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und gab ihm 2. gute Abteyen. Er wendete sich letztlich nachFerrara, woselbst er sehr hoch geschätzt wurde, und sein lebenziemlich hoch brachte. Den Gelehrten seiner zelt ist er nicht un-bekannt gewesen , und hat mit Philelpho briefe gewechselt. Lau-rentius Valla und Antonius krmormmmus gedencken seinerrühmlich. Man hat von ihm eine Übersetzung des Lrckimeäis,ingleichen des LommenMiü HieroLÜ8 über die Larmins sureskvtüsgorX, Wie auch des Philisei buch äs LanlolÄtione sä Lice-rönein, welche aber heutiges tages schwerlich zu bekommen sind.
, äs kose. lüor. temp. äisl. I. iluZ«/«, in elog. 8i-cnl. gui üteris üoruer.
* Aurivillius-, (Emus) ein vortreflicher Rechtsgelehrterin Schweden. Er war gebohren an. 164;. den ;i. jul. zuKnutby, und gieng an. 1656. nach Upsal auf die Universität.Daselbst hörete er seinen bruder Petrum Aurivillium, Johan-nem Schefferum, lind Martinum Brunnerum, und wurdean. 167;. voÄor suris. Darauf wurde er krokellor üxtrs-oräinsriu8 .suris Ilomsni, an. 1684. aber Oräinsrin8 daselbst,und verehelichte sich mit Anna, des berühmten Iohannis Loc-cenii tochter, die ihm vier töchter gebohren. Er starb an.1702. den ;. febr. und hinterließ einige juristische schriften:
l>L ssclu L nMirsglv; äs LÄionibu8 bonre iiäei (L llriÄi jll-118 <tcc. , roni. I.
* Aurivillius, (Petrus) ein Schwedischer 1bealogu8 , ge-bürtig von Gevalia ; war krokelsor üo§iLS8 und IVletLpti 7 ÜcL 8 ,nach diesem längn» 6r»s» , und endlich IbsoloZi» zu Upsal.Er starb an. 1677. den 23. octobr. und hat geschrieben: Lls-
INSNM üogic» ksiipstsULL; Llsments Äletsxü^üs»; Lxi-xr-mimst-i 6r»cs; OoÄrin» kontiüsi» äs msriw
vperum Äc. , Liogr.
Aurogallus, (Matthäus) ein kroksttor der Griechischen,Lateinischen und Hebräischen spräche zu Wittenberg, war ge-bürtig aus Böhmen, und half Luthers in Übersetzung der Bibel.Er war auch sehr bemüht, alte und rare bücher zu lammten,wie dieses aus Jani Cornelii dcdication seines tractats äs sms-Wrü8 siksctibi.18 erhellet, welche zugleich fast zu erkennen giebt,daß er ein verwandter des Böhmischen Barons Bohuslai vonHassenstein gewesen. Man hat von ihm ein Lompsnäium 11s-br»» , LdsläLXgus 6rsmmaÜLS8 ; ingleichen äs IIek>r»i8 ur-bium, rsZionum, xoxulorum, siumirmin, montluin L niio-runi locorum nommibus übrnni e veteri instrumsnto songe-llum. in s^ntsg. bist.
Auron, ein kleiner fluß in der provintz Berri, kömmt vonValagni, und fällt zu Bourges in die Eure.
* Auronzo, ist ein Venetianischer flecken, in dem Friaul, andem fluß Ansa, ohnfern der stadt Cadora gelegen. öaruttEl.
Aurora, eine tochter der Thia und des Hyperions, oder,wie andre wollen, der sonnen und der erde. Die Poeten lich-ten , daß sie an Tithonum verheurathet gewesen, aber ausserdem noch viele liebhaber gehabt, nahmentlich Cephalum, Orio-uem und Asträum. OrM. metsm. üb. VII. <L XIII.
2lursperg, siehe Ursperg.
