Band 
Erster Theil. A - Be.
Seite
519
JPEG-Download
 

a r c

NLXI< 7 ^XI 78 , ist der grosse meer-äiis'u,r> ^^, in welchem fast unzehliche insuln zu finden.NttetfiLMl.ä608 XOVl LLEGIl, ein theil von dem^lie vy^Mn Ocean, im nördlichen America, längst der^ Zi^^^-Niederland mit vielen insuln besäet,w ^bjetv?^b, eine stadt ehemals in Italien , in derer Mar-

a r c

519

!

^Lum v^lche Marsyas erbauet, die aber nachmals invnAsvllen „ versuncken. , bitt. rmc. III. 12.

Tkq,,s..uvchjetzo einige wenigS'rtläer-tzwischen denenstäd-» e^7^ und Ortucia zu sehen seyn, wie Holsten. bezeu-

In V Ware ein gefährte und sonderbar geliebter

Pauli. Man haltet dafür, er seye ein BischofsHi ge>vetr.-^ie auch einer der zwey und siebenzig jüngernund seye den 22. mertz gestorben.

M Ag »? ,^wd auch von ihme gemeldet, Va/aA.' IV. 17.. Archj?^"«-vers. 2.

b!« ^Nvrd.n?^ von Tarcnto, ein schüler Pythagorä, der beyM seines lehrmeisters das glück hatte, mit dem le-

o- ^ lmcht davon zu kommen. vit. k^-

Vm , , m kbilokoxb. , acl Liog.

^ Alexander) von Neapel, war Abt unter einer^ vexsskÄ^ Mönche, die sich Olivewnos nennen, unddii^^r /,,?^>les, sonderlich aber von den thaten der Köni-da^chicirtp heiligen Schrift gedacht wird. Dieses letzterejzMls -» ^^r der Königin von Polen Bonna L-fortia, diebliche ve»6 vt lebte, und erhielt davor auf lebenslang einesetzet,k»"-vvn ;oo. thalern. Er ist 120. fahr alt worden,tzl^rchjg."'^as jähr i6;o. ö^/e.

»°^»v k' lst em dorf Asiens in Syrien, unten an dem bergttz.s' Cs m Sventzen des Beglerbeglic von Damascus gele-«Ile vy/^uder allda nichts als die Überbleibsel der stadt Arcä,e«,?üe. Uen eine Bischöffliche stadt wäre, und unter Edessa* zwischen Tortosa und Tripoli.

^ "Vchif ^oles geograxb. L cbronol.

tKvge ^Wgogus, ist das Haupt oder der Vorsteher einerge, e^uqq'o^" der H.Schrift wird dreyer dergleichen Häuptern' . darjnss/v Meldung gethan; deren amt wäre alles dasjeni-das ,!." beobachtet werden sollte, in rechtem stand zu er-

le Metz auszulegen, die gcbater zu verrichten rc. Derefi^lrus, dessen tochter Christus der HErr auferweck-lkMy, j.c 22. Der andre war derjenige, welcher IEsumdr^beseff"Mte, weilen er ein schon seit achtzehen jähren vomtkk f°lck Weib an einem sabbath geheilet hatte; auch zuUv^ll: IM: Es sind sechs tage, darinnen man arbei-Ujch.'u denselbigen kommet und lasset euch heilen,sabbath - tag, XIII. 14. Der drittesr^h»'.und wäre das Oberhaupt der L-ynagogen zuMAntzx^lcher sich durch die predigten des H. Pauli samtM>> / und einer grossen anzahl Cvrinthier, be-

«bsichlamtallen tauftn liesse, XVIII. 8 . Es>des"^e„ aus dem XIII. cap. der Apostel Geschieht, v. r;.^be?a vtzte^ Synagog unterschiedliche Archisynagvgi ge-»ssA ahne zweifel einer für den Präsidenten, oder

» kssg» ^'chm worden ist.l)e„ Atchy ^ , siehe Baukunst.

