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Erster Theil. A - Be.
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* Amastus - Ertz-Bischoff von Toledo um das jähe 6is.

wäre nach der meynung St.Ildefonsi unter den regierungen derWisigothischen Königen Wlterici, Gondemari und Sisebutrberühmt. Er wäre ein sehr frommer Prälat, und schriebeunterschiedliche rractate zu beschützung des glaubens, und zumtröst seiner gemeinde, welcher er ohngefehr zwölf jähr langvorgestanden wäre. , äs lcripr. ecclss. s. 5.

Auratus, (Johannes) sonst ä'Aurat genannt, ein Fran-zose aus der provintz Limosin, war in tinmLnioiibii8 wohl er-fahren , dabey ein guter Poet, und lebte unter den KönigenFrancifco I. Henrico II. Francisco II. Carolo IX. und HenrtcoIII. Er war aus dem geschlechte von Dinemandi oder Dine-matin entsprossen. Weil aber dieser nähme seltzam, undetwas lächerlich lautete, so liesse er ihne fahren, und nenntesich Auratum. Er studirte auf der Universität zu Paris,allwo er auch nach Ich. Strazello an. i?6o. kwlsllor derGriechischen spräche wurde , und zur aufnahm dieserspräche in Franckreich ein grosses beytrug. Zuvor war er be-reits XeÄor des LolleZü äs (iognerst gewesen, und hatte desRequetenmeisters, Lazari äs Baifsöhn, Iohannem Antonium,informiret. Er lehrte mit grossem zulauff, unerachtet seineäusserliche aufführung etwas bäurisch war. Carolus IX.konnte ihn wohl leiden, und machte ihn zu seinem eigenenPoeten. Endlich aber verarmte er durch seine freygebigkeit,wurde auch in seiner Poesie etwas verächtlich, indem er die-selbe bey allen gelegenheiten mißbrauchte, ob sie ihm gleichnicht sonderlich mehr floß. Worzu noch dieses kam, daß er,da er fast 80. jähr ült war, ein junges mädgen von 19. fahrenheurathete, und solches mit der poetischen freyheit entschul-digen wollte. Sonst war er auch ein guter Oüisus, so gar,daß Scaliger nur ihn und den Cujacium vor tüchtig erkannt,die alten suÄores zu emendiren. Er hat aber wenig darin-nen geschrieben, und siehet man nur einige critische- anmer-ckungen über die Sibyllinisthen verse von ihm in der editiondes Opsobäi. Seine verse aber sind zusammen gedruckt.Man sagt auch , daß durch ihn die -msZrsmmsrs zu erstmode geworden. Er starb zu Paris den r. nov. an. i;88.nachdem er sein leben, über 8°. jähr gebracht hat.

In eloZ. Ilb. III. in elog. äursri. , kill. üb.

TXXXIX. L , elogss äes Lsvsn8 wm. II. p. 108. La

LVo,'«' a!«L g« , dikl.

* Auratus, (Petrus) ein Franzose oder Niederländer aus

dem Dominicaner-orden, war ein voälor der Sorbonne, flo-rirte unter der regierung Heinrichs II. um die mitte des XVI.Issculi, und schrieb oälo Vias sä Loelum ; Lnti-Lslvinum ; ?L-rsäoxs ; OisIoAinn Ldriltisnnrum; des LIumette8 äu keu Oi-vin; äs Lonkervarions 6rsri»; Üislogum incsr Oeum <L 8s-insritsnos; äs tribus Lsslslise 8tstibus; Deplorstiones bu-msn» Vit» ; Lamm. in ?s. XLV. Lrssm koeäeris ; blsluin ke s-sstoris; kropuANSLuIum grsti»; «Lo. con-

certst. krisäisst. t?s22e«i. , lcript. sseculo

XVI. & XVII. ütb. Lsl§. , bibl. Lel§.

Aurav, eine kleine stadt in Bretagne, an einem arm desmeers, Morbihan genannt, nahe bey Vennes gelegen. Sieist von einer an. i;74- daselbst geschehenen Wacht bekannt.

