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flössen worden, und darauf eine neue absonderliche lehre ange-fangen , wtewol er selbige vielmehr von einer jungen weibs-per-son, Philumenen , von der er vorgab, daß sie von dem H. Gei-fle getrieben wäre, gefastet gehabt. Er glaubte diesem nach zwar2. götter, darunter er jedoch nur einen vor den vornehmsten aus-gab , von dem auch der andere böse gemacht sey, welcher die weiterschaffen; verwarf das gesetz und die Propheten, eignete Chri-sto einen aus der luft gebildeten leib zu, den er bey seiner Him-melfahrt in alle ekementen wiederum vertheilet und abgelegt hät-te , läugnete auch die auferstehung der leider. luor.
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Icr. c. ;o. zi. L«/eb. lid. III. bitt. eccl. L. iZ. L«ro». sn. O.146.äe HcereliarLb. leöt. II. c. 8-
Apelles, ein vortreflicher tragödien-spieler, hatte sich beydem Kayser Caligula durch schändliche wege in grosse gunst ge-setzet, wurde aber hernach ein comödiant / und erhielt zugleichdie vorige Kayferltche gnade, dergestalt, daß ihn Caligula zuseinem Rath machte, damit er ihn auch öffentlich bey sich habenkonnte. Als ihn aber einsmals der Kayser bey der säule Jovisfragte, welcher unter beyden, Jupiter oder Caligula, der grö-fle wäre, und Apelles nicht alsobald darauf antwortete, wie esder Kayser verlangte, ließ er ihn aufs grausamste prügeln, undgar in ketten schließen. Lslix. c.Dr», lib. I.XIX.
, leZst. sä Lsj. La?le.
* Apelles, war des Phklippi, Königs in Macedonien, vonAntigono bestätigter Vormund, und stund bey Philippo in sogrossen gnaden, daß er ihn nach erlangter majorennität zu sei-nem misnon und geheimen Rath machte. excsrpt.
XI.IV. ;. XI.VI. I. Welches glück und ansehen er sehr miß-brauchte , indem er auf allerhand Mittel sonne, durch welche erdie übrigen Griechen mit denen Thessaliern in gleiche umständesetzte, daß, ob sie gleich ihre eigene gesetze hätten, doch eben sowol, als alle andre Macedonier, befehle von denen Grossen desHofes annehmen müßten. Gab dannenhero denen Macedoniernerlaubnis, die Griechen aus denen quartieren zu treiben, ihnendie gemachte beute mit gemalt zu nehmen, ließ sie auch nach be-lieben , ohne erhebliche Ursachen peitschen; diejenigen, welchesich darüber beschwerten, oder andre, so denen Griechen,wenn sie gepeitschet wurden, zu hülffe kamen, steckte er selber«in, und Hoffete durch so unbilliges verfahren dieses zu würcken,daß die Griechen alles gutwillig ertrugen, es möchte der Königmit ihnen vornehmen, was er wollte. Welche proceduren aberetlichen jungen Griechen nicht anstunden, deswegen sich zu Ara-1o, einem von Philippi vertrautesten Ministern machten , undsich über Apellem nicht wenig beschwereten, welches Aratusauch sogleich dem König Philippo vortrug, der den Apellemdeswegen übel anließ, und dergleichen verfahren fernerweit ein-zustellen befahl. kilkor. IV. 76. Nichts destoweniger
fuhr er immerfort, und suchte sonderlich die, bey dem Königangeschriebene familie derer ltrsrorum zu stürtzen;
IV. 82. verleumdete sie dahero bey aller gelegenheit beym Kö-nig , und gab ihnen schuld, daß sie Ursache wären, warum esdie Elei nicht mit denen Macedoniern und dem Könige halten,vhngeachtet er ihnen die billigsten Vorschläge gethan, viel lieberaber in beständiger freundschafft mit denen Aetoliern bleibenwollten, biü. IV. 84. welches Philippus auch glaubte,
und die örstos vor sich kommen liesse, in deren gegenwart Apel-les das ihnen schuld gegebene aussagen sollte,, welcher auch beyseinen Worten verblieb, dahero sich auch der König entschloß, eineVersammlung der Griechen zu beruffen z.und, nach vorgetrage-ner fache, wiedrum in Macedonien zurück zu kehren. In wel-chem Vorsatz Aratus den König erhielt, und ihm rieth, daß ervor allen dingen diejenigen über das befragte, was Apelles aus-gesaget , und auf welche er sich beruffen hätte, die darum wis-sen sollten, lAem IV. 8z. welchen Vorschlag der König annahm, -und in der fache scharsse Untersuchung hielt, auch etliche tagevor der Versammlung Apellem noch einmal vor sich kommen ließ,welcher aber von seiner aussage keinen beweis darbringen konnte,und daher verursachte, daß der König ein grosses vorn credit,in welchem er bey ihm gestanden, fallen ließ. iv. 86.Als nun Apelles wohl merckte, daß er beym Könige wenig, diefamilie aber derer lirswrum desto mehr gelte, suchte er solchesLurch eine mit Leontio und Megalea angesponnene zusammen-verschwörung an dein Könige, welcher in dem kriege wider dieAetolier, Lacedämonier und Elienser begriffen war, zu rä-chen ; begab sich dannenhero, unter allerhand verwände, nachChalcis, und suchte daselbst dem Könige alle zufuhr zu beschnei-den ; /ÄE v. 2. welcher anschlag aber übel ablief, indem diefache verrathen, und die zusammen-verschwornen zu gerechterstrafe gezogen wurden. V. 16. Unterdessen ordnete Apel-les zu Chalcide alles nach seinem belieben an , alle berichte mu-sten von denen Magistrats-personen durch gantz Macedonienund Thessalien an ihn eingerichtet werden, darüber er nach-mals willkührlich erkannte; qieng auch dem, durch seine mitge-zogene conjuration verunglückten, Leontio zu hulffe, und nach-dem er zu Corinthus mit gröster pracht seinen einzug gehalten,wollte er, ohne sich anmelden zu lassen, sogleich vor den Ko-Mg, wurde aber wiedrum abgewiesen, und muste, nachdemee M von allen verlassen sahe, mit weniger bedienung in sein^ kehren. Er wurde zwar kurtz darnach, als mansich darüber berathschlaget, zur audientz gelassen, nicht aber
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bey angestelltem banquet zur tafel gezogen.
