Band 
Erster Theil. A - Be.
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nen capeklen, welche durch Dr. Cosins den gewesenen BisiHoffen

von Durham wiederum aufgehauen worden.

t/e /a Ac. /„«, LeorZe I/. wm. I. p. 61 .

Aulagas , ein ste in Peru an der provintz äe los Charcas,wird jetzo berste von Paria genannt.

* Aulber, ( Matthäus) ein berühmter WürtembergischerIKeoiogus, wurde an. 149?. zu Blaubeuren gebohren. Erstudirte anfänglich zu Tübingen, allwo eran. izi 8 . Msgitker,und in folgender zelt auch Dockor Theologiss worden: Hernachzu Wittenverg, woselbst er Luther» und Melanchthon gehört.Um das jähr 1519. wurde er in das predig-amt nach Neutlin-gen beruffen, welche stadt er auch an. i;;o. dahin bewogen,daß sie aller feindlichengefahr ungeachtet, die AugfpurgifcheConfeßion unterschrieben. An. 1 ^24. schriebe Ulricus Zwing-lius einen brief an ihn, worinn er feine meynung von dem heil.Abendmahl eröfnet. (s) Aulber wurde auch nebst Schnepffenund Blaurern von Hertzog Ulrich zum Reformations-werck indem Würtembergischen gebrauchet, (b) Als die stadt Reutlin-gen an. 1548. den 2^. jan. das Interim annehmen muste, sowurde er von seinem schon 29. jährigen predig-amt daselbst ab-gesetzt , und darauf von ermeldtem Hertzog Ulrich nach Stutt-gard als Consistorial-Rath und Stifts-Prediger beruffen, wel-chem wichtigen amt er 14. jähr mit vielem eifer vorgestanden.Endlich käme er an. 1562. wieder zurück in seine geburts-stadtBlaubeuren, als Prälat des klosters daselbst, weil er, wie derberühmte Tübingische Cantzler Pfaff, ein Descendent diesesAulbers von der Mutter her, berichtet, (c) der lehre vonder allgegenwart des leibs Christi nicht beyfallen wollte.Noch ehe dieses geschehen, wohnte er an. 1557. nebst JohanneBrentz und Jac. Andrea dem Convent zu Worms bey. Er starban. 1570. im 7t- jähr seines alters, und hielte ihm Jac. An-dreä eine leichen-rede zu Tübingen. Was von Aulbern in derMaterie vom heil. Abendmahl geschrieben worden, hat der vor-gemeldte Cantzler Pfaff den üäis A lsripris publisis LcLleli-eMürtemberg.sLsc.I. nebst Zwinglii obangeführtem brief, undeinigen andern briefen von Luther«, Melanchthon und Brentzenan Aulbern, (welchen sie bisweilen Alberum nennen,) undan die Reutlingec beygelegt. Er handelt auch in dem beson-ders edirten kroäromo dieser Lttorum, live Lommentsrio äsLÄ. L script. xubl. ecsl. X^ürt. csp. I. V0N demselben, undvertheidiget ihn wider V. E. Löscherum, welcher ihn in seinerHiüoria inotumn zur sogenannten Oberländischen vartey zehlet,und von der Augspurgischen Lonkessmu ansschliesset. (s)

/rr,,, simsl. 8usv. ?srt. III. Ilb. X. osp. 1;. hiK.

Lutlr. ksrt. II. x. ;4- ( b ) lb. likr. III. x. 12;. ( c ) Dill.Tlreol. litter. tom. II. x. 419. msmorise Tbeol.

X^ürtsmb.

