Band 
Erster Theil. A - Be.
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446
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Es verwunderten sich einige, daß, da er in feiner jugend gar hi-tzig und wilde gewesen, sich in seinem alter sehr sanftmuthig be-zeigte ; denen er zur antwort gab: Ich finde nöthig durch ge-lindigkeit zu erhalten, was ich mit gemalt erobert habe. Ci-nemPoeten,der ihn in seinem c-ärmins gar vergötterte,antworteteer: davon weiß mein cammer-diener das Widerspiel. Einem sei-ner söhnen, der gar unbändig und hochmüthig war, sagte er:es wäre die Königliche würde nichts anders als eine ansehnlich-scheinende sclaverey, und daß jemand, der da zuvor wissen soll-te , wie schwer eine erone zu tragen sey, solche aufzusetzen sichwohl bedencken börste. 6X. lib. XIX. 6c XX.

lib. XIII. XIV.XV. in Oemetr. Lffx äs. *

Antigonus, König der Jüden, ein söhn Aristobuli II. wardmit seinen völckern von Hyrcano geschlagen. Wie er sich nunvon aller Welt verlassen sahe, machte er ein bündnis mit demKönige in Parthien, der ihm gegen Versprechung 1000. talenteund ?oc>. weiber, eine ansehnliche armee zu hülffe schickte. Mitderselben belagerte er Xg-I. ;y44- XL. 40. oiymp.LÜXxxv.i.H O. 714. Jerusalem, und ließ dem Hyrcano fernem oheim, dersich aus der stadt zu den Parthern begeben hatte, die ohren ab-schneiden , um ihn dardurch zum Hohenpriesterthum untüchtigzu machen. Jofephus des Herodis bruder, den er in einemscharmützel gefangen, muste den köpf hergeben. Herodes be-gab sich hierauf nach Rom, ward daselbst zum Könige vonJudäa erkläret, belagerte bey seiner zuruckkunft Jerusalem mithülffe des Sosii, weicher den Antigonum gefangen bekam, undihm, Herodi zu gefallen, den köpf abhauen ließ. Mit ihmhat der Asmoneer stamm, so in die 126. jähr regiert gehabt,ein ende genommen , so geschehenjähr vor Christi geburt,X N. ;y47- Olymp. dXXXV. 4. II. L. 717. /o/epd. lib.XIV.6c XV. sntlg. 6c lib. I. äebello stuci. Xvo«.snnsl.

)lntigonus I. mit dem zunahmm Gonatas, Demetrii Po-liorcetes söhn, war der z6. König in Macedonien nach Sosthe-nis tode ü. iVI. Z7o6. X L. 278. Olymp. LXXV. II. 0 . 476.nachdem er zuvor zwölf jähr über ein kleines theil von Griechen-land geherrschet hatte, welches ihm nach dem untergange seinesvatters war übrig geblieben. Er ward von den Galliern, so un-ter des Brennus anführung in Macedonien einfielen, geschlagen,und sein gantzes lager mit allen kostbarkeiten von ihnen erobert.Hierauft machte er mit ihnen friede,ward aber von Pyrrho ausseinem Königreiche gejagt, welches er nicht ehe, als nach des-sen tode wieder einbekam, und X N. ^742. X 0 . 242. Olymp.LXXXIV. z. V.L. ;i2. als er ;6. jähr regiert hatte, seinem söh-ne Demetrio hinterließ. J«M.lib.XXIV.c.2;.simü. V. V.

Antigonus II. genannt Doson, der ;8. König in Macedo-nien , regierte zwölf jähr als Vormund über den jungen Philip-pum, des Demetrii söhn, und Amigoni I. enckel, vonX Ä- Z7?2. L. L. 2)2. Olymp. LXXXVII. l. II. 0 . 522. Erüberwand den Cleomenem, König der Lacedämonier, ck. 0 . ;?2.X N. ;7Ü2. X 0 .222. Olymp. OXXXIX.;. eroberte Sparta,«nd nöthigte den Cleomenem in Egypten zu fliehen; hernach be-siegte er die Jllyrier,und starb XII. da er das Reich seinem16. jährigen mündlinge Philippo dem söhn Demetrii hinterließ.iX/b'-r. lib. XXVIII. XXIX. lib.II. In Lleom.

