Band 
Erster Theil. A - Be.
Seite
597
JPEG-Download
 

s^Aöm^ das Buch der Weisheit, die Epistel Pauli^ermonss äs l'emxore <L Lznetis Ls. ge-

^Ns,1wc7 Zeig.

tzA'avns,7» Demarati von Corintho, und bruder desh»,7» Rvm hernach L. Tarquinium Priscum genannt,

V' da worden. Dieser Aruns starb vor feinem

t>ü Eher S/" Lucumon den vatter überlebte, und alles,, "A syh,. ^bte, weil auf des Aruntis nach dessen tobe ge-l-e ^ 1ekan,??'bgen seiner armuth Egerius genannt wor-^4. '^»unle kein absehen gemacht war.^ LiE, üb.

Tarqui,,!i Prifci, Römischen Königs, söhn,Se2 bruder. Servius Tullius entzog diesen

y °Iläknen teeren schwester er.zur ehe hatte,nach ihres vattersL'.fto. a durch hülffe seiner schwreger-mutter Tanaquil°eyde,s.^:N 70. L. L. 614. das Reich, gab ihnen aberund ^ ü'r ehe. Aruntis gemahlin, Tullia, ein/», d«k s? '-'^glments begieriges weib, lag ihrem gemahl»kn7", nno >''E ein Königlicher erbe, das regiment an sichSinter ^ lunen schwieger-vatter, ihrer, der Tulliä, eig-l»«,'legte verbringen sollte. Weil sich aber dieser wei-Ä,jVn e!,,,.7 ""l ihrem schwager, L. Tarquiniv, an, so-Aruntem, als auch ihre schwester, desMsvrch Ä SemghNn, aus dem wege zu räumen, welchesRA qeek,i7^ iverck gerichtet worden. Darauf dieser die, M »."Mt, und durch gewaltthätige ermordunq Ser-. )kes vatters , sich 0. L. 2Ll. ä. U. ;44l. L. L.

aru

aru ary

597

h« "Usd^s vatters, sich'S. 0. 22c. L. m. ;44l.

- ^ «Lc " ihron geschwungen. ÜivM! , üb. I. L II. Ora».

3iiin>^ L. r?77^ii Luxerbi und der grausamen Tulliä söhn,^ricb-n 7 ^474. li. L. zig. mit dem vatter aus

d>>ch-.M hernach fielen sie die Römer mit hülffe der Ve-^Wienftr an, und wollten ihr Königreich?Ä sk?reute^E rmn Brutus, der Römische Bürgermeister,^ rei N^gen sie im anzuge war, und Aruns, der sichauch vorne an die spitze gestellt hatte, anU a,/Merckte, daß der Bürgermeister allda vorhan--Ä^llem kA/einen vetter Brütum selbst erkennete, schrie5e»a7^trjeb?..'I - dieser ist der mann, der uns aus unsermKA"; und nun mit unsern Königlichen zierathen

kotier, rächer der Könige, stehet mir bey! wo-""abertzbafft be-

racher der Koiuge, stehet mrrbey! wo-Ma 7 »"d ^aufihn zuraunte, dem Brutus hertzhafft be-7 tz.'l well jeder mehr auf Verwundung seines seindes,beschirmung bedacht war, trafen sie einan-todt77^) die schilde, daß sie beyderseits von ihrenfielen, /.rvr«,, lib. II. c. 16. Droi«!-/. L«/r-

">ar Ü 77 u^htner bürger aus der stadt Clusium inM B ^ ves Lucumonis, eines edlen Clusiners, Vormund,N für, Lucumon aber schwächte ihm hernach

ehe-frau. Dannenhero Aruns, weil er wi-,7 dj >'kMhum und ansehen, sehr mächtigen iünglingU / noch ihn zur strafe ziehen lassen rönn-

et d,'?"cht ?7 d^nen er zuvor die köstlichen Italiänische wei-'">17 Elvx," zugeschickt, durch solche wohlschmeckende fachen. " gelvcket, und sie zur belagerung der stadt Clu-

^.>llg?; 7 '^'Ub. V. c.jWrk„^r. ^pe»s, (Lucius) war unter Augusto ü. il. 7?r.die ar. Bürgermeister, und hat unter seinerdvÄ ^*Ubnsischen kriege beschrieben, darüberqei -7 aber ^ weil er des Salustii schreibmrt ange-lt gMter recht zu brauchen genaust. Er wird als ein

und unsträflicher mann auch als ein grosser Red-sA .Anilin, »! 7 nus war ihm nicht gut, weil Augustusd^a A/ahren urtheil gefällt; er sey geschickt das regi-b Kak7^,"ann^res auch wohl, wenn ihm solches äuge.

>e, ^«Mte es auch wohl, wenn ihm Mcyes an^.

! geix 7 ."Anwn. Endlich fanden auch die lieblinge> -, worÄ7" talsche anklagen wider ihn auf die bahne- wer er sieb aus arosimuth nicht vertheilst

..........

äs Mit. gesEN'

, ( Lucius > hat ü? . . ^ ^ sc> tt 7 WUN«

H'KirS'Z« S

grosse menge wein innckeu

und seine eigene ^ vatter das

ergrimmete, M B

> >x> m ^

^vaA"sörüw^N^ vierd von cuprer gv„>-,

Er 7 ' damit Tyrannen von Egesta in Si. e er die v-eke-^,ere darein verschliesse

Ware rr die Verbrechers darein verschllessentvuch?? p, Obsten der erste, so von Censormo dar-

Uverr^

wurde v, oer er re, w vv» ^

' Ware ^ ^

Warein parau.

'"Lnftrn Samaria dem Ptolemao t«ge-The».

höriges dorf, allwo Varus, -er General der Römischen troup-pen, sein lager geschlagen hatte. snüg. lib. XVII. c. ir.

an. 7; 2.