fi.^ud drey kleine insuln auf dem ssroblpelago, ze-Ist» ^'v - lud - ost von Patmos, und vier Meilen sud - sud->vkj^vhh„"wvs gelegen. Sie sind von Griechischen Einsied-Mai.v die >>,'"ab werden eine grosse anzahl gelssen daraufge-.Eda» ° Xsa vorbey reisenden verkauft; und. wird das

k°»,'!Mistä'^geld zum unterhalt des klosters St. Johannis<>bee'/'ch Patmos aufgewandt. Man kan allda sehrU>, vst , und sind daselbst drey canäle; wann man"ch a„^chmmt, so findet man einen kleinen sand-banck,^äle^ssem o,.M wuß; und ist sehr nothwendig-, daß manM^trift °v.ves bleywurfs bedienet. Was die andern zweyM ^ gestad, und findet man bey der

^>»d M schu>,Molchen pvrt, allwo das Wasser von sechs,zehen^ Wa„ Ut, welches alsdann sich allezeit verringert.

k welches alsdann sich allezeit verringert.

^si qch.^urch ej° fi-llbort ein schiff in sicherheit setzen, obwolen^»Ä^cht ja 'Mlnochancker, solches in ruhe zubehalten,äv M versus. Man kan aber allda das schiff mit keinem süs-

pp'c. äu I.LVLM.

lveicks» il 'vurden bey den Atheniensern neun Re-l,^v odp> ^tadt-Obrigkeit bestund, genannt: der

u^ gebiet)!, .^vn titul als König ; der zweyte als Hr-n üvt " H,k>ie M dritte ward koiemarcbus oder Feld-K ber>,^^ Kvuj^'^stchs Ibelmorkerse, oder Gesetz-geber ge-

itzi I vbeiq -,1 ^0 krieas Mlen 1 ber t^oiemarLNus harre vte ober-dreySm^vhen, und die Ikelwotketse machten mirst,,: ee ^.-Uor Solvws Regenten die gesetze und VerordnungenjMe. Mech aber ^tten wurden sie durch stimmen erweh-liG^atK Mn soE vathsam, daß die wähl durchs loos ge-besten, unü^Ealt ernennet waren, musten sich vor'^hre Mn lasse» ihres lebens, Handels und geschick-°"rdjg ufis s-varaus denn geurtheilet ward, ob siewylg waren; worzu letzlich die allgemei-

ne beystimmung des volcks in einer general - Versammlung kam.Meursius hat einen eignen tractat äs ssrebomibus sstbenisnhumgeschrieben. Von denen, so dieses amt trugen, haben die Alhe-nienser gepflegt, ihre jähre zu zehlen, wie hernach die Römer vonden Oo»5uiibu8; sonderlich nachdeme sie geordnet,daß dieses amtnur ein jähr lang dauren sollte, da es vbrher erstlich auf lebens-lang , hernach eine zeit von zehen jähren gewähret.

L?chV. *

IIOI, waren ketzer im II. iTLulo, die nach artder Valentlmaner gewissen tlrcbomibus oder Ertz-Engeln, de-ren mutier sie Motomam nennten, die schöpfung der Welt züeig-neten. Sle laugneten dre auferstehung des fleisches, und gaben

vor, die menschen konnten selig werden, wenn sie nur einiges er-kanntms von GOtt hatten, welches denn unter dieser secte zuallerhand lästern anlas gab. Über das gaben sie für, daß derGott Sabaoth eine grausame tyranney im Himmel verübte,und daß selbiger den teufet gezeuget, davon Abel und Cain durchdie Evam an die welt gebracht worden. Diese ihre irrthümmerwollten sie aus unterschiedlichen buchern , so sie mit sich schlepp-ten, und die offenbarung der Propheten nennten, beweisen. L-/-

bs:r. 40. b-ercl. ö^orr. c?o,ie«,«.

