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stand erwehlt, Georg Carln, der ledig gestorben, und GeorgSiegmund Dominier»:, , der eine zeitlang in Kayserl. krtegs-diensten gestanden, und hernach mit Mana Elisabeth vonHauggen sich vermahlet hat. Hoheneck Geneal. der Oester-reichischen Stände, k. I.
Artuafles , König in Armenien, siehe Artavasdes.
*Armrus, (Didacus) in der Grafschafft Momonia in Irr-land gebohren, thäte profeß in dem Dominicaner - orden inSpanien zu Salamanca, allwo er sich so sehr hervor thäte,daß, als er auf der Universität dieser stadt zum voNor ange-nommen wurde, er allda Mit sehr grossem zulauffder schu-lern lange zeit lehrete. Seine Superioren schickten ihne nach-gehends naher Lisabona, allwo er mit gleichem fortgang leh-nte , und den i. hornung an. 1644. starbe. Man versicheret,er habe comment-rrios beynahem über die gantze summe desheiligen Thomä hinterlassen; welches sehr glaubwürdig ist; eswird aber weder von dem ort, wo sie gedruckt worden, noch wosie im manuscript sollen gefunden werden, Meldung gethan., scrixt. orä. kiseä. tom. II.
Artus , eine von den Sorlingischen insuln, Irrland gegenüber gelegen.
Artus, siehe Archurus.
* Artus, (Thom.) gab zu Paris an. 1662. LommuLtionäs 1'bistoirs äes Turcs; und eine Französische Übersetzung 1a-
bulLrum kioxbeticsinm 8everi L I-eonis Imxx. äs Nonsr-cbis Tnrcsrum, heraus.
* Artuse!, (Damianus oder Damasus) ein Spanischer Do-
minicaner-Mönch, gab an. 1572. zu Vallabolid in seinerspräche Noäo äl rerar äs los Vieles kieäicLäores und kro-celüonLrinm mit anmerckungen heraus. serixt. o.
I>. tom. II. p. 2i8- äe sstsl. äs ssrixt.
Domin. bibl. 0 . k. bibl. Hisp.
* Artynia, ist ein in Klein-Asien um die gegend Cyzici und
Miletopolis sich befindender teich, aus deme der fluß Rhinda-cus, vorhin Lycus genannt, fleußt, welcher Asien von Bithy-nien unterscheidet. />/,«,«,, üb. V. c. ;r. Man heist
set ihne auch Aphitus.
*Artyphius, ein söhn Artapani, führete in der armee Xer-xis über die Gardarier und Dadicer das commando.r«, , üb. VII. Dieser Fürst wurde von Artapano getödtet,der nachgehends sich auch wider Artaxerxem zusammen ver-schwörete, welches aber entdeckt wurde, und dem verräther dasleben kostete. Artyphius um solches zu rächen, ergriffe die Waf-fen samt den andern mitverschwornen, und nachdeme er bisauf den letzten bluts-tropfen gestritten, so wurde er endlich ge-tödtet. Ne/ra,.
* Artyphius , ein söhn Megabyzi und Amytis, einer tochterTerxis I. liesse sich schon bey fernes vatters lebzeiten durch sei-ne tapferkeit sehen. Nachgehendes befasse er unterschiedlicheehren-stellen, und als er endlich unter der regierung DariiOchi des Gubernaments überdrüßig wurde, so gäbe er demVorschlag Arsitis, des Königs bruder, welcher eine aufruhr vor-hatte , gehör. Allem ansehen nach hatte er damals ein Gu-vernament in Klein-Asien. Er schlüge die wider ihn geschick-te trouppen zweymal, wurde aber nachgehends auch geschla-gen , und liessen sich die in seinem sold stehende Griechische sol-daten verführen, daß er nicht mehr als drey, Milesier zurückhalten konnte. Eine fo grosse Veränderung nöthigte ihne, de-nen ihme von dem Konig angetragenen bedingen gehör zu ge-ben. Man versicherte zwar ihme das leben zu schencken,hielte aber das versprechen nicht länger, als man zeit vonnö-then hatte Arsitem in die Hände zu bekommen, und gleichwiesie M der aufruhr gefahrten waren, so musten sie einanderauch in der straf gefellschafft leisten, ttess«,.
