Band 
Erster Theil. A - Be.
Seite
479
JPEG-Download
 

a p L

api apo

479

Slgmund Jacob) ein söhn des vorhergehenden,Mdvrf r, duck den 7. jun. an. 169;. gebohren. Nachdem er zu> Mer-,w'.L^ud seines studirens gelegt, und an 171z

erlangt, hielt er sich "eim zeitlang in Jena auf,er. ,.cc stdann an. 1720. InlpLÄor alumnorum zu Altdorf,s> .^ 08 - und Mewpk. kroketlor in dem e^mnatto

' ^gleichen an. 2726. ein Mitglied der ffcacl. Mr.vnd endlich an. 1729. kLÄvr der schule zu St.tH?.Aaunschweig, allwo er auch den 24. mertz an. /7j2.^e>n seinen schriften sind die merckwurdlg-

kroLWium LbiloLpbiW Llwräenlmm; 6 loL-Lä Tvi lmjus ttawin 3LLomnivüäwm; Grammy

^i°ne° D^con rc. Ausser diesen aber hat er auch käLLiolLt,ff-Scl i.,,. ^ oxrlmis üuäüs; Orxncei Lpitto1il8 Lnunares; :! ,'UM, Lvm OrvnTL vim; 8cdv3r/li L^rmmL cvl-^erz seines vattersDilierMtiones ttc^äsmicss, «c.

Äpili 4 ^^' commLNtlltio äs vits odim /txmi.

'eine alte stadt in Italien, in der provintz Apulien,MinNf Sebauet, welcher auch zu gleicher zeit d>e stadt^ auf lande gestiftet hat. Nachdeme diese beyde stadteÄiande^ verwüstet worden, ist daher das spruchwort»^kina'»>/^ch^ iL irlLL, wenn man von einer schlechten>Ivi<?" reden will. lib. III. c. n.

5 "? alte stadtin Italien, welche Lucius Tarquim-^p2^berch und von der daselbst überkommenen ^beute

. -. -- der daselbst

'u m Rom zu bauen angefangen. N-«.

König der Argwer, Jupiters und der NiobeAarv^ Achajen bey )ahr, L. N. 22Z7. A. -

aeMixu»? bestem überlief, er das Königreich an fernen brudernach Egypten, machte sich aüda.unter dem^ Egy^s bekannt, und heurathete die Isis. Er gewohnte, u«? Wr Höflichkeit, da sie vorhin sehr ungeschickt ge-^'lil^Mchdein er sie den wern-bau gelehret, ward er vonWxj^mg erwehlet. Er regierte Mit solcher klugheit undS j'daß sie ihn nach seinem tode als einen gott, unter- aes stiers, verehrten» Dieser stier muste gewisse

die stirne und emt-

dxx

KMke den übrigen leid aber schwach. Auf dem rm«um^adler gezeichnet seyn, und auf der zunge em wffEier ech M) einigen in der feite ein halber mond. DerÄ^,ii>Mon erforderte, daß dieserstrer nicht lange lebenr^Jer Howard selbiger auf eine gewisse zeit bey dembrun-^ti qrvss^ gelobtet, darüber jedermann leid trug- auch

ZrZL Ä L rs« «

ye?M^de,r sehen' die ihme aber auf eine sehr unanstandl-ich M^^mirch entblößt ihre Visiten abzulegen pflegten, ^er-qÄ" die Priester in ein verdeckt schiff, darinnen eineih,?. er Ezrerte cammer vor ihn zubereitet war, und alsogrosser solennität nach Memphls geführt, allwor»?Atl,Wter hauffig zuliefen, um die Wahrheit m gewissenSennes waren vor diesen stier 2. zunmerdeA^ Äderen eines man in das andere gehen konnte;chen ^tine??^ thier seinen gang in die eine oder rn die an-4 ?H«lte» ^ahm, ward es für ein gut oder für ein böses zer-vL .Sie machten auch unterschiedene deutungen,das vorgehaltene futter entweder annahm, oderihn essen wollte. So oft er öffentlich gezerget wurde,Kdve ^nut einer leib.w^ch-

. . vyx">« emer leib-wache uwgchm, .

