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Erster Theil. A - Be.
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Geistlichen, welcher wider die von religions und eydes wegenihme obliegende pflichten gehandelt hätte, keineswegs sich gewo-gen erzeigen. Der Bischoff trachtete indessen sem ex^iumdurch studiren und den Umgang mit gelehrten leuthen zuverfassen, und unterhielte einen ununterbrochenen brief-wecy-sel mit den gelehrtesten männern. Obwolen er die Franzö-sische sprach sehr spät erlernet hat , so ist er doch zu einemverwunderlichen grad der erkanntnis derselbigen gelanget.Man sagt auch, er habe die AsorZica Vlrgiüi ins Englischeübersetzet, und eine sehr deutliche Asrinomsm Lvangeüssin ver-fertiget. Er starbezu Paris den i;. februar. an. i7?r. sein er-blaßter leichnam ward in Engelland gebracht, und den 12. maydesselben jahrs in der Abtey Westmünster ohne einiges gepräng,unter dem begleit William Morrice seines eidams und seinerzween letzten Caplanen Dr. Savage und vr. Moore beygesetzet.Auf die nrnam , welche seine eingeweyde verwahret, schriebeman folgende Worte : In üas Arna äepoüti ümt Lineres krLn-cilci ütterburi Lpilcopi üolkenüs. Übrigens kommen alle die-jenigen , so ihne jemals gekannt oder seine schritten gelesen ha-ben , darin» überein, daß er ein hochgelehrter, in der Latei-nisch - und Englischen sprach sehr beredter mann gewesen seye.Englischer

Atteria, siehe Aptera.

* Attern, ein marckt - flecken in Thüringen , nicht weit vonSachsenburg, welcher wegen seiner schonen saltz-wercke sehrbekannt ist.

Attersee, eine see in Ober - Oesterreich an den Saltzburgi-schen grentzen , in dem gebiethe der Grafen von Traun.

Attica, eine provintz in Achajen in Griechenland , hernachdas Hertzogthum von Athen genannt, hieß sonst auch OgygiaMesophia und Cecropia, von ihren Konigen dieses nahmens.Das volck daftlbst war vormals in zehen stamme getheilt, wel-che von den vornehmsten Helden des landes ihren nahmen führ-ten , und hatte ein jeder derselben stämme und geschleckter ei-nen theil von der stadt Athen inne, nebst etlichen andern städten,-ecken und dörfern; nachgehends wurden noch drey stämmehinzu gethan , und muste'ein jeder der zehen vorigen etwas vonseinem theile abgeben , wodurch die drey neuen aufgerichtetwerden konnten. Aus diesen stämmen wurden fünfzig Personenzu Richtern erwehlt, so im prvcsnso ihren gerichts-platz hatten,und dem policey - wefen zu Athen vorstunden. Die nahmen-er dreyzehen stämme oder zünfte waren folgende: i.) DerErechteische, vom Könige Erechteo also genannt; 2.) der Ae-geische, von Aegeo, des Thefei vatter; ;.) der Pandionifche,von dem Könige Pandion zu Athen; 4.) der Leontidische, vondem Helden Leon, der seine töchter vor des landes wohlfahrtaufgeopfert; der Ptolemäifche, zu ehren Königs Ptolemäi,des Lagt söhn; 6.) der Acamantische, von Acamas, dem söh-ne Thesei; 7.) von Hadriano derHadrianische; 8 . )derOe-neische, von dem Helden Oeneo , Pandions söhne; 9.) derCecropische, von dem Könige Cecrops ; 10.) der Hippothoon-tische, vom Hipvothoon, Neptuni söhne; n.) der Ajanti-sche, vom Ajax, Telamonis söhne; 12.) der Antiochische, vonAntiocho, Herculis söhne; 1;.) der Malische, von AttaloKönige zu Pergamo. Diese dreyzehen stamme bestunden, wieStrabo und Eustathius bezeugen , aus 174. oder Ge-meinen , deren nahmen Meursius und Jacob Spon zusammengesucht haben, äs poxuüs Lttici. Ho«. V0IHZS 167;.