Aulbone , sonsten Aubonne , ist ein artiges, uraltes städt-gen und Freyherrschafft im welschen Berner-gebieth, an demWasser Aubonne, eine kleine meil von der stadt Morges, land-wärts ein, auf einer höhe gelegen, samt einem über der stadtauf einem Hügel gelegenen schloß, welches der, seiner an. 1679.in zweyen wmis ausgekommener Orientalischen reise-beschrei-bung halber bekannte Joh. Baptist« Tavernier, erneuert undnach Orientalischer art eingerichtet hat. Es stunde diese Baro-nie vor alters unter ihren eigenen Baronen dieses nahmens, auswelchen Humbert Allemand, mit Bischofs Amadeo von Lau-sanne an. 1160. in langem streit gelebt hat, weilen er der kirchenSt. Livre etwas Unrechts zugefüget hatte; derohalben der Bi-schofs ihn in den bann gethan, auch aus seinem tod-beth nichtabsolviren wollen, sondern ihn für den richterstuhl GOttes er-litt. An. izoi. wäre sie in den Händen der Edlen Johann undArthaud von Meuthvn gebrüdere. An. 1^7. besassen solcheJean und Pierre Puthot, wie auch ein Guillaume äs Is Beau-me. Etwas zeit hernach hat sie auch inne gehabt Ame äsBillard , von welchem sie gekommen ist an Guillaume äs-Grandson, Herrn zu St. Croix und Coppet. Nach der Handkäme sie in dre gewalt der Grafen von Gruyere, von welchensie besessen worden bis an. iz;6. da der vertriebene Bischofsvon Montauban (der ein weib genommen hatte) solche erkauftund allda gewöhnet hat. Hernach ist sie an die Edlen von Lei-test gekommen. Als aber an. r;8z. Franciscus äs Lettes denGerichts-schreiber Christoph Roulaz von Morste (der ihn zurbezahlung treiben wollen) mit einem dolchen erstochen, istAubonne der stadt Bern confiscations-weist zugefallen, welcheselbige Herrn Venner Lochmann von Zürich, und dieser hernachdem Baron Villain um 22700. Sonnen-rronen verkauft hat.Als nun dieser Villain wegen vorgehabter verratherey an. 1614.zu Bern enthauptet worden; siele die Freyherrschafft Aubonnewiederum an Bern, welche selbige durch ihren Landvogt vonMorges etliche jähr lang verwalten lassen. Hernach an. 1621.verkaufte sie solche an den Baron äe Mayerne um 20000. thaler.Von diesem hat sie sein tochtermann der Marquis äs Mom,peillan geerdet, und an. 1669. dem obgedachten Tavernier um4;ooo. thaler verkauft. Dieser hat sie besessen bis an. 1687. daer sie dem der religion halber aus Franckreich fluchtigen Mar-auis äu Omesnes um 47 thaler verkauffet Hat, welcher dasschloß und zugehörige güther fast gebessert, und endlich an. 1701.der stadt Bern um 70000. thaler zu kauften gegeben hat. Diesenun hat mit denen daherum gelegenen dörfern eine Land-vogtey daraus gemacht, welche an. 1722. mit erkauffungeiner andern Herrsthafft, zinsen und zehnden vermehret

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* Aulcester,, ist ein an dem fluß Trow,Warwick,

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. zwischen der stadt dieses nahmens, u»Worcester gelegener flecken. öa«a--a»ä.

* Auldby, ist ein an dem fluß Darbent,in dttU§M'

Dorck, zwischen der stadt dieses nahmens und der N» ABlegener flecken. Man Halter dafür, Auldby M drea .tische stadt Derventio. b l

* Aule, ist ein eine meist von Sidon gelege^ ^chsehr tief und breit, und stehet eine grosse stillermber. Er zeucht seinen Ursprung aus einem an 0»,^.non gelegenen dorf Barook her. Bey

Französischen kaufleuth eine manufactur, so die 7bstr Levantischen ist. voyaZe ä'lllex> ^

Aulen , siehe Aalen. ^

Aulendorff , eine stadt in Schwaben , uE,legen, gehört der Gräflichen Königseckischen fmmslvststftLI, ein altes volck in Gallien,welche sich dem Jul. Cäsari ergeben , hernach av^fallen stnd. Ptolemäus setzet dreyerley llustrcos»äunsiill; Olaholitas oder Iliaulitas , welchezu nennen scheinet, in dem jetzigen gebiethe von ^ odes^>-nomanos in dem ländgen Mans , und Lburaic ^sie Cäsar nennet, Lburvvlces, in dem ländgen ^ c»

äs bello 6 aII. aä h. 1 . Lrrer. §sogr. o

l'anc. Kaule.

