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glocke darinnen nebst andern mehr, ingleichen eine Historie vonder an. 1281. geschehenen tr^nslatinn L. Andrea, des Apo-stels , verfertigen lassen, und eine stiftung gemacht, daß jähr-lich an dem tage der gedachten trsnslstion alle Geistliche zuAmalfi gespeistt werden sollten. Er starb zu ende des 1292.jahrs. Itsl. Ler. wm. VII. p. 22;. fegg.
* Augustenburg, ein schönes lust - schloß bey Arnstadt inThüringen, der Fürstin von Schwartzburg-Arnstadt zugehörig,welche es an. 1700. nach art des Fürstlich - Braunschweigi-fchen lust - schlosses Saltzdahlen, erbauen lassen.
Augusttn, ein altes adeliches geschlecht in Pommern, wel-ches unter die schloß - gesessene in dem Wolgastischen Fürsten-thum gezehlt wird. Heinrich ist an. 14^4. bey dem HertzogeWratislao IX. Rath gewesen. Hans und Heinrich haben denHertzog Bogislaum X. an. 1496. in das gelobte land begleitet.Christoph hat um das jähr i6;6. das amt eines Land - Raths inder Woigastischen regierung vertreten, und sein geschlecht fort-gepjlantzet. kommer. lib. VI.
' Augustiner-orden, ein berühmter Mönchs-orden, derschon im V. Lculo von dem heiligen Augustino, Bischosse zuHippon in Africa, seinen Ursprung soll genommen haben. Dennals derselbe für die Mönche zu Hippon, welche eben dazumalkeine ordens-leuthe waren, sondern sonst ein einsames lebenführten, an einem besondern orte ausserhalb der stadt wohnten,und unter anführung des heiligen Augustini der Theologie obla-gen, ein gewisses buchlein äe opere Klonackoruni verfertigte,Such ihnen gewisse regeln, wie sie sich aufführen sollten, vor-schriebe , sollen sich nach seinem tode etliche von denselben an.4zo. in die wüsten und wälder begeben haben, den fürgeschrie-venen regeln nachgelebet, einen besondern ordens - Habit, so einschwacher mantel über ein weiß kleid soll gewesen seyn, erwehlt,und sich mit dem nahmen der Augustiner benennet haben, wie-wol solches nicht von allen angenommen, sondern die rechteEinrichtung dieses ordens viel neuer geachtet wird. An. 1256.wurde dieser orden von Alexandro IV. entweder wieder erneuert,und der ordens - Habit beybehalten, oder gar neu eingeführt,doch mit beybehaltung der meisten regeln, welche vormals Au-gustmus vorgeschrieben. Es hat aber derselbe sich nach der zeitin unterschiedene gattungen vertheilet, wie denn heut zu tagehie Augustiner - Eremiten , die Augustiner von St. Brigit-ten, und die Barfüßer - Augustiner bekannt sind ? von wel-chem jeden an seinem orte. , in v,c. 8. LuguL
70-r. II. L. Z82. <L ;8;. V L. 1256. in
snnal. inveot. LLnoyie. regul. cke
»»», in ekr. in mar. ocemr. relig. orig.
vrä. relig. /s/epb. L/ssr«,.
»as äe 8. äe 8. He/e««. O« ^i/o/r-ree. k.
IVarä. <Lc. *
" Augustino, (Macedo Franc, von St.) ein ProfessorssKsologiL zu Coimbra, aus dem Minoriter- orden in der mit-te des XVII. fseeuli , schrieb: kropugoLcuIum eootrL LLlum-niss HifpÄlio-LelM«; 8eruliniurn 1). ttußultini; äe Meots äi.viniws infpirsta Innoosnrii X. ftixer propoüriones Lorn..fgnfeoii ü-xer O. LoZullini äe äuplici aäjutorio ZrstiT; ässsesssra Xomärnr :,mko,'iwN8 komiticire ; und ftiduum suüt:,-num bucciine /wZIicsnL sskom-e LnZIi oecinentem. He«ä^ereb.
