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schicklichkeit an. 1^42. z« sttnem schwicger-sohn und Nachfolgeran. Francifcusl. ernennte ihn an. 154?. nebst dem Cardinalcku Bellai, dem Marjchaü äs Biez; und dem Präsidenten Re-mond , nach Hardelok bey Boulognc zu gehen, und mit denCngelläiiderir den frieden dastldst abzuhandeln. Henricus II.brauchte ihn gleichfalls in wichtigen gefchäfften , und schickteihn unter andern auch an. i;zy. zu dem friedens-schluß zu Cha-teau-Cämbresis/ da er den titul eines Staats-8eLret3rü bekam,anstatt, daß zuvor diejenigen, fo diese stelle verwaltet, ä'öcss-tsires clez jch-rnces waren genennet worden. Er befand sichhieraufbey der zufammenkunft zu Fontainebleau, und etlichenandern, ließ sich auch angelegen seyn, den Printz von Condöund andere Häupter der Hugenotten, auf andere gedancken zubringen, welche deswegen übel mit ihm zufrieden waren, undihm ziemlich hart begegneten. Dieses verursachte ihm einekranckheit, und weil er seine Wohnung ihm Louvre hatte,zog ihn die Königin Catharina äs Medicis in allen wichtigenfachen zu rathe. An dem tage, als die Wacht bey St. De-nis vorgieng , faß sie stets bey dem bette dieses Claudii Au-bespinc, welcher, ob er schon fast in den letzten zügen lag,doch unterschiedene wichtige anschlage zu erhaltung des Reichsgab, und darauf den folgenden tag, als den n. nov. an.rz6i. starbe.
, Aubespine, (Carolas von) Marquis von Chateauneufander Eher, Commandeur und Cantzler des ordens vom heiligenGeist, Staats-Rath, Abt zu Magai, Preaux und Noirlac,Gouverneur in Touraine, und Siegel-verwahrer von Franck-reich, war zu Paris an. gebohren, ein söhn Wilhelmivon Aubespine. Er war ein mann von unvergleichlicher klug-heit und sehr guter auffuhrung. Er wurde anfangs an. 160;.Parlements-Rath zu Paris, und an. 1609. schickte ihn KönigHenricus, der ihn schon in einigen besondern angelegenheitengebraucht hatte, als außerordentlichen Ambassador nach Hol-land und Brüssel. An. 1617. brachte er die zurückkauft derPrintzen, welche sich aus Mißvergnügen, weil ihnen die Kö-nigliche Mutter allzuwenig theil an der regierung gäbe, vonHof entfernet hatten, und einen gefährlichen innerlichen krieg be-sorgen machten, mit einer so guten art zuwege, daß er grossenrühm davon trug. An.iSro. wurde er Cantzler des Königlichenordens, und bald darauf mit dem Hertzoge von Angoülöme,und dem Marquis von Bethune, nach Teutschland geschickt.Nach seiner zurückkunft gieng er als außerordentlicher Ambas-sador nach Venedig, und hernach in Enaelland, an. 1629.und zc>. In diesem jähr, den 14. nov. gab ihm auch der Kö-nig zu Versailles die siege! zu verwahren; weil ihm aber sol-ches viel Mißgunst erweckte, legte er dieses amt den rz.febr.