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Minerale und äe VsZetations xlantarum, so an. 1674. zu Am-sterdam Französisch gedruckt worden. Ne»-ir-er^.
* ftssLLNI8 8H.Vä, ein Wald, welcher von denen Rö-mern also beschrieben wird, daß er sich tief in Teutschland er-strecke , und als eine natürliche mauer die LKeruloos von de-nen 8uevis absondere. , äe bell. 6a1I. VI. 10. Weilnun die Ldernlci lincker Hand der Elbe, die 8uevi aber rech-ter Hand derselben gewöhnet, so folget, daß dieser wald keinanderer gewesen seyn könne, als die grossen hartz-wälder, wel-che die Hartzer (d. i. die alten Lherussos oder heut zu tageBraunschweiger, Anhälter und Nord - Thüringer) von denenTuevis, (d. i. denen Nachbarn dieser völcker gegen die Elbe,Spree und Oder) absondern. Junckers anleit. zur mittl.Geograph. II. 2. p. 142.
Bach, ein altes adeliches geschlecht, welches in dem Cobur-gischen das guth Neuhos besitzet. George hat an. ioiy. denRitter-spielen beygewohnt. An. 1492. sind Heinrich und Wolfauf dem turnier zu Schafhausen gewesen. Wolf war um dasjähr i;zi. Amtmann zu Qucrfurt, und an. 1586. lebte Hans,Chur - Sächsischer Obrister. An. 1; 1;. war Burcard L-moin-cu8 zu Augspurg, und an. 1520. besaß Heinrich eben derglei-chen stelle bey dem gedachten Stifte. So war auch ChristophUlrich an. 16-^. Oesterreichischer Gesandter zu Regenspurg.Man weiß aber nicht, ob diese z. letztem zu dieser familie gehö-ren. /)«««. Cod. chron. Imtder. lib. III.
* Bach, eine kleine in Nieder-Ungarn an der Donau, inder Woywodschafft Tolna gelegene stadt, war vor zeiten vongrösserer Wichtigkeit, und hatte sogar ein Bißthum, unter dasErtz - Bißthum Coloc; gehörig , mit deine es aber schon seitlanger zeit für immerdar vereiniget worden. Diese stadt ist,seit deme sie in Türckischen Handen, in sehr schlechtem stand.
Bacha, siehe Vassa.
Bachaseeay, siehe Bacresaray.
* Bachelier, (Nicolas) von Toulouse, oder, nach anderermeynung, von Lucca gebürtig, gienge sehr jung aus seinem vat-terland, begab sich gen Rom, und arbeitete daselbst lange un-ter Michael Angelo. Er nähme sehr zu in der bildhauer- undbaukunsi. Unter der regierung Francisci I. lebte er zu Toulouse,und brachte anstatt der bis daher üblichen Gothischen art ei-ne gantz neue und bessere auf. Man findet in mehrern Ar-chen dieser stadt verschiedene stücke von seiner kunst, die mannoch zu bewundern pfleget, obwol sie nun mehrentheils vergül-det worden; welches denselben viel von ihrer Zierlichkeit undfeiner ausarbeitung genommen hat. Er arbeitete noch an.I??;. man weiß aber nicht, wann er gestorben ist.
r-rs p. ^29. , bitt. cio ssouloufe.
* Bacher, ein grosser und hoher berg an der grentze derGrafschafft Ciley, und nicht weit vom flusse Drau in Nieder-Steyermarck, dessen umfang sich auf 1;. Teutsche weilen er-strecket.
