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mutter, Eleonoram Magdalenam The-?ssekj„ d Laysers Leopold! gemahlin, allhier zur RömischenÄ An. 171;. ward die grosse Reichs-versamm-
s.,oer Pest von Regenspurg hieher verlegt, und blieb8 s°llde/i^' 1714. iahrs. Im übrigen hat auch diesesD »n letzt verwichenen Lculo die schädlichen früch-in a^Achren müssen. Zwar schon an. 15 84. käme die-Mahr,wegen eines auflaufs, der aus anlas desNisth^Mten Calendcrs entstünde. Dann als sich die Ev-Wi, hxx Ä>Usshe und bürgerschasst demselben ernstlich wider-dagegen v. Georg Müllern, so sich am meistenund das auffahrts-fest als Superintendent,2 vexs^Mchen nach dem alten Calender ausgekundet, ins?? die f„Ruen kutsch aus der stadt fortschaffen wollte,QbeM.,"ut gemalt aufgehalten, der Stadt-Vogt,der öMlchen befehl dardey wäre, bleßiret, v. Mül-ikd. ^dee aM genommen und gerettet, und noch viel an-tZMch ^ochsten Obrigkeit schimpfunterfangen , so daß zu-«"»g n^^Ulfte platze der stadt eingenommen, die stadt-lriu, g- <>-?^et, und stücke gegen einander gepsiantzetiükams endlich zum frieden, durch vermit-L^L"emberg und Ulm , da sonderlich die hohe schulz.K, denen Evangelischen bürgern und Predigern er-IkMi r- jD ohne Nachtheil ihres gewiffens oder der Evan-ch^or Obrigkeit in der Calender-sach gehorsam^'U»ia/"-An.i6;2. hat sie mit ungemeinen ehrbezeigungenanr^n Schweden die thore geöfnet, aber zwey jährervb°^ 4 . wurde sie von dem Hertzoge von Bayern wie-do^die -i ' doch nach einer langwierigen belagerung, in
V ko qa? sswohner die äusserste Hungers - noth ausgestan-
daß sie sich auch solcher dinge zur speise bedienet,m 0 Anschliche natur einen absehen hat. An. 170;.skk'E wüste diese stadt nach einer fünftägigen belagerung,>».'u»h halbe carthaunen mit glüenden kugeln deschoftÄ?" eine gantze gaffe eingeäschert, auch die ftadt-
V ^ era^^^wet wurden , sich an den Churfürsten von
kiMes b-A, mit dieser bedingung , daß sie ihm vier ton-V.dlliqeaZA'dn, und die Neutralität vestiglich halten, derV^ügen 2 ,dte stadt nicht beziehen , noch selbiger etwas wei-dn, Die darinnen gelegene Kayserliche besatzung
f/Mnn wurde nach Nördlingen abgeführet. Es ha-tz» 7 »get, ,,Me nachgehends diese stadt auf das allerhärteste -tz M„ h.«LM> nicht allein die einwohner mit unerträglichen^Ilch^^owert, sondern der Churfürst von Bayern ließ auch"d was sonst von kostbarkeit fortzubringen war,
V und Jngolstadt führen, die fortification und
' und dagegen, die burger im zäum zu halten,vird cr» on. Als aber den iz. aug. an. 1704. die'W Uchlan-^uzosen von den Kayserlichen und Alliirten aufsL ^"wurden,verliessen sie diese stadt in gröster überei-
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.. .. der citadellen - bau liegen.