)lursperg, ein schloß und marckt in dem Hertzogthum Crain,welches der gleich folgenden familie zugehöret. Es liegt ?. wei-len von Laybach in dem mittlern theile von Crain, und heissetin der land - spräche Tryackh. Es soll in dieser gegend vor die-sem eine stadt gestanden haben, welche von den alten scribentenAurupenum, Auruponum und Aurupium genannt wird, undsoll der Kayser Augustns sich selbiger z,. jähr vor Christi ge-hurt bemächtiget haben. Ums jähr Christi 4^1. aber soll diesestadt von dem Könige Attila zerstöret, und nachgehends vonden einwohnern das alte schloß Aursperg erbauet worden seyn,davon noch einige maureu übrig. An. 1067. hat Conrad vonAursperg nebst seinen 2. brüdern das alte schloß bewohnet, undnicht weit von den alten mauren ein neues schloß, nemlichOber - Aursperg von gründ auf gebauet, welches verschiedenemal zerstöret und wieder aufgerichtet, auch an. 1511. durch einerdbeben erschüttert, von Trojans von Aursperg abgebrochen,und von ihm aufs neue zu erbauen angefangen worden. Es istgroß und mit vielen zimmern versehen. , iik. iv. xeo-grsxb. Osrinl.Ii. kol.irz. ip/aäe,.«,, in preist, egustü.
Mnesl. Aursperg. 5 .;. feg. ehre des Her-
tzogthums Crain, üb. XI. p. z r. feg.
Aursperg, das gcschlechte der Fürsten und Grafen von Aur-sperg , welches von dein XV. Lsulo an das Erb-Cämmerer-und das Erb-Marschall-amt in dem Hertzogthum Crain und derWindischen Marck besitzet, führet seinen Ursprung nicht, wieWolfgang Lazius vermeynt, von den Römern und ihrem inCrain gehabten schlösse Aurupono, sondern vielmehr, wie Joh.Ludov. Schönleben behauptet, von den Teutschen her, undscheinet, daß zu zelten Caroli äl. die Aursperger ihr altes schloßAursperg oder Ursperg in Schwaben verlassen, und sich in Crainbegeben haben, woselbst sie an. 1016. schon von solcher machtund ansehen waren, daß sie mit ihren Fürsten in benachbartelander gezogen, neue schlösset allda erbauet, und sich weiter aus-gebreitet, da denn einige, die in Friaul geblieben, ihren altennahmen von Aursperg verlassen, und sich Herren von Cucaqnagenennet ,w sich mir der zeit in viele ansehnliche linien zertheilet,die unter dem nahmen Freschi, äe Zacco, äs Partistagno, äs
aur ^
Valvasore, von welchen die Baroccii XobMdie Grafen äs St.Phoca abstammen,sich bekannt gew^rvser ihr stamm-vatter war Odericus von Aursperg, >von dem Kayser Henrico II. ernennten PatriarchenPopponem, in Italien begleitet, und von ihm oic' hchiEschloß Cucagna in Friaul zu erbauen, wie auch das v" ssCämmerer-amt gedachten Patriarchats erhalten.-MV
bruder war Adolphus I. Herr von Aursperg, 1 ?-,^ hjutcH^cgebohren, ums jähr 1060. gestorben, und z.sstM c- M ^ .Conradum I. Adolphum II. und Pilgrrmrm I-
Conradum I. Adolphumhöhe das schloß Ober-Aursperg erbauet,noch jetzt florirende uralte und vornehme geM^ > Mss, ^tzet. Er zeugte mit Barbara von Finckenberg VAdolphum III. und Georgium I. und starb am *Mciii>E,,,dus II. hatte mit Catharina Freyin von Sonnegund Iohannem I. und wurde an. 1107. zu ,i»>r
Pilgrini ll. so an. n6o. das zeitliche verlassen,
Wgrinus III. Conradus III. und Engelbertsvon Sophia vonHertzogsburg, Adolphus IV-und tss
Adolphus IV. so an.i2°4.starb, hatte mit CacaA^
ckenburg, Ottomannum oder Ottonem I. undvon denenOttomannus I. mit Elisabeth von Summcbertum ll. Iohannem II. und OttomannumJohannes II. durch Claram von Tuschenthalfortgepflantzt. Er starb an. 1246. und hatte Herba^^ Il>.Manihalmum l. Petrum, Wolfgangum,genannt das edle ktnd, und Fridericum I- u>mr -h,ic,erstere sich an. i2?o. mit Anna von Reiffenbergche ihn zu einem vatter machte von Herbardo MGeorgio ll. Johanne IV. Volckhardo 5 Ottoman»Manchalmo II. davon die 5. erster» ihren stammallein es ist nur Herbardus ll. ein stamm-vatter ^ pciflorirenden geschlechts worden, denn der andern 4. .7^. .
