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und diesem zu folg so viel AugjpurgischeConfeßions - verwandte,als Catholische an. 1649. in den Rath erwehler, so daß vonfünfund vierzig Personen allezeit ein und dreißig aus den ge-schlechtern oder 'karriLüs seyn musten. Und in solcher Verfassungist es bis aufdiesen tag geblieben. Dann was an. 1704. bey derBayrischen einnahm der stadt geschehen, da der sämtliche Rathabgesetzt, und an dessen stelle das Regiment drey Churfürst!.Commissarien übergeben worden, welchen man zwölf Herrenvon der stadt beygefüget; so ist bekannt, daß es sogleich nachder Hochstätter-schlacht wieder aufgehebt, und alles in den vo-rigen stand gesetzt worden. Man kan von allem mit mehrermnachsehen, David Langenmantels Historie des Regimentszu Augspurg, ausgefertiget und vermehret von JacobDrucker rc. fol. 1754.
LLH 06 D 8 aller Bischöffen in Augspurg.
1. Sozimus, starb an. 608.
2. Perwelftis st. an. 614.
4. Dagobertus, st. an. 640.
4. Mannus, st. an. Ü49.
5. Wichv st. an. 667.
6. Bricho, st. an. 687.
7. Zaiso, st. an. 708.
8 . Marcomannus, st. an. 7; 8 .
9. Wicterpus, st. an. 7?;.
10. Tosso, st. an. 768.
n. St. Simpertus, ein Hertzog von Lothringen und Caro-li N. schwester söhn, soll das Neuburgische Bißthum mitdem Augspurgischen vereiniget haben, st. an. 8i8.
rr. Hanto, starb an. 864.
14. Nitgarus, st. an. 869.
14. Vodalmannus, st. an. 876.
15. Wiggerus oder Widegardus, st. an. 887.
16. Lanto, st. an. 887.
17. Adalbero, ein Graf von Dillingen, st. an. 909.
18. Hiltinus, st. an. 92z.
19. St. Ulricus, ein Graf von Kyburg und Dillingen, st.an. 97;. Diesem schrieb man zu , daß im gantzen Biß-thum Augspurg keine ratzen gefunden werden, dieselbenauch, so bald man sie dahin bringt, sterben sollen.
so. Henricus I. Graf von Gaysenhausen, st. an. 981. Erwar der letzte seines stamines, und soll seine Grafschasstdem Bißthum geschenckt haben.
si. Eticho, Graf von Altorff, st. an. 988.
22. Luitholdus, st. an. 996.
2;. Gebhardus I. Graf von Amerthal, st. an. 1200.
24. Sigfridus I. st. an. 1007.
25. Bruno, Kaysers Henrici II. bruder, st. an. 1029.
26. Eberhardus I. st. an. 1047.
27. Henricus II. st. an. 1064.
28. Embrico, Graf von Leiningen, st. an. 1077.
29. Sigfridus II. Graf von Dornberg, st. an. 1096.
zo. Wigoldus, st. an. 1089. wurde zugleich mit dem vori-gen erwehlet.
;i. Hermannus, Graf von Wittelsbach, st. an. nzz.
;2. Waltherus I. Pfaltzgraf von Tübingen , resignirte
44.
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40.
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an. uz;.
Conradus, Graf von Lutzelstein, st. an. 1167.Hardevicus, von Lierheym, st. an. 1184.
Udafchalcus , letzter Graf von Eschenlohe, st. an. 1202.Er vermachte dem Brßthum Eschenlohe, Kuffingen, Eh-ringen, und das schloß Treutenrieth.
Hardevicus II. st. an. 1208.
Sigfridus III. von Rechberg, st. an. 1227.
Sibotho, Graf von Gundelfingen, resign. an. 1252.Hartmannus, der letzte Graf von Kyburg und Dillingen,st. an. 1286. Er hak die Herrschafft Witislingen, diestadt und schloß Dillingen, nebst allen dörfern bis nachDonauwerth diesem Bißthum vermacht.
Sigfridus IV. von Elrichshausen, st. an. 1288.Wolfradus von Rodt, st. an. 1400. Er hat das schloßHopfen, die Pfarr Fugger, Schöneck, Seyfriedsberg,Eggenthal,Pfafhausen,undHattenburg durch kauff an dasStift gebracht.
Degenhardus , Graf von Helfenstein und Heidenhaim,st. an. 1407.
Fridericus Speet von Vahmgen, ft.an. 144°.Udalricus II. von Schöneck, st. an. 1446.
Henricus 111. von Schöneck, danckt üb an. 1448.Marquardus I. von Randeck, resign. an. 1463.Waltherus II. von Hohenschlitz, st. an. 1469.
Johannes I. Schadland, resign. an. 1472.
Burchardus von Ellerbach, st. an. 1404.
Eberhardus II. Graf von Kirchberg, st. an. 1411-Anshelmus von Memmingen 1 von 1412. bis 1420.Fnderrcus II. von Graveneck >da sie beyde von dem Papst abgesetzt worden,etrus von Schaumberg, st. an. 1469.vhannes II. Graf von Werdenberg, st. an. 1486.ssndencus in. Graf von Zoüern, st. an. 1505.
IV. von Lichtenau, der letzte seines geschlechts.
57. Christophorus von Stadion, st. an.
;8. Otto, Truchseß von Waldburg, st. an. N"'
59. Ioh. Egolfus von Knöringen, st. an. i; 7 ?'
60. Marquardus II. von Berg , st. an.
61. Ioh. Otto von Gemmingen, st. an. 1?^ yje.E-
62. Henricus V. von Knöringen,st. an. 1646. Erymschafft Ottilienberg im Algöw nebst den Mstädten und zehenden gekauft und demleibt.