äs rep. Ilcüen.

Attichi, siehe Dom ä'Attichi.

* Attichi, ein flecken des Soissonnois in Isis äs kr-mcs, andem fiuß Aisne zwischen der stadt Soissons und Compiegne gele-gen.

Atticus, Patriarch zu Constantinopel, war von Sebastiain Armenien gebürtig, und wurde unter den Macedonianernerzogen , begab sich aber hernach zu der rechtgläubigen kirche.Als er noch ein Priester war, befand er sich mit unter denen,welche dem Chryfostomo nachstellten. An. 406. im mertz, viermonat nach dem tode Arfacii, wurde er noch bey Chryfostomileben zum Bischoff zu Constantinopel ordinirt, von der abend-ländischen kirche aber excommunicirt, weit diese Chryfostomiabsetzung vor unrecht hielt, und weil Atticus, da inzwischendieser heilige mann gestorben, dessen nahmen nicht in die Ar-chen - bücher einverleiben wollen. Als er aber endlich nach ei-nigen jähren dieses letztere gethan, ward er wieder in ihre ge-meinschasst aufgenommen , und starb den 10. oct. an. 42;.Sonst war er fromm, klug, gelehrt, sittsam, und gegen diearmen wohlthätig. Die schritten der Alten hat er fletßtg gele-sen. Von ihm selbst aber hat man einen langen brief an Cyril-lum von Alexandrien, worinn er berichtet, daß er den nahmenChryfostomi in die äixc^sÜL oder Archen - bücher eintragen las-sen , bey dem Nicephoro üb. XIV. c. 26. bitlor. eccleiialAcL,und einen kürtzern an Calliopium, einen Perser zu Nicäa, beydem Socrate üb. VII. c. 2;. wie auch ein krLZmenwm einerpredigt auf die geburt Christi com. III. Loncil. und einen briefan Eupsychmm, bey dem Theodoreto äislog. 2. x. no. 5--«i-'are,, Utz. VI. L. iz. üb. VII. L. 2;. 26. Ä20M0«. üb. VIII.

c. 17 - XIV. L.26. tVoAer. csr. äe ingrat.

scnvt. eccl. ssx. ^2. üb. II. äs lum.

«csl. cap. ;i. WrrLk»,. äs fcr. sscl. üilt. üt. k. I.

x-rx. 2«-.

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. Atticus, (T. Pomponius) ein Römischer Ez«ä-M. ;875, v.L. 64 ;, daQ.CäcchMA

bohren begab sich A. c. 667. L.Z. 1897^^- 0 -^tzyil^

midicus und M. ^

renden bürgerlichen kriegen zwifchen Cchna «--7 ^Rom nach Athen, allwo er die Griechische sprach.^griff, daß er sie eben so vollkommen als die

«ich«

Nachdem diese Unruhe vorbey, kehrte er A.L.

ä. L. 6;. wieder nach Rom, und wüste sich bey hcB -

n. v. o;. wieoer nach vcom, uno wuue„ ,„idheimischen kriegen zwischen Pompejo und Calare, ' Äzwischen Marco Antonio und Bruto, so wohl >r;er keines partey annahm, und doch von beyoengehalten ward. Er entschlug sich aller angeboten" ^ter, und wendete seine zeit bloß auf die üuäia,gemeine liebe hatte, auch derowegen meistenshielt, die darinnen erfahren, und gute schrecknleser, nach der damaligen gewohnheit, abgaven-mische jähr - geschickte, ferner der berühmten leM M^sthaten in versen, auch unterschiedliche andre wncv»

