Band 
Erster Theil. A - Be.
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»„nM.I'vch bürgerliches regimenl. Die lasier sind beyMerde I dennoch aber gehen sie oft mit einander , ausMit, , sehr grausam um. Sie erkennen keinen

den f«?^hren den teufet, dene sie OM nennen. SoStange Wen kommen, belustigen sie solche durch lieber

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en ^ jedem zu willen ohne unterscheid; nachgehendsjla,!bi>n ' mann, mit deme sie keusch und züchtig leben.Unsterblichkeit der seelen, und glauben , daßNies lan^ me von dem leib abscheidet, gehen sie in ein ent-Atlich ,"!'o, allwo sie mit ihren verstorbenen freunden sehräelcripr. äe 5 InäeL OcLiä. lib. II. e. iz.

Nkar, °j„or Hunnen König, ein heydnischer Scythe oderHe» sv jenisils Bendeguez, und einer der grösten überwin-y?' rn der Welt gewesen. Er wurde von den Hun-N/?ieder^,W der Tartarey gekommen, und sich in Panno-q?/>väsij^«assen, nachdem sie die Gethen und Römer daselbst,k„ «llekls"vatten, zum Konig gemacht, und nachdem ervolckern ein ungemein groß kriegs - Heer zusam-dkbtDtte L/-I er zuerst ums jähr 441. in Thracien ein, undsü^ser E ^nd und den gantzen Orient, so, daß ihm/Mch stin°« °^osius der jüngere tribut geben muste. AIs erU^en^nW/uder Bieda an. 444. umgebracht, und an.ÄMiid^mall m Griechenland gethan, wendete er sich in dievchlank' kam an. 449. mrt einer unsäglichen macht in'">Ü hinak ^aieng erstlich an der Donau hinauf, hernach den^ steint Lts nacb Nag-I . „nd markte die stadt ^itraübura

nach Basel, und machte die stadt Straßburg' ^ d,-,-Unterweges trafen seine soldaten einen einsied-

j 3e«/? Dtrlam eine geissel GOttes nennte, welches ihmW solle ,-daß er diesen nahmen seinem titul mit einverleibt»ie/EteiK herauf zog er mit; 00000. bewehrter mann nach^ly^zuarsii^ler dem vorwand, die West-Gothen in Aquita-bx^ uen, war auch bereits so weit eingedrungen, daß erc>,- "Wsch'Mtte, welches eben zu capituliren gesonnen, als derMeroväus, der Gothische König Theodori-A Modische König Gothalus, und der RömischeVi^Utb^Mus ihre armem zusammen stießen, und ihmf den hals fielen, so, daß er die belagerung auf-'-.»«rauf kam es in den selbem bey Chalons in>»M des fvM' 4 ;i. zum treffen, welches die zanke nacht währ-V berivkv k>en tags wieder angieng,da dennAttila 180000.dx or, und so verzweifelt wurde, als er hörte, daß Tho-'.dg« si°o semes vatters, des Königs Thevdvrici, rächenG allen Haussen Pferde - sattel zusammen legen ließ,Klinge -ü mll lieber selbst zu verbrennen, als dem feinde inAnnahm. Mein, weil Aetius aus beysorg die Go-h qg,?.. ^ mochten ihme nach Attilä qantzlicher unter-^ochtig werden, den sieg nicht recht verfolgte,ÄlLhlede,, ,7 stock seinem qäntzlichen Untergänge, und be-^ ÄMck rn Teutschland zu gehen, nachdem vorheroferne grausamkeit erfahren hatten, die stadt»d zu ^orch ihren Bifchoff Lupum hiervon war errettet,^>1 >?Zif d)oelms alles, auch der Bifchoff niedergehauen wor-» Ärchs barsche plünderte er ferner Metz, Trier, Ton-. Heb am ^ stoch andre ihm vorkommende städte, soll auch^d L.samt r Urfulam, des Königs von BritannienA» jungfrauen, rämmerlich haben martern

