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ohne kinder zu hinterlassen todes verbliche. Die wercke diesesPoeten sind unterschiedliche mal, sowol sonderbar, als auch mit-einander, wie sie sein vatter, Antonius Jansz, gesammlet hat,an das licht gegeben worden; die letzte ausgäbe aller seiner wer-cken beysammen ist an.1714. unter der aufsichtDavids vonHoog-straten, krXcexwri8 der Lateinischen schule zu Amsterdam, her-aus gekommen, und mit dem leben des Ämkoris, wie auch mitden getichten vieler berühmter Poeten über die wercke und tvdAntonidis vermehret worden. D. von Hoogftraten leben An-tonidis. ./artt-W. mars L svril 1714. PLZ. ;y2. Lc.
* St. Antonii - kloster , ein prächtiges kloster in Rußland,bey Groß-Naugard, jenseit der Wolga, dem schlösse gegen über.0 /cM-. Moscow. und Pers. reise-beschr. II. n.
* Antonii, (Thomas) ein Dominicaner aus Siena, allwoer an. i; 60. den orden angenommen. Er war ein sehr beredterund durchdringender Prediger, begab sich an. iz8?. nach Vene-dig , und wurde zu St. Dominier, wie auch zu St. Johannisund Pauli daselbsten Prior. Er that aus besonderem religions-triebe eine reise nach Jerusalem, da er schon zc>. jähr alt war;kack aber wieder nach Venedig, und starb allda ohngefehr umsjähr 14z«. im 85. seines alters, wie aus Raimundi Capuanilebens-beschreibung der Catharinä 8eneiili8 erweislich. Seineschristen sind: VitL 8. LstksrinL äs 8eni8; Lollebtio Lxijtols-
rum LZMarinT 8ensnl>8 ; Vita 8. Oominisi; Vim LsLtL ÜIs-riX 8torionse; Vim guLrimclklm »liarum 8ororum äs koenit.Orä. prsäis. IraÄLws äs meriro vics- regulLriz; Tr-ulkstubäs krinLipus <L sonürmstions terrii oräinis 8. vominici. Es
wird dieser Antonii mit dem Thoma äs Fönte vom Marchcsioin vlario vomimLimo , und Joh. Bapt. Feuillet in seiner lln-nee-vominisslne confundiret; Altamura aber hat gar zwey ausihm gemacht , da doch , wie Ugurgierius kompe 8-meli com. I.x. ;yi. <L 626. erwiesen, nur einer davor anzunehmen.ch lcript. O. ?. tom. I. p. 781.
* St. Antonina , muste ohnweit Nicäa in Bithymen unterDiocletiano ihres glaubens wegen grosse marter ausstehen, undwurde endlich in dem allda befindlichen see Ascanio in einemsack ersäuffet. Ist also die meynung derer, die da sagen, siehabe zu Cea gelitten, falsch. Ihr ist der i. mertz bestimmet.
Antoninus, (T. Aelins Adrianus) wegen seiner gutigkeitzugenannt kius, Röm. Kayser, ein söhn des BürgermeistersAurelii Fnlvii, und der Ariä Fadillä, war ll. e. 86. gebohren,und wurde von Adriane adopüret, dem er auch an. i;8. in derregierung folgte. Er war ein ansehnlicher, weiser, gelehrterund überaus sanftmüthiger Fälst, liebte seine Unterthanen alsein vatter, und führte täglich des Scipionis spruch im munde:es sey besser einen öürger zu erhalten, als tausend feinde zu er-legen. So lange er regierte, war kein krieg im Reiche; hin-gegen wurden dre Datier, Alaner, Mauren und Quaden, wel-chen er Könige gab, durch seine Generalen gedemüthiget / dieBritannier von seinem Feld - Marschall, Lostio Urbico, über-wunden und in ruhe gesetzet, auch ein langer wall aufgeworf-fen, dadurch sie wider die Schotten und Picten gesichert wer-den konnten. Er sorgte für die durch brand und unglücks-fälleverwüstete stadte, und ließ zu Rhodis, in Orient, Asrica,Gallien rc. viel verfallene örter wieder aufbauen. Die befeh-le , so er in die provintzen des Reichs abgehen ließ, wurdenso genau beobachtet, als wenn er selbst zugegen gewesen wäre.Die Christen litten unter ihm anfänglich zwar Verfolgung;als er aber Justini Martyris und andre vor die Christen ge-schriebene apvlogien gelesen, widerrufte er solche blut-schlüsse.Er starb am fieber im 77. jähre seines alters an. 161. Onu-phrius , Strada und andere behaupten, daß seine söhne T.Aurelius Fulvius Antoninus und T. Aurelius Antoninus gc-nennet worden. Es erhellet aber aus einer müntze, daß derletztere Marcus Galerius Antoninus geheißen. Ob sie gestor-ben , ehe ihr vatter den Kayserlichen thron bestiegen, ist schwerzu sagen; doch kömmt es am wahrscheinlichsten heraus, weiler M. Aurelium Antoninum kbilolbpbum und L. Verum ado-ptirt hat. Von seiner gemahlin Faustina hat er 2. töchter hin-terlassen ,. davon die altere dem Lamiä Syllano, und Fausti-na die jüngere dem Antomno I'bü»lopbo beygelegt worden.