Auguftinus, (St. Aurelius) ein söhn Parritii und derMonica, war zu Tagasta in Numidien an. ;?4. gebohren. Erward fleißig zur schule gehalten, bezeigte aber einen so grossenWiderwillen in erlernung der Griechischen spräche, als er hin-gegen an den poetischen fabeln, auch öffentlichen schau - spielenbelieben trug. Nachdem ward er gen Madaurum und folglichnach Carthago geschickt, allwo er in ein unordentliches leben ge-rieth, und den Wollüsten nachhieng; wie er denn an. ;72. miteiner concubine /inen söhn gezeugt. Endlich fieng er an, beylesung des gesprachs Cicerones, Hortensius genannt, der Wahr-heit nachzudencken, verfiel aber über deren Nachforschung indie irrthümmer der Manichäer. Ehe er das zwanzigste jähr er-reichte , hatte er bereits von sich selbst die kr^ckicamema Ari-stotelis, samt allen andern freyen künsten gefastet. Er lehrt«öffentlich die Rhetoric erst zu Tagasta, hernach zu Carthago,und folglich zu Rom, woselbst er sich bald so bekannt machte,daß ihn Symmachus an. ;84. nach Mayland schickte, einenProfessoren! der Rhetoric daselbst abzugeben. Als er aber denheiligen Ambrostum hörte, entstund bey ihm eine begierde, dengründ der Christlichen religion besser zu untersuchen, worauf ersich bekehrte, und an. ;8?. von Ambrosia taufen ließ, wieer solches selbst in seinen lss>r,8 Lonkellionum beschreibt. Dieliebe zum geistlichen leben trieb ihn wieder nach Africa, daer seine reise über Rom nahm , und wider den betrug derManichäer zwey bücher schrieb, das eine äe Moriku« Leele-llse LmkolieL, und das andere äs lVIoribos MlÄiüclneoruin.Er verlohr aber indessen, als er auf gelegenheit wartete, zuOstia zu schisse zu gehen, seine Mutter Monicam. Als ernach Africa kam, begab er sich nach Tagasta, und vonbannen auf das land, und fieng an mit seinen freunden einAWMAes leben, nach art der alten Christen, zu führen.A»o k-ÜA IS9. gewisser angelegenheiten halber nach Hip-pon oegeven muste, wurde er wider seinen willen zum PriesterE^N mna^Äurch gezwungen, in dieser stadt zu verblei-ben. Er muste hierauf au statt des Bischosss Haler» Lateinisch
predigen, weil Valerius ein Grieche war. Er^iä)ä^ 2 -ches mit grosser frucht, bestricke auch d»e UÄ venD.Äschrift - als mündlich, und widersetzte sich , 'ÄW
listen, sonderlich da er z» Hippon Bischoff wor dm»^Mnoch bey lebzeiten Valerii an. ;95. geschahe. ^chererregten wider ihn eine grosse Verfolgung/
Kayser um schütz wider sie anflehen muste.
mo verfiel er in einen kleinen Unwillen durch vem g-ppsiein L
an denselben abgelassenen briefs, den zwischen d"».^
tro und Paulo entstandenen streit betreffend, ,2
nus die neue Übersetzung der H. Schrift -st M
dem Hebräischen grund-text verfertiget, nicht
dem kurtzum meynte, man müsse bey der alle« ^
ob die schon nur nach dem Griechischen gemach" >
ben, worüber sie doch hernach mit einander
worden. Unterdessen giengen die streitiMten w „ §
listen fort; und befand sich Auguftinus aufveE«e co^-lte
der sie gehaltenen Looeilüs, hielte auch verfüge? '
oder äilputLtiones mit denselben. Aber den gr i
er mit Pelagio und seinen anhängern, welche
Verlegte, nachdem ihn unterschiedene Päpste unv" ^ ^ ^
auch die
te leuthe darüber zu rathe gezogen,ihme solches aufgetragen.
