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Erster Theil. A - Be.
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und füsse abhauen, und hernach an das creutz schlagen. Erdruckte die abaefallenen Hyrcanier und Bactnaner wieder zuseirmn Reich/ doch muste er Euthydemo den Königlichen ti-tul über die letztere lassen. Denen Parthern konnte er garnichts abgewinnen , als welche sich unter wahrendem einheimi-schen kriege treflich vcrstarcket hatten / so daß sich endlich Antio-chus der herrschafft über sie begäbe / und Arsacem für ihren Kö-nig erkannte. Nach dem tode Ptolemäi kbilopawris, als er diejugend seines hinterlassenen sohns Epiphanis sahe, brach er mitschlechter ehre den mit seinem vatter geschlossenen frieden / undmachte mit Philippo König in Macedonien einen bund/krafft des-sen sie alle länder dieses jungen Herrn zum voraus unter sich theil-ten ; wie dann Antiochus Cölesyrien und Iudäam / Philippushingegen einen guten theil von Klein-Asien in seine gemaltbrachte. Denen Juden / weil sie sich willig ergeben / und nochfernere hülste zu eroberunq der benachbarten orten geleistet,zeigte sich Antiochus günstig , und gestattete ihnen insonder-heit einen freyen gottesdienst. Aus anlas des vorgemeldtenbundes mit Philippo verfiele er in krieg mit denen Römern/welche sich beydes des jungen Ptolemäi angenommen / und An,tiochj bundes-genossen , Philippum den Macedonier angegrif-fen hatten ; wozu nicht wenig verhalfe / daß eben zu der zeit,als Antiochus noch im zweifel stunde, was zu thun, Han-nibal von Carthago fliehend bey ihme ankommen; allein dazöge der König nach unterschiedenen treffen in der letztenHaupt-schlacht bey Magnesia in der provintz Carien völlig denkürtzern mit Verlust 54000. mann feines besten volcks; hierauferhielt er mit grosser bitte von den Römern friede, auf diesebedingung, daß er hinfort mit denen jenseit des bcrges Tau-rus gelegenen landen vergnügt seyn sollte. Endlich that erentweder aus geitz oder nothdurftigkeit einen zug in die pro-vintz Susiana, um den tempel des Beins oder Jupiter Ely-.mäus zu berauben, ward aber H. N. ^797. L. 0. 187. Olvn-.x.OXüVlIl. 2. II. 0. 567. mit allen den seinigen von dem zusam-men gelauffenen pöbel erschlagen, als er;?. jähr regieret hatte.

Üb. XXIX. XXX. XXXI. L XXXII. üb.