Philippus mit denen Aetoliern in tractaten wegen eme»' Mdes stund, so stiftete unter der Hand Apelles dre Aew's „bei
daß sie den krieg mit Philipps fortsetzen sollten, »
verrathen wurde; worauf der Konig sogleich Apeuewnenfohn, nebst seinen bey sich habenden lieblmge»/nach Corinthus bringen ließ, allwo sie allzusamrnen rmo - Mgestorben. V. 28. Es ist auch noch zu mercken,^ ge->lippus den Apellem mit Philvcle nach Rom in GeMNschicket. HrÄ,, XI.. 20. L 54. leg. ballig
* Apelles von Apella , so viel als rccmiws, oder n Mein Romer, welcher die Christliche religion angenomM h^ iApostel Paulus nennet ihn , öE.XVI. 10. einenChristo , und lässet ihn unterwandern grüßen. M
- ." unccr unvcrn grünn». v-r-,
zehlen ihn unter die 72. junger Christi, und machen Mden zu einem Bischofs zu Heraclea. Sein gedachM'^ Eden ;i. oct. In den Römischen märtyrer-buchern ,man ihn unterm 22. april und io. nov. nebst dem ^tE Vaeal. cstsl. 8snÄ. VI. Ivo.
* St. Apelles, ein eisen-schmied in Egypten, von dAMe-let wird, daß er einst dem teusel, der ihm bey semA > Mnarbeit in gestalt einer jungen und schönen weibs-peri ^ sMnen, das gluende eisen ins gesteht geschlagen, »no Ezeit an ein Christlicher bekenner worden, auch das jssp »>'nachgehends mit blossen Händen ohne Verletzung am
nen. Er soll sich darauf in die wüste begeben, «no ^ vntags speise zu sich genommen haben. Es werdenschiedene wunder nachgerühmet, doch ist unbekarnn,ein tag ihm zu seinem andencken ausgesetzet seye-^liilk.SLLl. VI. 28. a- Lsts!. üsndt.
Apellicon, ein bürgerzu Athen, der ums W jtzpiinARom 6; 8. lebte, und eine ansehnliche bidliothe« s MB „brachte, nicht sowol aus liebe zur gelehrsamkeit, als 0^zu haben , daß er viel bücher besitze. Er kaufte »nr hEAristotelis bücher um einen hohen preis, welche v ^von bannen nach Rom abführen ließ. , nv-le, in tvrarmion. lir. L.
* 2lpen, ein schloß und dorf in der GrafschaO/^VshEg.4. meilen von der stadt Oldenburg. Das schloß M hM"stigt, mit gräben und wällen umgeben, und hat g»Schneiders beschreibung des alten Sachsenlandes,
Apenbura, eine stadt und schloß in der alten Di pBdenburg, zivrschen Soltwedel und Gardeleben, ^Schulenburg als ein alter sitz gehörig. NA
Apenburg, eine uralte adeliche familie M derdenburg, welche an. 926. nebst andern adelichen I § vÄMilMarck gekommen , nachdem die Wenden daran ^worden. Es scheinet auch , daß sie das E." mv EMeApenburg in der alten Marck zwischen Gardeleben'del gelegen zu ihrem sitz erbauet. MicraliuS zehnunter dre vornehmsten in Pommern, allwo sie'' nihre güther hat, und führet Casparn von Apenbmv^^zlNdem Pommerischen Hertzoge Bogislao X. auf oc» ^
ligen grabe gewesen, Marck. chron. k- > ,-^c ^
^Apenninus , ein groß gebürge^in Jtaßen^'E B'A ^
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, als er entfliehen wollen, von biesiv ssMund von ihm mit eigener handeriloch .
»römisch-n ^«äneruffen . vap -
zum Römischen Kayser äusgeruistn ^die prophezeyung eines gewissen^ m,8 ^
p^vpz,eze»)ung cmcs gr>v»i,l» 7'4 re-
mis , wenn er ein gefährlich wild schwem elN E-eyl-eÄ,,Kayser werden sollte. Sonsten w<wen dre^gxossn hei Ahtburger-gefchlecht zu Rom; wiewol M^nmasset^AAivssAren sich fast jederman unter den Kavstrn anm ^^sos MBA,alte und berühinte nahmen anzunehmen, U alten
find,daß dieser Arrius Aper,aus eben demte^