* Artzburg, lat. ärrburgum, ein flecken nebst einer Ab-tey an der Donau in Bayern, unweit der stadt Ingolstadt.
* Artzen , eine kleine stadt, schloß und amt, zur rechten derHauwe, und unweit der Weser zwischen Hameln und Lemgowim Furstenthum Calenberg. Hierzu gehöret das schloß Für-stenberg , nebst 24. dorfern. Vor diesem soll das schloß Gräfl.Ebersteinisch gewesen seyn; jetzo aber ist es Chur-Hannöverisch.Iunckers anleitung zur Geograph, der mit«, zeit, II. 15.x.557. Schneiders beschreibung des alten Sächsischen landes,
D»8- n;.
Aru, eine stadt und Königreich in Asien, aufder insul Su-matra , liegt in der enge von Malacca, der stadt selbigen nah-mens gegen über.
Aru, eine insul in Asien, sonst Arra genannt, liegt zwischenden Moluckischen insuln und Neu-Guinea, ungefehr 12. Meilenvon dem lande Papos.
* Aru , lat. Lrus, Urontes und Hsrnels, ein kleiner fluß inder Englischen provintz Sussex, welcher in das BritannischeMeer fallet, /.«reo«.
Arva , ein fluß in Savoyen, siehe Arve.
^ -"a, ein schloß in Ober-Ungarn gegen Polen, liegt an
dem flusse Arva, Arava oder Orava, welcher an der Polnischensrentze mtsprinqel, nachgehends schiffreich wird, und beydem Llptauer Comitat in die Waag fällt. Dieses schloß istvon natur und kunst bevestiget, an. 1672. im stpt. von den Mal-
arv
weggelAv!»
contenten erobert, an. 1685. aber ihnen wieder WM ^
worden. Es hat zwar verschiedene Herren, es »
einem vireÄors der gesamten Thurzonischen swl«v ^strikt, und gehören fast alle dörfer und städte rn dem s
ilrire, u„v geuoi«, styl ane vorxcr unvtat, so von ihm und dem flusse Arva den nahmen Mvsnüs hat, dazu. Diese Gespanschasst stEass.7, TmEsien und Mahren, wre auch an den Trentschwer,
Liptauer und Zipser Comitat, und hat einen sehr " ^
ren boden. Die einwohner ziehen ihren besten nutz ^hr vr°Polnischen saltze und aus dem hanbel mit den Ponn. ^ ^ nwird nur von Haber gemacht, jedoch sind sie sehr 8" -
cke und hurtige leuthe. äsc. III-
* Arvad,eine insul, von welcher der Prophet EEje vo» A-n. Meldung thut, wenn er von Tyro rede, -
wenn er von Tyro reve:.
Von und Arvad waren deine ruder-knecht, rc. Au§w vten des Propheten erhellet, daß dieses Arvad mw ^Zidon gelegen, und mit dieser stadt in freundsthEhabe. Man berichtet, daß Arbadi, Arvad, Arwao ^ ^ yä!,als welches alles einerley ist, ein söhn des Canaa> .6 eQe 5 . X. i8. gedacht wird, diesem ort von M ^gegeben, und daß desselben nachkommen denstwrahaben. Die 70. dolmetsche:' haben es durch AradE ^ ^
cket, daher man gar wahrscheinlich schliessest /au iArvad die bey den LeoZraxüis angeführte mftU x-j Mauf welcher die nachkommen des Arbadi oder A/a: >.
