Band 
Erster Theil. A - Be.
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6-iUcrm äe kontekci vomenic. tom. II. vsI. » 44 .. VVN ihmmeldet , ist er zweymal zur Ertz-Bischöfflichen wurde mit inVorschlag gekommen, die er aber jedesmal von sich abzuleh-nen gewußt, wie er dann auch, als ihm Carolus II. an. 1697.zeit währender Visitation durchs Neapolitanische das cüxlomszum Ertz-Bißthum Brindisi zugeschicket, solches wieder zurückgefertigt. Er hat sich nach diesem als ein xrivstu8 zu Pisa auf-gehalten, und ist unter stäter beffeißignng einer Christlichenehrbarkeit ums jähr 1705. gestorben. L/nrä, lcrixt O. k. tom.II- x- 768.

Ascanisius oder Iulus, Aeneä und der Creusa söhn, folgtell. ül. 2807. L. L. 1177. seinem vatter in dem Lateinischen Kö-nigreiche , und überwand Mezentinm, den Toscanischen Kö-nig , welcher keinen frieden eingehen wollte. Er legte L. N.»8z2. L. L. 1152. den gründ zu der stadt Alba Längs, und setz-te sie zur Haupt-stadt seines kleinen Königreichs; er starb L. A.284;- ll. L. HZ9. nachdem er z8. jähr regiert hatte. 0^.7/

üb. I. in ckron. ötc.

Ascaricus, ein Gallischer Fürst, lebte im anfange des IV.Leculi. Er vereinigte sich mit Regasio, und suchte sich bey ab-wesenheit Constantii Chlort von der Herrschafft der Römer zubefreyen; aber Constantinus, Constantii söhn, überwand ihnan. ;«7. Eutropius berichtet, daß ihn derselbe gefangen,und den Hunden vorgeworffen, üb. X. XW«»-. in xsneMr.Lonlisnt. ÄI. in vit. Lonüsnt.

Marna, flehe Ascherne.

* Ascelinus, ein Mönch von St. Evroul in Normandie,

so in dem XI. üeonlv lebte, hatte eine Unterredung mit Be-renaario über die lehre dieses letzter», die LuobsMism be-treffend , und behauptete wider ihne die wesentliche gegenwartdes leibs JEsu Chrijii. Und als sich Berengarius von ihmewegbegabe, schriebe er ihme einen brief, dene Ascelinus beant-wortete. Die bricfe des Berengarii und Ascelini befinden sichin denen von Dom Luca ckAcheri, über das leben des Lanftan-A, gemachten anmerckungen. /ick»'. , bibl. äe» sur.

eccl. äu XI. üecle.

* 2 !scenas, ist ein söhn des Gomers, ein enckel des Ja-phets, und ein ur-enckel des Noah gewesen. x. 1. 2. ;.Daß seine nachkominen einen gewissen strich landes eingenom-men haben, erhellet aus dem Propheten Ieremia, da er sie LI.2;. mit zu denen Königreichen Ararat und Meni rechnet, welchewider Babel ziehen sollten. Die läge dieser landschafft kan ambesten aus ihrer nachbarschafft geschlossen werden, und da Ara-rat an dem Tiger liegt, und ein stück des heutigen Armenienist, so haben Bocchart in kksleg. III. 9. und Clericus sä l. c.6enes nicht unrecht geschlossen, daß man Ascenas in Phry-gien und Troas setzen müste, und da es sich an den kon-ium erstrecket hätte, der hernachmals konws /Ixinus oderLuxinn8 wäre gcnennet worden, die Anwohner aber hättenan dem nahmen derer Scythen mit theil genommen. Nunwird zwar wohl denen nachbarn des komi mancherley grau-samkeit gegen die fremden zugeschrieben, allein Bochartus I. c.vertheidiget dieselben, und zeiget vielmehr, daß die Scythennicht allein tugendhaft gewesen, sondern auch berühmte Wei-sen gehabt.Zu bestätigung dieser meynung kan man noch folgen-des hinzu setzen, daß in Phrygien ein land-strich, eine stadtund see Ascania, und ein fluß Ascanius genennet worden,

in VOLL, welche Worte genug-

sam mit dem nahmen Ascenas überein kommen. Ferner so hatauch Cyrus Phrygien eingenommen, und ein theil seiner An-wohner wider Babel, und zu dessen eroberung angewendet.