* Auraz und Zeb, ist ein berg der Barbarey in Africa, soeinen theil des bergs Atlantis ausmacht. Er erstreckt sich sehrweit aus den grentzen Constantinä und Zeb, fürnemlich aberjn Bugien.

Aurbach, ein feines Bayerisches stadtlem, ohnweit des Ur-sprungs der Vils, zwischen Nürnberg und Eger im BrßthumBamberg gelegen,und zum Ober-Pfältzischen Rent-amt Amberggehörig. Es hat sein eigenes Land-gerichte, und soll vor etwazoo. jähren von einem Bischoff zu Bamberg erbauet wordenseyn. Sonst findet man hierum viele stein-klüfte, verborgenegange, löcher und hölen. Chur-Bayern, x.

Aurberg, ein Bayerisches grentz - schloß, gegen das Tyro-lische an der Inn, auf einem hohen und abhängenden ber-ge, welcher guten läge halber man es vor einen verwahrtenort gelten lasset. Es ist daselbst ein Land-gericht, und gegenüber siehet man noch die merckmale des verstörten schlossesKierstein. Chur-Bayexn, p. i;?.

Aure, ein kleiner fluß in Franckreich, in der provintz Per-che, entspringt in dem walde von Perche, fliesset bey Ver-neuil, Tillier und Nonnancourt vorbey, und fallt in dieEure. Ein anderer fluß Aure in der Normandie, entspringtzu Livoi bey Caumont, gehet Vaux und Bayeux vorbey,und fallt in die Drome. Noch ein anderer fluß Aure oderEure in Berry läuft nach Bourges, woselbst er die AuronUNd Aurette in sich nimmt. äelsr. ilum.

* St. Auren, eine jungfrau, die zu Kaysers Heraclii zeiten;.u Paris sehr berühmt war, als woselbst sie Bischoff Eligiusüber sein erbautes kloster von zoo. Nonnen zur Aebttßin mach-te , da sie sich denn durch ihre Heiligkeit und wunderwercke ingrosses ansehen setzte, indem sie unter andern (wo der erzeh-lung zu glauben ist,) durch ihr gebat die ausgeberin des klo-sters, welchem ihrer abwefenheit, ohne zuvor abgelegte rech-nung und Übergebung der Müsset verschieden war, von dentodten guferweckte. Nach der zeit verließ sie ihr kloster, undrisse einst, aus grossem eifer vor das Wort GOttes, einem vis-eono, der bey der messe einige Worte des Evangelii falsch aus-

aur

spräche, die llolsm vom halse, und last das Evä^M> , F

Hierauf verschloß sie sich 7. jähre gantz allem?n e>MW E

brachte ihre zeit mit baten und casteyen zu,bls ü^Eiis'tode, den ihr der schon längst verstorbeneeiner erscheinung verkündiget haben soll, WM ssMan begrübe sie in obgedachtes kloster. Ein Büuss!! yMrien hat von ihr einen arm, durch dessen blosses E ^ „! jngehends eine blinde Aebtißin ist sehend worden, ^

vatterland genommen, und in die, ihr zu ehrenbegraben. Ihr andencken wird denoctovr. vsie X«,«/. cstsl. 8snÄ. IX. 2;. ,

* St. Aurea, eine jungfrau und Martyrm i» Apy,aus einem vornehmen geschlechte zu Sevilla ge^v ^ne schwester derer beyden heil. Adolvhi und <0lebte zo. jähr in einem kloster, als sie aber nE-^^vsie wieder unter die leuthe kam, sich öffentlich ^ erstin bekannte, wurde sie, nachdem alles zureden ^wandten zu wieder-annehmung ihres vätterlichen » ^lic/ ^geblich war, wiewol sie ihnen solches versprochen 1 rhauptet, darauf an den galgen gehencket, und env" ^ ,hcgeworffen, welches an. 8z 6. geschehen. Manis- in!. /.«iE. ,s,al