^R^gemü^ung der Christlichen religion in dieser stadtlkik?Mr§,s gemeldet, daß ein gewisser Bischoff, nah-Kt '», nebst seinem Üiacono Felice, die beyder-" Märtyrer worden, den gründ darzu gele-5», es sollen selbige um das jähr ;or. zur zeit dersie ^Verfolgung, sich nach Augspurg begeben ha-emer weibs - Person , nahmens Afta,
»t bk! eina^Loburtig , und ein huren - Haus daselbst ge-^ bu^Ii<L-n ^ ' aber selbige mit den ihrigen aljobaldsseltgion gchracht; Sozimus, der Afrä mut-sty ^'mer in der taufe den nahmen Dionysius er-Ä': srs^auf zum ersten Bischoff dieser stadt verordnetund aber einige, worunter insonderheit Mar-diep-^^wit besonderm fieiß alle geschichten und al-^ untersuchet hat, welche dieses in Zweifel
?!>kh-?sigeqch 'ON Sozimum oder Dionysium zwar viel jun-aber auch dieses dafür halten , daß bereitsLucius, die Christliche religion allda an
Unk«' .welche um das jähr 60°. aus Schott-Sldt^arben^ow blese gegend das Evangelium predigten,V M Hieraufwurde erst nach der jetzt-
L Dess?as jF^weynung, Sozimus, der auch Dwnysmsersten Bischoff zu Augspurg ernen-I ftiKUpliyg wWoffs ist zu Diülngemund hat derselbe in derMttzWkeud^W,s zusprechen ; ob aber diese stadt jemals derip^t^N sie ltA lwoffe unterworffen gewesen, oder, wie undL ,,oavvn frey gemacht,davon führen dieGelehr-
A d,5Ne tw/^nungen.So viel ist gewiß,daß das ansehenwehr geschwächt worden , nachdem diese»Mannes E?o«gion angenommen. Den ansang da-er, . Arosch, ein üockor ssueologise und Carme-»A 's./ >vie ken?" guter freund Lutheri war, an. IZ2^.
bereits an. 152;. Johannes Spelse-«diNlauff«.^ und Prediger zu Augspurg , nut un-zu7?redlgen ansieng, wiewol sich derselbige her-anfL^Catholischen religion gewendet hat. ObAugspurg viel Zwinglianer oder Re-L^nd alle Protestanten auf Veranlassung des^ ^ Theil.
Kaysers an. rz;o. die stadt räumen musten, so kamen siedoch an. i;;i. nach geendigtem Reichs-tage wieder, undan. iz;4. machten die Augspurger einen schluß, bey der Lu-therischen lehre nach Lutheri meynung vest zu bleiben, woraufdie messe m allen kirchen verboten ward, und die Catholischenmit ihren schätzen und heiligthümmern selbst nach Diüinqengierigen. Ob auch gleich den Augspurgern deswegen am Kav-serllchen Hofe viel Verdruß gemacht ward, so kam doch theilsdamals durch Vermittelung einiger ansehnlichen Personen, inson-derhert AntonFuggers, alles zu einem gewünschten ende, theilsauch ilernach d-e Luch^'sclw religion durch den religions-friedenw gute sicherhelt. Was soust den heutigen zustand des Augspur-glschen Bißthums, wUches unter den Ertz-B-schoff von Mayntzgehöret, anlanget, so sind dessen grentzen gegen morgen überdem Lech das Stift Freysingen und das benachbarte Maenwur-zische, gegen mittag nach dem Alp - gebürge Algörv, Kthum Bripen und Chur , gegen abend dieser , W esdem Stift Costniß scheidet , und gegen mruernacht ienMder Donau die Stifter Wurtzburg und Aichsiädt. Von denhohen Stifts erb - beainten sind die Ritter von StadionErb-Truchses , die von Weiden Erb-Schencken, die vonWesternach Erb - Marschallen, und die Freyherren von Kren-berg Erb - Cammerer. orey»
