Band 
Erster Theil. A - Be.
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»ii seinen betrug noch weiter,dann er liesse nach Autor"nteMM ieugnis alte schriften, so er selbst aufgesetzet, inMge.Ni.5b steine einhauen, und verbarg sie in seinem wein-est zeit hernach ließ er darinnen graben, und alsMMph b yerfur gebracht worden, trug er sie gleichsam imrathhaus, und überredete den Magistrat, ihreNey r^ br als Rom, und durch die Isis und den Osins,lu vor Romulo gelebet, erbauet worden. Erim 7°. jähr seines alters. La//Z.äs

bik, k'V. üb. I. cbrvn. Lassen». üb.

jik. XVI. sntbroxol. c'aS«/ ^a^er-Wr,

,.ss se^L. , In bibl. Vomivis. Lr»eäa, Üb.

p. üb. VII. c. 27. LgMaU. äs boo. öc msl.

äial. X. LoF.' e/«ve/.

f L^/ek *

Viterbo, (Johannes) er hieß eigentlichu, gewo!i,.i.^5"Ulv, welchen nahmen er aber nach damali->n ^»d Annius verwandelte. Die Papste Sixtus

^ite ihn Zander VI. hielten viel auf ihne, und der letzte«p, Nn/jähr 1499. zum NsMro 8. , wie

Wesen, .,Ä unmer meynung, so gar ungeschickt eben mcht^."sthe syx7?v ausser der Lateinischen auch verschiedene Orien-a-?etrüaer?,b" soll verstanden haben. Ohngeachtet aber sei-i^vtden "len von den Gelehrten längst entdecket und gezei-A^iser, »„L doch Franciscus Marianus, ein Vi-ivid-v Aau. 1728. in seinem buche, äs ütrur. mstro-d,?!grn aea,^ bisherige widrige und scharffe urtheile zu ver-,1, alkeuM,n.N' und insonderheit dasjenige, so derselbe vonV?Uen keiner vatter - stadt geschrieben, mit neuen^ en wollen. Eben derselbe hat auch an. 1712.

Ar Vw lob. LnMo Viterb. zu Rom heraus gegeben.

L» üntiguiiLwm variLrurn hat man auch

Annio VkL^iatum. äs Imperio Tursorum , wel-r 5 ^l! predigten sind, die er an. 1471. zu Genua gehal-LbristisnoruM triumpbis in Vurcos L 8s-bila .oues lupsr mutuo ßuägiso L sivili <L äivino;

^vr^'v ^ OsmUnm, Tibullum <Lkroxertium.

. ^ ü», ^äic. wm. II. mem. tom. XI. L XX.

Leip;.Gel.Lexicon.

lvel? ^ ic>b»^Es, Gubernator in Judaa, succedirte Am->dA denl t^^lt 4016. Die zeit seiner regierung wäre, welcher sich damals zutrüge, merck-snbq o ws Gratus wäre in diesem amt sein Nachfolger,b Anm, LLp.;.

^ unter Cvrbulonis, eines berühmten Feld-

kjxMin, Mne, tochtermann, wurdeTiridati, KömginE »ürii-«vjesichrrhelt einer Unterredung, so Corbulo mitCr w^°?b, samt Tiberio Alexandro zum geissel ge-damals der fünften legion vorgesetzet, und«7. bm nach Rom, allwo er von Nerone im jährBürgermeister erwehlet worden. Es wurdedeut,x schKrU^mm Bürgermeisterthum Corbulon sein schwa-U!„§°°k> belohnung seiner geleisteten diensten, sich selbst^uns, .dirs?gezwungen, und wurde allem ansehen nach An-^ Xv"^d mit eingewickelt. Or», üb. I.X 1 II.