Bachet, (Claude Caspar) 8signeur äs Meziriac, war ausPresse, wo seine familie in grossem ansehen ist, gebürtig. Erhatte sich in seinem rosten jähr in den orden der Jesuiten bege-ben, verließ aber denselben wieder, nachdem er von einer kranck-hcit, welche ihm zu Mayland zugeflossen, wieder aufgekom-men war. Seine jünger» jähre brachte er meistens zu Parisund Rom zu, an welchem letztem orte er mit Nr. Vaugelasum die wette Italiänische verse verfertigte. Wie er sich zu Pa-ris aufhielt, war man willens, ihn zum kr-ecexwr des KönigsLudovici XIII. zu machen, worauf er eiligst den Hof verließ,und nach der zeit soll gesagt haben, daß er niemals in grössererangst gewesen, als damals, weil es ihm vorgekommen, alswenn die schwerste last von einem gantzen Königreich auf sei-nen schultern läge. Er begab sich also aus dem Reich weg,und heurathete eine gewisse Dame Philiberte äs Chaben, diezwar arm, aber doch gantz und gar nach seinem sinn war, mitwelcher er auch unterschiedene Ander gezeugt. Er bewarb sichum so viel weniger um öffentliche ehren-ämter, weil er ein ziem-liches reichthum besaß, und starb endlich an. i6;8. zu Bourgin Dresse. Seine gelehrsamkeit war ungemein. Er verstanddie alten und neuen sprachen vollkommen wohl, und war inden tiefsten philosophischen wissenschafften nicht weniger, als inder Critic und der alten Mythologie erfahren, und war doch beyallem dem von einem vortreflich angenehmen Umgänge. Erwar ein Mitglied von der Lcacksmie Iss-moosse. Seine schriftensind : Problemes xlsilaiNs, gui Is fönt psr nombres ; Lio-xksnti Nexsnclrinissritkmeticorum lib.VI. Iracluction äs yuel-czues epitres ä'Ovss.s, sveo äss oomment. Trasse cie 1a tribula-lion; NpistolX <L koemata Varia; koestes Italiennes ; Vie ä'L-lope. Sonst hat er angefangen, den Plutarchum aufs neuezu übersetzen, weilen er in des Amiots Version etliche tausendfehler gefunden zu haben meynete. Er wollte auch den Apollo-dorum mit noten, und einen noch nie gedruckten GriechischenAgathemeres heraus geben, und zu Paris besitztman noch in N8Lt. von ihm Trasse für PLIZsbre. bist.
cte I itcaä. Trane. bitt. cks Lrssss liv. III. c,'o/o»rssr,
recuen Us parrionlarites p. 109.
* Dachet, (Petrus) Herr von Meziriac, oder besser vonMeystna, wie solches die lands-leuthe schreiben, von Vaului-ant und von Lwmcres, General-Lieutenant des landleins Brest
bac ^
kmt-rHEoll. »«chgch-nds AppeAtlmS'ME^gerichts, als diese provintz wiederum an Savoyen kamde zu seiner zeit für einen vortreflichen Rechtsgeleyn ^ cuten, von deme man auch zwey wmos eonfussauon ArrE
nen rom. brief, so er an die gelehrtesten manner ^ M
geschrieben, und von ihnen empfangen, gedrucc^^Mte in dem jähr 156z. In dem jähr 1 ?4«. verheuraw^an Franciscam, eine tochter Antonii von Sorm , ^ _ Porl»'giesischen Edelmanns und ersten Artztes BeatrtctS v ^zeuge'aaü, einer Hertzogin von Savoyen, mit deren ^ E-Johannem Bachet, den Appellations-Richtcr von ^cherindem jähr 1586. lebte; dieser wäre emvau^EGasparis, und Wilhelm» Bachet, Herrn von 2 j EPräsidenten des Steuer-amts von Dresse, welcher , „0teinisch- als Fvanzösischer sprach sehr gute verse rn«ohne Nachkömmlinge starbe. L-kor-e».
