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azo azp
Baffani von Cremona, und erwarb durch ferne wissen,chafftensolchen rühm, daß er ein Meister des Rechts und brmmqueü derGesetze qenennet wurde, und hat wohl ehe 1000°. zuhorer gezeh-let. Etliche geben für, er sey an. ir°o. gehenckt worden, weiler Bulgarum, mit welchem er disputiret, getodtet, welchem aberdiejenigen, so zu seiner zeit gelebet, widersprechen. Er hat 8um-INLM Zuris; super viZell. vet. Üb. XXIV. super Loäisem lib.IX. und andere bücher hinterlassen. äs ser. eeel. s'/-
in vit. ILt. in bill. für. äe vriZ.
ler. äe interp. Lonon. illulir. KZo». kill. Lo-
non. lib. IV. bibl. Lonon. 6ce.
* Azolini, (Laurentius) ein Bischoffvon Narni in Italien,
von Formignano, einer in dem Hertzogthum Urbino in demKirchen-Staat gelegenen stadt gebürtig, ward um das jähr iszo.berühmt. Er wäre ein VbeoloMs, Iuri8eonsultu8, und hattesehr gute gaaben für die Poesie, welches man aus denen vonihm in Toscanischer sprach in einem sehr hohen, durchdringen-den und scharfsinnigen lMo geschriebenen satyren wahrneh-men kan. Sein für den nutzen der kirchen tragender eifer zögeihm die liebe und ehrerbietung des volcks zu; er wurde aberseine gemeinde zu verlassen genothiget, und dem Papst UrdanoVlII. welcher ihn zu seinem 8esremrio ernannte, und ihme diewichtigsten kirchen-sachen anvertraute, gebührende folge zu lei-sten ; und wäre es an dem, daß er zum Cardinal sollte erwehletwerden, als er wegen seiner schwachen und zarten lerbs-beschaf-fenheit in einem nicht hohen alter starbe. xinss. vir.
illullr.
Azolo, oder Asolo, lat. Lsulum, ein ort in der Tarviser-Marck, zwischen Trevigo und Feltre gelegen, allwo vor alters ei-ne Römische station oder colonie gewesen. Die Konigin vonCypern, Catharina Cornara, hat sich daselbst öfters aufzuhaltenund zu belustigen pflegen. Le 7 ,c. äe /'/?„/. I. p. 48.
Azomax, oder Azonach, siehe Agonax.
Azoni, mit diesem nahmen wurden von den Griechen eini-ge gottheiten benennet, welche man allenthalben anbatete, wiedenn auch der nähme so viel bedeutet, als etwas, das nicht ein-geschcenckt ist. Sie glaubten, daß dieselben von zwey wider-wärtigen parteyen könnten angeruffen werden, gleichwie Mars,Bellona, Victoria ; es scheint aber, daß sie dieses von den Chal-däern bekommen, welche vorgaben, daß etliche gottheiten nurüber einen gewissen kreis oder ronsm der erde zu gebieten hat-ten, welche daher Von» genennet wurden, denen man andre ent-gegen setzte, deren macht sich über alle erstreckte, und deshalbenArom hiessen. !lä lib. XII. Llieiä. bist. kbil.
Orient, lib. I. leck. 2 . c. 8-
Azoo, siehe Azem.
* Azoo Azahad, ist eine wüste Africä in Zaara; diß ist derorientalische theil der wüste von Zanhaga, so ein groß undsandiges ebenes land ist, allwo sich die Caravanen der reisen-den nach dem compaß, wie auch der sonnen und sternen richtenmüssen; und ist das land allda so trucken, daß man dreißig meil-wegs kaum einen kleinen brunnen antrift.
Azor, siehe Asor.
