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^^eil,«^^je,Chur-wurde , es kam aber die fache durch ver-sus Königs in Dänemarck an. i;z4. dahin, daß Au-^ketx„, '>uve behielt, Johann Friedrichen noch einige ftädte ab-Mrdx h ""d der Ernestinischen linie die zurückfallung der Chur-M svitz. '^chen wurde, wenn die Albertinifche linie ausge-Aw folgenden jähre wurde in einem Convenl zuerb-verbrüderung der Häuser Sachsen, Bran-Hessen verneuert, auch die beybehaltung der Aug-^d g^^onftßivn beschlossen, und solches alles dem Kayser
^es„nE 5 ' tn welchem jähre auch dieser Churfürst durch sei-^„^M auf dem Reichs-tage zu Augspnrg den religions-M> dc,„^dern helffen. An. 1^7. muste er die execution der
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Achrich,.„Pche geschehenen achts - erklarung wider JohannV'MchA u. Hertzoä von Gotha, vornehmen, welches er auchtheils «^Kete, aber zu ersetzung der aufgewendeten unko-A, Ober-Sächsischen kreise eine gewisse geld-sum-
NerM,, voin Kayser die anwartschafft auf ein theil der Hen-^"tsche,, L lande bekommen. Von der zeit an ist er imNig/"^etche in grossem ansehen gewestn, und hat sich nichtFachs ^Haltung seiner religion als die Wohlfahrt desA angelegen seyn lassen. Er hat auch an. 1 z 66. ei-... uud Übte im Voigtlande von dem BurggrafenAeinj/ öu MEen erkauft, und mit dem Sächsischen HauseBurggrafthum Magdeburg aber hat er an Joa-A Churfürsten zu Brandenburg, abgetreten, wie-
d- Okigei,-^^haltung des tituls, wapens , und etlicher darzunIeicb ^Mer, worüber beyde parteyen einen ordentlichen^ ^ ihw,.'offen. Was die religions-sachen anlanget, so sich„" .1^1 ''getragen, so hat er in dem Convent zu NaumburgA einrathen des Pfaltzgrafen Friderici III. zu derAt, a^Augspurgischen Confeßion sich nicht ungeneigt be-an. 1^66. nicht zugeben wollen, daß der Pfaltz-Nerj L"'dtefts untcrscheids von den Protestanten sollte abge--Uey, H-. An. i^6g. ließ er das Lolloguium zu Altenburgd-^enn a-Mtge seiner ssüeoloMrum in verdacht gekommen,n i^^nit den Catholischen hielten, doch brachten esMch f/daß sich solche Unterredung bald wieder zerschlug.Mey w^de auch derselbige von den Sächsischen,Würtember-- thüringischen Meologls wegen des sogenannteniL so»-»/erinnert, dahero sich der Churfürst diesej als die unter den Vbsologis Ernestinischer linie ent-erst g '^ungen wegen Melanchthonis, Flacii und Strigelii«i l! M kMbn seyn ließ, und deshalben unterschiedene con-i^Ie v-^ ?livnen anstellte, auf welchen unter den Hieolo-"liva^"^ungen vorgiengen, und mancher seines amtsund geriethen bey dieser gelegenheitauch CasparWlw ^l-antzler Cracov und derPirnische Superintendenttzj,>tzoMugliche hasst. Endlich suchte man der fache durchkö? zu helffen, die an. i;8o. publicirt ward.
LOXLOLOIL. Der Churfürst hat sich die-Liegen seyn lassen, daß er darauf über 80000.siA er gewendet. Aus der Hof-Capelle zu Dreßdenfss^a,,.,.Reformirte Bibel, die man heimlich hingelegt, selb-an deren stelle die Lutherische Übersetzung.
