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nennet; da ex denn an. i;87. denselben und deren Mitten100. schiffe hinweg nahm, welche mit 19000. tonnen wemsund vielen andern güthern beladen waren, auch aufden feindli-chen kästen grossen schaden that. Indessen hatten dre abge-dachte Favoriten bey dem Könige wieder die oberhand bekom-men , und endlich brachten es dieselben so weih daß er nebst an-dern Grossen, worunter auch des Königs vatters bruder, Tho-mas , Hertzog von Glocester, sich befand , abwesend zum to-be verdammt ward. Als man seine rechtfertigung nicht anneh-men , sondern vielmehr ihn in verhasst bringen wollte, er-griff er, nebst andern verfolgten Grossen die Waffen, und zwarmit solchem succeß, daß sich der König einen vergleich mit ihnenzu treffen genöthigt sahe. An. i;88. bekam er «dermal dascommando über die Englische flotte, welche dem Hertzoge vonBretagne wider den König von Franckreich beystehen sollte, underoberte in dieser Spedition 80. feindliche schisse, ingleichen dieinsul Oleron. An. izy4- verklagte ihn des Königs vetter,Johannes, Hertzog von Lancaster, daß er sich gegen ihn feind-selig erwiesen; allein seine Unschuld ward durch einen Par-lements-schluß öffentlich erkannt. Nichts destoweniger, weiler es beständig mit dem Hertzoge von Glocester hielt, so warder an. 1,97. nach desselben auf Königlichen befehl geschehener in-hafftirung, gleichfalls eingezogen, und wegen der dinge, soan. i;87- vorgegangen, aufs neue zum tobe verurtheilt, auchwürcklich vor dem Tower zu Londen, in des Königs RichardeII. gegenwart, enthauptet. Wegen seiner tapferkeit, groß-muth und liebe zu dem gemeinen besten, beklagteM das volckaus eine ungemeine art. Ja es entstund ein gerächt, als obdas abgeschlagene Haupt wunderbarerweise sich wieder mit sei-nem cörper vereiniget, ingleichen, daß sich bey seinem gra-be in der Augustiner-kirche zu Londen noch andre wunderwerckezugetragen hatten; dannenhero man dahin ordentliche wall-fahrten anzustellen , auch sein gedächtnis, gleich eines Märty-rers , zu verehren ansieng. »/
tom. I. x. 2; 6. 2; 7. feg. 276. IVorl/ü/ck.
Arundel, (Thomas) Ertz-Bischoff von Canterbury undLord - Cantzler in Engelland, entsprossen aus der berühmtenfamilie derer Fitz-Allen. An. 1ward er Bischofs von Ely.An. i;88. bekam er das Ertz-Bißthum von Jorck, und end-lich an. i;9ü. gelangte er zu der Ertz-Bischöfflichen würde zuCanterbury, ward aber das nächstfolgende jähr, weil er es mit.Thoma, Hertzoge von Glocester, gehalten, von dem Könige Ri-chards Il.aus dem Reiche verbannet; da er sich denn in die Fran-zösische provintz Bretagne retirirte. An. i?99- half er Henricumvon Bullingbrooke, Hertzog von Lancaster und Hereford, über-reden, daß er wider den gedachten König die wassen ergriff,und trug ein grosses bey , daß dieser letztere gefangen und abge-setzt, hingegen jener auf den Englischen thron erhoben ward,welcher auch von seinen Händen die crone empfieng, und ihmalle seine vorige ehren-stellen und güther wieder gab. In demParlemente, welches an. 1404. zusammen kam, widersetzte ersich mit grossem Nachdruck denjenigen, welche wider die frey-heiten und einkünfte der Clerisey nachtheilige anschlüge gaben.Er verfolgte auch mit grosser Heftigkeit die sogenannte Lollardi-sten, und vertheidigte des Papsts Hoheit nach allem seinem ver-mögen. Endlich starb er den 20. febr. an. 1414. an einem bö-sen halse, welchen er eben zu derselben zeit bekommen haben soll,da er wider den Lord Cobhain, als wider einen von den vor-nehmsten der gedachten secte, das excommunications - urtheilgesprochen, comF/em 0/ wm. I.
Arundel, (Fitz-Allen, Graf von) war derGraf von die-ser familie, und em berühmter Englicher kriegs-held. Seinetapferkeit ließ er sonderlich gegen die Franzosen sehen, welchener unter andern an. 14z 1. bey Beauvais eine ziemliche Nieder-lage beybrachte, auch an. 14; 4. unterschiedene Plätze hinwegnahm. Nachdem er aber in dem letztgemeldten jähre eine ge-fährliche rebeüion in der Normandie gestiüet, und des ca-ftells Gerberoy, nicht weit von Beauvais, sich bemächtigenwollte, verfiel er in einen Hinterhalt, ward nach einer gefähr-lichen Verwundung gefangen, und starb wenig tage hernachzu Beauvais. 0/ wm. I. x. Z67.