Uunz^n ^ hergehen,welche ihm zu ehreu allerh ^ über-Kn^'.und zuweilen, als mit emer pN^hen rMr^^Nern sfWtge dinge weissageten , ^>ch"e"mott ^

!^!«viÜw Erboten waren. Eimgehaltm den E hgß

K eE ' andere vor den Nil. Auch sckfewm^

.

^»ckba^Ad ss./^ier gewesen , der zu

einer Hungers - zeit dem

dannenhero sie ihm zur

7^'wL Darnach eir

K «Ls-d-do«»

durch dasige Heyden erreg

erzürnet waren,daß als Theo-

.n ' man" n«? vom Kayser einen allgemeinen tempeli^Ae^vden, ^ untw demselben gewisse holen und gewol-war 'Ae abscheuliche geheimnisse entdecktla^Uq!," Uauet. su ehren ein temvel zu Canope^cn, ^ms allen enden manner und wei-

M i,. fLesuna/n 'Ät wunderlichen geilen Verstellungen ae-

r-

... >cht7,"^en aus^.' . «vgomiaie ocy,en-vlen,t hat sich'^ ^0^ Siehe Petr^ della Vchlle^ lib.

iwäs lüä. L Oür. Qc. 7 . äe nM.

46 . amor. lib. IV. bitt. /Vr».

- still. Üb. XI. c. 10. Lr^ö. lib. II.E.-^III c ' Üb- l- 82wrn.a. 21.

V'der. ärom ^ 07 - voi. LMt-a». in Lncstor.

Te>I ^Könia berm. i. *

V waM ä. Uvn Sicyon im Peloponnes,folgte seinem^ lv qMscheinlich x»L. L. 2047.; wiewol sichss»istc,s es s ^ö,daß dieses Sicyonische Reich^ ?^lus machet, und daher auch d,e-Theil.

fes Königs zeit besser herunter müsse gesetzet werden. Er breiteteseine macht in dem gantzen Corinthischen Ilistmo aus, und wur-de das gantze land von ihm rerra Lpia genannt. Er regierte2;. jähr, und starb L. A. 1962. ll. L. 2022. Ihm folgte seinsöhn Thelrion. in Lorimb. Lc. *

* Apis, des Jasonis söhn,wurde bey den angestellten leichen-

spielen des Azanis von dem Aetolo mit einem wagen über denHaussen und todt gefahren, dahero auch Aetolus die flucht er-greifst» muste, weil des Apidis söhne den tod ihres vatters anihm wollten gerochen wissen» LliLL. Prior. I.

Apitz, ein natürlicher söhn des Landgrafen in Thüringen Al--berti des unartigen, den er mit Cunigunda von Eifenberagezeuget hatte. Er wurde in der taufe Ludwig genennet,und wissen die gefchlcht-schrewer nicht zu melden, woher derApitz entstanden. Als seine Mutter mit dem Landgrafen getrauetworden, soll sie diesen ihren söhn unter ihren rock genommen ha-ben, um ihn damit gleichsam ehlich und ehrlich zu machen; nach-gehends hat ihn der Kayser legitimirt, und mit einem wapcn,darinnen der Thüringische lowe mit einem Helm über das Hauptgestürtzt, bestehen. Landgraf Albrecht wollte ihm Thüringen ver-machen; weil sich aber die Land-Stande darwider setzten, so ver-pfändete er etliche städte, gab das geld diesem seinem söhne, undrichtete vor ihn zu Tenneberg eine Hofstatt an. Er starb an. i;oo.und liegt bey seiner Mutter in der St. Catharinen-kirche vor Eife-nach begraben, orig. 83 X. x. ;94- Spangen bergsMansf. chron. Lairitzens Hist. Palm wald.

* ein ort in Armenien, allwo Noa nebst

denen seinigen nach der sündfluth aus der arch gegangen, undallwo die Armenier ehemals die Überbleibsel gedachter arche auf«gehoben, , gMiy. chst. lib. III.