«n. 16z;. wieder ab. Nach der zeit wurde er in arrest ge-nommen, und auf das schloß nach Angouleme geführet,woselbst er bis auf den 14. may an. 164;. gefangen gesessen.An. r6;o. wurden ihm die siegel wieder eingehändiget, undkam er bey Hofe in gutes ansehen; er muste sie aber dasfolgende jähr zum andern mal wieder niederlegen, und sichvon dem Hofe wegbegeben, alles durch Hof - imriZue8, oh-ne daß ihme im übrigen einiges Verbrechens schuld gegebenwird. Er starb hierauf zu Leuville den 26. sept. an. ,65z.im 7z. jähr seines alters. ctaäessas (Mc. äe 13 Lour. *Aubespine, (Gabriel von) Bischoff zu Orleans, war einsöhn Wilhelmi von Aubespine. Er war berühmt wegen seinerbedien ung und wegen seiner wissenschafft in allen stückn dergeistlichen antiquität, ingleichen wegen der anmerckungen, soer über unterschiedene smbores Lcclel-EiLos, über einigeL°mcme5 und LvOLilis, und sonderlich über den OptatumNilevirsrium, gemacht hat, welches letztere ein sehr curiösesund gelehrtes werck ist. An. iziy. machte ihn der König zumCommandeur seiner orden; weil er sich aber durch seine Ver-dienste bey einigen Ministern sehr verhaßt gemacht, so wur-de er aus seinem Bischoffthum verjagt, und starb den iz.aug. an. iö;c>. zu Grenoble. Dtt K H-Mpporie«bist. ä'Orleans. 6sll. tom. II>
Aubespine, (Wilhelm ä') Marquis von Chateauneuf,Claudii söhn , war den 17. aug. an. 1547. zu Paris geboh-ren. Nachdem er aühier, wie auch zu Padua stubirt hat-te, wurde er, seines vortreflichen Verstandes wegen, ob er gleicherst 20. jähr alt war, ein Mitglied in dem Parlements - Rath,nachgehends Requeten-Meister, und bald darauf der KöniginElisabeth Cantzler. Au. ;-; 72 . zog ihn der König in den gehei-men Staats-Rath, und schickte ihn an. i? 8 o. als Gesandtennach Engelland, allwo er 4. jahr.geblieben, und m solchemansehen gestanden, daß ihn die Königin in Schottland aufihrem tod-bette zu einem Lxecuwr ihres testaments ernennet.Nur ward ihme schuld gegeben, daß er um diese Königin zu ret-ten sich in einige conspiralionen einffechten lassen , und sonder-lich zuletzt, als Maria schon zum tobe verdammt war, Eli-sabethani habe wollen durch einen meuchel-mörder hinrich-ten. Nach dem tode Henrici III- kam er wieder nach Franck-reich, als Henricus IV. gleich Paris belagerte, und der aus.schlag der fache sehr zweifelhaftig aussähe. Nichts destoweni-ger gieng er so fort zu dem rechtmäßigen Könige, ob gleichfeine beyde fthwäger, Viüeroy, und der Marschall von Cha-srres, lhn gern davon abgehalten hatten, deren erster» er auchhernach auf des Königs feite brachte. Zwey jähr hernachmachte thu dre verwtttibte Königin Aloysia zu ihrem Cantz-
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ler und Ober-Hofmeister, die er dahin vermocht/ . Balle ihr recht auf den König brachte. D.m '
Mercoeur nahm er auch dergestalt ein, daß er ^welches er fast gantz eingenommen hatte, wieder v . ^
Aubespine, (Magdarena von) Frau zu VmttMne tochter Claudii von Aubespine, und der Ioya>"tel. Sie wurde vermahlt an Nicolaum rv"
Herrn zu Villeroy und Alincour, Staats - ^creSchatzmeister der beyden orden, welcher9. KoML'tt, gctiassreich, von Francisco II. an bis auf Ludovicnln>rhatte. Sie war fowol wegen ihrer schönhert, mres Verstandes berühmt, und verfertigte verschied-" ^ ,r>in gebundener und ungebundener rede. Unter uihr auch eine Übersetzung der briefe des Ovidil beM'starb zu Villeroy im may , an. 1596. Ronsard y« b>°'
chen zu ihrem lobe geschrieben. L« «« ^kräng. ss«cad. bltzl. fcLinin. 5 . tt/arrt-e, sloß- "S r1 'ilubelp. elog. äs 8 Lam. illuikr. ojge,
Aubeterre , eine stadt in Taintonge, am M ^ ^
weit von Perigueux gelegen. .x §
