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Erster Theil. A - Be.
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D tr^n "vchmals auferlegte, in den letzt - gedachten ordenMn. ^ und der damals lebenden Aebtißin einmal zu succe-vls ße -«Ächen allen ungeachtet bearbeitete sie sich so lange,

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ant

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enttM^lch an. isio. die Päpstliche bewilligung auswurckle,Kex/.wieder nach Toulouse zu den Feuillantmermnen,fügen ^^.uuder kloster, nach ihrem eignen gefallen, sich zu ver-nun Eleonora von Bourbon den 26. mart. amabgegangen, half sie darzu, daß an deren stel-le scha ^uvedan äs Bourbon zur Aebtrßm erwehlt ward,Untz »^ sder grenz in das fünf Meilen von Portiers gelegeneN.Fontevrault gehörige kloster l'Lneloitts genannt,belvva'^dttNonnen zu annehmungeiner strengenlebens-art

N üblich eine ftifterin der berühmten conZregstE

^ LLlvsire wurde. So bald sie nach vieleni'che bull? en an. 1617. deren bestatigung durch eme Päpsi-r-i. , gieng sie den 2?. vct. desselben lahrs rmt

ü» sie aus dem gedachten Lrieloirrs genommen,ein neues kloster, worzu sie am r6*4. den>He>! N^legr hatte. Hierauf starb sie an einer sehr schmertz-^ckhert den 25. april an. 1618. Siehe Lalvaire.

* ^1^.. , - catal. äeßli orä. reli§. 2. n. 7s.

eine jungftau und Märtyrin, welche, nAdem^Ae «an« Medien erst allerhand marter erduldet, hernach dreyAr iiu gD einem arm aufgehangen, und darauf noch zweyZsts PrjMhguls gehalten worden, endlich auf des Land-Pfle-rsiWanl beseht auf einem scheiter- Haussen chr leben m-^ iintxfM. , Es halten sie einige vor die Antonra, so zu Nl-^'d n,ir^'°eletiano gelitten. Ihr ist der 4> may ausgesetzet,^ M köpf zu Prag gewiesen, ^ cstsl.

1679. tom. II. Oisr. Liogr.

enix.

der- vu7 u», wcicycs er aoer ausicymg.

hin,Machte ihn zu seinem geheimden Lscromrio, fer-r»tg>5chiuas o m LsmsrL, und endlich an. 1599. den;. merkihn auch in feiner kranckheit, die er sich!!h s,^epv,g^«en zugezogen, daran er den 16. aug. an. 1604.schrist'>ahre vew-s ^?^^ehr an. 16c,;. wie Oldoini berichtet,"i iu n?' als > .1 Alters starb. Er hinterließ unterschiedene

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Etrl. "7 ooMLribencls eeelsliLÜieit biliotis; äs kri-^ in Ivdetoricam LristoteÜ8 Li

"'""rn. lltsten. Ilom. Le«twStz/r» >.ÄNtsTti Lurclili. ^aZ/evirr. -ipp. 2 .

msmor. L.Lachs.

, Johannis Friderici, Hertzog von Würtemberg-

^HM chchter, eine sehr gottsssorchtige Printzeßln, und em

ch'',vi/st .fügenden, war in künsten und sprachen wohl erchh-denn derer Juden O-Wwü-M sehr wohl verstund. Daschllr» jAr stucke Turris Lntnni-, _ msläiss ?,n Mk-roilvodiMisv

soll meßlem Lcl ..... ...... ... k>.-

II. l;^ 7/77^^"^ rom. II. msmaradil. eccles. üecul. XVII.r ^»Ntani ^O- s,»do/ norlr. vroLsr. x>. 514.

sck^' bog äü?' (Sylvius) ein Cardinal, war zu Rom an.»er in s-j'chr geringen und armen eltern gebohren. Er konntebe^ttey ^whre gute Verse machen, " '

Cardinals von Plf

gute ver,e macyen, ließ solches bey ei-d^Sarbj?..,^ Cardinals von Pifa sehen, und prophezeyetete» ue Medicis die Päpstliche Crone. Der Hertzog!Nc

' als er nach Rom kam, Marcello H-!Ulen^nn ihn so lieb / daß er ihn nach Ferrara schickte, unddunsten unterweisen ließ. Nachdem der gedachtetzchsMer dem nahmen Pii iv. den Papstl^m stuh be-^>ig,^ er thu nach Rom kommen, gab ihm emegute be.und trug ihm bey seinem Nepoten, dem Cardmaldie ausfertigung der Latemsschen bneft auf.ward er in dem Römischen Lollsgw kroksssor 1 u-

ne?, dgst^orum. hieraufXscror

, bgx""orum, hieraufLsewr, und lehrte mit solchem

hötxs ssiV Pd er die rede pro III. ULrcello zu erklären an-lj^.^

^Äsi,»^sdinale, ohne die andere menge leuthe, sich als zur/ ' Plus v. ernennte ihn zum Sscrsmrw des hei-

«.^welche stelle e ..

ieÄ ihm sss)e stelle er 2;. jähr verwaltete. Gregoriuslin/^II ma^.,^hum, an, welches er aber ausschlug.

ichL.