Orsw. I,b. II. ^
Läult. conj. c. 8- OMz-hr. kalk. Kam. com-
inent. bist. lKc. *
Antoninus, (Marcus Aurelius) der l'bilolbpbus zuge-nannt, folgte seinem schwieger-vatter Antonino kio den 7. mertzan. 161. in der Kayserl. regierung, und erwehlte zu seinem col-legen Lucium Commodum Verum, welchem er seine tochter Lu-cillam zur ehe gab, daß also diese die ersten waren, welche zu-gleich die herrschafft des Römischen Reichs besassen. Er warder beste unter allen Heydnischen Kaysern zu Rom. Gleich inseinen jungen jähren suchte er nicht allein seinen leib, sondernauch und zwar hauptsächlich sein gemüth vollkommen zu ma-chen. Er fand in der Philosophie so grosses vergnügen, daßer selbige auszuüben sich vor die gröste freude achtete, und sei-ne Lehrer, die ihn darinnen unterwiesen, mit den ansehnlich-sten amtern beehrte. Wiber die Christen aber verfuhr er sehrukldarmyertztg; denn weil er dem götzen-dienste sehr ergeben,
' von welchem er herzustammen vorgab, nachah-men / erregte er durch unterschiedene relcrlxta die vier-e Verfolgung , in welcher an. 162. durch etliche provintzen des
ant
Reichs, sonderlich aber in Gallien, viel Christen ^.^oriie(In letzt-gedachtem jähre erregten sich die Catten , l>etund Parthen. Der krieg mit den beyden ersten ^ MrBnicht zum besten, die Parthen aber wurdet» durch 0»'^ eAgeschlagen, und neusten den Römern gantz Mesopv'Pg MBräumen. Er triumphirte also über die Barbarn ^ Mcollegen, welchen er ums jähr 169. verlohr. M
der krieg mit den Marcomannen, einem Teutschen T'gegangen, welcher dem Kayser grosse unruhe m
an. 174. hatten die Barbarn die Römische armee der >die enge getrieben, daß es unmöglich schien, »
hen, und was die noth vergrößerte, war, d^überM ,gleicher zeit mit einer ungemeinen Hitze und durnwurden. In dieser noth riefen die Heyden ihre v . lalimaber vergeblich; allein die Melitanische legion < i" st-,Christen bestund, bätete zu GOtt, daß er sie aus ',scheinlicher gefahr erlösen möchte. Hierauf soll . vs 7
genehmer regen aus das Römische lager gefallen ^hlE
hingegen zu gleicher zeit über den feinden gedonnert gwodurch sie erschrecket, und in die flucht und nMv -
bracht worden. Julius Capitolinus schreibet diests v^MM
nini gebät, Dion aber und andere gewisser zatzArungs-kunst zu; 'allein Xiphilinns beschuldigt soAIner Unwahrheit, und saget, daß man alles dieses tAchen legion zu dancken gehabt habe, welche daher ou Igig>würckende legion genennet worden, gleichwie diesti zeiten bereits eben solchen nahmen geführet.daß dieser Kayser von sich selbst gestehet, daß er em » ^ tfeind der zauberer sey. Wie er dann auch selbst in elwRömischen Rath abgelassenen schreiben diesen strgI Ml'szuschrieb, und daher die wider sie angestellte vrr^'Le,iEverboten haben, welches aber sehr zweifelhaft; E. Zechst,findet man, daß auch nachmals die Christen verM.^ob man gleich nicht sagen kan, daß es auf des K« -'geschehen. Tertullianus gedencket gleichfalls desdurch die Christen erhaltenen sieges. Desgleichenauch des von dem Kayser dißsalls abgefertigten Wd c Iwovon, nach Orosii bericht, zu seiner zeit noch st'ten vorhanden gewesen. Noch jetzo findet man eu g, vvon zu ende der ersten schutz-rede des Justini ^