Ober-Lonüüorlum und Appellations-Gerichtech° A erdn,,« lgerichtet, auch sonst das land mit sehr vielen heil--««^"? und gesetzen versehen. Die Lateinische spra-llilkn Au«« ^ "u 47. jähre seines alters vor die Hand. Er^ "An p?«^ den ii. ftbr. an.i?86. und hinterließ den rühmeenes aufrichtigen, eifrigen und klugen Fürsten, son -
AHxs v°«ch'm h^ ^ßättOer denn, 'um
thalf« , kostbaren qedäude und andern ausgangs, 17. mil-sgiN^r nD'k der schatz-kammcr hinterlassen. Er war ein son-von mathematischen und mechanischen wis-d,i??n je denn die proben seiner drechslerey noch vor-'/a >velck», ^heu von der Gärtner- Artzney-kunst und Chy-kirrNerschs-tU allen er die betrüger von wahren künstlern wohl^r n.Irädj., " briste. Sein bezeigen gegen andere war je->»iAe eh« d ' nur daß die sogenannte Lr^pto-Calvinisten undjrbes mss.« P"icerus nicht viel zu rühmen hatten, wiewolsijq Ser w«« ?urch anderer als des Churfürsten schuld. Sein^gnAine e^urchgehends mäßig und seine gottesfurcht ei-!Hl>/^arck, 7,e gemahlin war Anna, Christiane III. Königs inAtz«, Von dp» A ""t welcher er 9. fohne und 6. tochter ge-HchA agch ,,, u söhnen hat ihn keiner überlebt, als Chrestean,' Fürn ^ Legierung gefolgt. Die andre war Agnesc ,AA?chttn Ernsts von Anhalt tochter, mit wel«lochen nach der Vermählung gelebt, und hat sich>?--->« ssMHvhannem, Hertzog von Holstein, verheura-rsli§. üb. XXVI. <L ejus Lontinuatores.WU- XXXIX. XU. I.XXXIV. Lc.h Älla ^uustens klage-schrift über Churf. Augustum.
fth§öhiä,b^^u söhn Christiani I. Churfürsten zu SachsenAliey' Cr wa?^"is Georgii, Churfürsten zu Brandenburg,A dv«Ater siF"rn 7. sipt. an. i^8y. gebohren, und verlohrMnr?Undsch i^ahr seines alters ; hrerauf wurde er unterAkyL und des jetztgedachten Churfürsten von Bran-e^Sev ^nliirg.H"ktzogs Friderici Wilhelmi zu Altenburg, alss kdt"Uch bey der aufsicht v. Polycarpi Lyseri auf-"b ägAb dass Ms auf die Universität nach Wittenberg ge-"Unilirz. zun^itsÄors erwehlet. An. l?92. ward erdes Stifts Naumburg ernennet, und nach-
dem er anderweit postulirt worden, empfieng er den ro. jul. an.1608. die Huldigung von den Stifts-Ständen zu Zeitz, residirteaber dennoch zu Dreßden, und vermählte sich an. 1612. mit Eli-sabeth, Hertzogs Henrici Julii zu Braunschweig und Luneburgtochter, mit welcher er aber keine erben gezeuget. Er war vonschwacher und unförmlicher leibs-statur, und starb den 26. dec.an. 161?. an einem hitzigen fieber im 27. jähr seines alters. k>-sMogs. snnales.
Augustus , Hertzog von Sachsen, postulirter Lämlnillrawrdes Ertz-Sttfts Magdeburg, war ein söhn Johannis Georgii l.Churfürsten zu Dachsen, und Magdalenen Sibyllen, Marg-graf Albrecht Friedrichs zu Brandenburg in Preussen tochter.Er wurde den 1;. aug. an.1614. gebohren. An. 162z. erhielter den titul als Loachmor des Ertz-Stifts zu Magdeburg ; an.1628. machte man ihn daselbst zum Ertz-Bischoff, erwürbeaber erst den 19. oct. an. i6;o. als Läminitt^tor eingeführt,weil der Kayser gerne seinem Printz Leopoldo Wilhelms zu die-sem Ertz-Bißthum verholffen hatte,wowider sich aber das Dom-Capitul mit aller macht setzte. An. 1657. wurde zwischen ihmund seinen brudern wegen der landes-thetlung ein haupt-erb-ver-gleich getroffen, nach welchem, wie auch nach innhalt des vät-terlichen testaments, er die ämter Eckartsberg, Freyburg, Sän-gerhausen, Langensaltza, Sachsenburg , Weissenfels und Weistsensee in Thüringen, ingleichen Heldrungen, Sittichenbach,Wendelstein, und die 4. durch den Westphälischen frieden demChur-Sächsischen Hause übergebene ämter, Dam, Querfurt,Burg und Jüterbock überkam. Denn was das Ertz-StiftMagdeburg selbst anbelanget, war es in dem Westphälischenftiedens-schlusse