üz; lM, 7">rv alters starb. Er hinterließ unterschiedene

no kusrorum estucLtionL ; cls OblLuritiws 80-/ivv 7 ^lil; cle 8uLLslIions Lpostolie.a ; äs 8r^Io Lc-beers. 7 clonscribenclu LLLlsstwilLit dilkoriu; cls Vri-.7^8 <>: ' t.ULuknmonL8 in XketoricAN iiristoreli8 L in

?sN7tt verse und noch andere fachen. Man sagt,

»llb ^Sestrt^her fertlgkeit geschrieben, daß er nie etwas ww-isiv "s.,-sssüvh Castalion hat sein leben beschrteben,^kphia.7.' 0/, ilc' von seinen orationen heraus gegeben.

^cnn. im Geldrsschen

^vnch'Eanus, (Johannesd ausNtemwegen ^ ^ ^ ward

daselbst wdm Dommwane^orv xchrmecher'

NA UO Henrictz Gravis, semem gcE^^ ^ ^KottcusVßb ^ war ein guter Tktsologus, ^ ,,na in dikl- Velg

« 7 L «»ch« L- >»H«LSKg°wR«r.d°»s« 7. ' ist er an. IC8« aellvrben. Ev yar ru "denen er ewigebtirf^vns iic>!77iws; Pauli Nvlani 0?er ^ ^ angefugc '

MZ^M^num, Wypium, und an //h^ans gegeben.L'-bsIn Hrervnymi LMolLrum ä«.

" 0. V. rom. II. p. 28I - „zu d«

ver«mdes, (Johannes) beygenannt va ^ ^ See.l^ /^desten Niederländischen Poelen , war^ yEN^- aVV';n. 7^ armen eitern, die Mmnvmsten warenSem

