Band 
Erster Theil. A - Be.
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, oder Hasasel, mit diesem nahmeneiner von den bocken, über welchen am ver-

aza aze

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?^r-ie das loos muste geworffen werden,benennet. WeilN»>Neil. s^ger in der bedeutung dieses Worts nicht übereingliche Gliche solches in ihren Übersetzungen behalten,xbs st» den Juden geben vor, daß es der nähme eines der-^ »IM,, ^Elchem der Hohepriester den ledigen bock hat füh-denselben von dessen höhe zu stürtzen. DieDer», "^r dem Hieronymo und den 70 . dolmer-welchen Azazel einen bock bedeutet, der da soll

»^vr. rity ^EN. Lacvatt. in Ilieroroic. cls IeZ.

ü!^>l ena^/ b"d nach der Mahometanischen Meynung diese-a°^Elche dem thron GOttes die nächsten sind. ManM bey gemeiniglich mit den Azrasil, so die Seraphin sind,bey U?ENibm. Saadi thut in der vorrede seines Lockan^ eiyeyTM» Meldung; begreiffet aber selbige alle sämtlich un-Men a.Merbarn nahmen, und sagt: Wann GOtt seineMeile, sage Azazrl in tiefster demuth: Von dir allein* ' E unistr glück ab. bibl. Orient.

^ ' ist der nähme eines sehr berühmten Arabischen stam-Myy-,, deme unterschiedliche berühmte leuthe, welche den?Rok,a^k angenommen haben, entsprossen sind. Abube-N NtiisuMd Ben Vassa, so unter den Tabeins, die unterMhoy,Münnlfchen Lehrern die nachfolgere der gefährtenßDe,, für einen der gelehrtesten Männern gehalten^us diesem stammen, und trüge den nahmen Azdi.A, daz j>ne wissenschafft und lehre dem Ans, einem Rabbani-Ä zu ylv emem der ansehnlichsten Musulmännischen Leh-^i?"cken, und starke in dem 127 . jähr der Hegira.2 Iii,ll,^nnoch überdiß unterschiedliche andre Lehrer aus die«I. welche man bey ihren normnibus xroxrüs suchenbibl. Orient.

stehe Aseka.

e ist jetzo nur ein dorfin Bayern, sonst aber war

'^eiixssEt m Mndelicien, Acilia Augusta genannt. Es liegtk-stze». Regenspurg, nahe bey Strauvingen.SU/j.Uem, Assan, ein Königreich in Indien,jenseit desAfl-^ der gegend des sees Chiamay, eines der besten lan-hA i,i sÄ hat einen Überfluß von allen nöthigen lebens-mit-y, se,de EYvongold-silber-eisen-und zinn-gruden, und giebtt >, findet daselbst das beste gmnnn >E m grosser

grosse und köstliche wein-trauben, welche man"d einen starcken aquavit daraus ziehet. Das land

aze azo

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!»

'«!Is^°^d^^h-zucht, doch halten die einwohner das hunde-»Z. cv, veste, und wird alle monat ein hunde-marckt ge-cki!!^; di-?'^Melung des saltzes brennen sie feigen-blätterein M kochen sie in Wasser, und bekommen auf demskl?^qdc Ä"Es weisses saltz. Kemmerouf ist die restdentz und"6 gantzen Reichs; und in der stadt Azoo, welchebs. ^r Könige von Azem und ihres geschlechts be-ein^estnd gotzen-diener, und glauben, daß sie nach dem" Mdre Welt gelangen, darinnen sie aller menschlichen"> diesem leben, annoch benöthtget seyn. Dan-

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fet-^tey, ".Wen viel köstliches geräthe mitgiebt,auch einencameele, pferde und jagd-hunbe mit einschar-E sich alsbald nach des Königs tode ein theil von

ßr-gstt so er am meisten geliebt, und die fürnehmsteneinen vergifteten trunck hinzurichten, damit sie>verk? , zu dessen bedienung in jener Welt ge-mögen. Die einwohner leben geruhig, undVktey d^ NEM tribut beschweret, weil sich der König mit denarbeite ^ercke vergnügt' "nd solche durch erkaufte

vergnügt, . .

