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an seine flügel auszustrecken; je starcker und grosser auchAnteros ward, je mehr bemuhete sich Cupido, sich nochgrösser zu machen. Die Athenienser verehrten diesen An-teros göttlich, und baueten ihm einen altar. Oicero, äs nar.
cleor. 1ii>. III- l'arstM.
Anterus, ein Grieche, folgte Pontiano an. 2; 7. zu ansangdes decemb. auf dem Römischen stuhle. Er ließ die geschichteder heiligen Märtyrer zusammen tragen, welches den Heydni-schen Kayser Jul. Maximinum dergestalt verdroß, daß er ihnden z. jan. an. 2; 8. umbringen ließ. lVar,««. L. L.2z8- Eusebius aber setzt seinen tod in den ansang der re-grerung Gordiani ftminris, in cbron. diü. lib. VI. c. 2Y.welches, so es wahr, sein märtyrthum schier zweiffelhaffttgmachte, weil Gord. jun. gar kein Verfolger gewesen. Pear-son sagt, er habe von an. 2;;. bis 2;6. den stuhl besessen, insnnsl. L^xrian. *
* Anterus, oder Saoterus, von Nicomedien, ein lieb-"ling Kaysers Commodi, verursachte durch seine schädlichenrathschläg einen theil der Unordnungen, so die regierung diesesKaysers eNtunehrten. Um das jähr Christi 1 ;4. liessen ihne diekrLkeÄi knewrii durch Cleandrum ums leben bringen. Seintod fthmertzte Commodum vielmehr, als die zufammenschwö-rung, welche wider seine person angesponnen worden. Dis,lib. I.XXII.
Antesignanus, (Petrus) war gebürtig von Rabastein, ei-ner kleinen stadt in Languedoc. Er lebte in dem XVI. Lculo,und ließ sich sonderlich angelegen seyn, die GrammÄic der lü-gend leichte vorzutragen. Man hat von ihm unterschiedeneecütiones leientii , wie auch eine Griechische Grammatic, soetliche mal wieder aufgelegt ist, alles mit grossem fleiß aus-gearbeitet. Aus den;. editionen des Terentii kan man diesesmannes fleiß sehen. Die erste hat den text, summarien vonjeder scene, und kurtze noten. Alle Wörter, die über zwey sil-den haben, sind accentuirt, und bey jedem Verse wird gewie-sen , wie er scandiret sey. In der andern ist alles zusammengetragen, was gelehrte leuthe über diesen Lomismn geschriebenhaben. In der dritten kommen neue marginal-noten vor, undden ersten drey comödien ist eine Französische p-MxlMiis beyge-füget. Er verstund so viel Hebräisch, daß er darum briefeschrieb,und hätte also wohl eine stelle in Lolomelft Osllia orieu-tali verdienet.
Antessa, oder Antrssr, eine stadt in der insul Lesbos, vor-mals mit einem Bischoff-sitz unter Mitylene gehörig; soll vordiesem eine absonderliche von Lesbos unterschiedene msul gewe-sen , und der canal, der sie von einander geschieden, nach undnach verstopft worden seyn. LraLo. /.rv. Ov,«!. Tlte-/a, Lc.
Antworte und postvorta, zwey abgöttinneu bey denRömern. Von der erstem glaubte man, daß sie die geschehenedinge regiere, und ward also angeruffen, das Unglück, wel-ches einen bereits betroffen, zu dämpfen. Die andere solltezukünftige dinge vorher sehen, und das bevorstehende böse ab-wenden können. Wenn die weiber in die Wochen kamen, hat-ten diese abgöttinnen auch ihr amt dabey. Kam das kind mitdem köpfe zuerst aus mutterleibe, ward es der Antevorta, kames aber mit den füssen voran, der Postvorta zugeschrieben; sosollte auch Postvorta die geburts-schmertzen lindern, und An-tevorta die weiber nach der Niederkunft gesund machen können.Antevorta wird auch Prosa genannt. 8-num. lib. I.
lib. XVI. c. 26. KtzsaiZr». lock. antig. lib. XIII. c. 60.äs puerperio p. 2;.
* Anthab, eine stadt in Caramanien in Klcin-Asien, welche
die heutigen Oeograxbi Antioketta nennen. bibl.
Orient.
Anthäas , besser Antheas, König in Scythien, oder inder Tartarey, hatte den berühmten Rulisum Istnenias inseine gemalt bekommen, und befahl, daß er sich bey der ta-fel im singen hören lassen sollte. Als nun jedermann sich überdessen unvergleichliche stimme verwunderte, schwur Anthäashoch und theuer, daß ihm das wiehern seines Pferdes weitangenehmer als diese music vorkomme. äs LIex.
kort. * .
Anthakia, siehe Antiochia.