! ^bN^SaUus, einer der Genera!-Lieutenants, denen^ Mre^-r»^^as commando über seine armee, welche wi-^ sthx Malens anmarschiren sollte, anvertrauete. Er

^ ^chMe» f„Mter mann; obwolen die verzagten und un-^ ssine tapferkeit und erfahrung zu nichts

"°»t vf W w von Othone beordert nebst Spurina den> , ^wahren, es verhinderte ihn aber eine stürtzung

^ "Ä SeM.bb sich m der schlackt bey Bedriacum nicht ge-Ue^d^regif^' Serlen auch Tacitus nicht meldet, wod?m k Vktellii hingekommen, so ist zu glauben,stimz ?ardon begriffen gewesen, welchen Otho den. ^ 87 ^b/ahrn und feindes zugesagt hatte. Vatt'r»/,

^gleia?bsthckch-^^ein alter Lateinischer Mtbor, hatter«nq ^ ^P)mms redt von ihme, und giebt ihmeMhL als Bffvnt, welcher auch ein werck von dieser^ big «Mors . An einem andern ort zeucht er etwas von

^ °°"

DdsaAAe den W'var umr von denen Griechischen Red-

N Lg unterrm,Ä 5 ^ M. Antoninum Vbilosoxlwm in der

(Äer a,Men Phj,LE davor, daß es der Marcus von By-EKqL durch eine ^pdik. lib.XXiv. gedencket,

^ Hadrignv^^siwdtschafft vor sein vatterland beyv-^t. g,.. ° 8 wffe Hochachtung gesetzt.

2 ^LbMGrbr Hanno, Ertz - Bischoffund Churfürst zn,.5M.. ervee, i?.!. ^st.Somienbera aus Schwaben, und ein

ro;;. erwehlet wurde. An. 1062. nahm er die auferzirhungdes Kayserlichen Printzen auf sich, siehe Henricus IV. An.

1066. wollte er dem Ertz - Stift Trier einen Ertz - Bischoff auf-dringen , siehe Limo. Als er an. 1074. den Bhchoffvon Mun-ster zu waffer nach Hause wollte führen lassen, nahmen seine be-dienten einem kaufmann das schiff, und schmissen die waarenheraus. Hierüber entstund ein entsetzlicher tumult, welcher;.tage wahrete. Der Churfürst wurde des abends bey der tast!überfallen, und genöthiget, sich in die St. Peters-kirche zu re-tirrren; worauf das zusammen gelauffene volck den Churfürst!,pallast plünderte, und die St. Peters-kirche besturmete, woraussich aber der Churfürst beyzeiten fortgemacht hatte. Unterdessenzog er etliche moo. dauern und soldaten an sich, welche die stadtzur Übergabe nöthigten, da denn viele Häuser geplündert, dierädels-führer geblendet, und die übrigen an gelde gestraft wur-den ; 600. kaufleuthe aber hatten sich bey der nacht aus demstaube gemacht. Nach diesem residirte er meistens in dem klo-ffer Siegederg, welches er unter andern gestiftet hatte. Eins-mals verklagte ein armes weib die Schoppen zu Cöln, daß sieihr kein recht hätten widerfahren lassen; da nun 7. Richter wi-der diese beschuldigung nichts erhebliches einwenden konnten,ließ der Churfürst ihrer sechs beyde äugen und dem siebendennur eins ausstechen, damit er dre andern nach Haus führenkönnte; auch auf ihre Häuser steinerne köpfe setzen, an welchenkeine äugen zu sehen waren. Er ist an. 107 z. gestorben, indem kloster Siegeberg begraben, und nachgehends canonisirtworden. XorröoFi in cst. Lp. Lol.

rs» ineviop. lib. V. c. 2. p. rri.

* St. Anno, ein Bischoff von Verona in Italien, in derzahl der 41. allwo er von vornehmen adelichen eitern gebohren,und sehr fromm erzogen worden. Anfänglich ward er daselbstPriester, hernach aber ums jähr 751. semer grossen Heiligkeitwegen Bischoff, wiewol er sich nicht gleich darzu verstehen woll-te. Er starb zu Verona an. 78«. und wurde auch allda be-graben. Ihm ist der 2;. may gewiedmet. ktzdeF. ttsl. Lsr.

tom. V. p. 702. feg.

