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Erster Theil. A - Be.
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einer tochter Richard Griffms und Braybroke, zeugte er Geor-gium, Lord Audiey , welcher von Elisabeth, einer tochterdes Ritters Bryan Tuke, Henricum nach sich ließ. Diesergieng an. 1585- mit dem Grafen von Leicester nach den Nie-derlanden , und hatte von Elisabeth, einer tochter des RittersWilhelm Suede , zwey söhne, Georgium und Jacobum.Georgius ward an. 1616. zum Grafen von Castlehaven inJrrland gemacht , war eine Zeitlang Gouverneur vonUtrecht in den Niederlanden, und empfieng eine gefährlichewunde in der Wacht bey Kinsale in Jrrland. Mit Lucia,einer tochter des Ritters Jacobi Mervin und Funtell, zeug-te ertochter und 2. söhne. Der jüngste von den 2. letztem,Nahmens Ferdinand, ward an. 1612. zum Ritter des Badesgemacht. Der älteste, Mervin, succedirte in den väterlichenwürden, und heurathete Elisabetham, eine tochter Bene-dicti Barnham, Aldermans von Londen , nach deren todeaber Annam, eine tochter Ferdinandi, Grafen von Derby,und eine wittwe des Lords Chandois, Grey Bruges. Erward wegen grober sodomiterey angeklagt, den 2;. apr.an. in Westmünster-Hall von seinen Pairs schuldiggefunden, und etliche tage hernach auf dem Tower - Hügelöffentlich enthauptet. Von seiner ersten gemahlin hinterließer (i.) Jacobum, von dem unten; (2.) Georgium, wel-cher zu Dovay in ein Benedictiner-kloster gieng; (?.) Mer-vin, welcher mit Maria, der einzigen tochter JohannisTalbot, Grafen von Shrewsbury, und einer wittwe CaroliArundel, sich vermählete; (4.) Luctam, welche zu erst Jo-hannen: Antell, und hernach Gcraldum Fiz Maurice, einenbruder des Jrrländischen Lords Kerry , heurathete; ( ;.)Dorotheam, eine gemahlin Edmundi, Vice-Grafen Montgar-ret. (6.) Franciscam, vermahlt an Richardum Buttler,einen bruder Jacobi, Hertzogs von Ormond. Der ältestesöhn, Jacobus, ward den;, jnn. an. 164z. in der würde ei-nes Lords Audley und Grasen von Castlehaven restituirt.Von seiner gemahlin Elisabeth, einer tochter des Lords Chan-dois, Grey Bruges, hinterließ er seinen Nachfolger, Jacobum.

0/ II. p. coMF/ear 0/

V0l. III. p. ;y.

Audley, ( Thomas) war in der Grafschaffr Esser gedoh-ren, und zur Rechtsgelehrsamkeit auferzogen, darinnen er auchan. i;2i. voüor ward, und eine zeit lang Procurator desHertzogthums Lancaster war. Endlich setzte er sich als Sprecherim Unter-Hause des Parlements bey Henrico VIII in gunst, daßihn derselbe, nachdem Thomas MorUs abgedanckt, an. i?;;.zum Cantzler machte, ihm auch die würde eines Barons Aud-ley von Audley in Ester gab. Er half die religions - änderungsehr befördern, den Bischoff Fischer und Thomam Morumverurtheilen/war auch unter denen, die die Königin Annam vonBoulen nach dem Tour führten. Er wird als ein mannvon sehr gutem äußerlichem ansehen und »«gemeinen verstän-de beschrieben , der des Königs wunderlichs gemüth sehrwohl zu regieren gewust. Er starb als Cantzler den ;c>.apr. 1544.und hinterließ eine einige tochter, die an den Hertzog Norfolckverheurathet worden. ok rüe üorcls Öbuncellors.