Apocalyptische Ritter, oder Ritter der Offenbarung <auf Italiänisch LavÄstisri ciell' äxocslille, wurden die Mitglie-der einer gewissen wunderlichen secte genennet, welche sich an.1694. zu Rom hervor gethan. Ihr Oberhaupt, AugustinusGabrino, gebürtig von Brefcia, soll sich einen Fürsten der sie-benden zahl, ingleichen einen Monarchen der H. Dreyfaltigkeithaben nennen lassen. Ihr vorgegebenes absehen sey gewesen,die Catholische kirche wider den Antichrist, welcher in kurtzemangebätet werden wurde, zu beschützen; ihr ordens-siegel habein einem creutzweis über einander gesetzten schwerdt und regi-ments-stock bestanden,in dessen obersten winckel ein stern mit flam-michten stralen, in denübrigen aber die nahmen der enget Ga-briel, Michael und Raphael sich präsentirt; dergleichen creutz seyvon vielen aufden röcken oder mänteln getragen worden;die zahldieser Ritter habe sich schon bis auf 80. erstreckt, welche meh-rentheils handwercks - leuthe gewesen, die sich angewöhnt, beydem Holtz-hauen und andrer Hand-arbeit niemals den degen vonsich zu legen ; sie hätten gelehrt, eine ehe - stau könne auch mitandern manns-personen zu schaffen haben, wofern sie nur gleich-falls dabey ihrem manne die eheliche Pflicht leistete,hingegen stehees einem manne, sonderlich aber einem mitgliede dieses ordens,frey, wenn er seiner frau überdrüßig worden, dieselbe zu lassen,und eine andere zu nehmen, jedoch daß diese letztere von ih-rem oberhaupt nach vorhergegangener beywohnung, voreine reine jungfrau erkannt sey, und was dergleichenungereimte dinge mehr gewesen. Dabey sagt man, daßsie sich absonderlich angelegen seyn lassen, den armen undnothleydenden beyzusprmgen. Als man an. 2694. an demPalm-sonntage in der Peters-kirche zu Rom die smipstonam:wer ist derselbe Rönig der ehren? anstimmte, kam vorge-,meldter Augustinus Gabrino mit entblößtem degen unter dieGeistlichen, und rief mit Heller stimme: ich bin der Rönigder ehren. Man brachte ihn darauf in das narren-haus, undals ein andrer von diesen Offenbarungs-Rittern,welcher von pro-feßion ein holtzhacker war, die obangeführte umstände weit-läufig entdeckt, wurden noch bis)«, andre eingezogen.

Kill. iLbyrintk. p. 14;. 7'k«2e/. mon. untere,

mens. Odk. 1697. Ritter-Ord. vorrede.

* Apocauchus, ein Griech, welcher sich von sehr niedrigemstand bis zu den höchsten Reichs-würden zu Constantinopel, un-ter denen Kaysern Andronico und Cantacuzeno geschwungen hat.Er wäre erstlich nur ein geringer schreibet bey der Rent-cam-mer, allein durch seinen verstand und durch die reichthummen,so er gesammlet hatte, gelangte er dahin, daß er selbsten emrgeeinkünften des Reichs verpachten konnte, und unter Andromcoward er oberster Zoll-einnehmer. Unter Andromco dem grvß-sohn des vorigen kam er so sehr in gunsien, daß er der nächste,an dem Kayser wäre. Doch ist merckwurdrg, daß eben dieserMonarch,welcher ihne so hoch erhaben hatte , chne dennoch nichthoch geachtet, sondern als einen sehr verächtliche»! menschen an-gesehen habe. Avocauchus mißbrauchte aber endlich seinen ge-malt so starck, daß man ihme den großen theil des allgemeinenelendes zuschriebe, und er endlich im jähr iW. von emer schaargefangener erschlagen wurde. In dem Xlll. sXLulo lebte einandrer Apocauchus, der ein Gelehrter wäre, und deme Actua-rius, der berühmte Llsäicus , seine sechs bucher von der weistdie euren zu suhren zugeschrieben hat. sabrlcmö und Lambe-cius haben eine stelle rn der Historie Johanms Cantacuzeni un-recht verstanden, und dahero diese zween Apocauchvs verwech-selt. o-rtE-. und die ubrrge Verfassere der List.

bitt. ttleä. p'ärc. I. P3§. 152.

* Apocleti, so nannten die Aetolier ihren aus ihren Mit-teln erwehlten Rath, welcher dasjenige untersuchte, was zu

Ss 2 ihrem