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ansehen konnte, begab sich aber von dar nach Antiochia in einezelte, woselbst er ein strenges leben führte, und jedermann, werzu ihm kam, unterrichtete. Er hatte einen gewissen mann,derihm sein vrodt brachte, und nahm sonst von niemand nichts an.In der Valentinischen Verfolgung bewiese er seine standhafftig-keit, mästen er die Wahrheit öffentlich wider die Arianer verthei-digte , deswegen aber viel ungemach erdulden muste: Wiewolseine hässer allezeit von GOtt gestrafet worden. Er trieb durchdas weyhwasser die Heuschrecken von dem felde; that andre wun-der mehr, und starb zu Antiochia zu ende des IV. Iseculi. Seinleben hat Theodoretus in kbilmbeo IV. rz. 24. beschrieben.Sein andencken aber wird den 7. april gefeyret.
Aphrodisium, eine stadt in Africa, siehe Africa.
Avhrodisium, anjetzo Apodisia genannt, eine stadt inCarien, hatte vormals ein Bißthum, so unter Stauropolisgehörte, ist aber heut zu tage fast gäntzlich verwüstet. Es istder geburts-ort Alexandri Aphrodisii und anderer berühmtenleuthe. IVo/E. lib. V. c. 2.
Aphrodisium, eine stadt in Cypern, 24. meilen von Sa-kamine, gegen Mitternacht gelegen; jetzo ist nur ein kleiner fleckendavon noch übrig.
Aphrodisium, oder Lapo äs Vsisns, ein vorgebürge imMittelländischen meere, nicht weit von Roses in Catalonien.Einige vermengen es mit demselben orte, welcher bey den Al-ten körn Veneri8 genennet worden. in llitpan.
Aphrodisius, ein EgYPtier, soll des Apostels Petri jüngerund hernach Bisch off. zu Äourges gewesen seyn , wie Volater-ranus vorgiebt. Allein die fach hat gar schlechten gründ; wienicht minder auch, was etliche glauben, daß Christus auf sei-ner flucht nach Egypten in seinem Hause zu Cairo 2. jähr ver-borgen gewesen.
. * Aphrodisius, (Scribonius) war des Orbilii knecht undschüler, und wurde von der Scribonia, Augusti ersten gemah-lin erkauft und frey gelassen, hat zu denen zeiten Verrii geleh-ret; dessen bücher äs Ortbo^pbiz er von neuem durchgesehen,und darinnen die lluäm und aufführung des Verrii nicht wenigdurchgenommen. äs illuilr. Orümmsr. 19.
Aphrodite, ist die göttin Venus, also genannt von --Ptz-e,meer-schaum, weil sie , der Poeten fabeln nach, aus demschäume des meeres entsprossen seyn soll. Daher wird ihr festLxbroäisiÄ genannt. TlkHvd. öcc.
siehe MLEIlkMOH
Aphthonrus , von Antiochien, ein Sophist und Redner,lebte im II. üsLulo , schrieb kroMMNÄlin-ttÄ , d. i. pr^exeici-tÄlnents in stbecoric-lm, welche man noch in schulen braucht,wie auch in ürrsni üerinoZeiüs, <Lc. l>Ärä«i. lln-
chrop. Ab. XIII. in cbron. Lc.
AphVle oder Aphytis , eine stadt in Thracier,, nicht fer-ne von Pallene, war wegen des Apollinis tempels , der sichdaselbst durch oracul hören ließ, berühmt. Die einwohnerhielten auch den Ammonifchen Jupiter in grossen ehren, weilselbiger dem Lyfandro, als er diesen ort belagerte, des nachtssoll erschienen seyn, und ihn von seinem vornehmen abgemahnthaben.
* Apiano, lat. üppEum, eine kleine stadt im HertzogthumMayland, zwischen denen,beyden flüssen Sevese und Olona,dem Grafen äel Rio gehörig.
Apianus, (Petrus) war im amt Leißnick in Meisten an.149;. gebohren, und hieß eigentlich Bienewitz oder Benne-witz, nahm aber davor den nahmen Apianus an.' Er wurdean. 1524. kroksilor Nütbeleos zu Jngolstadt, und blieb da-selbst , ob man ihm gleich zu Leipzig, Tübingen, Wien, Pa-Vua und Ferrara mehrere besoldungen anbot. Carolus V. un-terredete sich nicht nur mit ihm zum öfter», sondern beschenckte'ihn auch reichlich, und erhob ihn an. 1541. nebst seinen brü-dern in den Ädel-ftand. Er starb den 21. apr. an. Manhat von ihm LofnioZrMbiLrn; Leogrsxkissm inüruÄionsm,oder Mronomisum Lketsreum; tzuLärsntsm univsrlslem undLstronomicum Inürunienwm, welche wercke er gedachtem Kay-ser dediciret hat; Über diß ist auch von ihme und seinem colle-aen Barthol. Amantio von Landsperg gebürtig, mit grossemfleiß aesammlet und ediret worden erne Collectiv» alter Jn-scriptionen, welche an. 1; ,4. zu Jngolstadt gedruckt , undbeydes die erste war, so von dieser art m Teutschland ausge-gangen, und noch dazu viel vollkommener, als was vorherm Italien ans licht kommen war. Wobey gleichwolen nichtzu läugnen, aber auch in ansehung der zeiten leicht zu entschul-digen ist, daß einige falsche und neu-ertichtete stem-schrlftenfür alte und ächte eingebracht werden. Meist land-undverg-chron. p. ;;o. k. III. xrolop. k. I.