Aurebat, oder Auribat, sonst auch das w"nannt, ist eine kleine gegend in der FranzosiMGasconien, welche von einigen vor ein stuckbieth Ie8 Landes angesehen wird. egysckl, zd

)lurelianus, (Lucius Domitius) RömiE glü^" „»tte in dem 1Il.^I»cuIo , und machte sich durch

führte kriege berühmt. Er war von geringer Mweiß man eigentlich nicht, wo er gebohren, 0^ yE Fses durch seine andere qualitäten und insonvcrp. z>ne tapferkeit ersetzet: Ulpms Crinirus nahm ^ pcksöhn an, und der Kayfer Valerianus machte m'Myr>ck-s,ssniti General-Lieutenant auf den grentzen von^gci'HsThracien, und bestimmte ihn an. 258. zum yje j' xe»Unter dem Kayser Claudio II. commandirte po>>mit grossem rühm, und wurde nach dessensoldaten an. 270. auf den thron erhoben,

Rom seine herrschafft bevesiiget, jagte er die i-s

nonien, überwand die Marcomannen,völcker in einein heftigen treffen bey der Do'diese nichts destoweniger in Italien einbrachen^zuj,egen Vortheil bey Piacenza hatten, daß man " ^ >r ^ z»die Sibyllinischen bücher dcsfaüs zu rath zog^I.M/ Ädoch Aurelianus durch viele kleine treffen »nd Wschwächen, daß letztlich ihre armee garVandaler trieb er zurücke, als sie über die, - xhatten. Unterdessen entstund ein aufruhr z» sv,,selbst dahin gieng, und die daran theil ^strafte. Bald darauf gieng er nach Orientdie Königin Zenobia, ward aber in der Wag. «, , z>ePalmyra mit einem pseil verwundet. DN ^der Zenobia zu hülffe kamen, musien auch^ptickhen. Die rebellirenden Palmyrener undauss schärfste von ihm gezüchtiget, und Ww MN Fstund ergebung des Tetricus brachte er GaÜ>m Eund Spanien wieder unter sich, worauf er "Kalbsehr prächtigen triumph hielt. Als aber «a ^ lfremde völcker eingebrochen, gieng er daW' hegaobige zurück, von bannen er sich nach Jlssrn" O»,»!'willens war, mit einer schönen armee, du ^. er ^hatte, das folgende jähr nach Persien zu Psin

aber von einem seiner Generalen an.getödtet. Etliche melden auch, daß untereine kleine verfolgung der Christen entstauor'^hr ->schöne und handveste Person, und die emeu^in »ss DAten geist hatte. Er liebte die arbeit, denlach, aber keineswegs das frauenzlmmer. cokriegs-zucht von den ersten jähren an, da e ^ se«ne° ^kommen, wie er denn einen soldaten, dtt ansrau ehebruch begangen hatte, unerhörter ,,

sammen gebogene bäume binden, und so ".^ungen M^clen ließ. Bey allen seinen ansehnüchm be^ schlau?sein gröstes lob, daß er arm bliebe., 0 als ^

te er grausam heruin, und that nichts Ma^ Aden degen zum streit ausziehen Me,0^^110, xc>> chals er IVidunus war, von einem, andern . ih>n ^„. ^Aurelianus hiesse, damit unterschieden, aM

nahmen gaben: ölsnus sä kerrum, me y ^gren ' Dssjcksemem regiment hat er oft grosse 'Wch bliebvielen mißfallen; allein das RomMe voM ^weil er ihm brodt, fleisch, und . o> m m ^ sonnW^na,^-^Unter seinen göttern verehrte er sondeeuM jhin elN^.e-ward nach seinem tode vergöttert, ", D

bauet worden. in vim ämel. er

IN cliron. bist. cke , n?Mrea

Aurelianus, (Cölius) von S'eca.D^ V

burtig, wird von vielen Soranus chchcn „yrdes Sortani, eines Griechischen ^siw'N ^

Lateinische schuften gebracht ^ "us MÄ schssCvl.Arrianum. Thomas Remesius wm au ^ ^erten,er habe in dem V. Lculo gelebet. ««