Azor, (Johann) von Murcia in Spanien gebürtig, war inder Lateinischen, Griechischen und Hebräischen spräche wohl er-fahren. Er hatte anfangs zu Alcala äs Henares, allwo er an.1559. in die Soc. Jesu getreten, hernach zu Piacenza und end-lich zu Rom die Theologie Mehret, an welchem letzter» orte eran. 1607. gestorben. Seine schriften sind: Inllirut. morsls8;Lomment. in Lnntic. bibl. 8.1-
Azores, insuln in dem Atlantischen Ocean, siehe Acores.
* Azorus, soll, nach Hesychii bericht, einer von denen Ar-gonauten, ja gar steurmann des schiffes gewesen seyn. Munckeroä H^ginnm, Lb. 18. bekennet seine Unwissenheit, was dieservor ein Azorus gewesen, und Burmann. in satslvM llrZongu-tsrum, piLfLtioni aä Vsler. Vlascum aäüxo, gestehet gleich-falls, daß er nicht mehr wisse, hält ihn aber dennoch vor denerbauer der stadt Azori in Tripolitide, von welcher Strabo, VII.;27- Meldung thut.
ÄZot, siehe Asdod.
Azow, siehe Asoph.
Azpilcueta, (Martinus) wird auch sonst Xsvarm8 ge-nannt,weil er von Verasoain bey Pampelona im Königreich Na-varra gebürtig, war einer der berühmtesten Rechtsgelehrten zuseiner zeit. Er hatte erst in seinem vatterlande zu Alcala , unddarauf in Franckreich zu Cahors und Toulouse studirt, und lehr-te hernach zu Salamanca 14. und zu Coimbra 26. jähr. Erwar auch Priester und LiwoniLU8 regulsri8 8. üugustini, vonder Congregation von Ronceval, ein sehr exemplarischer mann.Er hatte eine genaue freundschafft mit Bartholomäo Caranza,Dominicaner-ordens und Ertz-Bischoffe zu Toledo. Dannen-hero als dieser in die Inquisition kam, und nach Rom geführtwurde, that Azpilcueta im 80. jähre seines alters eine reise dä-mm um feinen freund zu vertheidigen; da ihn denn der Papstzu fernem koenitemiLrio machte, ohngeachtet er nicht das glückhatte, stmen freund aus seinen banden und aus den Händen Phi-uM und seiner Ministern zu relten.Sonsten wird ihme vonetlichen auch zugemessen, daß, als er in dem geeicht fasse, demePhtltppus u. ferne wider seinen söhn Carolum habende kläqdenzu berathschlagen überleben hatte, er der erste gewesen, wel-
azr azz
chcr zum tod angerathcn. Er hat sehr vielsind seine wercke zusammen in 6. volum. in fol.
1597. und zu Venedig an. 1602. gedruckt worderr. ^ Aosts"Roman. 1 >86. im 94. jähre seines alters.
Hostinus, Simon Ramloteus und unterschiedene 'ben sein leben beschrieben, welches man vor /,»,findet. äe lcr. ecsl. /^o//eVrÄ. in App. , eios'
illuür. vir. tom. I. pins.c. bibl- i
tom.III. * tzjr zM
* Azrun, wäre nach der Orientalischen meyn^Me HAling-schwester des Cains. Sie sagen, ihr bruder Havel ^rathen wollen, weilen er sie schöner befände alsOvÄen,Ec
rurycn ivvurn, werten er ue nvvuce vesarwcling-schwester Abels, so ihme Adam fiirsein west E „Mnaber mit Abel verheurathen wollte. Welche elftEU^aussag der von Ebn Batrikh angezogenen Orientam^ >0'sten, ursach solle gewesen seyn, daß Cain seinen brrwgeschlagen habe. bibl. Orient. jstßil ^
" Azua, ist eine aus dem nuttäglichen gestad^ der ^
Dominier) und von der stadt dieses nahmens gegen
xl>>"
ne stadt, samt einem ziemlich guten Hafen, so MWird.