* Audley, (Jacob) ein Engelländer, welcher sich durchseine tapferkeit gegen die Franzosen sehr berühmt gemacht;und streiten vier Grafschafflen mit einander um den vor-zug, denselben Herfür gebracht zu haben, als Devon, Dorset,Stafford undHereford. Allein ein gewisser ansehnlicher geschicht-schreiber behauptet, er seye in Devonshire, und zwar auf demschloß Barnstapple gebohren. Er hielte sich in der Wachtbey Poitiers so wohl, daß Eduard, Printz von Wallis, welchendie Engelländer gemeiniglich den schwachen Printzen nennen,ihm eine jährliche penston von 1000. marck silber gäbe; welcheer aber so gleich unter seine vier Stallmeister austheilet«, diebey ihm in der Wacht gewesen waren. Als ihn nun derPrintz um die ursach befragte, bezeugte er, daß die güther,welche ihm seine Voreltern hinterlassen, genugsam wären, ihnezu unterhalten: Diese Stallmeister aber börsten es wohl be-dürfen. Der Printz bewunderte dessen großmuth, und ver-doppelte die pension. Lord Audley lebte also in dem vierzehen-den jahrhUNdert.

* Audoenus, sonsten auch Aldoeus, Audinus und Oy-nus, wäre erstlich Caplan Henrici I. Königs in Engellandund Hertzogs von Normandie, hernach aber Bischoff vonEvreux. Er ward gebohren zu Bayeux, und wäre ein bru-der Thurstani oder Thurstini Ertz-Bischoffs von Yorck, welcherin Engelland in sehr grossem ansehen stunde. Der credit die-ses bruders und die eigne Verdienste Auboeni brachten ihneempor. Nachdeme er eine zeitlang Henrico I. als Caplan ge-dienet hatte, ist er zu der Bischöfflichen würde zu Evreuxerhaben worden gegen ansang des jahrs m;. Jvo vonChartressein guter freund schriebe ihme hierüber gluckwunschend zu, undbezeuget, daß er ihne zu diesem amt sehr tüchtig achtete. Audoe-nus genösse wenig frieden bey seinem Bißthum , indemeAmauri von Montfort, vierter Graf von Evreux sich die-ser noch unter dem gewalt des Königs in Engelland stehendenstadt zu bemustern trachtete, sie auch m der that belagerte, unddurch vmath des damaligen Gubernatorn einnähme und plün-derte. Westen Amauri den Audoenum in dem verdacht hatte,ob hätte er chne bey dem König in Engelland angeschwärtzet,

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als ward di-km Bischoffaar nicht verschonet«k- "7 - Ms

de er gar das leben haben lassen müssen, E betcE«I,knicht mit schleuniger flucht gerettet hätte. Er ^sehr Hiebey über die Zerrüttung seiner ^

sich aller orten darüber; er liesse seinen bart >v« ^ ^

trüge öffentlich leid , um also sein tragendes heEA sEtag zu legen. AIs in dem jähr 1120. ein Lom-u E"Rheims gehalten werden, begäbe er sich auch ÄzKklagte sich in einer LLon bitterlich über den bv ' MiAri , welcher ihne schändlicher weise verjagt,lichen pallast verbrannt, und all sein Haus - E „xd Mhätte. Der Caplan des Grafen stunde auch M i Mi 'vihme in antwort mit grosser Heftigkeit: Deine bou ^und nicht der GrafAmauri haben dich vettEst ^nen pallast in brand geftecket. Amauriehren und mit beyhülff seiner freunden