Bachia, oder Bath«, lat. ssntianX, eine stadzur linckender Donau, wo die Sarwitz hmeinfa" 'Bachenser- oder Bathenser - Comitat, so von uss 0^fuhrt, und an den Szolnocker-Comitat flösset , ari 0 L M-die Lumsni minoreb wohnen. Desgleichen liegt a / chcEBischöffiiche stadt Colocza, wie auch Bathmonostor,eine ansehnliche stadt gewesen, jetzo aber nur ein 00'nen. Das Bißthum in der stadt Bachia ist an. Weget, ^Könige Stephane, als er seinen Vetter Gynlam verrSiebenbürgen an Ungarn gebracht, fundirt worden-, „§ p«nach hat der Papst dieses Bißthum mit demnigt, und den Bischoff zu Colocza zum Ertz-BssE,s, M;.wobey es auch bis jetzo verblieben , und hat EmeU^ic-^
Csaky, als LolocienllS L Lacbienü« eccleliLrum-ii U
tarum NckiexisLoxus, an. 1719. den Landtagvssv^c.bürg unterschrieben. milcm-
29. 59 . 79. „
, siehe LLLLIEA 8 .
* Bachillus, ein Bischoff von Corinthus jnschriebe unter der regierung Papsts Victoris oc> ^
men der Achaischen Bischoffen, die feyrung ^send, aus anlas der zwischen diesem Papst und or ^
.!k
.. .
brauch der Archen zu Alexandria und zu Rom. ^bist. c. 2;. in catsl. äs lcript. eccl-
hibl. lies suteurs eccl. cles trois Premiers stsLles-
Bachilone, oder Laciglione, lat. Necloacus ^ pfluß im Venetianischen gebiethe, der Vicenza unfließt, und sich in den Golfo äi Venetia ergresset.
* Bachmannus, (Conradus) ein Professor zx->-rirte zu ansang des XVII. Lo. und schrieb
eexnonunr ; Loelum terreKre "oe
fp-rfmarikt koetica; Iksgnum convivale; emenaufAegid. Hunnium, und eine Teutsche chro»m-,
Bachovius, oder Bachov von Echt, (ReinerL, MAcch-hardus) ein berühmter Rechtsgelehrter, war zuan. 1944. gebohren, und zwar aus einem anM'Wiv.r'^ mte, daraus Carolus V. an. 152;. diebrüder ÄÄ OtlstMckdericum wegen ihrer vortreflichen Verdienste m oc „»fhoben. Sein vatter war Henricus, einer ^
bürger in Cöln, welcher noch 2. brüder hatte,
Fridericum , davon jener Ooctor MeäicinL um-bey dem Churfürsten zu Trier, dieser aberund von der stadt Cöln in den allerwichtlgsten ^gendgebraucht wurde. Reinerus legte sich in stt" » Mgkauffmannschafft, zu welchem ende er sichund daselbst an. 1970. Barbaram, eine tochter ^^ey a jEvon Maltzdorff, heurathete. Doch hatteA ^ l
studier, beflissen, und nebst der FranzosisE»;Griechische und Hebräische spräche wohl begE^, ko^ttl'wegen des sogenannten Lalvinssmi im verdaM zu IWstsanfänglich zu keiner ehren - stelle gelangen; au ^ ck!tzeit der regierung des Churfürsten August» wu^^^q ^
V» rrna-runn oc» >Lyursur,i«l regierss^de»'
Herr, bald darauf an. 1585. rm ansang der r » Mco^Wöpp^.und m. ,;88. Bu^mneister ^la^. K
von^Er^ -b^llt'anus I rr« ..
da er ^ er sich gestorben,. F?
den. m ,^en er au^^ f'ud mss anschnltchensthriftM^er euhm bis an sein ende
tesi/^^^ler/assen, ,,»/ebr. an. 1614. errerchet.
rEimonuz "ttter dem titlll: stechest-fräst m scc/e^ ^Mentüs ? 3 trum, gu,
ter^»^ er I2. kindeo ^ clsruernnt, exornsts. E
l-ch gc/L^eugt, davon er;, söhne un^-
vorher wAV/ ^er Remhardns ) A
, »var anstrngs M Heydelberg froMa ^