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Ü 2 " Pv,,s!?°u rc. war auf dem schlösse St.Maury, nicht weit^tt-tva^Tamtonge, an. i;;o.che„ 8. febr. gebohren. Sein^ >»»tte,- r??hann ä'Aubigns, Herr von Brie in ckaintonae,Marina ^.^velche über feiner geburt das leben eingebüsset,er s-Lestang, woraus erhellet, daß das vorgeben,^ fadcl ii>n Henrici IV. natürlicher bruder gewesen/ ei-V» >Nai^Scin datier verheurathete sich hierauf zum an-Ve» ky'ssi Anna von Lamour; weil ihn aber diefelbige nicht„ M in st!,, ^ 'vard er ausser feinem Haufe auferzogen / undMcher .ij.'V" vierten jähre einen lehrmeister / welcher ihn zuFührte Lateinische, Griechische und Hebräische spra-Fsi seinem achten jähre übersetzte er des PlatonisMesv^anon genannt/ aus der Griechischen in die Fran-Mtzni,^?.a' .weil ihm sein vatter versprochen / daß er diese
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>vl)lst,?^"akeu lassen / und derselbigen sein bildnis voran-?,ade„ w^rhes doch niemals geschehen ist. In dem fol-s!°a>do / x!,^ wurde er nach Paris gebracht / und Match. Be-vbei-^k satter des berühmten Vatabli / zur unterwci-N'eth, sswen, mit dem er aber kurtz hernach in grosse gefahrM>»iq dp^Ä^n sie bey der um diese zeit vorgegangenen ver--Me Protestanten ohnweit Milly in Gattnois auf ihrerih, genommen / und der Inquisition übergeben /
r» die «^ssvlben zum feuer verdammet worden ; wiewolen.^ausseihst von dem gefangenen-bewahrer, derM ana-^^ üebe vor den jungen ä'Aubigns befugte / dieA, er hj^when / auch die gelegenheit dazu verschaffet wurde.i,L erM zu Orleans auch noch die pest überstanden / ge-ejM ihft A Wtner genesung auf eine unanständige lebens - art/groksatter / der ein commando zu Orleans hatte/ inh, L/ l,^u und schlechten kleide in der stadt umher führenej. n>er acklm ein handwerck, das er lernen sollte / zu wehten ;
'hm aber so nahe gieng, daß er aufs neue inge? sej„ /g. und todtliche kranckheit fiel. Nicht lange hernachan einer in der belaaeruna von Orleans empfan-
einer in der belagerung von Orleans empfan-..st ^ .«eß aber so viel schulden hinter sich zurück / daßK^vrde HMer und übrige erbschafft zu renunciren genö-
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t, V'man ihn hierauf in seinem 1;. jähre nach Genf»ich,«. ^ schon in seinen studien so weit gekommen ,Lateinische / Griechische und Rabbinische!ia.w/ >v,^,.Wvttg lesen / und auch ohne ein buch vor sich zu« V» beri^w erklären konnte / sondern auch nach seinemu» >1^,. M rn einem tage so viel Lateinische verse machte /
eki,'"' ^Uemlich fertiger schreiber in solcher zeit abschreiben^lackst ^ uun dem ohngeachtet und zwar aus keiner an-M^tßynss stls weil er einige äi-äeÄs in dem Pindaro nichtbekam' *"die niedern schulen zu Genf aufs neue gehenUU "ach a ?r Überhaupt vor dem studiren einen eckel / undlkh,,' dqlahren ohne vorwissen seiner unverwandten nachV ^ in kt.w'ae zeit der Mathematic obgelegen. An. 1^67.
