberti in Preussen stemahlm. Sie starb imt ihrememahl an einem tag , den 2°. nmrt. an. 15 68. u,w hmter-eß em in 100. regeln abgefaßtes Teutjcy.s buch, Fursten-fteael genannt, an ihren söhn Albertum Fndmcum, davonoch 2. eremvlare in Königsberg anzutreffen, als das eine iner öffentlichen, das andere in Herrn Wallenrodens biblivtheck.

k-mcl. Lr-mcl. bibl. purpurn. ; 2 . üaller-

bibl. curink. p. i). ^ ^

* Anna Sophia, war Churfürst Ich. Georgii III. zu Sach-n gemahlin, eine gebohrne Königliche Erb-Printzeßin zu Da-emarck, Norwegen rc.rc. welche sich durch ihre wissenfcbaffr