^it^"weckt äl'Dieses Königreich ist allererst an. 166 ;.

^»la Morden, als des Mogois Aureng-Zebs General,V über«-, 8 emer armer von Daca ausmarschirte, diesebeim.n""? weil sie etliche 100 . jähr in ruhe gesessen,lqyN de« Mrte' wiewol er doch durch übles weiter, undV^nde g in die gebürge geflüchtet, vorher aber vom^^ücke,,"E.vlctualien mitgenommen hatte, gezwungen^. s^fstaK^EhEn, nach welcher zeit, weil dieser Generalnichts! '

»^"vern H'^^v weuer gegen Azem umernvtt»»A dem vergleiche, zu welchem sich

V lM er MEhen muste, geblieben. In gedachteigM,, hUm unsaglichen schätz m den Kor"'^dä ihm daß das buchsen-pulver i

! weiter gegen Azem unternommen wor-" em sich der Kö-gedachter stadtniglichen grä-tn diesem Kö

^M«?ber»a^».male erfunden, und von bannen nach Pegu,Chrna gebracht worden, dannenhero man sol-

J. Tl'Nbu,,'China gebracht worden, dannenhero man ,ol-W. ren'-« ^Emein den Chinesern zuschreibe. 7 lib.

Ler-ttie,- Nist. cle Nogol. tom. I. x.227.

"ö Eig^bey ch^Konrg von Navarra, wider die Mohren,eingeschmeichelt haben, daß ereineS^^mey flussen gegeben, welches ervon Aragomen besessen, undSC^erÄE aberÄ!?/^laffen. Dieses ist die gemeinste mey-««daß cle Marca widerleget hat, sintemal er^esselb-^' der bm^^-. Azenari, ein Graf in dem disseiti-^ eines elend^rgkect des Pipini entzogen, und nach-nden todes gestorben, habe sich sein brudek

Sanches dieses landes wider des Pipini willen bemächtiget. Soferne also ein Graf von Aragonien dieses nahmens geiebet, wü-ste es ein söhn des jetztgedachten Azenars gewesen seyn. Sonstwirb auch gedacht, daßUrraca, des Garciä Jnnigo gemahlin,aus diesem geschlecht gewesm sey. Nick. Üb, fX, c, r.

K y. Nick. cle Legen iiv. III. c. I Lc.

* Aäeneta, eine kleine in dem Königreich Valenz, an demweg von Vtlla-Real ü San-Mmthäo zur rechten gelegene stadt,ist deswegen merckwurdig, weilen sie auf dem sogenannten bergPegna-Golosa lieget, allwo man alle jähr eine grosse anzahl rarepflantzen und mediernalische kräuter findet.

Azevedo, (Ludovicuä cte) war zu Chaves, einer kleinenstadt in Portugall, an. c; 7;. gebohren. Er begab sich an. 158s.in die Soc. Jesu, und wurde an. 1604. nachdem er eine zeitlangzu Tayne ckeckor gewesen, nebst andern in Aethiopien geschickt,woselbst er viel tausend Heyden zum Christlichen glauben bekeh-ret , und an. i6;4. gestorben ist. Er hat Lommenwr. Ick-mc.loleri in Lxick.giI L.om. und Liane. ckibsr-e m IlLbr. inglejchencknnotgt. ImLL. vit. Lckrick. wem Lpoüol. heraus gegeben , unddas Neue Testament, den Catechismum, Grammat. rc. in dirAethiopische spräche übersetzt. bibl. 8 .5.

Azevedo, (Petrus Gonzales von) war aus dem lande Mor«neion in der vioeess von Palenca gebürtig, wurde Prediger inseinem vatterlande, lehrte hernach die Philosophie zu Salaman-ca, und nachgehends die Theologie zu Siguenza. An.wurde er Bischofs zu Orense, und an. i;y4. zu Placenza, starbauch daselbst an. 1606. im 77. jähre seines alters. Er hat eini-ge fachen geschrieben, worunter die LloZia sandln Virginis. Ttt?.bibl.