^ItEhrten wrewol das albere geticht schon längst von

>i^a «selbst oorworffen ist. Hierauf zog er in Thüringen,aasten krj^std zwar, wie man glaubt, zu Eifenach,."H j^greiff^gs-rath, rn welchem beschlossen wurde, Jta-M^key Ä- Solches geschahe auch an. 452. und muste>a es das oberste theil von Italien gantz an ihnMaÄey .^oochteten viel leuthe auf die kleinen iusuln desr a^>s/os, und gaben dadurch gelegenheit zu er-ich Mn^onedig. Die einzige stadt Aquileja hielt sichn, -->en ?«v'Murde aber endlich mit stürm eingenom-^oner darinnen niedergemacht, und selbige5 »e hMeiu » Mro verwandelt. Er wollte auch Rom heimsu-xFem ^tsamkm^ Z^ng ihm entgegen, und wendete durchNa»? Achthu!!.^as Unglück ab, da denn Attila mit unsäglichAsi - Me Ala.M '-st Pannvnien wieder zurücke kam , undAsie ^vkher, ap.^Mrrzog, von denen er aber mit hülffe der«»ti«stod sick srn ward, worauf er zurück in sein landzm'onv Wollüsten ergab. Er ließ bey dem KayferÄ jscha^oahij.', ow seine fchwefter Hvnoriam, die sich ihmioZ'angetragen, anhalten. Ehe aber diese Ge-l>Ach.ss verk ram , heurathete er die Jdilco oder Hildico,M g^actrmner tochter; weil er sich aber an seinemv sckv /? schlaf? I^ nbernommen hatte, so erstickte er sel-Msiikl .N chennn einem heftiaen nasen - bluten an.

rÄ oKn auf,MiWm heftigen nasen - bluten an. 4;;.^ ^^emMdre ^a'Mhr gebracht, wrewol Bonsinius, For-, h'agen , er habe über 8°. jähr gelebt', und^» iMiUen, es aber gar nicht wahrscheinlich ist. An-^>1^ er^/sen, ^Me rhn seine neue braut im schlaf, da er, daeW Fstem messer erstochen. Sonst wirdauch 5^as bef»« von statur gewesen, mchts desto^ke^siMemesonders aus ihm hervorgeleuchtet,, wo-s! derÄlden allertapferstenerwecken können.Kosten tavÄ^"'k)atte trefliche anschlüge,und fuhr-' aus,war grausam gegen seine fein-

de , aber gnädig gegen die, welche sich unter ihn demüthigten,denen er einmal schütz und gnade versprochen, denen hielte ersein Wort treulich, unmäßige schmeichler konnte er nicht leiden.

lib. II. c. 7. K^o-r. üb. VIII. ep. 1;. bist.

Uimg. äscscl. I. Üb. VII. in annsl. kbristcor. lib. III.

L. y. p. 24;. L'o?a?»ro/, bist. äe branca wm. 1.bist. ä'strisnilrnL tom. III. <L bist. cle 8. beon lib. III.

/e, Lc. * Eigene lebens - beschretbungen von dem Attila habenCallimachus bxxeriens, ein Italiäner, der im X VI. stcculn nachPolen gefluchtet, und Nicolaus Olahus, Ertz-Bischoffzu Granverfertigt. Über diese hat auch Rudolph Rothius in einer zuJena an. 1671. gehaltenen drsputation: streila Uunnorum stex;desgleichen Otrokocst / em Ungar, in seinem an.r6yz, zu Frane-cker in oetav unter dem titul: Orißines Uunssric-e, herausqe-sgebenen buche, wertlauftig von Attila gehandelt.

* Attila, oder Ie,(Xmn ä'stttilL, ,at. Oat-bLunici Lmnnl.ein selb, drey merkn von Chalons m Champagne in Frank-reich, allwo an. 451. der Hunnen Ionig Attila geschlagen-worden; siehe Attila, der Hunnen Komg.

* St. Attilianus, Bifchoff zu Zamora, und bekenner desglaubens, gieng in seinem 2;. jähre in das-unweit Zamora ge-legene kloster Morerola, und wurde, nachdem er unter demAbt Florians zehen jahr als Mönch gelebet, von demselben zumPrior darüber gemacht. Nach der zeit erwehlte man ihn zumBifchoff zu Zamora, doch, als er dieser Arche zehen jähre vor-gestanden , verließ er selbige eine zeitlang, um seine in der lü-gend begangene fünden in der einsamkeit zu beweinen, und lebtevon allmosen. Er waL damals seinen ring ins Wasser, undbat GOtt, wann er selbigen wieder bekäme, solches ein zei-chen der Vergebung seyn zu lassen. Als er ihn hernach wiedergefunden, gieng er wieder in sein amt, welches er nochacht jähr verwaltete, worauf er an. 820. starb. Papst Urbanushat ihn an. 1002. canonisirt. Sein andencken wird den 1;.octobr. gefeyret.