f 2 !ugspurg, ÜUZUÜL VmckeUcmum, eine freye Reichs-stadt in Schwaden. Die Advocatie, oder Reichs - voatevüber diese stadt ist an. yrs. Hartmanno, einem FränckisthenGrafen, welchen Henricus der Finckler zum Hertzog in Schwa-ben ernennet, von eben dem Kayser übergeben worden. Siekäme endlich an die Grafen von Schwabeck, indeme Sunni-gerus von Schwabeck von Henrico IV. in den Grafen-standerhoben, und zum Reichs-Vogt über Augspurg gesetzt worden.Nachdeme aber Adelgezus oder Adelgostis lll. Graf vonGchwadeck an. 1162. ohne männliche erben mit tod abaeaan-gm, nahm Kayser Friderrcus I. solchen gewallt an sich , undMete Lonrad von Zeilenhard zum Stadt-Vogt; die stadtaber begabte er M vielen vorzugen und fteyheiten. Endlichkaufte sich dre stadt von Conradmo mrt der schiessuna einerziemlichen summe gelds vollends los an. 1266. da sie den»von der äävoLkaorum gewalt und jurisdiction (den blut-bannausgenommen) gantz befreyet worden. Sie erwehlte sich de-rowegen aus ihrem mittet einen Rath von zwölf katriciis' wel-cher unter dem l^llLo zweyer Stadt - Pflegern das gemeinewesm regierte. Bey dem gleich darauf folgenden Interregnamuste die burgerschafft zu Augspurg mit ihrem Bischoff Hart-mann wegen der Advocatie und deren Administration einennachtheiügen vergleich eingehen. Aber Kayser Rudolphus Ials er an. 1276. zu Augspurg einen Reichs-tag hielt, setzte die ge-rechtsame des Brschoffs aufs neue auseinander, und nachdemer sich die Reichs-Vogtey wieder vindicirt, bestätigte und ver-mehrte er im übrigen der stadt freyheit. Das Regiment bliebein gemeldtem stand, bis an. 1)4°. da beschlossen wurde, daßdas gantze Raths,- slollsWum aus 24. Personen bestehen sollte,deren zwölfe jährlich mit den andern zwölfen abwechseln solltenDoch währete auch dieses nicht länger als bis i zsg. Wegen AVeränderung, so Carolus V. vorgenommen an. i <48 ist zumercken, daß die ursach dazu gewesen, weilen die stadt sich mden Schmalkaldffchen bund an. iz;6. begeben, auch in demdarauf ausgebrochenen krieg 16. fähnlein soldaten, welche zu-sammen 5200. mann ausmachten, den Protestanten gesandt.Da nun bekannter Massen die fachen derselben übel abgelösten,muste die stadt im jenner i;47' sich dem Kayser ergeben, wel-cher, als erden 2;. jul. desselben jahrs selbst nach Augspuraauf den Reichs - tag gekommen, so fort an der Veränderung desRegiments gearbeitet, und solches in dem folgenden jähr vonden zunften wieder auf die ksrricios gebracht. Im jenneran. 1549. wurde von einem Kayserlichen LommlLrio dem ge-meinen Rath annoch ein anderer aus ;c>c>. Personen theils vonkstrlcüs, theils von der gemeilld bestehend , welcher der grosseRath genennet wird, zugeordnet. An. 1552. als ChurfürstMauritius und die mit ihm Mitte Fürsten sich in die stadt be-gaben , wurde das Regiment wiederum den zünftm über-geben , welches aber von dem Kayser während den Pas-sauischen friedens - Handlungen wieder aufgehoben worden.Ferner als Kayser Ferdinand II. das berussene edict vonwiederherausgebung der geistlichen güthern promulgirt, wur-de an. 1629. solches auch zu Augspurg, obwol nach lan-gem vorstellen des Evangelischen theils von dem Rath undder bürgerschafft.", ins werck gerichtet , und alle der Aug-spurgischen Conftßion zugethane glieder des Raths abgesetzt.Doch an. i6?2. als der Konig rn Schweden nach einigemwiderstand des Raths, welcher sechs tausend mann Bayri-scher völcker eingenommen, doch ohne schwert - streich, mitgrösten freuden der bedrückten Evangelischen bürgerschasst,in die stadt eingezogen , setzte er an des bisherigen Cathvli-schen statt einen gantz Evangelischen Rath rn fünfund vierriaPersonen bestehend, darunter ein und dreißig kmricii waren.beneben dem grossen Rath, welcher gleichfalls gantz Evana?'lisch war. An. 16;;. wurde die stadt nach ausgestandener har-ter belagerung unter dem General Gallas eingenommen -Asswurde auch in dem Regiment alles in den stand aesekt. sia--avor der Schwedischen Veränderung gewesen. Jn dmi Mystvb^lischen ftiedcw wurde aufstarckes bemühen der Protesianten Mdem gantzen Regiment eme pantät eingeführet, (Vv j F
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