Zlzuaga, ein kleiner mit einem besten castell verseh^.Spanischen Estremadura, zwischen Merida und Euer'Azuagues, ein zerstreuet volck in Africa, in de^,G,tzen Trenresen, Fez und Tunis, bestehet theils aus lsiAchüE!,
kern. Ihre spräche ist fast durchgehen^ M
aus handwerckern
sonderlich bey denen, die nach Tunis gehören;sie noch eine spräche mit denen Bereberes, einen
scher völcker aus Arabien entsprossen, gemein. ESihnen behertzte leuthe, die mehrmals sich erkühnet / lV.yvon Tunis airzufallen. Sie rühmen sich, daß siesten entsprossen, und damit sie sich von den übrigen A,Africanern unterscheiden mögen, pflegen sie ihr HW,E ^nicht zu bescheeren, haben auch eine grosse feindsctM vAraber und Africaner. Sie machen sich mit eisenV-wissen theil des leides ein creutz, ihr Christlichesmit anzudeuten. Denn als dre Christlichen KE', ße »
schen Könige noch in der Barbaren regierten, hAAwelche sich zum Christlichen glauben bekannten, ^
lassen; weil sie sich nun insgesamt für Christen auM,sten sie, allen betrug zu vermeiden, ein creutzficht oder an der Hand tragen, welches also aucygethan, und diese sind bis auf die regierung derder Christlichen religion geblieben. EinigeAfricanern haben dergleichen creutz getragen,andre zeichen angenommen ; wie denn beygleichen zeichen am leibe eine gewöhnliche zierratv^llkr. lib.I.
* Azumar, ist eine in dem Königreich PortugA^ ^vintz Aientejo, zwischen den städten Portalegre u>^gene stadt.
Azuri, oder Suri, eine kleine insul in ^
meere, der stadt Sebenico gegen über gelegen,tianern zuständig. !>elN
Azpmiten, dieses Wort bedeutet solche,
Abendmahl ungesäuert brodt gebrauchen. MlEPatriarch von Constantinopel, gab denen von ^kirche diesen nahmen, als er sie in dem XI. ,hccccirte. Die Armenianer und Maroniten, weil pongie gleichfalls nur ungesäuert brodt brauchen, ^
Griechen eben also genennet worden. ^sä k. lVIorin. L»»«, lib. I. äs 1irur§. c. 2 ;. P-. Wkk
* Azzeddulat, oder Ezzeddulati ist der heUndes Moez Eddulat, eines sohns Bujah,
nähme Bakhiar, das ist, glücklich , ware. A^vo A K
aber mit der that nicht uberein kam, dann er w
Eddulat, einem söhn des Rokh-Eddulat, scwL das.Liiikt
ner besessenen wurde als Emir-al Omara, d"s
des Raths und der armeen, und gleichst?"
des Caliss, beraubet, welche würde ihne .»"E^ivalsEr tA
volck machte, und also ihm eine ungeschranckte Aland des Caliss zuwegen brachte. Nachdem ^
Bagdad verjaget wurde, fehlte es ihm weder a« allEM''gemalt, seinen Vetter zu bekriegen; er wäre ge!», chglücklich; dann nachdeme er zu verschiedenen er wsund zum kriegs-gefangenen gemacht worden, . „ehAs^rvchbarmhertzigkeit seines uberwinders seine zusiuw^ ^ ck'cher ihme auch nicht nur das leben stnder" sich v , xFschenckte. Dennoch wollte er nichts destowE xoNuÄFdchmal ausserstens bemühen, in die stadt Bagdad ^zu solchem end völcker zusammen,und ^ecr'iAM§;e
lat ohnfern der an dem Tiger gelegenen A'A
emeschlacht; als aber dieser wicdrumds,auch so gar seinen feind zum kriegs-gestngenen^^ M D ^ihn unter sicherem geleit in ein lhm >nvat^jii ^>loß. Dieser Fürst hatte nach absterben st"'^
und dreißigsten jähr seiner regierung Mre st., d
dulat ums leben gebracht. Dieser Fürst wa^ „,,d
er mit seinen armen einen ochsen zu boden