Attilius, besser Atilius, ist der nähme einer berühmtenfamilie zu Rom, davon einige kstricü waren, und I-ongi ge-nennet wurden; einige aber waren klebest, und hiessen Reguli,Serrani oder Sarrani, Calatim und Bulbi. Zwey von denAtiliis bonZis waren schon in den ältesten zelten der RepublickTribun! Nibrum, als man die mit eben dem gewalt, den sonstdie Bürgermeister hatten , erwehlte. II. L. 419. L. Ist. 1649.st. e. zz;. war M. Attilius Regulus mit M. Valerio CorvinoBürgermeister, und überließ mit gutem willen, auf begehrendes Raths, das commando der armee seinem collegen. II. e.460. st. IVI. ;69o. st. L. 294. war ein andrer M. Attilius Regu-lus Bürgermeister mit L. Posthumio Megello. Er führte denkrieg wider die Samniten, war aber nicht glücklich, bis ersteendlich bey Luceria schlug, und 7; 00. gefangen bekam, welchegantz nackend unter einem gemachten joch oder galaen durchge-hen musten. Allein weil er eben so viel von seinen Römern ein-gebüßt , als er von den Sammlern gefangen bekommen hatte,so wollte man ihm keinen triumph zulassen. Lrv. lib. X. c.; 2.leg. C. Attilius Regulus Serranus war II. L. 497. st.stl. ^727.st. L. 2;?. mit Cn. Cornelio Blasione, und II. L. 504. st stl.Z7Z4- st. L. 2;o. mit L. Manlio Vulsone Bürgermeister, undbelagerte in diesem jähre Lilybäum in Sicilien. Ein andrerC. Attilius Regulus war II. L. 529.st. N. ;7?9- st- L. 22;. mitL. Aemilio Papo Bürgermeister, und blieb in einer Macht wi-der die Gallier. lib.II. Ferner gedencken auch die kMLoululsres eines Bürgermeisters M. Attilii Bulbi II. 0.509.st. stl. 17Z9- -n. L. 24;. mit M. Buteo, und eines andern Bür-germeisters gleiches nahmens II. (I. ;iy. st. stl.;749. st. L. rz;.mit T. Manlio Torquato. Diese zwey Bürgermeister wurdenwider die rebellirenden Sardinier geschickt, und erlangten des-wegen die ehre eines triumphs. Eutropius lib. III. sagt, daßman darauf den Ianus - tempel zugeschlossen habe. AttiliusSerranus war II. L. ;84-st-stl- 1814- st- L. 170. mitT. Ho-stilio Mancino Bürgermeister; Serlus Attilius SerranusII. II. 618. st- stl. 1848. st. L. i;6. mit P. Furio Philo; undC. Attilius Serranus II. L. 648. mit L. Servilio Cäpione.Attilius Cimber war einer von denen, welche den Iulium Casa-rem ermordeten. Attilius, der weise genannt, war ein Rechts-gelehrter , dessen Cicero und Pomponius äs o»§. fluris geden-cken. k'g/ll (iLpicol. *

Attilius Calatinus , Römischer Bürgermeister mit Sul-pitio Paterculo, II. 0.496. st- stV 1726. st. L. 258- forderte dieCarthaginenser vor Palermozur see-schlacht aus, dre aber kerneMir dazu hatten, und sich rn dre offene see begaben. Als nunAttilius sie verfolgte, fielen sie mrt aller macht auf ihn an, undwäre er verlohren gewesen , wenn nicht M. Calpurnius herzu«aeeilt, und ihn errettet hätte. II. L. ;oo. st.stl. ;7i°- st. L.2^ ward er abermals Bürgermeister mit L. Manlro Vulsone,mit'welchem er die feindliche flotte von 120. staeln schlug, undPalermo eroberte. An. ;o;. ward er zum vicMwr erwchlt;trüge auch die Lsnlursmoder das schätz,- amt; wäre Überausarm, und doch einer der furtreflichsten mannern zu Rom geach-tet. strv. Totzlö- kVo> . §-L.

Attilius Regulus, ward kl. L 487. st. stl. §717. st.e. 267.Bürgermeister mrt dem Iusto Llbone. Sie bezwungen dieSalentiner, und nahmen ihnen II. L. 49z. st. sti. ,728 st. 0.2;6. ihre Haupt-stadt Brundusium ab. Als er zum au.

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