Als er hörte, daß D-y
mme ivreyes aufgetragen, ruv er yvr,e, -
l-lZianifmus in Gallien ausbreitete, schrieb "Zu -gegen äe kr^äestirmtioiiL Lsnetorun! und ssDa er nach diesem von Lheodosio dem jüngchflzu Epheso eingeladen worden, starb er an. E-M Wnem Bißthum; 6. jähr vorgestanden, eben zu ver«^po von den Vandalen belagert ward, welcheder stadt bemächtiget, und übel darinnen geWII"^Augustini leichnam, wie auch an seinen jchrlft"'^ijck- ,,,,,sich nicht vergriffen haben. Luitprand, Konlg u" AAte an. 72;. die reliquien seines cörpers von r ^,»>c.-jfbrachte sie von Sardinien nach Genua, und vv >,ncr nach Pavia, allwo er in einer zu seinem gev,feten kirche beerdiget ward. Bey den nachtvrm^,stecken. -
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stmus ein grosses ansehen erhalten,lehre von der gnade und natur von ......
und Päpsten gebilliget worden , daher selbigess^ aller gFheutigen tag fur eifle regul gilt , nach weicherM'AkEmuffen, auch die Janseniften und ihre gE Mvor sich anzuführen bemühet sind; wjewol dsslr'genug erkennen, daß Auguftinus nicht M !>e g" cdaher mehrmalen auf ihne selbst losziehen. Eujch ^ten, deren gar eine grosse anzahl ist, sm? stnvv^recr'äÄätiui!!!,!! zu mercken, welche er kurtz vvt '^»>7
schrieben, und darinnen er dasjenige, was er Mschriften für unrichtig befunden, widerrufen hm- giMlS-Dodo war zu erst bemühet, seine wercke heraus k M UvEdessen tode aber hat Amerbachius selbige an. e'hiEhkstellet, worauf an. 1529. Frobenius die andere Mgegeben. Nach der zeck aber haben die Gelehck.mehr von seinen wercken Herfür gebracht, v"^ste a^,,v°"..
mehr von seinen wercken Herfür gebrachl,vollkommenere editionen erfolget sind., .
vollkommenste ist, welche die Benebictlner bis8. ivluui'i mit ungemeinem fleiß von an. rss//,!
Paris haben drucken lassen, und die hernaw stio>. ^wieder aufgelegt worden, /'o/r/ck-«-, w H
O»o/rro. i
8. üuZuliiri.
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lib. IV bikl üs Icript. eccich ,
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)ern zu bekehrung vet glaub"' Ex
Engeüand, woselbst er viele zum Chnstnch y^xde vs K L.ach Franckreich, »nv w UMs,»
An. 598. begabter sich nach Fralickreichrrco, dem Ertz - Bischosse zu Arles '
zum Ech'H? V'
Engelländessgeweyhet ^ da er seinener zu Landen genommen, dem Komge A Mt g, ^nach Cantelberg verlegte. Er hielt auch M- ^„iterE^, foBischoffen an den grenben von Walleseine^^,begehrte von ihnen, daß sie den Angeln hMNches sie aber, weil er ihnen etwas .'ss erkenn"'emgehen, noch ihn vor einen Ertz - BUw chrwDa er ihnen denn vorher gesagt: Wem» M , ,,e
kernen frieden annehmen wollten, so
den krieg ^getroffen,
viele von ihren Mönchen mroer»'»»--- ^r »'V.füuer sey an. 604. andere, er sey an-6°»-^ Kcege^yMan hat von ihm eilf episteln ?en^P^^,, A. strick
^^L.Ewvrt, am ende der epistekn ^
57 ,Sächsischen Übersetzung bey Beda m
Nlglistmm, (Ertz -