-rnn. V. 1 . *

Antigonus oder Antigonus Caryftius , ein GriechischerLickoricus, V 0 N welchcnr bickorl-'-rum mimbilium cnlXcXnec!vorhanden, die Meursius an. 1619. mit anmerckungen hat dru-cken lassen. Er lebte unter der regierung Ptolemäi Lsgi undPtolcmäi kbilsäelplck, und schrieb das leben Timonis, Pyr-rhonis, Polemonis, Antipatri, Menedemi, Dionysii vonHeraclea, Lyconis, Zenonis und etlicher andern. Man fin-det auch bey einigen seinen tractat von thieren, von der stimme,Oammsnwrios liiüoricos, eine beschreibung von Macedonien,und andere mehr angeführt, lib. m. VII. 6c XIII.

in Lbryf. 6c kyrrb. lib. VII. <L IX. OX». //a/X. lib. I.dick. in ckomulo. pr«!. äs Ibript. escl. p'off

äo blick. 6r.

Antigonus, ein Griechischer Lmmmmicms , verfertigteOommentorios über den Poeten Aratum, und etliche andereschritten; vielleicht ist er der Verfasser von einigen wercken, wel-che dem AntigonoCarystio beygelegt werden. Zu welcher zeit ergelebt, ist unbekannt, doch scheint es, daß es bald nach demArato gewesen, welcher in der LXX. Olymp, floriret hat.

in bück. 6r. gedruckt noch eines Antigoni von Cu-mas, und etlicher anderer.

* Antigonus, ein bildhauer, so von der bildhauer - und

mahler-kunft geschrieben. XXXIV. 8- XXXV. 10.

Und eben dieser mag es auch wohl seyn, auf dessen schifftnitzl sich Diogenes Laertius vil. 188. beruffet.

* Antigonus Sochäus, ein berühmter Jüdischer Lehrer,

und der brüte Präsident des grossen Raths zu Jerusalem nachher Babylonischen gefängnis. Seine lehre war sonderlich, daßwir nicht um Vergeltung willen, sondern aus kindlicher furchtund siebe GOtt dienen sollen, seinschüler Sadok aber und dessen Nachfolger, die Sadducäer, mißbrauchten hernach solche leh-re, und laugneten die auferstchung der todten und das ewige le-ben- Er starb ,m 264. jähre vor Christi geburt. tVXeE,hüt. äse ßucks p. n. IIv. I. U, vpp. com. I.

ant

* Antigonus, König der Juden, wäre ein soh» ok° MB-

Priesters Hyrcani und bruder Aristobuli; welcher MI Äffter den Asmonäischen Fürsten zum König cronen mv- W>>zwey bruder nahinen die stadt Samaria, welche jhr vax Ebelageret hatte, ein. Nachgehends nähme Arlstobmgonum zum Reichs-genossen an, welches aber ke!h

rete. Dann als dieser Fürst aus dem krieg in offem

barn aufzug zurück kam, und er gantz bewaffnet mträte, da man eben das fest der Tabernaclen feyffff^ st»'sich mißgünstige dieser gelegenheit, und seinesgangs, ihn dem Ariftobulo verdächtig zu machen- ; s -redeten denselben, sein bruder strebe ihme nach vem „mzr'so daß er etlichen soldaten beseht ertheilte, Antigoffn Wbringen, wann er bewaffnet in den pallast gehen wv" Etigonus, dem seine feinde glauben gemacht, sein AUd Aihne bewaffnet sehen, erschiene in diesem stand , um« ^getödtet, im jähr der Welt; 899. und 106. vor der ge

sti. lib. Xlll. L.19. LNtig. ßuäiUL. 6c äs 0

Ick>. I. s. j. >

* )lntigua, (Maria äs 1 a) eine Spanische ordenvD stylwelche zu ansang des XVII. Lsuli gelebet. MßN W M, Avon Cazatta, einem kleinen flecken Spaniens in Andan'V MWesen. Sie nähme das kleid des dritten ordens des v ^minici, hernach des heil. Francisci, und nachgehe^

Merci an, und man versicheret, daß, obwolen ^ Mstudiret, habe sie dennoch mit solcher fertigkeit

sie eine grosse anzahl tractaten über verschiedene wm , ^terlassen. Sie starb den 22. Herbstmonat des jähes .diblioth.Hilp.