Aubeterre, (David Bvucard, Vicomte von )nein sehr vornehmen Hause in Franckreich entfprowGenf gebohren, wohin sich sein vatter wegen dernen Protestantischen religion, nebst seiner mutler, ^
te. Unterdessen waren seine hinterlassenesthranifther cvnfiscirt, und dem Marschall äe St. Andr-M Eworden, dessen erben, die von Achan, solchsssmer zi»vielfältigen kosten und bemühungen, stiner MM j,>hatten restituiren müssen. David, welcher^vatterland zurück gekommen, hatte nebst stmen ,^,jch^.zur Catholischen religion wieder bekennet, .""kaltes-., de»Henrico IV. das Gouvernement von Perigoro erv ms159;. wollte ihn Montpesat, ein Ligistischer G^eratrouppen, so er in Quercy und Agenvis zusstlss" Mvin gedachtem seinem Gouvernement beunruM O i,igieng ihm entgegen, griff ihn indem fleckenschlug ihn, wobey er durch seine großmuth N'li
nicht weniger ehre einlegte, als durch seine tabudarauf, da er im julio des besagten jahrs einen s" M/.. --ort in Perigord, nahmens I'Jsle, einnehmener durch einen musqueten-schuß verwundet, u»o' M fcktag daran sterben. Er hinterließ von feiner Es/von Bourdeille, eine einzige tochter, welcheAubeterrtschen ftnnilie Francisco von Efparbez^.des Herrn von Luffan, Johann Pauls it'EspsrdM eneues von Blaye, zubrachte. bist- uv- ^
hill. äe lckmee III. p. 10; I. ,
* Aubiere, lat. ckubierum, ein flecken lNFranckreich, eine meile von Clermont.
ä'Aubignac, stehe Hedeliti. ^ ^ xet ees
* Aubignac, ist ein dorf samt einer Abtey St-einer kleinen provintz Franckreichs, an den c-Berry, zwischen dem flecken von Argenton n«"
Nvit äu Sault gelegen. Sar,ä,-c,«a.
Aubigne, (Agrippa ä') ein GasconifcherA M«?' .
unter Henrico IV. und Ludovico XIII. Er EMiE'und übrige Historien von an. i zoo. bis 1610.er aber in den religions - fachen als ein HE.ffene L^js^gewesen, und die unter Henrico III. voraeMv ^ Mpracticken an den tag gelegt, hat das Parleme^ erne schriften verbrennen lassen. Solisten versil Aessr ^l>iuaivn sehr wohl; verföchte immer die lehr-satzr S zckkirche gegen die Päpstliche am Französischen ,1^
eifer; und wäre so kühn, daß er nach der ^
taineblau, welche zwischen dem Cardinal^ ^ letzte^,
»ameoiau, weicye zwischen dem Larv»»»^
Pleßis Mornay gehalten worden, auch t"c , ^bekannten Ursachen nicht, allzuwohl, abgelösten.
Perron äuss "
Aavarrämw^Ker susbiewndurfte. ^ sso
falls aesta/E ^"tter H-,,.^rohanna äMörrt,er Admtta! ^« L'b vNw'L^s iv in dessen M-se -fezais und Bretagne Mtige amter dedr'eiiet;
der Könia Ä^^on,,»^,' Gouverneur von0leeon u''dsFt
stuittirte ,E- zu d->. n-.sssa cbgmbre äu ssoi, nachden^/gestorben ^ .^oe dienstere/chion gewandt ^Ehuano vo^^^r Framäm^ retircrte sich nach Gsissss'als Vic?pMzvFen Historie isi von
Madame'm) Amen>^' betn /ohn EonsiantKonig^ Diarntenog^^ea geschickt worden, dessen ÜA t-sr-M ainK ?en und Graf äAudrgns, E /,/
Weichss,.,^./wep stW^s?serneur zu Berry geweM. .U tck
cie^en, titn/^ ^der einige Personen am
IV. st, ^^nssstedrnckt Oon/Äston äe Vsue/) ssr
oder hFK freyhest ^ Weiten ihme Koma
Sen , g»Mrn p/Z Assen, »nd man sonsien da/E,^
Känw^? einige a 5 /ss»hkgnö nie recht hat erk-nEteur/^ ^Mcher argwohn gefallen, rr ss^,, A
L5»der gewesen. S« K
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