Antharit, oder Antharis, König der Lombarder, des Kö-niges Clephis, so an. 576. gestorben, söhn. Die Lombarderhatten zwar nach dieses tode zo. Fürsten unter ihnen erwehlet,so den ländern mit gleicher gemalt vorstehen sollten. Es dauer-te aber diese regierung nicht über zehen jähr, und ward An-tharis um das jähr;86. zum Könige ausgeruffen. Er nahmden nahmen Flavius, nach der Römer gewohnheit, an,brachte Jstrien unter steh, und streifte bis für die Pforten vonRavenna, ja bis gar an Rom, erlegte auch zweymal desKaysers Mauritii völcker, so daß dieser den König ChildebertAustrasien zu hülste rüsten muste. Er starb an. 591.Av chD^^ynet, mit gift vergeben. Seine gemahlin wardlf berühmte Theodelinda. lib. VI. sx. ;. ?a«/.
chc ' ^o"Mb. c. 18. leg. 7 «ro». /otz. ä-
Mew?rn^vor"aü^°"^ der Sicambrer, so das Hertzogthumdam-usschabt, plünderte die stadt Mayntz
aus, so damals eme colome der Römer war; diese vereinigten
lytck
sich hierauf mit den Galliern, erlegten ihn in emer OAvor Christi geburt. Diß ist die erzehlungTrithemii, Abts zu Spanheim, welche er wohl m swdie noch einige hundert jähr vor seiner zeit geftlE« ,md Ugefunden haben. Allein da in denen wahrhafftig altenser zeit nahen Römischen scribenten hievon nicht dasgemeldet wird, ja die beschaffenheit der fachen mmals gantz anders gewesen, als sie in dieser gcfchlasiv I^h,,swerden, so wird billich sowol dieses Antharii als si»'^ yMFranci oder Franconis Historie, von welchem das h" .Min-der Francken den nahmen solle bekommen haben,gen einer fabel gleich gehalten. * E
* 2 lntheas, der 16. Gothische König ums jalss^g B;;67. Nebst dem Reich bekam er auch zugleich den Ms Edenen Jstrianern, weil er aber ihnen allein nicht Bseyn glaubte, rief er Philippum, den König in Maceov ^-crhülffe an, und versprach ihm dagegen die luccem ^ v.crone, wann der succurs zu rechter zeit anlangen w«lein, es verzögerte sich damit ziemlich lange, unov OB'von Jstrien starb immittelsi, dahero Antheas, weltt)^.'ch,plcnnicht mehr zu förchten hatte, dem Philippo durchhinterbringen liesse, daß er derer verlangten hulsts-irv'B"ter nicht benöthiget, solglich, zumal sein Printz, stwfrisch und gesund lebte, an die versprochene adoptw"halten wäre. Es prätendirte hierauf Philippusderer aufgewandten kriegs-kösten, Antheas aber en' .-y vf'sich mit deni ohnvermögen seines landes, welches n" ^ Mals die nothdurst erforderte, eintrüge. Philippus M Knung, daß man seiner nur spotte, rüstete sich daraus ^eyti'vwider ihn, getrauete sich aber gleichwol nicht, w'.'V -uinvbeyzukommen , suchte demnach seinen zweck durchchen; doch, als ihm sein vorhaben nicht von ftatteU uOjWp -
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eine mengCjunger mannschafft, bey die 20000. starrt b> ^zugleich viele weiber waren, mit weggeführet. L««'-wrct. III. y. ,/o- 6ocd. 8uso. bist. III- ro-
* Zlnthedon, eine kleine stadt Griechenlandsoder Livadia an dem gestad des Meerbusens von a Vzwischen der stadt dieses nahmens und Talandi gelegn'Cellarius setzet sie in Argobide not. 0. fl. Ich-1'andre stadt gleiches nahmens fände sich in Bootren "ripo. Iclem, los. sie. '
Anthelm, ein Bischoffder West-Sachsen in Cns .he Adelmus. .
)lnthelmus, Bischofs zu Bellay, war ein ^
aus einem adelichen Hause in Savoyen. Er 0«» Mys x-fangs die vornehmsten stellen bey den kirchenBellay, begab stch aber hernach in den CarthauB bwer zum Prior der grossen Carthaus erwehlt wurI-M'es dazu, daß sich sein orden vor den Papst Alera'w MOFklärte, welcher ihm das Bißthum Bellay Iltst^dri^Papst den Grafen Hubertum lossprach, welche" c vch ^nicht hat adfolviren wollen, so begab er Mwieder in seine Carthause, daraus man rhuruck nach Bellay holte, allwo er an.er über 70. jähr alt worden. ' Bj
8sint8 illuil. --
ras mus Antchmusia, E-
rÄ'nocn ^Merdcn dem EupHrat u»d e
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diesem. an Gemäuer setzte, er
jaa e (Ler chn vorher «nauder scheedete, c/BMeynte 5 ^^ Hatte, L solche
von Hast lelhja-^Hsinstrng entflöhe, und nichts
KayKELH«?er stadt verstncken wurde- L O
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Iulram ich» , ehren-ff-üen. Er M em E j -Fals GoivÄEarK Haft2^ F"kge vor einen vettvE^^esch/,--, r'Ubernenr des ^X^r wurde von dem MK-K Oaua '?öer von dI^Frdentalischen Reichs nach B
e- rtn. 467. ^ armer, welche Rieimer eommandi
-.-„herauf sechx Kaystr ausgeruffen. Er verst " ^e^!st leistet «»/r Rieimer, der ihm
Beurgo in e/«^,sonderlich die Alaner Mi Oo
^ilauf, ungeach, Macht fast gar austrlgte, ade
Mvaher nach nahen verwandtschafft diesem s^,
ret ttrte sich Rrcim-?"E> "on trachtete. M solches-Mittelung EpiphattF *rach Mayland, wurde aber dnrw ^pyankk, des Bischoffs M Pavra,
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