* Anti-Hyacinthus, (Maria) ein DominEff

von Vicenza m Italien, florirte zu ausgang des vund war ein mit vieler wohlredenheit begabter Pv Miis/ter andern seinen vielen schritten sind auch ha Vck» sostffx.

prs Virgine und IXpetMLionL äelle brami 0'

l'sccelck) xarto äsIX Lmn Vsreine ÜlLris. .

wm.ii.p.746. E"

* Antileon, ein Griechischer Geschicht-

oeiß nicht, zu welcher zeit er gelebt habe; es werde« ^ M ^unter andern eines

^ 1»'^.

weiß

schiedene wercke zugeeignet,schafft der zeiten, welches Diogenes hLsrtws zubens Platonis anführet, Ick,. 111.

Antilibanus, ein geburge in Syrien, dem ve^gegen über, davon es durch eine» fruchtbaren M' XxffffbVist, und melden einige, daß diese beyde geburge U Mkiff.,,einer mauer an einander gehängt gewesen. E!^,nnns ist heutiges tages fast durgehends von Dru.Mv^^o ^bewohnet, deren vornehmster ort das städtlem „

V/r«. lib. XV. s. 10. Vo/chX V

ValTck. 6cs.

Antilles, sind unterschiedene insuln zwischen.^,ffx^Americanischen Südland und dem gegen morgen s» yo»che von St. Juan äs porrorico, welche man uu sschw.„stvorigen einwohnern die Caribjschen insuln nermex. „chlerfand sie an. 1492. Man zehlet ihrer insMUffi M jpo,zwanzig; und geben ihnen die heutigen OeoW M ^andere läge, indem sie solche ins Nord-meer zwüSX M > 1 ^-Neu-Spanien und das südliche America setzen, „icho „staus fruchtbar, die luft ist temperirt, und die v d etcker, als sie etwa im julio in Frankreich ist; es t>e» ffdaselbst. Die bäume grünen stets, die flösse und « ^nen niemals, und die früchte sind sehr schmackhE' A,elen werden von unterschiedenen völckern bewoym lE^;

bohrnen sind theils die Cariber oder Canibalen, r'S'ffjstfressen, theils auch andere geschlachtere AmerstM

galante, Martinique, Croix, St. Lucie, S^insuff phe-St.Christophel, so die vornehmste unter stAN thell/Hs^Engelländer haben an dieser letzter« insul auch w ^sitzen noch über biß Anguila, Antigoa , Barpa hffchMonserrat, Nieves oder Mevis. Die HoÜE v cho t'^stSt. Eustache und Tabago oder Walcheren / "zugleich mit den Engelländern das Eyland Sin ^Cantbalen sind merster von Bekia, Donumque M , so ffEs sind auch noch drey oder vier klemme mw. MwohM sind. Die Spamer besitzen Trlnldadü'w^die Danen St. Thomas. LffX, Kickoic. äes ^ ^

LÄffz-sr, ämer. c. 4. kick. cles ckffi ^„allE„st

ff Antilles; Durch die Antillischen insuln we^B yesmgen msuln verstanden, welche vor Amencao^her v^lckPanama gegen über liegen, äff w^lche ebe ,

Spaniern den nahmen Antilla bekommen^,,, die00 ^IpckilL snrs ckineriLLm sind, das ist, sslch "rica siegen, wenn man aus Europa nnch AM ^en wl M „unter nun sind begriffen: 1. Die grosse»

Htspaniola, Cuba, Jamaica und Porto R ^ §)re ^Barlovento. ;. Die insuln Sottovcnto- ^ „S

insuln. Von den insuln Barlovento, d>e l ^ dleff^,cktschen insuln genennel werden, wwb obe^ ^ , ^

gemeldet, von den andern aber rst an w imtil^^finden. ^