bvrnahm^A^^irer zunähme war Antonisz, rmch^Evums, zugenannt Jansz, welchen

er aber auf einrathen eines gewissen gelehrten manns, der sei-nes nahmens zukünftigen rühm vorher sahe, in Antomdes,ver-änderte , und deme den nahmen seiner geburts - stadt beyfügte.Seme mutter war Magdalena Stenaarts. Vier jähre nachseiner geburt zogen seine eltern nach Amsterdam, allwo Auto-indes im neunten jähr seines alters unter Hadriano Junio undJacobs Coccejo den gründ seiner studien legte. Folgends unter-wiese ihn der berühmte lVlLckemsticu8 Abraham äs Graaf inden anfangen der Mathematic. Obschon ihn aber hierauf feineeltern die apothecker-kunst erlernen liessen, so war ihm doch dielust zu der licht-kunst gleichsam angeerbet, denn gleichwie seinvatter sich schon darinn geübet, und verschiedene gute getichte,meistens auf guter freunden ehe-verlöbnissen, verfertiget hatte,also wollte auch Antomdes einen versuch thun, ob ihm die Mu-sen in Verfertigung Lateinischer versen behülflich seyn wurden,daher er Virqilium, Horatium, Ovidium, Statium, undandre fürtrefliche alte Poeten fleißig durchlase, hernach die La-teinische getichte derer besten heutigen Poeten, als HugonisGrotii, beyder Heinsiorum, Sannazarii, rc. mit denselben ver-gliche , und darauf anfieng seine eigene krafften in der Lateini-schen ticht-kunst und Nachahmung gedachter Poeten zu versuchen,darinnen es ihm auch nicht übel gelunge; jedoch wurde erdurch den grossen rühm, dene sich Jost van den Vondel, und vorihm schon der Ritter Petrus Cornelisz Hoofd, durch ihre Hol-ländische getichte zu selbiger zeit erworben hatten, angetrieben,nach ihrem exempel sich auch auf die ticht-kunst in seiner Mut-ter - spräche zu legen, deswegen er anfänglich auf einrathen ge-lehrter männern etliche stücke aus Ovidio, Silio Jtalico, Ho-ratio, und andern alten Poeten, übersetzte, hernach aber ausanlas der in China vorgefallenen revolutionen eine tragödie ver-fertigte , welche seinen wercken unter dem titul überrumpeltesLhina beygefüget ist, und die abgedachtem Vondel, welcherdamals just auch an seiner Chinesischen tragödie, Zunchingenannt, arbeitete, so wohl gefiele, daß er ein stück daraus ab-borgte, und seinem getichte einverleibte. Kurtz hernach kamenunterschiedene trefliche stücke von diesem jungen Poeten an daslicht, als die bündnis des Rönigs in Dänemarck und dervereinigten Niederlanden; die niederlag der Türcken,und viele andre. Hierauf folgte an. 1667. ein in etlichen hun.dert versen bestehendes geticht auf den zwischen Engelland undHolland geschlossenen frieden, welches betitelt ist: Die ange-fesselte Lellorm, und das so schön und fürtreflich, daß dermehrerwehnte berühmte Vondel selbst gestünde, er wollte sichnicht schämen seinen nahmen darunter zu setzen. An. 1671.gab Antomdes, da er kaum das alter von 24. jähren erreichethatte, das lob des Zustroms (das istder stadt Amsterdam,welche an dem Astrom liegt) in vier büchern heraus, welcheswerck wegen seiner fürtreflichkeit von jederman zum höchsten be-wundert , und für ein meister - stück gehalten ward, daher esauch das glück hatte nicht nur von Vondel, sondern auch vonConstantino Hugenio, Theodorico Buisero, Joh. Six, Joach.Oudaan, Petro Francio, Johanne Vollenhove, Casp. Brandtund andern mit rhren schönen lob-getichten, die zu ansang deswercks zu sehen sind, beehret zu werden. Es erwarb sich auchAntomdes dardurch die Hochachtung und freundschafft vielerhoher und fürnehmer Personen, insonderheit Dietrichs Buiser,Herrns von Heeraartsheiningen, und damals Deputirtens indem Admtralitäts-Lollszic,, welcher ihn nicht nur in den standsetzte zu Utrecht seine studien fortzusetzen, bis er allda die vo-ötor - würde in der Artzney erlangte, sondern ihm auch kurtzhernach das einträgliche amt eines 8scre«Ärii der Admiralitätvon der Maas zuwege brachte. An. 1678. verehlichte er sichmit Susanna Bormans, eines Predigers tochter, welche nachseinem selbst eigenen zeugnis auch eine Poetin war. Auf diesenpoetischen Heurath nun verfertigte der berühmte Petrus Fran-cius ein Lateinisches geticht, das den getichten der allerältestenPoeten so vollkommen ähnlich ist, als wenn es ihm der Ovidiusselbst in die feder dictirt hätte, welches wir auch um seiner un-gemeineu artigkeit willen hieher setzen:

Lsllioxen LalLvo corchmgere kliosbo,

Lr vstsm vati nsökeie gauäst llvmsn.ssotters, cochugio guiä non cherübis sb iüc> ?

(JuLnts koemruin mox oriwra 1 e§s 8 ?

Dotibu 8 inZenü xatrem li ii 1 iu 8 ssguat,

(Juot n 3 tc> 8 , vscs 8 tor äsdir iüs corus.

Lotidu 8 inZenü rskersr li klia rnatreni,

<Juoc nstLS, V 3 tes tot äsbit ilis toru 8 .

Lltsrs kisriä 88 , xroles äsbit Liters klissbum,ksrnsssum. rskerst inZsnioss äomu 8 .

Lt vc >8 Lterno sosiati koeäers 3 MLNte 8 ,llmun qun 8 lkuäium junxit L rimis smor,

Vivite teliLS 8 , L plurs 8 reääits kit«bo 8 ,

Lt vlure 8 olim reääits ?isriäs 8 .

Nach seiner verheurathung gab er wenig mehr an das licht; erhatte zwar in der vorrede semes Mroms versprochen, auchwürcklich unternommen, das leben des H. Apostels Pauli ineinem helden-geticht zu beschreiben, und m 12. buchern herauszu geben, es ist aber solches memal gantz zum vorsthein gekom-men , indem er durch ferne geschaffte, und letztlich gar durch dentob an Vollendung desselben verhindert worden, denn an 1684wurde er mit einem starcken husten und blutspeyen anaeariffemdarauf ein fieber und eine gro„e entzundung in dem hals erföchte,daran er den 18. stpt. gemeldten jahrs in dem blnst ftinefl alters

4 ohne