Icon. vit. kbll. äs lcient. msrlism. *
Apianus, (Philipp) ein söhn des jetztgedachten Petri ,ward zu Jngolstadt den 14. stpt. an. i;;i. gebühren, und brach-te es in den üuäiis, sonderlich in der Mathematik, sehr weit.An. 1549. Mag er nach Straßburg, besuchte im folgenden jäh-re die berühmtesten Universitäten m Frankreich, und als feinvatter an 1^2. starb , folgte er ihm in der krokestione Na-tkelsos zu jngolstadt. Weil er aber von keiner guten leibes-' legte er sich auf die Artzney- künst, thatdeshalben an. 1557. eine reise nach Italien, und hörte die be-
- " ' .«.4
rühmtesten Nsäico« daselbst. An. i;64. gieng er s
Italien, und wurde zu Bononien .voAor lneäicm»von da wieder nach Hause kam, gab er -V.
schreibung von Bayern heraus, wovor er von Av cktzoge zu Bayern, 2500. ducaten bekommen, evlru .E(^tractat äs Ambris, und verfertigte noch andere Iw " «noch nicht gedruckt sind. Als er sich aber an. ' L'iUI»rischen religion bekannte, muste er Jngolstadtgab sich also nach Wien, allwo ihn Mapimilianus w 1^pfieng. Er hielt sich ;. monat daselbst auf, würdki okell'or Nstbeleos zu Tübingen , und starb an. 'vit. kbil. cbeati. n dil>
Apiarius, ein Priester bey der Archen zu S/cca m < cward unterschiedlicher übelthaten halber angeklagt, u»Provincial-Bischöffen ums jähr 417. verdammt, vaber an den Papst Zosimum, weicher Gesandt" fschickte,sich der sach.recht zu erkundigen; daher ^ Wp>i Ml
lauftigkeit gediehe, daß dieser streit erst unter dew p^chllt
stino geendiget, und Apiarius vieler groben nm ^wurde. 419 . feil. ^ iM.
ülpicata, des Sejani zu Rom ehe-ftau, warjähr vor seinem falle verftossen, und deshalben we» W ^del ihres mannes gäntzlich ausser verdacht geyanc ^ waber die cörper ihrer Ander auf die Gemvnische WA Wgerichts-platz war, geworffen fahe, begehrte sieleben; sandtederowegenanTiberiumeine stmm' ppm 4ihme alle heinilichkeiten wegen des Drusi tod,verrätherey der jungen Livia, seiner stauen, w -seinem willen gebraucht hatte, des Artzteseunuchen Lygdi schelmerey umkommen war,. oiv
also die raache an ihrer mit-buhlerin ihrem eigcm ^
zog. 7 ac. -mriLl. lib. IV. .z
* Apice, ^plLium, ein fleckm des Königrck/Mpt^/in dem Principato olrm,zwey meilen von der st^net.^gen morgen zu gelegen.Er ist sehr schlecht bcywov^ . §e> ^Apicius, es haben zu Rom dieses ^
welche wegen ihrer schwelgerey beruffen sind,,stoveränderung der Republick, der andere unter AW r>ecberio, der dritte unter Trajano. Der mittlere uteste, von dem ein eigener artickul folget. Mst» ör- -tutractat äs ks Lulinsri», unter dem titul A- 0 ^ xE'lkpisü, welcher, wie etliche dafür halten, von diest' Ech,.cüs unterschieden ist. Der ältere Apicius hat now' M ^der Röm. Republick gelebet, und ist schuld geE'^ o^atilius um das jähr 660 . ins elend verjagt worden. ,xje^ schhat die kunst gewust, die austern frisch zu erhalten ^den Kayser Trajanum, der an den Parthische" Aal sAc».de lag, mit frischen austern versehen. Apic".
Unbill wird von einigen dem letzter« Apw A ° gilt ll?'
Voßius aber meynet, das buch heisse Ap^M ^ w
rbor M. Cälius oder Cäcilius. Ab. I- tiVIX. c. 19 . L lib. X. c. 48 . consol. aä w»
tltben. ^ N
, * Apicius, (M. Gabius) lebte unterrio, und machte sich sonderlich durch seine schwe r M .findnng allerhand arten von selbiger, sehr bechss^luE^jii Nvon der leber derer Barmen ein saltziges E^ die Um ü^n. X. IX. 17 . und mit trockenen feige" ^-,^>11Masten wüste. /^-M VIII. ;i. Jngleichen wfbeigen Eser liebhaber von cameel-füssen, kämmen von Kpfau-und nachtigal-zungen. ^
diesem sind auch die kAssMT LxisianX; A
Lonäimenm Lpiclsnn. 7 V^«Ka«r« , bd- " , oecic- M',erwehnet eben dieser autbor äs ?Mo.v? .,gen^,^,eine gantze secte von köchen von diesem Ap^Aici v
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Coz/F^rucs praLÄ^wte, und 11. jähr lang w M le/Wrst^, ^eui-e c'E^e- Hierauf wurde er ern wA ^von Su/tzb^^on-m, und an. 1697. Ferd-Rfa^eUnd zu ^ nachdem er an. 1694.nach 9u,^02. wuche-N/Ae Societät aufgenommen
elltdorfderuK-n ^ küMolos/T und LdnviF^ ^
welche iimeiwi- er mit eimr A.Mi'
erneu tracm^ §v starb an. 170). den -S,oAcls Nf^ wie auch M. -