LvroxseäiL VII. daß also dieses mit der prophezeyungJeremiä übereinstimmet. Es ist also ein fehler derer Juden ,wenn sie unter Ascenas Teutschland verstehen, indem es fastunmöglich ist, daß,sich Cyrus bey der Zerstörung Babel derTeutschen volcker hatte bedienen können. in LüsleZ.

IV. z8- Teutsche Kayser-und RAchs-historie, k. I. Üb. I.

xsg. 6. legg.

Ascension, eine insul in der Bay St. Laurentiii, im nörd-lichen America, 25. meilen von Capo Breton, gegen nord-west,und 7. vom besten lande nord-ostlich gelegen. Sie ist durchge-hends eben, ausser einigen alabaster-bergen und weissen felsen,so sich im Mittel der insul befinden. Die gegend nach der seezu ist sehr fruchtbar am geträide, und allerhand andern ge-wächsen, hat auch einen Überfluß von wildpret.

Ascension, von den Portugiesen Acensaon genannt, eineinsul zum südlichen America gehörig, 100. meilen von der Bra-silischen küsse gelegen, 4. malen lang und i. brat. Dle Por-tugiesen, welche sse noch besitzen, haben sie am Himmelfahrts-lage entdeckt, und ihr davon den nahmen gegeben. Sie beste-het aus einem klumpen felsen und Hippen, so mit ein wenigrother und unfruchtbarer erde bedeckt sind. Man findet alldaweder bäume noch gras, noch süßes wasser, und dasjenige,so etwa» vom regen gesammlet wird , verdirbt innechalb 24.stunden; doch giebt es auf dieser insul Überaus grosse schild-kroten, so eines vortreflichen geschmacks, auch wasser-vogel, inder größe, wie gänse, welche aber nicht angenehm zu essenstud. Dieses Eyland dienet denen, so die insul St. Helenaverfehlet, zu einer sichern zuflucht. /icka««!e/i/o, Jtnd. reise.

* Aicensione, (Gaspar äs) An vortreflicher lüsoloZus

Dominicaner - ordens in Portugall, schrieb in AM

an. 162?. 8ermc>nern in grstisrmn sAivneM ? „

Lusitsni8 Lsllellsni8 contra Lstsvos rexor 0-

Lsbis sxucl Hmericsno8 LrsüÜLnlcs.

Win. II. 4Z7- -niacn^Ä

Ü 8 LLTL, wurden bey den alten Christennet, welche sich eines ssrengern lebens beflissewawvheisset dieses Wort so viel, als einer, der steh M L besass,,der gottesfurcht Und lügenden. Sie truge>> env„scbll>-,V,iHabit, fast wie die Griechischen LWloloxw,dem Priesser Heraclas bemerckt üb. VI. d>e

auch diese gewohnheit vertheidiget, und selbst u> Mc»ten gehöret. Hernach hat man diesen nahmen ^und ordens-leuthen gegeben. Ve»-,«///«». ss? l" . x. .

ist. La/r/r»,. LvaZrÄr , scbolsst- „xll

* /I 8 eLTXIL, waren die weibs-personen, die A^

in der lebens-art nachfolgten. Welche man ße„.brauchte, daß sie bey leichen-proceßionen singen j „Bhiengen noch bisweilen einen philosophischen ma" ^ hcvman sie kennen sollte, welches aber die kirchen-r, ^des bannes verboten. , äs re vewar. -

* Ascha, eine kleine stadt, in Voigtlande an der

grentze, zwischen Adorffund Eger, ist ein Konw'