an^^avlntz Taintonge zu den seinigen zurück / wardAv^n kn,,». von seinem Vormund / der ihn auf keine weiseMeWait?,, /' beym studiren zu verbleiben/ als ein gefan-liet,, ,'^1und so gar seiner kleider alle abend beraubet,!V,wnte>.Whre mit gröster gefahr von den fen-?e>»,/l-vian ' und im blosen hembde bis zu dem nächsten^l f^lejck Ä."aer Protestantischen trouppen verfügte / da erjVSVge /.vvnftllch versprach / niemals zu klagen / daß er inAich^zu .^rlohren , indem er sich in einem so elendenst, s>e„ ^ Melden eingefunden. Er wohnte hierauf unter-°>esx„sl! er alv und belagerungen bey / und erzeigte sich so tapft? b>e ^Earn"ald eine Fähndrich-stelle davon trug. Nach^ta„Mlde. .. ssn. 1570. von seinem Vormund ein wenig geld^ter - "'w gieng damit nach Blois, da er kurtze zeitaaß ein bedienter'des Hertzogs von Longueville>8 iN ' als ob er in einem treffen geblieben / seine
!'>>d »ich, machen antheils an sich gebracht/ wozu noch kam,M seinem derselbe, sondern auch sein eigner Pachter,^M-Mqivn -Unverwandten, welche ihm wegen der Refor-dx,- a Insgesamt aussätzig waren, vor einen betruger«^UgÄ "'^ Ees recht erkühnte, sich vor den ä'Au-A Ueber be^a-^^wol er nun zu gleicher zeit mit einem«iea„s ..Met war , that er dock) deswegen eme reise^ er Us ne>,??^ pachte es allda so weit, daß ihm sein ver-s Mwir lj^USestellec werden muste. Als dieses geschehen,ÄteM die Ä^es-gedancken den köpf einnehmen, wobey erdamÄI'wüsche poesie gerieth, und ein geticht ver-Alich'Und wea?«"jUter dem titul: I.S krmtems ä'Lublgne,i>r'ein?beyfügendes darinn enthaltenenfeuers mit einem^ ausgenommen worden. Immittelst richtete erM Mdey^nMe svwaten auf, mit welchen er dem Königer ahgu dienen wollte, und führte dieselben nachd' Und wer! er einem feiner freunde im duell bey-ge,?.b>Nen w„«auf die gerichts-diener, so ihn deswegen inverwundet, sich milder flucht zu sal-r McK auUu'de; wiewol solches endlich in so weit zu sei-sbchy,gn Auug , wxj, „„x yra, tage darauf die beruffened Vgm njÄ"helemi vor sich gegangen. Doch begabZ ^vchi HerriV» Ausser landes, sondern hielt sich m geheimL>'»d ^obqLTaley ai.f, der ihm seine tochter zur eheckZd »ichg üEn w^le Heurath wegen Ungleichheit der relr-^>bjgAt g., 'vlderspruchs der anverwandten nach dervon sti« gegangen. So bald nun die famtlie des'uenz aufcnthalt Nachricht bekommen , drang
diefelbige darauf, daß der Bifchoff von Orleans seinen kro-mowrem nebst 6. gerichts-bedienten an den Talcy abschickte,dessen auslieferung zu vollstrecken; ä'Aubigns aber setzte sich als-bald zu pftrde, und zwang zwey weilen von dem ort den?ro-motorsm, daß er ihm unterwegs und auf der stelle die Römisch-Catholische religion abschwören, und zugleich ein förmliches at-testat zur flcherheit seines vermuthlichen schwieger-vatters aus-stellen muste. Diese und mehr andre verwegne dinge mach-ten, daß Henrrcus IV. der damals noch nur König von Na-varra war , ihn an. 1574. in seine dienste verlangte, welche erauch annahm, ob er sich gleich aus Verstellung bey dem Herrnvon Fervacques, emem geschwornen feind der Hugenotten, derihm auch nachgehends viele Handel machte, und zuletzt giftbeybringen ließ, aufhalten muste. Bey der bald darauf erfolg-ten eroberung von Archlcourt war er der erste, so in diesen orteindrang, befand sich auch des folgenden tags in der schlackstbey Dormans, und ward hrernachst von dem Hertzoq von Gni-se einer sonderbaren Vertraulichkeit gewürdiget; welches ibmnicht nur den zutritt am Französischen Hof erhielt, da ihm sonstdie Königliche Mutter viel genaue aufseher bestellet hatte, son-dern auch das gute Verständnis,, so um diese zeit zwischen vor-bemeldtem Printzen und dem König von Navarra war, aarsehr beförderte. In folgender zeit wäre er entweder seinem Kö-nige in dessen Unternehmungen zur feite, oder that demselben inauswärtigen orten wichtige dienste; die ihm aber, wie er selbstberichtet, niemals belohnet worden. Er nahm also endlich sei-nen abschied, und war willens, bey dem Chur - PfältzischenPrintzen Casimiro dienste anzunehmen, wurde es