64. Eigismundus Franciscus, Ertz - Hertzog vonresign. an. 1665.
. Ioh. Christoph, Freyherr von Freyberg /L^bM^L. Alexander Sigismundus, Pfaltzgraf von ^ Man. 1714. wegen seiner kranckheit die verwan 'thums dem Bischoffe von Costnitz, Wa«'»oBaron Schenck von Stauffenberg, als ^
lassen müssen; starb den 24. jeimer 17N'
Johannes Franciscus, Baron Schenck vo>. ,B-berg, Bischoff zu Costnitz, welcher seit dem ,
1714. LorräMor gewesen; starb den ;. m«'
67. Josephus, Landgraf zu Hessen - DarmM^res LuAuk. Vinäslis. 67 «ve»'r«,, in
«rc, exeg. 6erm. Engelb. wevlichs chrott. d 1< 7 ^«/rr snn-ll. 8usviL. wpoZr. / vxs
publ. tom. III. äs reb. 8usc. HNÜ
schaubühne, rc. 88. LkliL , Hilsrise Ac.
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5 . ä öenone lcrixta. 5.^ s-
Icripta apnä Vsllsrum. rerum Hugun» V
ment. , äs Lxilc. 6erm. . «10^
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8/crän««, , somment. äs listn relix. ^ I
toposr. 8nev. hili. I.nrIiLismI. 1 ^ ...
I-b. III. c: 1°. *
)lugspurgische Confeßion , heißt diejenigekannlnts, welche man an. 1540. zu Augspurg avSi^M.Onachdem die religions-streitigkeiten in TeutschlaM l .genommen hatten,machte Carolus V. an. 1529.daß auf dem Reichs-tage im folgenden jähre dre re>»mit aller sanftmuth sollte abgehandelt werden.den Churfürsten von Sachsen, Johannem, gemUstc«,,!^Luthers und andern Geistlichen kund, da den"befehl zu Torgau 17. artickuls auffetzte, in welMN^EMnung von den streitigen lehr-puncten kurtz und deu^F^s-Der Churfürst begab sich darauf im apr. aufdch^hFwelchem nebst Luthero, Philippus MelanchthvN, ;Ngricola, Iustus Ionas und Georgius Spalattmmwol Lutherus zu Coburg blieb. Diese jetztgedack,welchen auch Johannes Brentius und Erharm>kamen, nahmen die 17. artickuls nochmals vor, v ^durch Melanchthonem, der die feder führte, m ÄlkKffEund überschickten sie Luthero, welcher darauf anmit ihm hielten, nach Augspurg selbst zurückEAn pecAConfeßion in allen stücken richtig gefunden.tag seinen ansang genommen,kam die religions-i" ..ectapchund gleich rn der andern seßion, nachdemliche Minsius eine rede gethan, hielt der Churjn ^ Po«und andere Stände durch den Cantzler Gregvem.^,bey dem Kayser an, daß er ihnen vergönnen m^ ^ g
bens-bekänntnis öffentlich zu verlesen.
lich erbitten, und wurde also dasselbige denstian Bayern, Churfürstl. Sächsis Rath, 'ch' midmeldten Fürsten, wie auch der stadte Nürnberg» MeM »>>in Teutscher spräche öffentlich verlesen, da untckrius Pontanus, Chur-Sächsischer Cantzler^a yei ^das Lateinische exemplar hielt. Es wurde auM° auchv^iiiiLser übergeben, und von ihm gütig aufgenoinim', ^ ^
cretsriis, Valdesio und Schweißlo, befohlen, exeMp.M,^und Italiänische spräche zu übersetzen , ^ Notenta^ÄÄ,falls die Abgesandten andrer auswärtigen A,xopaAÄli öWConfeßion bald durch gantz AathoAc""
.. Indessen unterliessen auckE^n MW,
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falls die Abgesandtendaß also diese
tet worden. Indessen unterliessenlichen nicht das ihrige zu thun; wie ste ^Me, Avermochten, daß er einige ^5o^oLos erwe^^ ,,,n ^ sV ,be widerlegen sollten, nemlich Johannem "§onradv yßy>^nem Eccium , Conradum Wimprnam , ^,„d A,yiNnum, Johannem Cochläum Medardum, y^iiack " vssschMarium, deren Widerlegung sechs w°E zeit' L Aschein kam. Man bemühete sich E'Zar, so<A Zgung zu treffen, welches aber vergeblich » ^vonAckl" ,ydem Philippus, der Landgraf von Hch» ych Lnck^Wtzt >F,lich publicirte man einen schluß , darinnen §gar wohl anstehen wollte, so-iderlich o zur stÄ^bMMi»
wie sie denn auch eine apölogie
gesetzt war. - ,
der sie aber keine!
es seye diese Confeßion aus GOltes ^ysainwider welchen denn diese ;» protestmen v" ^ so d^^ y,»wiesle denn auch eine apologie verftrt gten ^Widerlegung entgegen gefetzt war,und wichc ^ ^
geben sich bemüheten, der sie aber kemesweg ^
te. Es ist jelbrge von Meiarm-ivv»., -^......... .
fen, hernach weiter ausgeführt, urid unterdutherlschen kirche aufgenommen worden. Dasspurgjschm Confeßion wird in dem KatMNch