XVI. I.W. in Dan. lib.

II. Lc. *

Antiochus IV. zubenahmt Lpipbmes, der edle, oder viel-mehr Lpim-mes, der wütrich, der^ achte König in Syrien,ein söhn Antiochi III. und bruder ^eleuct kbiloMorü, dessensöhn Demetrium er um die Crone brachte, und sich Olvmx.OÜI. 1. V. L. 578- H.N. ;8°8. L.O. 176. auf den thron drang.Er war ein Printz von grosser arglistiqkeit und grausamkeit.Als er zu Rom zum geisicl behalten ward, suchte er durch un-mäßiges spendiren der Römer gunst. So bald er den tod sei-nes vatters vernommen, gieng er heimlich von Rom weg,und erfuhr unterwegs, daß sein bruder Seleucus verstorben,welches ihm gelegenheit gab, sich des gantzen Syriens zu be-mustern. Bald bey ansang seiner regierung, nachdem er dasHohepriesterthum zu Jerusalem dem Onias entzogen hatte,verkaufte er es vor ,00. talent an dessen bruder Jason, der sichdoch desselben nicht beständig zu erfreuen hatte, indem Mene-laus 4. jähr hernach dem geldgeitzigen Antiocho eine doppeltesumme davor versprach, und den Jason herunter brachte.Unter dem schein der vormundschafft des jungen Königs Pto-lemäi kbilomstoris in Egypten, die man ihm doch Nlcht zu-stehen wollte, fiel er in sein land, und plünderte alles aus bisan die Pforten vor Alexandrien, muste aber doch H. st. 582.vergeblich wieder zurück kehren. Er that solchen zug noch ein-mal an. 586. darwider sich die Röiner letzten, und durch ih-ren Gesandten C. Popilium (welcher einen kreis um ihnmachte, und kurtz um, ehe er daraus gienge, endlichen ent-schluß von ihm haben wollte) ihn dahin bewegten, daß er diebelagerung aufheben, und Egypten verlassen muste. Hieraufüberfiel er die stadt Jerusalem, eroberte sie am 16. nov. L. N.;8i6. vor Christi geburt 168. jähr, und tödtete über 80000.menschen, 40000. aber wurden gefangen und verkauft. Ergieng in das Heiligthum, schändete den tempel, und setzte desOlympischen Jupiters bildnis auf den altar GOttes, daraufdie Priester opferten. Er raubete daraus den leuchter, dentisch der schau-brodte, und alle geheiligte güldene und silber-ne qefässe. Bey seiner Wiederkunft nach Antiochien ließ erdie 7. Maccabäifchen bruder samt ihrer Mutter, und den altenEleazar, auch alle Jüden, so ihre religion nicht abschwörenwollten, zu tode martern. Indessen brachte Mathatias, somit seinen 5. söhnen nach dem stadtlein Modin entflohenwar, einiges volck zusammen, und bot des Antiochi Obersten,so wider ihn gesandt wurden, tapfer den köpf; nach dessen ab-sterben sein söhn Judas Maccabäus unterschiedliche Genera-len des Antiochi erlegte, den Juden je mehr und mehr luft mach-te , zu Jerusalem seinen einzug hielt, und den tempel wiederreinigte. Antiochus machte sich um diese zeit an den tempelder Dianen zu Persepolis, und wollte selbigen, wie sein vat-ter Antiochus III. den tempel des Belus, ausplündern, wardaber mit Verlust vieler der seinigen von bannen weggetrieben,und als er, nach seiner Wiederkunft nach Babylonien, vernahm,wre sich die Jüden wieder Herfür gethan, und an feinen Genera-len gerochen hätten, ward er so ergrimmet, daß er schwur, sodaw er nach Jerusalem käme, eine todten-grube daraus zu ma-. rGOtt kam seinem bösen Vorsatz zuvor, und muste er"^^/.""Wsamenerschröcklichen plage, indem ihm das ein-gewetde tm lnde zu faulen anfieng, und maden aus ihm wuch-

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sen , unterweges in Persien in einer Wildnis den Kisi" aiSben, L. R. Z820. x 0. 164. 0I.1V.0. 'up. Xll'

er n. jähr regieret hatte. 1. L 2. xM

amig. ürv, lib. XXXIV. c. ^

Antiochus V. stuxawr genannt, der neunte König' iv f-rien, folgte seinem vatter Antiocho Lpixbimi ä. A s» M162. ll. II. 59 °. Olvmx. Ol.lv. Er zog wider Juvw e rellcabäum, auf ansuchen etlicher gottlosen Jüden,gion dem König zu gefallen abgeschworen hatten, "^phai'wmee von 100000. zu fuß, 20000. zu pferde, und z^. JEzu selbe, eroberte Bethsura, und belagerte den teE °salem. Als er aber vernahm, daß Philippus,sein vatter vor seinem ende ihne ( Antiochum) ano« MPersien nach Antiochien gekommen , um sich Meister „x e,iicrien zu machen, schloß er mit ben Jüden friede, da ch E,so mächtigen feinde begegnen könnte. Es gluckte "1"'WsiB''-grosse fchwierigkeit, Äntiochia zu erobern, da er denn/ ^er'lebendig in seine gemalt bekäme, und hinrichten er'

überfiele ihne gleich darauf eine noch grössere gcfayrzu selbiger zeit entflöhe Demetrius, des Selen« Esöhn, von Rom, aüwo er zum geissel behaltenSyrien, nahm Tripolis mit wenigem volck ein,sich je mehr und mehr. Da er in der Haupt-stadt W ^gelanget, fieng das kriegs-volck Antiochum samt Ich'JE.ral Lystaö, und wurden sie alle beyde aus befehl desü. II. 592. umgebracht. 1. L 2. ^

üb. xll. L. 14. L 15. Lc.