nommen, was ih'me von rechrswegen^S^Ae AH

was ihme der Röntg in Engelland Widers,B.,keit entwendet hatte... Diese heilige vEkan nun urtheilen, ob der angeführte bK u pEjo,no oder dem Grafen Amauri könne beygenwmDieser Handel erweckete grossen wort-strert m r»und gienge Audoenus von dar weg, ohne oav st jgrecht zu schassen gedachte. Nachdeme aber Am«" ^ yjähr 1124. sich mit König Henrico ausgesöhnetAudoenus seinen beständigen sitz wiederumbemühete stch vermittelst der ihme geleisteten «evss'Vo-gebäude, und sonderlich die eingeäscherten kirstE^i^H'stellen. In dem jähr 1123. wohncte er einem ^viriLmU zu Rouen bey , in welchem der Kontgin eigener Person auch zugegen wäre, und an-, zWper diesen König auf seinem sterbe-beth, undAden Adel der provintz, den leichnam Henri« / ^.lstW-gelland sollte geführet werden, bis ans meer zu ^selbst gienge an. n;y. auch in besagtes Kömgru"hgelsM,neuen König Stephans einige dienste zu leisten-. .LEAnat aber nach seiner ankunft allda, verfiele erMch xjean welcher er den 2. julii gestorben ist.lichkeit als das volck von Evreux bedaureteuindeme er wegen seiner gelehrtheit, tugend, fte» ^miltthätigkeit von jedermann hoch geschähet w»^,^eüb. XIII. aä LNN. II;y. 1-«» n-22;. 242. Le kill. civile A

ä'Lvreux. , ,

Audoflede, eine tochter Childerici I. König^JstE, k-sund schwester Clodoväi, ließ sich mit diesemChrist-tage an. 496. taufen. Sie wurde anKönig der Ost-Gothen, vermählet, und zeugte vKönigin Amalasuntha. üb. IV- ^

rom. I. Luct. üiK. snmc. x>. 84. »s , jst

* St. Audomarus, Bischoff zu Terouane , - pjet«

die, gebohren zu Contange von adelrchen euer-Christlichen glauben wohl auferzogen. Nach sie K Egieng er nebst seinem vatter Friulpho, nachveu. x

das ihre verkauft, nach Luxen in Burgund 1"

lebte daselbst so heilig, daß er nach einigen E<>rE I. „e"Terouane wurde. Diesem amte stund er muvor, bekehrte die noch übrigen Heyden, bauecekloster zu Sithin, wohin er auch, als er an- hiiB -jähre seines Bißthums starb, und viele rahrehFkstn war, begraben wurde. Bey seinem gE^tlMwunder, derer er auch viele bey seinem teoc -soll. Der 9. sept. wird ihm gefeyret.

Lnnökor. VIII. 58.

* Audorff, (Ernst Jacob von) ein M«

Lommiüärü, Heinrichs von Audorff, war c^lsoli

der Lnen compagnie der.Breßlarttschen stadt^

der Ingenieur-kunsttreflich erfahren. ErMsJ'vou ,1an. 1705. nachdem er an. 1680. einei^vuco^^^ge --^«l

an. 170;. nacyoem er an. ic>8o. -"-vMcy"«

Kearion in kol. und 2. romanen, die DuM.und der Afticanische Scipio genannt, heraus vSchles. curios. . . . Fra'-^ssä«'I

Audovere, oder Andovere, Komßmm^, nu^erste gemahlin Cer Theodebertum, Anervvaumlern, Basine und Childesinde, gezeugel vam,^

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re, oder Audovere, KonA'Mns/

lin Chilperrci I. Komgs zu SvM ^

rtum, Merovaum und Clodova. ^ e und Childesinde, geMge«' per^in Fredegonden, der Audovere kammer-mav » eignesbrachte diese durch ihre list es dahin, dMe Gidden 6. Wochen aus der taufe hub. D>or ^ WN gstossen wurde, unter dem vorwande/.Höhnender geistlichen Rechte ihr nicht mehr bey>v^ tauss AeeLst

sie ihre eigene rochier Childesmde^au wu pst

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und dadurch in eine geistliche verwa''^^er ^ AMmahl gerathen. Die Königin begab ^

r» . waielbil lle Kredeaonda an.

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2«^. ^sen, m einem Hache erftussen

Miliz 28. üb. III.

^ p- --- 21- L ;.

stecht. Vx ^ ^ Gerhardus) einer von den vorr-M-^