dahin vermittelt, daß solches nebst andern pro-vintzen zur erstattung dessen, was der König in Schweden vonPommern bekommen, an Brandenburg sollte übergeben wer-den, doch mit dem beding, daß Hertzog Augustus den besitz vondem Ertz-Stifte lebenslang behalten sollte. An. 1659. bekamer auch die Grafschafft Barby, nachdem August Ludwig, derletzte Graf von Barby, mit tobe abgegangen, wodurch zwar die-se Grafschafft an den Churfürsten zu Sachsen, als Lehn-Herrn,fiel, ihm aber, vermöge einer expectantz-verschreibung, so er vonseinem vatter bekommen, zu eigen ward. An. 166;. wurde zwi-schen ihm und seinem bruder, Johanne Gcorgio II. Churfürstenzu Sachsen, zu Leipzig ein vergleich aufgerichtet, und ihm un-ter andern wegen Querfurt stimme und stand auf dem Reichs-tage zu suchen verstattet, welches auch noch dasselbige jähr ge-schehen, worauf auch gar bald die Kayserliche bewilligung des-wegen erfolget, die würckliche introduction aber bishero nochnicht geschehen ist. An. 1664. stiftete cr das O^Miisstmii zuWeissenfels, fieng auch an das schone Fürstliche schloß, Augu-stusburg genannt, daselbst zu bauen. Er ist übrigens an. 1667.von Joh. Ernsten, Hertzoge zu Sachsen-Weimar, zum drittenOber-Haupt der fruchtbringenden gesellschafft erklärt worden.Er starb den 4. jun. an. 1680. Seine erste gemahlin, welchean.1647. den 2;. nov. an ihn vermählt worden, war Anna Ma-ria, Hertzog Adolph Friedrichs zu Mecklenburg tochter, mitwelcher er 12. linder, als z. Printzen und 7. Printzeßinnen ge-zeuget, unter welchen sonderlich zu mercken Magdalena Sibylla,die an Hertzog Friedrichen zu Sachsen-Gotha verheurathet wor-den , und an. 1681. gestorben; Johannes Adolphus, von wel-chem die Weissenfelsische linie abstammet, starb an. 1697. Augu-stus, Dom-Probst zu Magdeburg, stund in Schwedischen undCölnischen kriegs-diensten, und starb den n. aug. an. 1674. oh-ne erben; Christianus, Chur-Sächsischcr Feld-Marsthall-Lieu-tenant, ward in der belagerung vor Mayntz den 24. aug. an.1689. erschossen; Sophia, welche an Carl Wilhelm, Fürsten zuAnhalt-Zerbst, vermählt gewesen, starb den 18. jun. an. 1676.Christina, eine gemahlin Hertzog August Friedrichs zu Holstein,Bischoffs zu Lübeck, starb den 27. apr. an. 1698.; Henrieus,Dom-Probst zu.Magdeburg, trat an. 1689. zur Resormirtenreligion, und nahm seine residentz zu Barby; und endlich Al-bertus, der sich zur Catholischen religion begeben, und an. 1692.den 9. may zu Leipzig gestorben. Seine andere gemahlin warJohanna Walpurgis, Gräfin von Leiningen-Westerburg, einetochter Georgii Wilhelms mit welcher er sich den 29. jan. an.1672. vermählet, und zwey Printzen gezeuget, Fridericum, Kö-niglichen Polnischen und Chur-Sächsischen General - Mawr,welcher an. 171;. zu Dam verstarb, und Mauritium, welcherden 12. sept. an. 169z. zu Segedin in Ungarn blieb.nuiMles. Schimmers durchl. zusammenkunft. 4 >e«e« HU.
X. k. äc.
pfaltzgraf am Rhein.
Auaustus, Pfaltzgraf am Rhein und Urheber der Sultzba-chjschen linie, wurde den 7. oct. an. iz82. gebohren. Sein Dat-ier war Philippus Ludovicus, Pfaltzgraf am Rhem , der zuNeuburq residirte, und seine mutter Anna, Hertzog Wilhelms zuJülich tochter. An. 1599- wurde er nach Tübingen geschickt,und daselbst zum ksÄor der Universität ernennet. An. 1600.that er eine reise nach Italien, /sranckrerch, Engelland, Schwe-den und Dänemarck, und machte sich durch seine geschicklichkeitbey den vornehmsten Hosen bekannt, well er nicht allein in stu-dicn wohl geübt war, sondern auch die Lateinische, Französischeund Italiänische spräche fertig redete, die Spanische aber wohlverstund. Als sein bruder, pfaltzgraf Wvlfgang Wilhelm,