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'Antiochus VI. mit dem zunahmen Ibeos, erndri Balä, hat in denen wenigen jähren, da er ge x ^schicksa! ausgestanden. Ais sein vatter nach cruAAnAlag von Ptolemäo Vbilometoie und dessen evdarNH^^ct>'^

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dem zunahmeMicsior von seinen eigenen E"crsden, bliebe dieser als ein junger knabe einige zelt a"sehen Fürsten Zabdiel (welchen doch andereRhabilum nennen) als deme er von seinemkriegs-lauften anvertrauet ward. Theodotus,phon genannt, einer aus den Generalen seines vaiv be>s^ihne von bannen mit einigen kriegs-lcuthen in ^

erstlich die land-gegend um Apamea, worausbürtig ware, ihne zum König anzunehmen,

Demetrio Xicawie abgedanckte soldaten an M 0 ^metrium, und brachte seine elephanten sswol a>s S ^stadt Äntiochia in seinen gemalt. Worauf dlwwsam als unstreitig für den König in Syrien g«i §,e HeDa liessen sich nun seine fachen gantz gut ^ ulss.Asehrden , deren Haupt damals Jonathan wäre, , M ^wider Demetrium, der ihre treu schlechtlich vergosl vos"H,ergrimmet erzeigten, hielte er sehr wohl, genolie "

crnte dienet», neilinik' ittara . Rptsirnra und §110^.

zum Reich zu bahnen, wogegen ihme insonderheit E'H gblein im wege stund. Es begab sich aber,, daßPtolemais, wohin er ihne unter dem schern der vchlocket, bemächtigte, und ihn tödtete, worauf ABdas leben samt dem Reiche L. N. ;84;-OOIX. 4. II. 0. 6iz. einbüssen muste, gestaltde,§ryE^Phon den Königlichen titul annahm. LivlUs sage i p uiUXMbe vorgegeben, Antiochus litte stein-schmertzen, ^ d>e Hbck

sem vorwand habe er ihne schneiden lassen, da M vEDckder vorhergegangenen abrede gemäß, dene too» K'oli'Ms-Er solle nur?, jähr alt gewesen seyn, und hat ^ Xlll-^v.titul nicht völlig';, jähr lang geführet. r-^/5,lib. XIII. amig La. Üb. XIV.L XVI- ^Antiochus VII. mit dem zunahmen 816^, sich AM

m Syrien, des Demetrii 8oteris söhn, n^ber duiLN?Tryphon, und verbarg sich in Syrien, kam. . Mnv r HMdes Hohenpriesters Simonis wieder hervor,-"^ AchtelPhon, eroberte Apamea, wohin sich derselbe s^mit stürm, und ließ ihn H.N. 184t-2. II. o. 615. umbringen, nachdem derselbe i ^ sichl^rBrien tyrannisiret gehabt. Nach diesem drwies^^^erAHftldanckbar gegen die Jüden, belagerte den HM) stM ,, yB'num in Jerusalem,machte doch nach gckm'dZm^^,Mylo/'stand wieder friede mit ihm,und zog widr^P,„gM^er, nach etlichen erhaltenen Vortheilen, und e^ Part l X^K.

samt fast allen dazu Mr'tgVn landern, auste^

lich selbst wegen schlechter zucht seinersoldaten ^ gec-ch^chc'^mss einmal samt allen seinem volck M Ä^r-lagA -siiM

Dann als selbige durchs gantze land rm w ^^st gpt ^ .

waren , und ihre Haus-wirthe, dre sich Mvgeben hatten, gar sehr beschwerten u"^,> besatzU>'^,"diese plötzlich zu den Waffen, und sielen . viele ^aller orten an. Antiochus raffte zwar m Aollte dAhBeAszusammen als er nur immer konnte, uno ^.^ kame^„nock^hulffe eilen; aber Phrahates der Parther K ^ zwar ^ ,gerüstet entgegen. In der schlackt wehret verla«

sehr tapfer, wurde aber von vielen den ß« App-E^l.feinde übermannet und getodtet , wie» ^ ^Mgebrhabe sich, da er alles verlohren gesehen 11