* Anno, der 9te oder vielmehr 22ste Bischoff zu Worms,aus Hessen gebürtig, war anfangs Abt in dem ur-alten klosterSt. Maximini bey Trier, von dar ihn der Kayser Otto A. indas bey Magdeburg neu - aufgerichtete kloster Bergen vocirte,woselbst ihn der Kayser auf das gnädigste bewillkommete,und ihm seine und andere Printzen zur aufecziehung anvertraue-1e. Hier lebte er 14. jähr als Abt, worauf ihm, nachdemRichovicus, Rigouvo, oder Rigonnv, Bischoff zu Worms, an.950. verstorben, vorn Kayser dieses Bißthum aufgetragen wur-de , welchem er bis an seinen tod, 24. jähr mit aller treue vor-gestanden , und schreibt Trithemius, er sey ein in geistlichenund weltlichen büchern sehr gelehrter mann, und sowol wegenseines exemplarischen lebens, als auch wegen seiner gelehrsam-keit aller Hochachtung würdig gewesen. Er starb nach Bucelino6 srm. V. den 28. dec. an. 974. LÄ/E altes Nieder-Sachsen,

k. IV. lib. II. s. n. ;; 4 -

Annobon, eine Africanische insul auf der käste von Guinea,gegen dem vorgebürge Lopo Gonsakves und der insul St. Tho-mas gelegen, hält ohngefehr ra. Französische weilen im umkrei-se. Die Portugiesen haben ihr den nahmen Annobon oder Gut-jahr gegeben, weil sie dieselbe am neuen jahrs-tag entdecket.

Annonav, lat. ännoMum, UnncmiLcum, eine Französin- ... nbev - Divarez, 2. Meilen von der

...».

ffZauf aber k^mberg: hernach wurde er Probst Emanuel anE ^°h Ges2L?em Kayser Henrico M. nach Ho- —'

-'" narrte, nach Cötn geschickt, allwo er

^istHxMolger ^55» er von dem Churfürsten Hermann' i.^bndrrt, und nach dessen tobe an.

Annonav, rar. nNnoir«^.., ...

schc stadt an der Deume in Ober - Vivarez, 2 . meiler...

Rhone, mit dem titul eines Marquisats, dem Hause von Van-tadour zuständig. Sie wird von einigen für sehr alt gehaltenund geglaubt, baß sie die Romer von den korn-hausem und Ma-gazinen , so sie daselbst gehabt, also benennet. Sie hat in denletzten einheimischen kriegen viel erlitten, und ist rm XVI. steculozweymal geplündert und ausgebrannt worden. , üb.

XXXIV. L XUV. L« iH, Lnrig. äss vül. IlckaAö«. äescrixt.

Lum.

ftiMONSIftvL, ein nähme unterschiedlicher orden undgesellschafften. Der berühmteste unter denselben ist der Ritter-orden, von Amadäo VI. Grafen in Savoyen, an. i z6s. deugeheimnissen des rostn - krantzes zu ehren eingesetzet, welchenhernach Carolus III. Hertzog von Savoyen, in den orden vonLnnonMM verwandelt, da er vorher nur der Savoyische ordengenennet worden. Der Haupt-sitz desselben ist die einode derCamaldulenser unweit Turin. Die Ritter tragen eine dreysinger breite, aus güldenen weiß und roth amulrrten rostn be-stehende kette, auf welcher die buchstabm stehen, k. L. K. 1.mit untermischten zweifeis - knoten, unten daran aber hangtein aus zweifels-knotenaewundenerrmg, m welchem dieHistorie der Verkündigung Maria abgebildet. Was aber diesebuchstabm bedeuten, davon sind die fcribenten nicht einerleymeynung. Insgemein hält man dafür, daß diese buchstabmandeuten: koreiwäo Ljus kboäum Tenmt - zlM andenckm,daß durch Amadät V. des Grossen tapferkeit dre Saracenen ge-zwungen worden, die belagerung Rhodes an. i;i§. aufzu-heben. Diese Ritter trugen erst einen rothen carmesin-mantel,wlgends ward die blaue färbe beliebt, und letztlich von Carl

- .' - die kleidung m amaranth mit silb"r im

-ii- blaue saror , »»v

die kleidung m amaranth mit silber im

Emanuel an. 627 ^^ Eführet. An. iz 77 . hal ber Her-

^auenAunbdieses ordens drucken lassen.

Uk. äs 8 svoyö wm-I. lu ümaä^c,

^»Mter-ord.