der gelassen, und vielleicht auch einen theil des d^M j^helhe liegenden vesten landes eingenommen haben,dieses Reland M kal-LlünL üb. XXVII. zu,voraus setzet, daß die nachkommen des Arbads "den kusten Phoniciens gewöhnet, nach der zeitverlassen, und in gedachte insul gekommen wawXVI. x>. ioy;. feg. gedencket, daß die leuthe dEtsteEASidon gefluchtet oder vertrieben worden. Ungeacv..^ ck. ^,Massen an den Phönicischen grentzen lieget, so hetia ^mehr zu der landfchafft Seleucis, und Strabodaß Aradus gegen Antaradus und Marathus u^ß ^ .pLaodicaa an dem fluß Eleutherus gelegen, welch"cis und Phonicia von einander unterscheidet,dachte orter nach Seleucis gehören. Oon 5 ^ ^
sm. III. i2. Die einwohner derselben legten 1'^ M ^aus die schiff-fahrt, wie sie denn ein eigenes scMÄus Äl> ^welches sie sar-mum nennten. c. Wo
nehmen kan, daß nach angezogenen Worten desleicht geschickteruder-knechle, und der schiff-fahrt^fönen der stadt Tyro überlassen können, zumal ^welches nur 7. llLäi-i im umfange begriffe,.menge feiner einwohner kaum in sich fassen."/- ^»ferner nicht nur gute soldaten zur fee, sonderude gewesen seyn müssen, kan man daher beweist«le örter auf dem vesten lande inne gehabt, Mw he» '"MS'nicht unberührt gelassen, daß sie den Tyrern ^dienste auf ihren mauren als auf den sM „stier Uia a"'Siesollen mit der zeit ein kleines Königreich st"jn^richtet haben, und versichert Curtius üb. IV. daß . zem ^ter ihnen Strabo geheissen, der zu des AleE^ haste D ii>ne ziemliche herrschasst aufdem vesten land Echen Alexander N. bezwungen, jedoch seyd'"..
-rS
einem ziemlichen zustande geblieben, worm«^ Wen/' i,-
halten, da die Mäcedonische Könige, und ^mer jelbiges unter ihre botmäßigkeit ge/rass und
.... ,. x. 109. meldet, hllß^en,
rühmte stadt Antaradus, oder wie sie andere MOrthosias oder Orthofis, heut zu tag Tortosavemehr als ein ziegen-stall von »wen stockwerE
wasser-leitung von dem vesten lande M Eß inGedachter surbor V. 20. berichtet ferner, ^yern ^schen Tripoli nicht nur Zidonier und Tvri^chs Lbs/b. yadier gewöhnet. Endlich meldet auch Bgeha.^ ein s^cXXXII.wiewolohnezulänglichen bewe-s/insul Corsica den nahmen Aradus flefuhrel h einüb. XüV. daß in dem Persischen meer-bE^rtSAradus gelegen habe, und wäre der temst ^ ^
mcische art gebauet gewesen. ^ .^gehende . ^
Arvadi, ein söhn Canaans, von dem uam^- ^ v-nes volck in Canaan benennet worden.
in pb'älsA. üb. IV. c. ; 6. aesellsckeL<,
war bey den Römern
vornehmen mannern, die sich aus E/,baten. ^uli Aeü'und vor das Wachsthum der fruchte opfert««^ Mw ^dreser ceremonie kam von Acca LaureMMjähr
amme , Her , welche mit ihren ". söhstZW erndl^^iA^ein opser gebracht, und sie um ane gluckn», MAls einer von diesen 12. sohnen gestorben^ viestr 8,^k,dessen stelle, und verordnete daß dw glwo feld b^,„lest>^x.hinsork von dem Worte srvum.welches ei versalsso^coL^Lrvsles genennt werden sollten, ^Ulpel
tres
gemeiniglich aus dem Lsxitoüo m oe> ^elle«oder in dem walde der gottin DM, '