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Arundel, (Henricus Fitz-Alan, Graf von) ein einzigersöhn Wilhelmi, Grafen von Arundel,, dessen familie sehr altwar, und ihren Ursprung von den berühmten Aubeneys her-führte. Unter dem Könige Henrico VIII. war er Gouver-neur zu Calais, Feld-Marschall bey der belagerung von Bou-logne, und Groß-Cämmerer. Bey der crönung Eduardi VI.verwaltete er das amt eines Carl - Marschalls oder Groß-Marschalls von Engelland, und bey der crönung Mariä ver-trat er die stelle eines Groß-Constabels. Jetztgedachte Köni-gin machte ihn zu ihrem Groß-Hofmeister, ingleichen zumPräsidenten ihres geheimen Raths. Die Königin Elisabeth«eß ihm die würde eines Groß-Hofmeisters, und erzeigte ihmviel gnade. Er aber strebte gar nach der ehre, ihr gemahl zuWerden, und verliebte sich so heftig in sie, daß weder sein^er, "och fein eifer vor die Catholtsche religion, zu welcherer sich bekennet«, noch die Ungleichheit des standes, ihn ab-? -sonnten, gantze 6. jähr dieser Neigung nachzuhangen,innerhalb welcher zeit er an Pracht und Verschwendung alle
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andere zu übertreffen suchte. Doch da ihn w vss'Aausgaben in arinuth, die armuth aber bey -yoi Ms ^tung stürtzte, er auch nicht leiden konnte, datz^,
Leicesteroey der Königin besser, als er,er freywillig den Hof, und curirte sich zugleich vou'v ^eben so fruchtlosen, als vermessenen liebe. NaclMN', ragereiset, kam er mit ruhigerm gemüthe m,/seinch >lohr aber die gewogenheit seiner Königin ( wem- ^ Mhergegangenen affect verziehen oder verstellet S«an den intriguen des Hertzogs von Norfolktischen Königin Maria theil genommen , auch >m- ^
bung des Hertzogs vonAnjou (wiewol aus E
terlande) widersetzt hätte. Er starb, und zwar wRitter des Hosen-bandes, den 2;. sebr. an.jähre seines alters. Sein einziger söhn starb vev' yieLzeiten zu Brüssel, und also endigte sich in stmer M.Alanifche familie, bey welcher über zoo. jayr ^ ^
titul von Arundel gewesen war. Seine ältestethete Johannem, Baron von Lumley, und die amEmensMaria, Thomam Howard, Hertzog von u ^^ewelchem sie Philippum zeugte, den ersten aus oe>ward, der den titul eines Grafen von Arundel gessy, st. ?- ^LriMnn. x>. 170. 171. Dekill. ci'önßlec.l°6. ;;8.
* Arundel, von Trerise, ein ansehnliches ZeE per ^gelland, welches mit dein König Wilhelms l. .Bssj,;mandie dahin gekommen, und sich seit Eduard- . M -Trerise in der Grafschafft Cornwaü ausgehaltennes Arundel, Ritter, war unter Henrici VII. un^Ms' prung Admiral, und gierig dem bekannten om - ^ M ^räuder, Duncano Campbel, dergestalt zu leibe,0^ h,e^fangen geben muste. Ein anderer gleiches nay'^jpiE >,beständig mit dem Könige Carolo I. und ^laaert/?Fschloß Pendennis, welches zu Wasser und landemit grosser, tapferkeit. Sein ältester söhn, ^ trefftseinen unerschrockenen muth bey unterschiedenen.tag, und ließ sich nichts von der Königlichen pa ^machen, wovor ihn Carolus II. an. 1664. den >
Bron Arundel von Trerise erklärte. Er starb » ^ ^
hinterließ von feiner gemahlin Gertrud, des^^M^ickBagg von Satrham tochter, Johannem, LoroTrersse, welcher sich erstlich mit Margaretha,und erbin Johannis Ackland von Columb-Joh»mit Barbara, einer tochter Henrici Slingsby,se gebahr ihm Richardum, jene aber Johannen-^ W" ec»del von Trerift , welcher Johannam, eine to»^ ,7° ^
Beau, Bischoffs von Landaff, heurathete, und ^ sein ^24. sept. das zeitliche gesegnete. Hierauf geia»»
Johannes, zu der würde eines Lord, welchem" - po>> l-beth, eine schwefter Thomä Wentworth, Graten^. tford, ehelich beygeleget worden. ^ ^
Arundel, (Johannes) von Trerise in Corn^^Evorhergehenden geschlecht, war ein söhn Richard.
Carolo II. an. 1664. zum Baron von AruMlAi'-s-^S^gen seiner dem Könige Carolo I. wider die PE ßgrdleisteten guten dienste, gemacht worbm. vr ^,1 ^
und ließ vorbemeldten seinem söhne IvhanMgüther, der sich mit Margaretha, Äohannwllimbson tochter, verehelichet hat. Trersse m ^fle ^ W,ser familie, seit dem Johann Arundel/ « f b-chhÄ,ahnherr selbigen geschsschts, ins land g« dss fwohnung daselbst abgestellet hat, von w« »r LJohannes Arundel abstammet, der unter uiid Ä^ lArico VI. Vice-Admiral von der stocke geweM^chMA 11^,dem vortreflichen thaten den beschriebenen trE ebAräuber Duncanum Campbeüum in ^!.^faMilK,5Fei>^wunden und gefangen bekommen. m iM'"
wie die von Arundel auf Wardour, 6. m ^
wapen. OardHE'
Arundel , (Henricus) Lord Armde»'. peinein enckel Thoma von Arundel , bA ss gchaltG^p A
kriege unter dem Kayser Rudolvho wM » ^wegen in den stand der Reichs - Grase» ^erAa' L,nachkommen erhoben worden. Es sao ^ per vbey seiner rückkunft grosse disputen , we» ^stehen
welche ihm die Englischen Barons n>M maMchKbis ihn Jacobus I. zum Pair und BE FK
anzergung , er möchte sich lieber des ch» so-^
fen enthalten. Diesem Thomas suc«dww per u>'^ecLr
nahmens, ein vatter Henrici Arundew^s asslII. Lord Siegel - bewahrer worden,. HalmAzi ^Helm III. von ihm auf den Marggrafen^^KL .AliE
* Arundel Host, ein vorgebürae 'N^streckek- .
Engelland, so sich ins Britannische Mr^>
* 2lrundine, (Johannes äe ) von^r^^ pe» 'und viesriu« des Blsthosss von Iltrech /