tat ist in dem XIV. und XV. Lsulo wiederum ermm' ^Herbardus II. starb an. 1)04. und hinterließ 4 -denen Johannes V. wiederum so viel söhne hatte,» yo>> L-IManhelmuslll. soan. i;;;. verschieden, mttA»'tzenstein 5. söhne gezeuget, jedoch der älteste,allein sein Haus durch nachkommen unterhalten.
142z. nachdem er seine familie sehr bereichert ham-^la von Leichteneg hatte er verschiedene kinder,Engelhardus I. die nunmehro Hochfürstliche unaund Volckhardus VI. die Schönbergische linttI. Engelhardus I. ein stamm-vatter des Fmst M^j»,:rgischen Hauses, war an. 1404. gebohren""
spergsschen Hauses, war an. 1404. gebohren, " MBsM
1462. das oberste Erb-Cammerer-amt im HerN/pM M
und der Windisthen Marck, und gleichwie dre.pvV,B ^ sil-sperg sich bishero im kriege hervor gethan,auch nunmehro unter dem friedliebenden Kaylck Loder IV. bey Hofe empor zu bringen, und hat vm s.dus seinem gcschlechte vortreflich fortgeholffen,faüene schloß Schönberg wieder aufgebauet,söhnen hat Pancratius II. den stamm fortgepflanyApBhardus VII. hat sich in Oesterreich ausgebreitet,wird gedacht werden. y
I.) Pancratius II. war gebohren an. I 44 Z.0. lT Fser Friedrichs Truchseß. Er erbauete das überwüstet gelegene schloß Aursperg von gründ am ^mahlte sich an. 1459. mit Anna, Trojank Grm^Egepan aus Croatien tochter, welche ihm mbracht. Er starb an. 1496. Von seinen söh"A?arck, z,,: KErb-Cammerer in Crain und der Windifäjen ssllicher Rath, soan. 1529. in der Wienenfthev
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wohl gehatten', hernacks viel jähre als KE^sein Ugeblieben, m,d an. i;;i-den Freyherren-stau^ , nn
gebracht. Er gieng ums jähr 1540. mit to^ xÄ,von Anna von Eck in Neuburg 9. kinder,^ÄWen ^lich Herbardus und Weichardus in dem TMC' wi^
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vor gethan, und Lands - Hauptleuthe istnerals in Croatien gewesen, davon dieser " Me stUckÄan. 1576. Landes - Hauptmann ward, und Aan. 1577. mit tod abgienq. Ihr mittler 2 ,
aber hat posterität verlassen. Herbardus nstN
gedacht, war an. 1528. gebohren, und wuro«. ä
tenant der Croatischen grentzen verordnet, ^
einen sieg wider die Türcken, und danckle ye ^ ^ »>>l
ab, ward aber an. i? 66 . Landes - Hauptm^^^ alv^.
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dem titul eines Ken"^ wiederumgen, vis e^n^i-Obersten, und veri
ueyBudaskoder"ko«cde« 2-.sept
Dybach begraben E5?^U"ier gehauen, '
Spauer, zeum^? Mit Maria . .
succediret, Mn/,7,^' dm-, von denen ChristoplA^r , ^se-n vatter Engelbert aber ist in der M-^F,,
und von daE,?m ^ gefangen, nach Consta«GA' -^ ,-r '1592. w e mn»^^ ranzionirt worden, enM' j-l--^'
Landes- VerwZr m «nd von an. riS/-^ec,ve,er rn Cram, und hat fowvl i"e