Archytas , von Tarent, ein Pythagoräischer kiuiosopkus,welcher in der XLIII. Olymx. ums jähr ^46. nach erbauungder stadt Rom, ss. N.; ;?6. geledel. Er war ein lehrmeisterPlatonis, und soll siebenmal in seinem vatterlande das regimentverwaltet haben, wie ihn denn auch Cicero ohne bedencken indie zahl rechtschaffener Weisen setzet. Sonderlich rühmet mauseine Mäßigung im zorn. Denn nachdem er zu Metapont derPhilosophie obgelegen, und nach seiner zurückkunft befunden,daß der bauer, dem er seine ländereyen anvertrauet, alles einge-hen und verderben lassen, soll er sich nur dieser Worte gegen ihnbedienet haben: Ich wollte dich gewiß gut abstrafen, wenn ichnicht zornig wäre. Seine schritten haben nicht auf die Nach-welt gedauret, welche aber Fabricius anführt. Denn dasieni-ge werck, so unter seinem nahmen vorhanden, und von den ze-hen prädicamenten handelt, ist keine ächte geburt von ihm, son-dern von einem weit jüngern keripsterico ihm untergeschobenworden. Aristoteles soll drey bücher von des Archytä Philoso,phie geschrieben haben. In der NaGess hatte er sich auch um-gesehen , und soll unter andern den cwbum zu verdoppeln erfun-den, und eine fliegende taube von holtz gemacht haben. Es sindnoch andere dieses nahmens gewesen, als Archytas von Mity-lene, ein Nulicus, dessen Athenaus , Laertius und HesychiuSgedencken; Archytas ein Poete, welcher exigrLmmsta geschrie-ben , und ein andrer, der vom land - und ackerbau-wesen etwasaufgesetzt, die man also mit jenem nicht zu verwechseln hat.Sein blldnis ist in dem viogsne VriLrtio eäü. ÄlenAgii p. 540.und Gronovs Hielsur. Slwiguit. OrLC-ir. tom. II. lad. 49. zufinden. cls iMncilw. bibl.

6r!LL. lib. II. c. iz. kiü. kkil. p. 820. eä. hipss

Lei/. lib.X. L.2. , sie subtil. Ilb.XVI. äe lcieut.

Älutb. c. iz. 46. L 48. bibl. 6r.

Arcigovina, siehe Arcegovina.

* Arcimboldi, (Antonellus) von May land , war kmto.Notarius sspoüoliiM, und führte in der Academie äs' ssikiäati zuPavia den nahmen lAvertilo, verstund ausser dem sure dasGriechische sehr wohl, und starb an. i;?8. Er hat die meistenoxers Lalilii M. ins Lateinische übersetzt. 6^,»/.

" Arcimboldus, (Joh. Angelus) Ertz-Bischoff zu May.land, war Aloysii, eines dasigen Rathsherrn söhn, und em enckeldes Cardinals Johannis Arcimboldi. Er wurde, nachdem ersich in denen Verschickungen des Mayländischen Ertz - BischoffsBidonis Antonit Arcimboldi, seines Vetters , grossen rühm er-worben , den 20. dec. an. 152;. Bischofs zu Novara, und ver-schaffte diesem Bißthum viele, durch den krieg verlohrne frey-heiten wieder , auch an. 1529. vom Kayser Carolo V. die confir«mation aller Privilegien , worauf er an. izzo. obiges Ertz-Bißthum erhielt, welches ihm Hippolytus unter der bedingungabtrat, daß er dasselbe nach seinem tode wieder bekäme. Erstarb an. iz?;. nachdem er das jähr vorher Lamlogum »Msti-coruiu ediret. LZI-e//. ltlll. laor. rom. IV. x>. 274. L x. 72;.

^^Arcimboldus, (Vido Antonius) ein bruder des Cardi-nals Johannis Arcimboldi, erhielte durch dessen ceßion dasCrk-Bißtbum zu Mayland, den 2;. >an. an. 1488. Er war erstPräsident des Raths-OoUegü daselbst, und wurde ssfaer grossenacstliicklichkeit wegen vom Hertzoge Galeatio an verfchtedeneHo-w abgeschicket. Aus besonderm religions-eifer that er mck^acobo2'rivullio eine reise ins gelobte land. Sonsten hat er bey Ver-wüstung seines Ertz-Stists, indem wahrender zelt der Komg m^»nckrelch, Carolus VIII. aus begrerde nach dem KönigreicheUposts eine armee in Italien führte, und alles,n unruh schte,vstle beschwerlichkeit ausgestanden, und ,st an. 1497. gestorben,

Iml. sscr. tom. IV. P. 272.

Arcissa, oder Arstssa, siehe Van.

* Vrcissevius, ( Ellas) ein Polnischer Edelmann, und

Erb - Herr von Smiglen, war an der kirche daselbst Pre-diger , und hielt es mit denen Lmi - Irimtarüs. Er gaban. I?94. eine prseLtion zu des Socini buch tls selb Lkri-üo Lervawrs heraus. bibl. Litti - 1'rimr.

Tx 4

'Arcisse-