Auletes , siehe ptolemäus XII. ^tiB^,

Aulis , eine stadt in Böotien, an der MgrE^ ^ ,

enge, der stadt Chalcis in Negropont gegencher sie durch eine brücke vormals zusammenist wegen ihres vortreflichen und geraumen hastnvwelchem Agamemnon mit den übrigen Gnechm^», rihre flotte versammlet gehalten. KoMe/.

* Aulisius, (Dominicus) war ein söhnund zu Neapolis den 14. jan. an. 1649. gch^l, ustck?die fähigkeit seines Verstandes gewesen, siehetdaraus, daß er schon in seinem 19. jähre die Nhsie mit vielem beyfall geiehret; wobey er auch oss ' A.... - ^ - .-.M,i mne

gen-und Abendländische sprachen dermaßen r „wre man sagt, dieselbe reden und schreiben konm> §,§1'Mjähre seines alters lehrte er, doch ohne besoldest h,öextraoräiuarius. nach diesem aber stieg er imm vrstxc el

die krokellionem ftiris priinariam mit einer bejon.ducaten erlangte. Weil er nun zu Neapolls m" chnen Lehrer abgegeben, bekam er auch nach daoU sAchdie würde eines Lomlest ?slstiui, und ward^^^zm

nnt denen in solchem fall üblichen ehr-bezeugunA^ ychSonsten hat er auch über die AcadA^Bl 22. iabre die ansucht aesübret;

r-kunst .2;. jähre die aufsicht geführet; mv'^cheser von den ärcaflibus, und gab heraus la iche kp

stattet,bau '

einer. . .

mutiere; Monuments Kr-ecs ülultrsts; As.

Zre Tstes. snt. Rom. befindlich; überdiß auch "risl«r in r.vol. zktz

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ri08 ^UN 8 LiviÜ 8 Ätl tit. krlnäect. in ^

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einen tractat Dellsne lebens - beschreibung befindlich istden 29. jan. in dem 70. jähr seines alters.

. * Aulnay, ist ein in Poitou, an den grenzn tllidvier meist» von St.Jean ä'Augeli gegen moE^ege^,^acht weilen von Ntort auf der mittags-seltm b''..„MMan haltet Aulnay für der Alten Aunedona

* Aulnay , ist ein flecken samt einer Abckv. ^

ordens, in dem land Beßin in Normandu

titul einer Baroney samt sehr ansehnlich^ ^xtHuet, Bischoss von Avranches, machte ^Kion^^da geschriebenes werck unter dem titul: pus -

berühmt. inderU„j>'L

* Aulne , ist ein dorf fämt einer Abtey f stadt s

Liege ü-r ls Sambre, eine meil unter der kies Mlegen. Es wird davon in dem leben der H ^

than.

.Aulnoy, (Gräfinä') Maria Cacharma

Alle, war an Franciscum äs Is Motte.j,verheurathet, und ist im wittwen-stande an ^erzanuar. verstorben. Ihre mutter, dle M, ist »ssden Marquis von Gadaigne verheurathet hat ^ Ml l ,»gestorben, wo sie eine ansehnliche pU^ichenmessen hatte, die auch Philippus V. 'hs^n Staats: V ö-ftnderbarn dienst , den sie dem Spanljch^jfteys^Rom geleistet hatte. Der Gräfin ä'Aulnon ln . ;

ges ä'LspsZue; Nemoires äs ls Lour ä R' .iss,

Is Lour ä'Luglstsrrs; »ippolite LoMts äs ^ /

^sesn äs Lourbou krince äs Lsrensv ; ^ - Misere^ §

Lontes äs« Hess, eilte ksrsplrruüs über dKU/E 1708.

Aulogk, eine Adeliche familie ħürstcnt^stamm-haus Laubske in dem Oelsnsscheust>alCaspar von Aulogk aufPritzen und Alten») i