Band 
Erster Theil. A - Be.
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so viele fünden würdest begangen haben,^ höllische straf darauf erfolget wäre; ja sagteöl d-/?j^urde der andere zu GOtt sprechen, hättest dud» r a„ L"oheic sterben lassen, so wäre ich gleich meinema Geister ort der quaal nicht gelanget. Als endlichj<ss urch dergleichen Vorstellungen zum stillschweigenrgestalten erbittert worden, daß er in fcheltwort2 »achwl.!-^"ltirte al Afchari diese stete, wie er dannk-n E, die Meynungen derselben widerleget hat. Esden Mahometanern viele bücher und ooinmsn-Ot> ^be,Ascharischen stete geschrieben, welche auchBäeHeg. ,,en schulen vorgelesen werden. Al Aschari verstarbEden !,'?' s an. Chr. 942. in der Arabischen stadtNutzen von Persien liegend,

tzK Dona,, ^cken nebst einem schlösse in Ober-Oesterreichei,,"".' I- Meilen oberhalb Lintz, allwo ein einträglicherfordert wird. Er gehöret den Grafen von Har-die wurde daselbst eine Versammlung der geistlichen

.^nciss " Herren gehalten, weiche von etlichen mit unterd«?!Hau wird.

d---7 Atalea/nÄ'w stadt in der Ukraine in Polen, 20. meilen" gegen westen, so denen Cosacken gehöret.

^ ''st eine stadt in Turquestan, so sehr weit in dem

Di^de» ^der Geten lieget. Tarmerlan liesse darinnenV.Mt sswoauen, um diese völcker in dem zäum zu halten.VMsx N jenseit des flusses Schon oder Jaxartes, eineV vvn der stadt Samarcanda. Ahmed Ben Ara-t°r Aaaz?! habe Mohammed, ein söhn des Gehangir, des" Orix^ ^^dst eine vestung bauen lassen.

' oder Aschfurkan, ist eine stadt in der pro-»i>a,E> M dem vierten slimme, hat ivo. grad longi-OA tabp», ' grad 4;. Minuten latituäinis iextentrionnlis,^ des Naßireddin und Ulug Beg. O'üer-e/oe,

^A^W^ÄaSouche, stsbya, Gern flecken EngcllandshyA, Leicester, auf den grentzen der Grafschafft

der stadt dieses nahmens und der stadt Coven-de Oeogr.

> 2 E)en ^kleine stadt und freye Herrschafft in dem Oester-^ -t cn, "Osavant, im quartier von Brüssel gelegen. Sie* Mliezu einem Marquifat gemacht, und gehörtest. stör., ^ Cotereau. äe, ä« Lrai,.

ML^<Ti°ma

(Thomas) ein Oissordifcher Tbeologus aus

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Augustiner-ordens, florirte ums jähr i;8».Und ^ des Wiclefs 6s läsntitnte L 8a-

I.e-4 "pLliiones oräinarias; Librum explisationum, ^ wras Libllorum; Sermones und Lxcerxta ex 8.

^ 'sare der erste Persische König aus dem zweytender Moluk Thauaif, oder des Alcxan-men/^ Aschganier oder Aschganiden genannt wer-gerader männlichen innen von Fraiborz, ei-Kaus, ab. Dieser Fürst lebte mit den nachfol-

reai-!?blche ihne nicht beunruhigten, in gutemh? . uachder Vertreibung, der Aschkanier,

, nall) oer Vertreibung der Aschkanier,W >ahr lang sehr glücklich. Vielleicht möchtenArsaciden herstammen. bibl.

den^-?gre der erste König der Aschkanifchen Dynastie,

.... trugen/.

> ' ö'""ö^vie Dersianer gegen u)«' ^arn

m der gunst, so Vre P^v farrnne»^^

i Ni^ore Persische Lrvn aus eru sst' ^ seine

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, dibl. OrisM.

' P ' swhe Ascherne. . . K. 5088. L. L-

. eine stadt in der LrchünMw ^Sie ^urve an.^>urra, unweit Kvckeuhausen geieg

^vvr. L Thett.

r;77. von dem Czaar Ivan Basilowitz, und an. l;8i. von denPolen erobert. wx. läv.

Afcherne, oder Aschenton, älcarna, eine kleine stadt inJrrland, in der provintz Mounster, und zwar in der GrafschafftLimerick, an dem flusse Ascherne gelegen.