Lehn, und denen von Zettwitz gehörig, ^

* 2 lsiha, eine kleine freystadt in Brabant, M

UNd Älost. . AÜö? Ä

* Astha, eine kleine stadt am 8 üm ?arüLo in>

Arabien in Asien, wird wegen ihrer schonhe» 1

* Aschach, oder Ascha, auch wald-AAss^ z,viM,,^aint und marckt-flecken an der Franckischen

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S'ÄZ

stadten Neustadt und Kißnigen in Francken.es die residentz einer linie derer Grafen vonaber gehört es dem Stift Würtzburg. ^

II. x. 567. Iunckers anleitung zur Geograph

zeit. II. x. 229. c. 9. p- 41;. , . l'kk

2 lschaffenburg, wird im latein gemeimg'M „genennet, ohne daß es darum ausgemacht, dasdas alte Teutsche LlciburAmm gestanden, von >

Meldung thut. Es ist das heutige, eine stadt M L FMayn, zwischen.Würtzburg und Franckftirt , n ^harterwalde, gehört dem Churfürsten zu DWAMMEzuweilen Hof halt. Nahe dabey fließt das wssw^ L . 11EMayn. Das schloß, welches Anes der schonw"Mw AeAiss, hat an. H22. Adelbevtus zu seiner sichervA^dem er aus dem gefängnisse entledigt, und wHenrico V. ausgesöhnet war, dem ftreden ao^chst>S^ck'träum wollte. Nach diesem haben es dessen K c E»treflich ausgezieret und erweitert. Die ausiUM^^W.weil es etwas hoch liegt, ist auf den vorbey "And Eund herum gelegene landschafft sehr

Gerhard von Epstein , Ertz-Bischoss zu ^

an. 1292. nach dem tode Papsts Nicolm lss-lstAg-v»^der Bifthöffe gehalten, darinnen unterschleoeA^ Msordnungen gemacht worden. ^

, s)bet.

* Aschalting, eine kleine stadt undgehöret zum Blschoffthum Freysingen. Mha^o ^

^ Al Mari, (Abul Hasen) ein Kerüh-«,scher küiiosoxüii 8 und Tüeologu 8 , lebte M^b^n E>er „1^

erst folgte essAristotelis meynüngen, hernach "'^ eln^c ^sich zu der gemeinen lehre. Er wäre df L«,stete unter den Mohammedanern, LHH-ssii gen ^ihnen für orthodox gehalten wird. Stt lehrre»ten GOttes seyen zwar von seinemmüsse aber gar keine verqleichung zw'W „p voAslic»^den geschöpfen anstellen. Die wissenschaff ss^. Ast ,,tes erssrecke sich auf alle ding ohne ausnE-^können wieder aus der Hölle erbaten und er Me Assunde eine zeitlang in solchem ansehen, ^halkmfur unbetrüglich, und diejenige für ^KApigen Lch A,;welche ihne durften eines irrthums bAM«^^zeiten aber wurden dessen meynungen w o

worffen. Im ansang hielt er sich an die s Sein ^h„iiA,

verliesse aber dieselbige aus folgendem an stye ^von dieser sect Abu al Jobbal leAAch, jeden a>nallezeit dasjenige zu thun, wßf eAj^n ^

sten ware, worauf ihme al Ascha" bestänoAme ssEs waren z.brüder, der erste lebte m ^ der Agegen GOtt; der andere im "ngehorA ^ von bem ^ ha ^der kindheit, wäre nun die soag^'A, der erste.HA, t>enes ieden hielte? 'zben nieisser versetzte./, hon.. Iii

nes ieden hielte? Der meister versetzte , --. ,ti -Vjyrm paradis; der andere werde gestraft i

te habe weder bekohnung zu hoffen "vch elW^ifteWann derohalben der dritte wollte sagen/ gert, ^ 'ssc

hättest du mir, 0 GOtt, das leben vmaWmich besser gewesen , weil ich (Mtgelassen worden. Es wurde rhme M >a l^meister fort, sagen , ich wüste, baß 0