auch ohn-fehlbar vollzogen haben, wenn er nicht Susannam äs Lezay,aus dem Hause äs Vivonne, von ohngefehr erblicket hätte, inwelche er sich alsobald so sehr verliebte, daß er um derselben wil-len in dem lande blieb, und sie an. 158;. zur gemahlin nahm.Indessen ließ er sich aufs neue bewegen, in des Königs Henricidienste zu treten, ohngeachtet er wohl wüste, daß die Königinvon Navarra ihrem gemahl stats in den ohren lag,ihn nicht mehran seinen Hof zu lassen, daher er sich auch eine zeitlang dentag über verborgen halten, des nachts aber allezeit beydemKönige in seinen, zimmer sich einfinden muste. Richt langehernach bemächtigte er sich der insul Oleron, und ward aufderselbigen zum Gouverneur bestellet. Wie aber der Königselbige nach einiger zeit wieder an die Catholicken verkaufte,verdroß ihn solches dergestalt, daß er deswegen zum andernmal aus den Königlichen diensten gieng. Weil er nun zu glei-cher zeit auch einige zweifel wegen der religion bekommen,last er etliche monate hintereinander Bellarmini controversiennebst andern theologischen streit-schriften; welches aber keineandere würckung hatte, als daß er in seiner bisherigen religionvon tag zu tage eifriger wurde, wie er denn auch nach derHand die Protestantische religion in Franckreich mit der gröstenfreymüthigkeit und auf alle weise zu vertheidigen geflissen war.Mittlerweile aber liefen die fachen der Hugenotten immerschlimmer, daher er auf Henrici ftätes anhalten sich nochmalsgewinnen ließ, und an. 1537. in der Wacht bey Coutras aber-mals als Lenzer des Königs dienste thäte. In dem folgendenjähre ward er Gouverneur von Niort und Maillezais, und bliebzuHenrici grossem Mißvergnügen immer daselbst, ausgenommen,daß er an. 1596. der belagerung von In Fere und einigen an-dern actionen beygewohnet. An. 1600. kam er wieder nach Pa-ris - und muste auf befehl des Königs, weil nur 14. tagevorher das religions-gespräch des Herrn äu Pleßis-Mornay mitdem Cardinal äu Perron fruchtlos abgelausten, mit dem letzter»eine neue Unterredung halten, da er denn fünf stunden lang,in gegenwart 400. meist vornehmer stands - Personen, vornem-lich aus dem gründe disputirte,daß die Kirchen-Vätter keine Rich-ter in reltgions-sachen abgeben könnten, weil sie selbst in ihrenmeynungen nicht einig waren, und zum beweise seines satzeSeinen eigenen tractat äs VWälls kutrum verfertigte, der abernie gedruckt heraus gekommen. Auf gleiche weise nahm er sichder Protestanten, welche ihn vor einen ihrer grösten stützen hiel-ten , auch bey allen andern gelegenheiten eifrigst an, und brach-te ferner einen Vorschlag auf die bahn, daß zu aufhebung allerstreitigkeiten unter den verschiedenen religionen die kirche wie-drum in eben diesen stand gesetzet werden sollte, in welchem siedie vier ersten s-scula gewesen , welches aber auch dem Cardi-nal äu Perron nicht gefallen wollte. Der Konig war in-dessen selbst mit seiner grossen freyheit öfters nicht zufrieden,konnte ihn aber doch auch niemals lang entbehren, daher er beydem Hofe bald in den grösten Ungnaden stund, bald aber wie-drum sehr angesehen und geehret wurde. Insonderheit warer in den letzten jähren dieser regierung Vrce-Admiral in Poi-tou und Xaintonge, und der Konig wollte ihn hiernächst als aus-serordentlichen Ambassador nach Deutschland schicken, da denndessen übrige Gesandten ihm jährlich zweymal ausführlichen be-richt von ihren Handlungen abstatten sollten, welches aber, weilHenricus sich zuletzt mit andern dingen viel zu thun machte, un-terblieben ist. Nach dem tode dieses Königs war er der einige,so sich zu behaupten unterstund, daß die wähl emer Reqentinvon Franckreich, welche m der Person der Komgm vollzogen wor-den , nicht vor das Parlement zu Paris allem, sondern vor dieGeneral-Staaten des gantzen Königreichs gehöre. aiena aberdoch nichtsdestoweniger als Deputirter von seiner vrooMn nachParis, um dff Königin Regentin in ihrem nahmen eines voll-kommenen gehorsams zu versichern. Nach diesem suchte mau
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