Aschersleben, eine von denland-städten des FürstenthumsHalberstadt, an dem flusse Eine, war vor zetlen unter dem nah-men Afcanien, die Haupt-stadt und stamm-haus der Grafendieses nahmens, die nachgehends von Anhalt genennet worden;doch hat sie feit an. i;rr. dem Stifte Halberstadt gehört, ob»wol die Anhaltlschen Fürsten keine mühe gefparet, sie wiederan sich zu bringen, wie denn auch Fürst Wolfgang sie an. 1547.eingenommen, aber bald wieder verlohren hat. Siehe Asca-nien. Sie hat vor diesem unter die Hanfee-städte gehöret,und an. 1140. 119Y. 1410. 1461. i;8;. 1626.1665.1680.

durch krieg und brand viel ausgestanden, doch nach der zeit sichziemlich wiederum erholet. Sie hat 2. kirchen, in deren einerdie Reformirten neben den Lutheranern ihr religions - exer-cilium haben, und eine Mauer nebst etlichen wercken vonquaterstucken, wie auch ein ansehnlich gebieth, worinnen an.1700. ein alt saltz-werck wieder angefangen worden, und wozudas dorf Schierstätt gehört, so die stadt an. i;;i. gekauft.Nahe bey der stadt auf dem Wolfsberge sind noch wenige rucler-.von dem uralten schlösse Afcanien, welches nach erlittener Zerstö-rung Albertus II. Graf von Afcanien ,,an. 862. wieder zu bauenangefangen, und seine Nachfolger-vollführet,die zwey Henrici, 8u-psrbns und Leo aber zerstöret, und hingegen Otto der reiche,Albertus vrlus und Fürst Heinrich wieder aufgebauet, auchihr Hof - lager da gehalten, dergleichen auch Bernhardus II.gethan. Nachdem aber die stadt an das Stift Halberstadt ge-kommen, hat man es eingehen lassen, so daß nichts als einklein stücklein von der mauer übrig. Zu dem gebiethe der stadtgehörte sonst guten theils der grosse Ascherslebische oder Gat»terslebische see, so auf;. meilen lang und 2. breit gewesenseyn soll. Gleichwie er aber an. 1446. durch hineinlassüng desflusses Sölcke mit fleiß gemacht, also ist er an. 170;. wiederabgelassen und in land verwandelt worden. 8srixr. ZLnerales <L

Lranäsnburg.

* Asi'hganides , oder Afchganian, ist die dritte vMEsder Persischen Königen, so man für den zweyten äst der MolukThauaif, oder der Nachfolgern Alexandri AI. in Persien haltet.Khondemir vermischet solche mit den Aschkanier; Lebtarickhaber fetzet solche besonders; denen er Ascheg zum stifter giebet,eignet ihnen acht Könige zu, welche, nachdeme sie die Aschka-nier ihre vorfahren des Reichs beraubet, rn zeit von hundertund fünfzig lahren einer dem andern nachgefolget sind. Es istdieses eine der verwirrtesten und dunckelsten stellen in der Per-sischen Historie. ü'Ne,'vr/or, bibl. Orient.

Aschhausen, ein Adeliches gefchlecht in Francken, dessenstamm-haus gleiches nahmens in dem Stift Wurtzburg gelegen.Wilhelmus lebte um das jähr 1288. Johann Gottfried ist Bi-fchoff zu Bamberg und Wurtzburg gewesen, von welchem anseinem orte. Um das jähr i6;o. lebten Johann Bernhard,Veit Gottfried, Dom-Dechant zu Wurtzburg, und PhilippGottfried, der sich mit einer Vogtin von Saltzburg vermählet,und sein gefchlecht fortgepflantzet hat.

* Afchkanian, ober die Aschkanier, machen die dritte Dy-

nastie der alten Persischen Königen, so ihre nahmen von Aschekherziehen, aus. Diese Dxnsstis wird mit denjenigen, soman Moluk Thauaif,wie man solches in dem artickul Aschgani-des, bemercket hat, verwechselt. Einige geben vor , dieseMoluk Thauaif müssen in zwey-aste getheiler werden, derendie Aschkanier, wovon wir reden, der erste, die Aschganieroder Aschganider aber der zweyte seye. Von einem oder demandern, stammen die Arsaciden her. So man in der erstenzwölf Könige zehlet, welche hundert fünf und sechzig jähr re-giert haben, so findet man in der zweyten acht, deren regie-rung hundert und fünfzig jähr ausmacht. Es scheinet aber, alsob diese zwey Dynastien nur eine einige seye, und diese Hei-lung nur allein deswegen erfunden worden, damit die anzahlder jähren, welche sich ohne diese beyhülff sehr kurtz befinden,vollkommen gemachet werde. bibl. Onem.

* Afthmun , ist eine stadt Egyptens ohnfern Damiata. ESträgt auch ein aus dem Nilo gezogener und zwischen denen stad-ten Damiata und Mansurah gelegener caiial, dene emrge Osch-mun ausfprechen, diesen nahmen, s, biblisch.

"^lstbmunin, ist eine in Thebaide gelegene stadt, allwoman annoch heutiges tages unterschiedliche tzbwgss, faulen, py-Eiden und andere moimmenm, welche den grossen PrachtdEalten Königen zu erkennen geben, siehet. D'^/»,,bibI.

Orient. ' ^

Asthur, siehe Assur.

* Ascia, (Sempronius) ein Mus vonBarr aus dem Nea-

politanischen , lebte im anfange des XVII. Lcub, und schrieb:Interpretationen rnutationis a Larolo II. initse eurn Larmulo 8.llisolzi äs öaro; Detsrmm-Monss m Utrogus Ms und 1r. äsSolutions. bibl. Xux.

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