^lil)8?ILL8, waren bey den Römern gewisse Wahrsager,die aus anschauung der opfer-thiere eigentlich zukünftige dingeverkündigten, dabey sie erstlich das emgewejde wohl betrachte-ten, hernach darauf sahen, wie das feuer brannte, und dasopfer verzehrte, was für rauch und geruch es von sich gab,und wie sich endlich die opferun'g endigte. Aus diesen umstän-den urtheilten sie von dem willen ihrer götter, ob die vorha-bende fache einen gute» oder bösen ausgang gewinnen würde.

Sie hatten auch zuweilen mit der beurtheilung anderer Wun-der-zeichen zu thun. Dce Hetrurier sind die ersten erfinder die-ser wahrsagerey gewesen, und erzehlten, daß in uralten zeiten,als auf dem Tarqmmensischen feld ein baursmann pflügte, un-versehens eine Person m gestalt eines jungen knaben aus derfurche heraus gekommen seye, so sich Tages genennet, welcherdann in gegenwart des Helrurrschen voicks, das sich von allen or-ten gesammlct, die kunst des wahrsagens, so hernach absonderlichHsrulpisinÄ genennet worden, vorgetragen, welche sodannvon denen Hetruriern in schriften verfaßt, und hernach aus dererfahrung noch weiters vermehret worden. Indessen sinddabey jeweileu vielerley magische kunste, aber noch viel mehreinbildung und aberglauben mit untergelauffen. Romulus be-nennte eine gewisse anzahl, woraus das LoUeZium dieser Wahr-sager bestellet wurde» lib. 1l. c'rce»'», orüc. äs Hz-

ruch. rschonl. äs äivin. äl/ua,. lib. I. c. I. §err>. in

Vir§. äs äivinae. <8:c. *

* Arwaquen , sind wilde völcker in America, welchesich der lange nach an dem fluß Esequebe aufhalten. Sie sindzwar besser geartet und menschlicher als die andern, danebenaber den Spaniern sehr gehäßtg. Sie sind in unterschiedlichendörfern zerstreuet, und wohnen vier bis fünffamilien in einerHütten beysammen. Sie liegen mit allem fleiß dem pflantzenderjenigen baum-früchten ob, welche zu der färb dienlich sind,und von denen Holländern sehr hoch geachtet werden. Diemänner sind alldorlen der trunckenheit sehr ergeben, und ge-hen gleich den weibern schier nackend. An den Weibern ist die-ses sonderbar zu mercken , daß sie sich von jugend auf die betnoberhalb dem fuß und unterhalb dem knie solcher Massen hartbinden, daß sie überaus grosse Waden bekommen, welches siefür etwas schönes halten. Die Arwaquen bäten nichts alsden teuft! an, nicht zwar, weilen sie nicht wissen, daß er bößfeve, sondern damit er ihnen nicht schaden möchte.

, Dict. Osogr.

Arweiler, ein Chur-Cölnisch städtlein, am flusse Ahr;Mei-len von Bonn gelegen.

* Arwenack, ein vestes castell in der Englischen provintzCornwallien, welches den Hafen. Falmvuth beschützet. 0>,w.

* Arwias Zerck, eine von den 7. landschafften der Zäckler mSiebenbürgen, so gegen der Moldau zu wohnen.

* ftkX MHäXXILft , ist eine vestung, welche nach dergemeinen meynnng das zeughaus soll gewesen seyn, welches Ca-ligula, als er sich vorgenommen Britannien zu erobern , tau-send oder zwölf hundert schritt weit von einem ort in Hol-land, so man heutigs tags Catwick nennet, bauen ließ. Siewurde nachgehends von den wassern gäntzlich verschlucket, also,daß man ausser! in den jähren 1552. und 1562. keine fuß-stapfen davon gesehen hat. Damals konnte man sehr schönestücke von dem alterthum daraus ziehen , welche nach demHaag überbracht worden sind. Wann das meer durch die eb-be sehr nieder ist, kan man annoch die fundamente diesesZeughauses bemercken. Homa, c?or»Me, ÜiÄ. Lsogr.

* Arpleben, eine kleine stadt und schloß im HertzogthumMagdeburg. Schneiders beschmbung des alten Sachs. land.

x. 160.

* Arsandes, ward von dem Persischen König Cambyse zumGnbernatorn von Egypten ernannt, weilen er aber in allendingen den Darium nachahmen wollte, und sich einbildete da-durch seinen nahmen unsterblich zumachen, so wurde er um

das leben gebracht. üb. IV.

* Arsems, wäre eine tochter Alyatti, eines LydWm Komas.Sie wurde an Astiagen, den söhn Cyaxans, des Medlschen Ko,nigs, vermählet, und wäre die surnehmste rmttlerm des zwi-ii-ssen den Lvdiern und Medern errichteten friedens, nachdemeW zwey vWr fünf Är lang sehr scharf mit einander ge-krieaet hatten, aus Ursachen, wellen dre Lydier den Scythernviele freundschafft erwiesen, und selbrgen bey sich einen auftnt-

halt gestatteten, üb. I. c. 74 ,

* Arves, oder Asmures, tattän, sind volckerin Brasi-lien, m America gegen Oden. Sre wohnen ziemlich weit mdem land gegen der Capitanra von Porto Siguro.

* Arvnibadus, ein Moloßischcr König, starbe in dem dritten

jähr der eix. oizmipisäis' regieruna,

und hinterließ;» fernem Nachfolger seinen söhn Aeaadem, wel-cher Pyrrhi vatter wäre.

* Acyvtäus, ein Moloßischer Fürst,welcher anfänglich heimstch der Griechen partey wrdee die Macedonier nähme, nächst

Eee hend^