bius heraus gegeben, welche aber von den Ge'ch..^,unrichtig erkannt wird. Wiewol deswegen meist MM ^der Kayser gar keilten dergleichen brief geschrieensagt man, daß der Kayser diese geschicht auf lch^,.kluviolv gewiedmeten Pfeiler habe graben und vosll jgJedoch ist hierbey zu mercken, daß unterschieduA^rkorsb, als Valestus über Eusebii Vtes buch, um Desseiner critic über Baronium bey dem jähr i74-diese geschicht von der donnernden legion nichts chbelNkj^c
dnsi .>/,^ge st.
seiner critic über Baronium bey dem jähr i74-diese geschicht von der donnernden legion nicht Lwerffen, jedoch andern theils gestehen, daß v'^chte st-' v»hinzu gesetzt worden. Hierdurch nun wurden Av ^bewogen, darzu der Kayser jewi» B»
" ' ''' den imnnttt^. L.
zu einem frieden
williger war, je nöthiger es schien, den ,L,i/
Avidto Caßio in Syrien erregten aufstand zu dan^ erEH,,-ser hatte sich in den bisherigen kriegen gar tE ^ des ^wurde aber dadurch so hochmüthig gemacht, s"? M'^hciltonini tob aussprengen, und sich an seine statt zun § zuruffen ließ. Allein als Antoninus sich ihmyckrüstete, wurde der aufrührer erschlagen, welche? ^ser dedaurte, weil ihm dadurch eine gelegcnyender barmhertzigkeit benommen worden. Doch d" gehen ^auf den gantzen Orient, und befestigte ihn m sei« . E xeSnahm auch nach diesem an. 178. einen neuenMarcomannen vor, nachdem er sichvorheroi- ME»>einWeltweisen beredet, und schlug sie an. i 79 - ^
brachte er sie noch mehr in die enge, starb aber58. zahre seines alters. Er war der Stoischen ^,Men 7 ^'geben, und schrieb 12. mit vortreffichen unm^T. ssjnen g,ol-füllte bücher von sich sechsten, oder vielmehr vo«,In seiner familie war er sehr unglücklich, Absicheln sFlästigen und, unordentlichen eydam, einen Ist
und eine unzüchtige gemahlin hatte.vits. Lrs«. lib. LV. in spolog.
lil). V. L. lib. 1V. c. '
nrll. üb. II. , epit. vionis in ħiil^
Ich. VII. s. 15. gä LnIeb. legion-
Kom. lib. II. äir>I. 5. in ämtribs ä ^ 8 e ^
trics. äiilert. äs egäsm. ^ . ^jgcN
Antonmus, ein Capitain, welchendieschwten an. 226. nachdeme sie Ulpianum ben krN ^vderOberst-Ossicirerund Staats-MmlsterdeserAedri Severi ausrüstenoeu^/ticiN'
vor
tragen, ,.
, Üb. X. . „ rc»' .,P
)lntoninus, der ambor einer gar bekan^^Mn^xÄ^
bung , oder vielmehr marsch-routen derm^n pe-n
wirb also genennet. Einige wollen, daß! Unkonw^zelE,,tonino kio. andere, daß sie von dem Kayftr^ns a»Mr.<
xko, oder sonst von einem Printzen dttses E meM^rA
worden. Hieronymus Surita, ein Spamer^,en M reu
einige stellen an, in welchen melbung von -0