* Azhari, oder Azheri, ist der beynahme des aus der stadt

Hemet in Chorasan gebürtigen Abu Mansor Mohammed BenAhmed. Er wäre nicht nur ein berühmter Orammaricus, son-dern auch ein fürtreflicher Omcor und lurckconckickus. Erdurchreisete gantz Arabien, um die sprach dieses lands zu er-lernen , und schriebe unterschiedliche wercke, deren ein einigesbetitelt r La üaclbib, aus zehen voluminibu« bestehet. Man hatauch von ihm einen Lominsmarium über den Alcoran betitelt:Talür. bibliorb. Orient.

Azmcourt, ein kleiner flecken in der Picardie, bey Blanql,ist bekannt von der Wacht, so die Engelländer unter Henrico v.wider die Franzosen an. 14» 5. im oct. erhalten, darinnen diesebey roooo. eingebüßt.

* AZioth, ck?.ma, ist eine kleine an dem Nilo ausserhalbdem Delta, in Nieder-Egypten ohngefehr dreißig tausend schrittvon Damiata gelegene stadt. Diß wäre vormalen eine Bischöss-liche stadt, und Hatten die alten Egyvtier die Dianam unter demnahmen vea Lubackis allda angebäten, weilen diese stadt Bu-bastis, Häphestus und Bubastus genannt wurde. Siehe Bu-baftis.

* Aziruch, ist eine kleine an dem abendlichen gestad des Ro-

then meers, ohngefehr fünf und vierzig tausend schritt von Suezgelegene EgYPtische stadt, so heutiges tags schier nichts als eindvrf ist. rle/a

* Mir Billah, (Abu Manzur Barar) wäre ein söhn des

andern Fathemitischen Caljfs in Egypten Moez Ledinillah. Erfolgte seinem vatter in dem 2r. jähr seines alters in dem ;6;.jähr der Hegira nach, und Übergabe die Verwaltung seiner ge-schäffte dem unter seinem vatter gewesenen ersten Minister Giau-har. Man hat beobachtet, daß sich sein oheim, sein groß-vheimund der oheim seines groß-vatters selbsten angelegen seyn lassen,ihne zum Califen ausrüsten zu lassen, welches vor ihm sich beykeinem als dem Harun Raschid zugetragen hatte. Er wärevon natur sehr gütig, liebte auch sein volck über die Massen,welches er 21. jähr und sechs monat lang regierte. Er starbein dem z86. jähr der Hegira, in der stadt Belbais in dem bad.Dieser Calif heurathete eine Christliche weibs-perjon , von de-ren er eine tochter erzeugte, zu deren gunsten er auch zwey ihrerbrüdern Jeremiam und Arsenium, beyde Melchiten, den ein-ten zum Patriarchen von Jerusalem und den andern von Ale-randria machte. Sein Nachfolger wäre sein söhn Hakem Beem-rillah. Abulfaragius zeucht ein sehr merckwürdig zeichen ftmergute und gelindigkeit an, jagende: Daß als ein SatynscherPoet wider den Vezier und dieses Fürsten Staats-Lecremriu-nckdr schmähliche verse geschrieben, in welchen diesem Fürstenselbsten nicht verschonet worden, habe sich dieser Vezier bey ch-me beklaget, und ihn um die besirafung des Urhebers ersuchet;vorauf Azir nach ablesung der versen diese antwort gegeben ha-be .Michwie ich, gleich dir, an dieser schmäh-schrift theil habe,also verlange ich, daß du auch an dem verdienst der Verzeihung,so ich ihme zusage, theil nehmen sollest. , biblimh.

Orient.

MiZUS, ein König der Emesener, heurathete Drusillam,eine Judin, eine tochter des alten Agrippa, und liesse sich dieserHeurath zu gefallen beschneiden. Helix aber, der Landpfleger inJudäa beredte sie bald durch einen gewissen Juden aus Cypro,nahmens Simon, daß sie diesen mann verließ und ihne heura-thete. Siehe DruftUa. Ick. XX. ant. .fuä. c. 5.

Azo, oder Azzo , (Portius) ein berühmter Rechtsgelehrtervon Bononien in Italien, soll an. 1200. oder wie andre sagen,an. 1224. oder z«. gestochen seyn. Er wär ein schüler Johannis

Basiam