Er brachte sein alter bis auf 77. jähr, da er nleidliche kranckheit fiel; nachdem aber die sch^ScheM.Ächentschloß er sich, durch Hunger sein leben abzmmtz .xostt"er auch II. L. 722. ü.AI. ;^2. it. A.standigkeit, ohnerachtet des vielen bittens seiner nbracht. Seine schwester Pomponia war s

des Marci bruder, verheurathet, doch war v>e'mit diesem weit grösser als mit jenem. Er vermag698. mit der Pilia, und erzeugte eine tochter, ^^Ult, Vnium Agrippam den grossen freund August! v^' B ^

in vit. Lttlci. ( 7 /Le^o, in Lruw ^

?//«. üb. XXXV. s. 2. La>. L

Atticus, ein söhn des Hipparchi, war SE jg sti ^gantz Asten, unter der regierung Nerva. ^r 0 ^

Hause einen grossen schätz gesunden, weil er aber >möchte deswegen scharfe nachfrage geschehendenselben dem Kayser, und fragte, was er dam>> ^te? dieser antwortete: Acers ilivenw, er some nutztegebrauchen, was er gefunden, und als Aktien» ..MBschätz wäre grösser, als er ihn in seinem stände" ^ Mte; erwiederte Nerva: LArim ?.bucsrs, so D

mißbrauchen. Wie er hierdurch ein sehr reicher

war, so bezeigte er sich auch über alle MassenTroade reichte dereinst das geld, so der Kaystrbau geschenckt hatte, nicht zu, da gab er von deAvielmehr dazu, als die erste summe austrug-weilen die gantze stadt Athen, und machte enduw r'nach welchem jährlich einem jeden bürger eine S ^gelbes gereicht werden sollte. Suidas erzehlet v!v .M,feinen söhn Herodem Atticnm angehet. „ick

xbill. üb. VII.

Atticus, ein söhn des Herodis Attici, rm>,r^vornehmen Atheniensers, hatte so wenig verstau.^ W ^ ^einmal das ABC begreiffen konnte; des>MhB«vier und zwanzig knaben seines alters mit ihmvon ein jeglicher mit dem nahmen eines bucv..^ oc",wurde, und die figur desselben buchstabens am Mmahlt hatte, damit Atticus selbige stets sehen jestb > ckte, wodurch er endlich die buchstabenkennenaber sein lebtage ein tuminer, unwissender,züchtiger mensch geblieben, daher ihm auchtzes vermögen bis aufs mutter - theil entzog. ^

8oxüiK. üb. II. , O

* )ltticus, ein Platonischer kbüosoph^stKayser M. Aurelio Antonino gelebet, hasssselc>nund Unsterblichkeit der seele wider denArillo^^aMdavon man einige krsgmsnm in Eusebu m u

ücZ findet.

* Attidium, eine ehemalige stadt in

das in dieser gegend liegende dorf Att» ^rb. ^ ,

davon bekommen haben. no - 'ü

241. , ^cancko^ yzii^i

Attigny, üttEcum, eine stadt M Ä-

Aine in Champagne, unter denp ZebMe ^von Rheims, hat in dem Französischen , getrost^ge viel erlitten, ist aber nach dem an. E ,

den ziemlich wieder empor gekommen-. ckssh^t'^eNi-Fdaselbst gehaltenen kleinen Concilien beruv^ xurtzste unter Paulo I. und Komg Pwnwj^wordeych !>c>szweyte an. 822. unter Paschalrchem der Französische Konig Ludomcus ch beMsseinem vetter Bernard , Konrge»' ^aue^^^^pten ^,0und verstossung der übrigen nächsten anv ^4 ^ cöffentliche busse bewigt ; da drM wmb^ ^

vierte an. 87 °. gehalten.

cü. < 7 avk, bitt. üc. scr. essl. k. II. pölckck^p ,

Xova krancia, dem grossen ste chL^Hc^ norb lea^

Xovg krsncia, dem grollen jec .... „v...

che in dem 44. grad von der linim N/AssonderU^Bnen. Sie halten das hunds-steisch für en-^ S-e^' '

lein, und essen solches zu zeit ihrer fest - tag